Rebhühner zum Auswildern

Anzeige
Mitglied seit
18 Okt 2016
Beiträge
1.196
Gefällt mir
2.448
#48
Ich würde auf einen Ruck 10 Bücher an den Mann bringen können. Selber würde ich natürlich auch sofort ein Exemplar kaufen.
 
Mitglied seit
14 Feb 2006
Beiträge
8.952
Gefällt mir
13.916
#51
:LOL::LOL::LOL: Nein, bestimmt nicht. Geld verdienen kann man dadurch sowieso nicht. Man muss Spaß dran haben. Eine Details die mal "zeitgemäß" waren, sind schon überholt. Angesichts der Misere, wildbahntaugliche Vögel zu bekommen blieb nur der Versicolor zum Einkreuzen. Er ist standorttreu und hat nur einen Feind, der heißt 12/70. Aber die kleinen Hennen werden vermutlich auch vom Sperberweib geschlagen. Der gravierende Nachteil ist die geringere Nachkommenschaft. Der reine Versicolor hat noch weniger. Nie hatte ich mehr als 4 Jungfasane pro Gesperre. Damit trägt sich auf Dauer kein Bestand ohne das nachgesetzt wird.
Der Colchicus Colchicus ist am Ende. Kaputtgezüchtet in den Fasanerien. Ein Bekannter hat einen dieser Hähne gewogen: 2,3 kg !!!:oops: Das ist 1 kg mehr als normal.
 
Mitglied seit
5 Jan 2020
Beiträge
19
Gefällt mir
41
#52
Eine kleine visuelle Unterstützung zu den Fasan Unterarten. Unsere, in der näheren Umgebung wild vorkommenden Fasane, sind zumindest optisch am nähesten bei der Nummer 3.

Ausführlicher dann natürlich im neuen Fasanen(auf)zuchtbuch von @colchicus ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
14 Feb 2006
Beiträge
8.952
Gefällt mir
13.916
#54
[QUOTE="Elsbeer, post: 4171532, member: 27095" Unsere, in der näheren Umgebung wild vorkommenden Fasane, sind zumindest optisch am nähesten bei der Nummer 3.
[/QUOTE]
Ich denke man kann inzwischen von einem Europäischen Jagdfasan sprechen. Die Nominatform Ph. C. C. steckt immer drin. Den Halsring hat er entweder vom Mongolicus oder Torquatus geerbt. Er wird dominant vererbt. Der Versicolor hat auf dem Festland nie eine große Rolle gespielt. Ich kenne nur eine Population wo sich der Tenebrosus in abschwächter Farbe in einem nennenswerten Anteil an der Population seit Jahren hält. Während an der Küste in den Schilfbiotopen der Torquatus noch durchschlägt (Überaugenstreif, blaugrauer Bürzel), hat im übrigen Mitteleuropa der Colchicus den Grünschimmmer vom Mongolicus auf dem Rücken. Die Hufeisen auf den Flügeldeckfedern sind bei fast allen Hähnen vorhanden, auch wenn sie keinen Halsring aufweisen. Daher sind sie vom Aussehen näher bei persicus oder anderen Vertretern der Schwarzhalsgruppe.
 
Mitglied seit
27 Nov 2016
Beiträge
12.573
Gefällt mir
21.954
#55
die leichteren Schläge scheinen die widerstandsfähigsten zu sein. In England hat man gute Erfahrungen mit einem leichten China-Fasan. Ich bleibe dabei, wenn ich viel Mais füttere schlägt der Habicht sie leichter. Mais mische ich nur noch zu Anfang der Futterperiode unter, danach kommt Kaff mit Weizen in den Behälter.
 
Mitglied seit
10 Jan 2018
Beiträge
1.094
Gefällt mir
3.682
#56
die leichteren Schläge scheinen die widerstandsfähigsten zu sein. In England hat man gute Erfahrungen mit einem leichten China-Fasan. Ich bleibe dabei, wenn ich viel Mais füttere schlägt der Habicht sie leichter. Mais mische ich nur noch zu Anfang der Futterperiode unter, danach kommt Kaff mit Weizen in den Behälter.
In UK gilt der "High Bird" Fasan als DAS Erlebnis bei der Fasanenjagd. Und "High birds" als Kriterium in der Bewerbung der entsprechenden Jagden.
Mit fetten Infanteristen kann da keiner etwas anfangen. Zumal die Verwertung der Strecke, und das ist auch ein Faktor der in UK sehr stark kritisiert wird, eher sekundär ist.



Unsere ungarische Blutauffrischung und Zuchtbasis war und ist äußerst flugfähig. Und wenn, wie zuvor ausgeführt, die in Deutschland gehandelten Fasanen aktuell eher aus Schau- und Ausstellungslinien stammen, dann muss man halt Eier aus dem Ausland besorgen.

Hat hier jemand Erfahrungen mit Tenebrosus Fasanane ? Colchicus erwähnte oben weiter schon diese Unterart. Wird ja auch oft empfohlen. Meine ungarische Quelle dazu befragt, konnte aber keine beschaffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
12 Dez 2009
Beiträge
1.067
Gefällt mir
382
#58
Unsere ungarische Blutauffrischung und Zuchtbasis war und ist äußerst flugfähig. Und wenn, wie zuvor ausgeführt, die in Deutschland gehandelten Fasanen aktuell eher aus Schau- und Ausstellungslinien stammen, dann muss man halt Eier aus dem Ausland besorgen.

Hat hier jemand Erfahrungen mit Tenebrosus Fasanane ? Colchicus erwähnte oben weiter schon diese Unterart. Wird ja auch oft empfohlen. Meine ungarische Quelle dazu befragt, konnte aber keine beschaffen.
Wie ist denn eure Erfolgsquote, wieviel Eier kommen durch?
Habt ihr die Eier gekauft oder die Elterntiere und züchtet die nach?
Was bekommen die zu essen?
Wie habt ihr die Voliere gestaltet?
Wann wildert ihr aus?

Danke im Vorraus und Waidmannsheil den Niederwildhegern!

Ich war heute auf Krähen und konnte 25 überlisten ;)
 
Mitglied seit
26 Okt 2017
Beiträge
642
Gefällt mir
609
#59
Hat hier jemand Erfahrungen mit Tenebrosus Fasanane ? Colchicus erwähnte oben weiter schon diese Unterart. Wird ja auch oft empfohlen. Meine ungarische Quelle dazu befragt, konnte aber keine beschaffen.
Hab vorletztes Jahr 10 raus gelassen. Im Frühjahr waren bei mir im Revier (keine 100ha) noch 3 Hennen und zwei Gockel. Zwei Hennen haben ein Gesperre hoch gebracht (7 und 5 Küken). 3. Henne habe ich leider beim mähen erwischt.
Dieses JJ sind auch die ersten "Blauen" Gockel zur Stecke gekommen. Mal schauen wie sie sich in den nächsten Jahren entwickeln. Die Tenebrosus waren mit 50% Wildblut. Das Auswildern war ehr Liebhaberei. Kannst besser Wildnachzuchten raus lassen. Tenebrosus ohne Wild-Einkreuzung kannst du vergessen. Die sind zu blöd...
 
Mitglied seit
10 Jan 2018
Beiträge
1.094
Gefällt mir
3.682
#60
Wie ist denn eure Erfolgsquote, wieviel Eier kommen durch?
Habt ihr die Eier gekauft oder die Elterntiere und züchtet die nach?
Was bekommen die zu essen?
Wie habt ihr die Voliere gestaltet?
Wann wildert ihr aus?

Danke im Vorraus und Waidmannsheil den Niederwildhegern!

Ich war heute auf Krähen und konnte 25 überlisten ;)
Die Elterntiere aus Ungarn - den Organisator kennst Du ja ;)
Brutmaschine habe ich besorgt und N. hat dann das Zuchtgeschäft in einem geschützten Raum bei sich auf dem Hof besorgt.

Sind am Anfang in einem Aufzuchtkäfig mit Rotlicht und bekommen Kükenstarter. Dann im Verlauf in die Voliere und dort Getreide Mischungen. Voliere ist in einem kleinen Wäldchen, dass etwas versteckt und abseits der Wege am Dorfrand liegt. Komm mal vorbei und schau Dir das an. (y)
 
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Oben