Referentenentwurf des BMI eines Dritten Gesetzes zur Änderung des WaffG und weiterer Vorschriften

Mitglied seit
21 Jan 2002
Beiträge
49.202
Gefällt mir
4.304
Na klar wird das Thema Erwerb von Nachtsicht und SD erleichtert.
 
Mitglied seit
31 Mrz 2011
Beiträge
3.671
Gefällt mir
756
Na klar wird das Thema Erwerb von Nachtsicht (...) erleichtert.
Der Erwerb? Ist bei Dualusevorsatzgeräten schon längst legal. Es geht um den Einsatz montiert an der Waffe. Hoffentlich vergessen sie nicht das Verbot für Zielscheinwerfer. Sonst wäre es weiterhin illegal, einen Aufheller zu montieren.
 
Mitglied seit
22 Sep 2005
Beiträge
2.071
Gefällt mir
121
Heisst das nur Vorsatzgeräte oder auch Nachtzielgeräte? Da scheint ja laut dem Artikel noch keine Klarheit zu herrschen.
 
Mitglied seit
9 Feb 2008
Beiträge
8.509
Gefällt mir
1.113
Wie ich bereits ausführte: Was ist das Ergebnis, wenn diese Petition nur eine geringe Anzahl an Unterzeichner erzielt?
Man könnte das als Desaster bezeichnen.
Das ist das Ergebnis. Eine schte Schädigung.
Die Petition steht nach gut einem Monat bei 99 % von 50000 Unterschriften (aus Deutschland) und daher anscheinend kurz vor dem benötigten Quorum.

Wer hat noch nicht? ;)

https://www.openpetition.de/petitio...fenrechts-bmi-gesetzentwurf-vom-9-januar-2019
 
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
5.569
Gefällt mir
3.312
50.000 Klick bei über 1.600.000 Waffenbesitzern in Deutschland ist weiterhin mehr als mager.
Machen andere Petitionen in einer Woche und da sind die Leute nicht organisiert oder ihr Eigentum in Gefahr.
Hat man damit unterstrichen, dass die überwältigende Mehrheit der Waffenbesitzer desinteressiert an den Petitionsinhalten ist? Hat die Petition aufgezeigt, dass gegen die Absichten des Gesetzgebers nur eine sehr kleine Splittergruppe ist? Es steht nur manifestiert da, dass lediglich 3% "aufmucken". Positiv oder negativ für den weiteren Prozess?
Dazu hat man Uneinigkeit demonstriert. Am Ende bleibt eine unbedeutende Gruppierung mit Schnellschuss, die nur sehr wenig Zuspruch bekommen hat. Nochmal: nur knapp 3%!

Die Frage bleibt darüberhinaus wofür benötigt? ;)
Es ist keine Petition an den Petitionsausschuss des Bundestages.
Dafür ist es die falsche Plattform.
Die meisten Verbände haben die Petition einfach ignoriert. EInerseit nicht so gut, andererseits lässt man sich nicht von anderen vor sich her treiben.
Der DJV hat über Facebook zur Mitzeichnung angeregt.

Ich habe noch die Bilder von 15.000 Jägern in Orange im Kopf und die Bilder sind immer wieder abrufbar.
Wie sieht es da mit 50.000 Klicks im Internet aus?
Nimmt die ein Politiker wahr?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
25 Dez 2018
Beiträge
1.512
Gefällt mir
2.094
Die meisten Verbände haben die Petition einfach ignoriert.
Die meisten Verbände haben ihre Mitglieder nicht INFORMIERT. Nur wer einigermaßen vernetzt und online unterwegs ist wurde daher überhaupt in Kenntnis gesetzt.

"Die Verbände" reagier(t)en auch nicht mit FORDERUNGEN an den Gesetzgeber. Da existiert dann ja nicht mal eine Verhandlungsbasis für eine Einflussnahme.
Was soll denn bitteschön "ein Politiker wahrnehmen" in so einem Fall?

Sogar die Trachtenvereine haben es geschafft medienwirksam in der Sache aktiv zu werden!
Aus dem Jagdverband aus- und einem Trachtenverein beitreten würde meine Interessen in Sachen Waffenrecht mehr vertreten und fördern, so weit sind wir schon!!! (n):mad:
 
Mitglied seit
6 Jan 2017
Beiträge
1.767
Gefällt mir
2.266
Bis auf den ländlichen Süden und die Städte bzw. Metropolregionen sieht die geografische Karte der Petitionsteilnehmer mager aus.

Die bösen Städter wieder. :p
 
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
5.569
Gefällt mir
3.312
@Löffelmann
Da bist du leider nicht umfänglich informiert.
Erstens: Es ist keine Petition der Verbände. Genau das hatte ich bereits ganz zu Anfang angemahnt.
Zweitens: Die Verbände reagierten sehr wohl mit Forderungen an die Politik (und tun es auch nach dem Kabinettsentwurf). Nur aus diesem Grund gab es überhaupt die Änderungen vom Referentenentwurf zum jetzigen Kabinettsentwurf. Der VDB veröffentlichte z.B eine Stellungnahme mit Foto zum Treffen mit dem BMI Seehofer usw.
Genau jetzt beginnt der Zeitraum, wo man mit den Politikern in den "Dialog" treten kann. MAn hat aber mit 3% Zeichnern allerdings keine Position der Stärke aufgebaut. Ganz im Gegenteil.
Eins ist aber auch klar: Die MArken wurden gesetzt und es wird keine großen Änderungen mehr geben.
Drittens: Wie bereits angeführt, hat der DJV die Petition auf Facebook unter eigenem Account verteilt. Du brauchst also nicht austreten ;)

Die Petition war von Anfang an zum Scheitern verurteilt und nun hat man das Desaster. Das wollen naturgemäß verschiedene Leute nicht wahrhaben.
Das Problem ist allerdings nicht das erste Mal aufgetreten und hier hätte man schlauer sein können, ja müssen.

Alle Waffenbesitzer müssen sich aber auch im klaren sein, dass ein Klick im Internet wirklich kein großer Einsatz für seinen Waffenbesitz ist. DIe eigene Rolle sollte man also auch nicht ausblenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
25 Dez 2018
Beiträge
1.512
Gefällt mir
2.094
1. Bin ich nicht beim DJV.

2. Hat JEDER Jagdverband auch seine Zeitschriften um seine (gerade auch weniger internet-affinen) Mitglieder zu informieren. Welcher Verband hat das bitte getan???

3. Ist es absolut armselig eine Petition für eine gemeinsame Sache zu ignorieren, nur weil man sie nicht selbst ins Leben gerufen hat. Wer als Betroffener derart das Prinzip von divide et impera selber noch fördert, der hat schon gewaltige Defizite.
 
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
5.569
Gefällt mir
3.312
Du sprichst da wahres aus. Wessen Fehler ist das nun?
Der der ungefragten Verbände (auch inhaltlich unabgestimmt) oder der des Petitionseröffners, der das einfach selbst raushaut, ohne sich mit jemandem abzustimmen und genau deswegen nicht auf die Verteiler der Verbände zählen kann? Auch die Fachpresse nicht an Bord hat. Keine weiterführende Strategie im Köcher hat.

Hier hat sich niemand mit Ruhm bekleckert.
Ich würde aber nicht im Traum drauf kommen, die Verbände in die Pflicht zu nehmen. Die Petition kommt aus einem anderen Lager. Eventuell ist auch der Inhalt kontraproduktiv?
Nein. Es ist nicht armselig und einfach. Die Verantwortung kann man nicht fortschieben. Man kann auch nicht einfach andere "erpressen" gefälligst mitzumachen.

Genau wie ich es schon in meinem ersten Beitrag hier im Faden kritisierte.
 

Neueste Beiträge

Oben