Rehböcke 2019/2020

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#1
Da anscheinend noch kein neuer Erlegerthread existiert, fange ich mal an.

Seit einigen Wochen war ein laufkranker Bock im Revier bekannt, der mit dem rechten Vorderlauf komisch umherwedelt. Am Samstagabend bin ich ca. 19:30 Uhr in dem Revierteil (Feld/Wiesen/Hecken) angekommen, wo er zuletzt gesichtet wurde. Das Rehwild stand natürlich schon auf den Flächen und ist abgesprungen wobei eine altbekannte Ricke (beide Lauscher abrasiert) am längsten aushielt und mich beim Pirschen (eher Wandern) zum Sitz noch eine Weile beobachtete. Am Sitz angekommen Glase ich nochmals die Flächen ab und entdecke vor mir (ca. 100 m) einen Bock der sich niedergetan hatte und nicht mit dem restlichen Rehwild abgesprungen ist. Zur Sicherheit lege ich direkt über den Zielstock an und warte was sich ergibt. Der Bock kommt langsam auf die Läufe und macht eine kurze Flucht von ca. 20 m bei der eine Laufkrankheit deutlich zu erkennen ist. Als er verhofft bekommt er leicht Spitz von hinten die Kugel kurz hinters Blatt, die ihn nach 5 m verenden lässt.

20190420_195357.jpg 20190420_195027.jpg 20190420_195414.jpg

Für die Statistik :

Waffe: Blaser R8
Kaliber: .308Win
Geschoss: S&B 180gr TM
Distanz : ca. 130 Meter
 
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#6
Waidmannsheil!
Hätte es dem Baummarder1106 trotzdem gegönnt 🤣
Waidmannsheil auch von mir an den Erleger.

Alpinist: danke aber ich bin nicht böse darüber, ich werde früher oder später auch nen Bock erlegen und wenn es sich ergibt Raubwild und Sauen ebenfalls, mit etwas Glück klappt es mit einem Stück Damwild und mit noch Glück kommt mir die Ente passend, die mich kürzlich bei den Sauen verpetzt hat........ natürlich erst im September..........
 
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#8
Moderhinke ist etwas anderes. Das ist eine entzündliche Erkrankung der Klauen bei Schafartigen.

Hier ist wahrscheinlich ein Stoffwechselproblem dran Schuld, wodurch Horn überproduziert wird.
 
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#9
Waidmannsdank allen zusammen.

Bei den Schalenauswüchsen würde ich nach etwas Recherche auch auf ein Stoffwechselproblem setzen. Ich habe zumindest beim aufbrechen keine weiteren bedenklichen Merkmale gefunden.

Gruß camö
 
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#10
Diesen Bock hatte ich schon mal bei "Bilder von der Wildkamera" eingestellt. Letzte Woche konnte ein Jagdkollege ihn erlegen.
Die Stange ist noch vom letzten Jahr, die andere sauber abgeworfen, aber nichts neues mehr geschoben. Gewicht geschätzt auf 18kg.
1.jpg

Beim Ziehen hat ihn das doch schon einigermaßen behindert.
2.jpg

Eine Brunftkugel extrem vergrößert, die andere dafür stark zurückgebildet.
Der hinzugerufene Tierarzt und Jagdkollege hat ihn untersucht und Gewebeproben zur weiteren Untersuchung entnommen. Wegen Verdacht auf Bruccelose war Vorsicht angesagt. Das Wildbret wurde im Anschluss vorsichtshalber unschädlich entsorgt. Das Untersuchungsergebnis steht bislang noch aus.
Der TA vermutet jedoch eher eine Kurzwildbretverletzung, da nur 1 "Hoden" betroffen war.
3.jpg

Gruß
Vennort
 
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#11
Waidmannsheil.
Aber mit der Entsorgung hätte man doch auch bis zum Ergebnis warten können...
 
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#12
Wegen Problemen mit der Terminfindung in den nächsten Tagen wurde gestern abend auf Zuruf in Sachsen (Ferienende) ein kleiner Gruppenansitz ad hoc zusammentelefoniert. Modell: "in 1h Treffpunkt alte Eiche"

Schon 20min nach Standbezug konnte ich diesen 19kg Bock strecken. Die Sako Powerhead II in .243 quittierte er mit einem Halbkreis bemerkenswert ruhiger Schritte über etwa 30m und brach ohne Schlegeln zusammen. Guter Küchenschuss. Nix grün, beide Blätter und die Leber unversehrt. Die .243 mit dem TTSX arbeitet präzise wie ein Laserskalpell.

2019042907204400.jpg

2019042907212300.jpg
 
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