Rehböcke 2020/21

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ihn hatte ich zum 3ten mal vor. Beim ersten Mal kam mir ein Gabler zuvor, der ihn scheuchte. Heute hat es gepasst.
Hat sich von hinten angeschlichen, ich konnte ihn aber früh genug sehen und auf 20m schießen.
30-06 Federal PowerShok aus der Brünner 500 BBF. Flucht 0m.

mein dritter „Pächterknopfbock“ für dieses JJ o_O
 
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ihn hier hab ich am Mittwoch mit der gleichen Waffe „erlöst“ war in ner Einzäunung und lies sich partout nicht aus dem offenen Tor treiben. War da schon 3-4 Wochen drin.
Entsprechend angekommen war er und vor lauter Aufregung setzte schon nach 15min die Totenstarre ein. Im Zaun war leider fast keine Äsung vorhanden.
 
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So... Eigentlich wollte ich nicht mehr, aber es kommt immer anders als man denkt...

Vor 3 Tagen den Nachbarsjungen auf den Ansitz mitgenommen. Schon beim Aufbaumen hatte es sich gelohnt. Der Siebenschläfer vom Kanzel Dach ließ sich 3 Sekunden auf 1,5m bestaunen. Waffe bei, aber es musste schon der Traumbock, Sauen oder ein Hegeabschuß kommen, dass ich schießen würde. Wahrscheinkeit minimal an dem Abend.

Und doch... Auf gut 350m plus jam kurz ein Bock in Anblick, der für mich oder uns hier wirklich stark ist.

Also heute einen Ansitz umziehen, der eh nur liegt, da ich noch nicht weiß wohin damit. Eine zweite Leiter noch gezimmert und eingepackt für ein Eck, wo bisher noch nichts ist, aber ich im Winter Bredhspuren hatte. Zwei Stunden in der Sonne und Hitze geplagt, bis alles passte, dachte ich.

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Bilder vom Sitz im Eck, von der Scherenleiter, wo der Bock war hab ich keine Bilder.

Heute Abend muss ich also raus!

Gesagt, getan. Kaum war die Sonne weg, also ich im Schatten, kamen rechts drei Rehe. Ricke, Kitz und er... Und jetzt blieb ein minimaler Ast im Weg... Sogar leichtes Jagdfieber packte mich mal wieder. Leichtes vorrutschen zerstörte zwar die Dreipunktauflage, aber das hohe Gras und der Winkel vom Bock halfen den Puls wieder einzufangen.

Als er auf vllt 60-70m einigermaßen breit und fre war, ließ ich fliegen. Kugel hatte er, dass sah man, aber ausm Blick kam er dennoch. Glück muss man aber haben, den Einwechsel mit Schweiß fand ich im ersten Anlauf, er lag 3m drinnen im Gestrüpp.

Schade irgendwie, etwas mehr Arbeit hätte er sein dürfen. Aber Chancen muss man nutzen und auf de Blattzeit mag ich nicht hoffen, zu schmal das Revier, die Grenzen nah. Züchten ist nicht.

Mein Pächter Bock dies Jahr 🙈

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So,
dann trag ich mich hier auch endlich mal ein!
Bin leider aufgrund meines Aufsichtjägerkurses und einiger anderer Aktivitäten im Revier nicht dazugekommen was zu posten!

Für das erste Bild entschuldige ich mich gleichmal, weil ich hier auch schon öfter in Richtung ansprechender Erlegerbilder gerügt hatte!
Leider lies der Schuss kein ansprechendes Bild zu. Bei meinen Zielfernrohr ist das Absehen gebrochen! :cautious:

01.05.2020
6,5x57r

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03.06.2020
Alter 7+
30-06



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Und noch mein Bock zum 30er..

Layout.jpg
 
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Bock tot. 19.45 am Weizen angekommen, da habe ich ihn schon auf 400 Meter in der Frucht stehen sehen. Seuche elende. Ich wollte mich schon gerade wieder umdrehen und gehen, aber dann habe ich mich an das Versprechen erinnert, den Weizen im Auge zu behalten, die Schweine.... Ich hatte ihn schon 3 oder 4 Mal vor, aber entweder zu weit, vor dem anderen Sitz oder was weiß ich nicht noch. Aber egal.

Ich komme in der Fahrspur auf etwa 100 Meter ran, bevor er irgendwas mitbekommt. Ich war ja schlau und habe diesmal die Geco Plus geladen, ich habe mir sagen lassen, dieses Geschoß käme besser, wenn kurz vor dem Ziel mglw ein Halm im Weg ist. Und das kann im Feld ja schon mal vorkommen.

Ich stehe also 100 Meter oberhalb in der Fahrspur, der Bock äugt argwöhnisch in meine Richtung. Salzsäulenartig stehe ich da. 2-3 Minuten, gefühlt 2-3 Stunden. Der Wind steht halbwegs gut, irgendwann taucht er in den Weizen ab. Die Hörner waren aber noch zu sehen. Nun gilts, von ein Stück nach vorne, Pirschstock in den Boden rammen, Waffe auflegen und versuchen den Puls unter Kontrolle zu bringen. Klingt alles ganz einfach. War es aber nicht. Irgendwann gelingt mir das doch und in diesem Moment macht der Bock den fatalen Fehler. Er steht breit und zeigt mir nicht nur die Hörner, sondern auch ein Stück vom Hals.

Konzentration, allen Mut zusammen, einstechen, zielen. Päng. Einfach Päng und vom Bock ist nichts mehr zu sehen. Allerdings hab ich ihn auch nicht abspringen sehen. Schlegeln im Weizen war aber auch nicht zu sehen. Sch***e. Aber nur die Ruhe. Ich bleibe 5 Minuten stehen, in denen ich den vermeintlichen Anschuß fixiere. Irgendwann hab ich es nicht mehr ausgehalten, gehe in die Richtung. Plötzlich Bewegung vor mir im Weizen. Ich sehe nur die Halme wackeln, das Wackeln zieht in Richtung Hecke, durch das Schilf. Nicht gut. Aber - Ruhe ist oberste Jägerspflicht. Ich ramme den Pirschstock in den Boden, wo ich die letzte Bewegung gesehen habe.

Zurück zum Rucksack, Messer ablegen. Waffe auf die Schulter und zurück ans Auto. 400 Meter bergauf durch die schmierig schlammige Fahrspur. Große Freude. Jetzt ist Zeit für 00braun. Die Geheimwaffe für solche Momente. Das BraUngeheuer. Braunzilla. Brauni, der Schrecken der Straße. :)

Zurück zum Pirschstock. 400 Meter durch die schlammig schmierige Fahrspur. Wie gut, daß ich die Durchgeherhose angezogen hatte. Denken hilft.

Am Pirschstock angekommen, zeigt sich Frau Braun wenig beeindruckt. Ich dirigiere sie in Richtung Schilf. Irgendwann wird es ihr zu blöd. Dieser Blick. Übersetzt hat der glaube ich sowas gesagt wie: ich Hund, du Depp. Der Hund stammt vom stolzen Wolf ab und du Mensch vom Affen. Noch Fragen? Und wenn ich die Nase in die andere Richtung in den Wind halte, hat das schon einen Grund. Plötzlich wird sie zur Hyjäne, macht zwei Sätze und hat den Bock am Hals. Oder was vom Hals noch übrig war. Zwei Dinge bestätigen sich mal wieder: Jagd ohne Hund ist Schund und der Hund hat bei der "Nachsuche" immer Recht.

Was auch immer ich habe im Schilf verschwinden sehen, es war nicht der Bock, vielleicht waren die Ferkelchen auch schon draußen.

Braunzilla:







Mit dem Bock.

Bis jetzt war alles Kindergarten. Es war wie immer, der Versuch mit Rucksack, Bock und dem BraUngeheuer ans Auto zu kommen, alles nur nette Theorie. Bock, den den sich sehr gerne der Hund dranhängen würde, diese Fuhre den Berg hoch - nein. Das geht nicht. Also - Stock wieder in den Boden, die giftig gelbe Signalmütze dranhängen, 400 Meter durch die schmierig matschige Fahrspur ans Auto. Rucksack und Hund wegbringen. Am Auto hab ich dann erstmal - wie es sich für den anständigen Musher gehört, den Hund versorgt. Abtrocknen, Pfoten kontrolleren, keine Samen in den Augen und so.

Wieder zurück zum Bock, ihr wißt schon, 400 Meter schmierig matschige Fahrspur. Am Bock angekommen, streckt ein Jüngling so auf 30 Meter den Kopf raus. Die Versuchung war da, aber das Engelchen hat gewonnen. Hätte mir in dem Moment nicht gefallen.

Bock ans Auto gezogen. Ihr wißt schon, 400 Meter schmierige matschige Fahrspur. Bergauf. 3-4 Etappen, zwischendrin den Bauern angerufen, daß ich mit dem Bock komme und ob ich ihn gerade abziehen darf. Na klar. Also - irgendwann endlich am Auto. 400 Meter schmierige matischige Fahrspur. Macht ab einem gewissen Punkt keinen Spaß mehr. Bock aufbrechen, Spuren verwischen, es soll auch in Frankreich Spaziergänger geben, die frischen Aufbruch neben dem Weg nicht lustig finden.

Diese Hecke war sein Einstand:





Und das ist die matschige schmierige Fahrspur:




Elend weit. Nun, ich bin dann mit dem Bock zum Bauern, dort aufgehängt und abgezogen. Nach nicht einer Viertelstunde war er abgezogen, der Rücken und die Filets ausgelöst, Rippen abgezogen, Blätter ab, Keulen vom Beckenknochen gelöst. Die Läufe hatte ich schon im Feld abgetrennt.

Um viertel vor 8 geschossen und um kurz nach 10 die rote Fleischkiste in die Kühlung geschoben. Zwischendrin noch einen Erlegersauerkrautsaft mit dem Bauern getrunken und die Waffe abgetrocknet.

Freunde, ich sag´s euch, der Knabe hat es mir nicht leicht gemacht. Ich weiß nicht, ob ich jemals für einen Bock so derartig geschuftet und geschwitzt hab.
 
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Letzten Donnerstag als Krönung eines Ansitzes mit fulminantem Anblick. Ich saß an einem Feld zwischen zwei Wäldchen. Es tummelten sich zeitgleich 4 Jungfüchse, fünf Hasen herum. Die Jungfüchse hatten wohl „Schule“ und lernten das ausgewachsene gesunde Hasen für sie wohl keine Beute werden genauso wenig wie die Krähen an die sich sich heran pirschten. Später kamen noch zwei Dachse in Anblick und kurz vor Ende Büchsenlicht auch noch dieser bereits bekannte Bock. Treffersitz Tiefblatt durch beide Blätter
Für ein besseres Foto war’s zu spät

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Bei uns sind die mehrjährigen Böcke erst seit 16. Frei, hab das aber gleich am Samstag in der Früh genutzt und konnte um Punkt 5 Uhr, diesen besonderen Bock auf der Pirsch erlegen. Sobald ich das Kiefer ausgekocht habe, post ich es hier rein, dürfte aber ein schon älterer Recke sein. Zum Schuss: der Bock stand leicht schräg, weshalb der Ausschuss (hier abgedeckt) etwas weit hinten erscheint.
Anhang anzeigen 118253
Lg und WMH
Bock ist ausgekocht und aufgesetzt, und er ist noch interessanter als zuerst gedacht 😳
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Waidmannsheil allen erfolgreichen Erlegen!

Gestern habe ich nach etwas mehr als einem halben Jahr im heimischen Revier endlich wieder Strecke machen können. Ein eigentlich völlig unspektakulärer Ansitz, aber mit dem Hintergrund der ganzen Geschichte wieder ganz anders zu sehen...

Im August letzten Jahres war Jagdgenossenschaftsversammlung im Ort. Ich selbst bin auch Grundstückseigentümer. Seit 2016 mit einem JES ausgestattet, war ich Interessent für die Verpachtung ab 2020. Der letzte Pächter wollte nicht mehr weitermachen. Ein weiterer Interessent war auch anwesend, unsere Angebote waren gleichlautend.

Ein Genosse, bekannt für Störfeuer aller Art, wollte auf eine Ausschreibung hinarbeiten. Die Abstimmung wurde durchgeführt, anschließend über die beiden Angebote abgestimmt. So weit so gut, ich hatte die Nase vorn, im September den Vertrag unterschrieben, dann passierte erstmal 6 Wochen nichts.

Auf einer kleinen Drückjagd im Nachbarrevier habe ich durch Zufall gehört, dass wohl vom o.g. Genossen ein Einspruch eingegangen wäre gegen die Vergabe wegen eines Formfehlers. Auf Nachfrage wurde mir das dann auch so mitgeteilt, aber das Verfahren wäre noch nicht abgeschlossen.

Langer Rede, kurzes Ende: nach Rücksprache mit der OJB genehmigt die UJB den Vertrag nicht. Neue Versammlung anberaumt, aber wegen Corona abgesagt. Dann am 01.07. nochmals Versammlung - eindeutiges Ergebnis. Zuschlag erhalten, und vorgestern hat die UJB den Vertrag genehmigt.

Gestern haben wir gemeinsam eine Kanzel aufgestellt, die ich während des Lockdowns aufgestellt habe. Einer der Mitjäger hat nen Jährling oder schwachen zweijährigen auf der Kamera, und das an einer Stelle die etwa ein Jahr lang nur für den Vorpächter reserviert war. Gestern Abend dann dort hingesetzt, um 21:20 bei bestem Licht nach wenigen Sekunden auf der Freifläche bricht der Schuss, der Bock zeichnet, geht noch ein paar Schritte, verhofft und tut sich nieder. Wie gesagt eigentlich unspektakulär, aber dennoch ein kurzes Gefühlschaos aufgrund der Ereignisse der letzten 11 Monate. Viele haben gemeint sie hätten die Geduld nicht aufgebracht, aber meine Antwort war immer nur "Geduld ist die Tugend des Jägers".

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Ich hatte am Freitag auch nochmal Erfolg. Habe gezielt auf einen Bock mit nur einer Stange angesessen. Der kam auch aber war viiiiiiel zu weit weg am anderen Rand der Tongrube.

Dann trieb er allerdings eine Ricke in Kreisen und Schlangenlinien über die Distanz bis zu mir. Er ist also ein Opfer seiner Triebe geworden. Hat man mir vor Jahren auch prophezien.

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