Rehrücken-Carpaccio

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#31
Gegen Hepatitis

kann man sich impfen lassen ...

Mein Rehrücken ist nach dem Abhängen vakuumiert eingefroren worden, bei minus 22 Grad. Also nic Toxoplasmose. Und ich verderbe mir nicht mein bestes Fleisch wegen Bedenkenträgerei aus Bundesanstalten. Die wollten auch schon den Franzosen den Rohmilchkäse untersagen ...

Gruß,

Mbogo
 
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#32
Gegen Hepatitis

kann man sich impfen lassen ...

Mein Rehrücken ist nach dem Abhängen vakuumiert eingefroren worden, bei minus 22 Grad. Also nic Toxoplasmose. Und ich verderbe mir nicht mein bestes Fleisch wegen Bedenkenträgerei aus Bundesanstalten. Die wollten auch schon den Franzosen den Rohmilchkäse untersagen ...

Gruß,

Mbogo
Es ging um das Risiko von rohem Fleisch für Schwangere und Ungeborene.
Aber ist doch gut, das Du genau dem Rat der Bedenkenträger folgst und bei -22°C einfrierst ;).
 
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#33
Ich bin geimpft. Ist mir trotzdem lieber.

Rehwild breche ich allerdings weiterhin „ohne“ auf.
 
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#37
Ich bevorzuge für das Carpaccio allerdings Gams, das ist meiner Meinung nach einfach noch besser dafür, das hatten wir am 25. Zwei meiner Gäste mochten es nicht, die Lade ich auf jeden Fall wieder ein;)
 
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#39
Es ging um das Risiko von rohem Fleisch für Schwangere und Ungeborene.
Aber ist doch gut, das Du genau dem Rat der Bedenkenträger folgst und bei -22°C einfrierst ;).
Da muss ich Dich

leider enttäuschen, ich gefriere bein minus 22, weil der Liebherr das bringt. Serienmäßig. Ich würde auch bedenkenlos Carpaccio essen, das nur bei minus 18 gefroren wurde.

Weiß denn jemand, wieviele Fälle von Toxoplasmose nach Genuß unzureichend gebratenen Wildbrets jährlich auftreten? Oder ist das wieder so eiine Nullkommanull Nummer, wie beim Rohmilchkäse aus Frankreich?

Gruß,

Mbogo
 
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#40
Letztes Jahr an Weihnachten gemacht. Rücken ganz kurz scharf angebraten (für die Optik) dann angefroren und geschnitten.

Das ganze auf nen Teller ausgelegt. Darauf Rucola verteilt und ne leichte Soße drüber (weiß nicht mehr welche) so serviert.

Am Tisch dann das Ganze zusammengerollt. Fleisch außen, Rucola innen, in Mundgerechte Stücke teilen und mit der Hand direkt in den Mund !
 
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#41
Letztes Jahr an Weihnachten gemacht. Rücken ganz kurz scharf angebraten (für die Optik) dann angefroren und geschnitten.

Das ganze auf nen Teller ausgelegt. Darauf Rucola verteilt und ne leichte Soße drüber (weiß nicht mehr welche) so serviert.

Am Tisch dann das Ganze zusammengerollt. Fleisch außen, Rucola innen, in Mundgerechte Stücke teilen und mit der Hand direkt in den Mund !
Du wirst doch wohl hoffentlich

dafür gesorgt habben, dass sich alle Gäste die Hände zuvor desinfiziert haben?!

Gruß,

Mbogo
 
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#43
Die Schwangere, die mit dem Erstgeborenen einen Kinderspielplatz mit Katzenzugang und
Sandkasten besucht, ist wohl wesentlich gefährdeter an Toxoplasmose zu erkranken als die
Carpaccioesserin. Gleiches gilt für Gemüsegartenbesitzer wenn frei gehende Katzen in der
Gegend leben. Toxoplasmose wird hauptsächlich durch Katzen k a c k e verbreitet.
 
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#45
Die Schwangere, die mit dem Erstgeborenen einen Kinderspielplatz mit Katzenzugang und
Sandkasten besucht, ist wohl wesentlich gefährdeter an Toxoplasmose zu erkranken als die
Carpaccioesserin. Gleiches gilt für Gemüsegartenbesitzer wenn frei gehende Katzen in der
Gegend leben. Toxoplasmose wird hauptsächlich durch Katzen k a c k e verbreitet.


Robert-Koch-Institut:

Reservoir

Das hauptsächliche Reservoir ist ein sehr breites Spektrum an infizierten warmblütigen Zwischenwirten (z.B. Schweine, andere Schlachttiere und Geflügel), bei denen sich Toxoplasma-Zysten v.a. im Gehirn und in der Muskulatur befinden.
Infektionsweg

Entsprechend dem Entwicklungszyklus sind hauptsächlich zwei Infektionswege für die Infektion des Menschen verantwortlich:

1. Aufnahme von rohem oder ungenügend behandeltem, zystenhaltigem Fleisch bzw. Fleischprodukten
2. Orale Aufnahme von sporulierten Oozysten (z.B. bei der Gartenarbeit oder Kontakt zu Katzen oder Katzenkot)

In Europa sind vor allem rohes oder ungenügend behandeltes Fleisch und Fleischprodukte eine wichtige Infektionsquelle, weil sie lebende Toxoplasma-Zysten enthalten können.




Die Ergebnisse sind ausreichend mit Studien belegt.
Die Durchseuchungsrate steigt mit dem Konsum von rohem Fleisch:
USA 9%
Niederlande 26 %
Deutschland 50% (im Osten 70%)

Vergetarier sind unterdurchschnittlich betroffen.
 
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