Rehwild: Anzahl erlegter Stücke / Fläche

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#1
Hallo,

inspiriert vom kontroversen Thread „Abschusskriterien“ ( sowie der Tatsache, dass ich in diesem Jagdjahr erstmals gepachtet habe und es bei uns keinen Abschussplan für Rehwild gibt) die kurze Frage:

Wieviele Rehe schießt ihr denn im Jahr in eurer Jagd? Natürlich in Verbindung mit der Größe der Jagd.

Wenn man sagt, man will im Jahr den Zuwachs abschöpfen...wieviel ist denn das eigentlich?

Wenn man sagt, man schießt im Waldrevier soviel wie möglich...wieviel ist das?

Mir ist durchaus bewusst, dass dies zumeist von den örtlichen Gegebenheiten abhängig ist, trotzdem würde ich gerne mal eine grobe Zahl in Erfahrung bringen.

10 Stück auf 100ha? Oder doch eher 5?

ich will hier keinesfalls zündeln, ich bin wirklich interessiert, wie ihr das handhabt.

Gespannte Grüße
 
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#2
Hallo,
inspiriert vom kontroversen Thread „Abschusskriterien“ ( sowie der Tatsache, dass ich in diesem Jagdjahr erstmals gepachtet habe und es bei uns keinen Abschussplan für Rehwild gibt) die kurze Frage:
Wieviele Rehe schießt ihr denn im Jahr in eurer Jagd? Natürlich in Verbindung mit der Größe der Jagd.
Wenn man sagt, man will im Jahr den Zuwachs abschöpfen...wieviel ist denn das eigentlich?
Wenn man sagt, man schießt im Waldrevier soviel wie möglich...wieviel ist das?
Mir ist durchaus bewusst, dass dies zumeist von den örtlichen Gegebenheiten abhängig ist, trotzdem würde ich gerne mal eine grobe Zahl in Erfahrung bringen.
10 Stück auf 100ha? Oder doch eher 5?
ich will hier keinesfalls zündeln, ich bin wirklich interessiert, wie ihr das handhabt.
Gespannte Grüße
Es ist VOLLKOMMEN SINNLOS sich an irgendwelchen Vergleichszahlen orientieren zu wollen!
es gibt Reviere, da sind 3/100 ha zu viel und es gibt Reviere, in denen sind 30/100 ha zu wenig.

rundlage ist einzig die vorhandene waldbauliche Situation (so sie seriös dargestellt ist) und die Abschusszahlen aus den vergangenen jahren in diesem Revier.
 
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#5
Er hat aber leider recht!

Beim Statt hatte ich nen BG - 80ha Buchenverjüngung - voll mit Rehen. da waren 15 im Jahr kein Problem - stabil!

Jetzt hoher Feldanteil, da sind es so 10-15 auf 250-300ha.

Daher alte Zahlen holen, Verbissgutachten wenn vorhanden und/oder versuchen selber Überblick zu bekommen.
 
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#7
Im reinen Waldrevier sind es bei uns auf ca. 580 Ha... 28 Stück Rehwild

Nein, man schießt nicht so viel wie möglich.... wir schießen jeden Bock und jedes Schmalreh, was wir sehen... im September dann auch die Geißen und Kitze. Aber es bedeutet nicht, dass wir den Abschussplan übererfüllen, die Rehe stehen bei uns halt nicht in Sprüngen a 10-15 Stück auf dem kleinen Wildacker mit 10 Ha Größe. Wenn wir mal eines sehen, dann ist es auch binnen kurzer Zeit wieder im Wald verschwunden und taucht nicht wieder auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
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#8
Hallo,

inspiriert vom kontroversen Thread „Abschusskriterien“ ( sowie der Tatsache, dass ich in diesem Jagdjahr erstmals gepachtet habe und es bei uns keinen Abschussplan für Rehwild gibt) die kurze Frage:

Wieviele Rehe schießt ihr denn im Jahr in eurer Jagd? Natürlich in Verbindung mit der Größe der Jagd.

Wenn man sagt, man will im Jahr den Zuwachs abschöpfen...wieviel ist denn das eigentlich?

Wenn man sagt, man schießt im Waldrevier soviel wie möglich...wieviel ist das?

Mir ist durchaus bewusst, dass dies zumeist von den örtlichen Gegebenheiten abhängig ist, trotzdem würde ich gerne mal eine grobe Zahl in Erfahrung bringen.

10 Stück auf 100ha? Oder doch eher 5?

ich will hier keinesfalls zündeln, ich bin wirklich interessiert, wie ihr das handhabt.

Gespannte Grüße
Mal vorausgesetzt - und das wäre wirklich wichtig - man begeht bei der Bejagung keine gravierenden Fehler und Störungen, die das Wild heimlich machen: Schießen was geht! Wenn es zuviel wird, bekommst du es einfach weniger. Dann erlegst du in den Folgejahren eine angepasste Anzahl. Schießen bis die Strecken abnehmen zeigt dir die jagdliche nachhaltige Nutzbarkeit auf. Das ist besser als Zahlen/100 ha, weil dies niemals auf deine Verhältnisse passt.
 
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#9
Hallo,

inspiriert vom kontroversen Thread „Abschusskriterien“ ( sowie der Tatsache, dass ich in diesem Jagdjahr erstmals gepachtet habe und es bei uns keinen Abschussplan für Rehwild gibt) die kurze Frage:

Wieviele Rehe schießt ihr denn im Jahr in eurer Jagd? Natürlich in Verbindung mit der Größe der Jagd.

Wenn man sagt, man will im Jahr den Zuwachs abschöpfen...wieviel ist denn das eigentlich?

Wenn man sagt, man schießt im Waldrevier soviel wie möglich...wieviel ist das?

Mir ist durchaus bewusst, dass dies zumeist von den örtlichen Gegebenheiten abhängig ist, trotzdem würde ich gerne mal eine grobe Zahl in Erfahrung bringen.

10 Stück auf 100ha? Oder doch eher 5?

ich will hier keinesfalls zündeln, ich bin wirklich interessiert, wie ihr das handhabt.

Gespannte Grüße
Das kann man nicht pauschal beantworten
Kommt doch auf Lage, Bestockung, Biotop und wass überhaupt
für Wildarten vorkommen an.

Muffel z.b. ist der Abschuss bei uns 0/100 ;)
 
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#10
Hallo,

danke erstmal vorab für die fixen Antworten.

Mir ist bewusst, dass Zahlen mir nicht konkret helfen. Habe ja auch geschrieben, dass es von den Gegebenheiten abhängt. Es geht ja auch nicht nur um mein Revier.

Die Frage hat sich mir gestellt, nachdem ich in einigen Threads verschiedene Sichtweisen gelesen habe. Deswegen wollte ich wissen, in was für einer Anzahl sich die eine oder andere „Rehwildbejagungsphilosophie /-strategie“ niederschlägt.

Grüße
 
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#13
Im reinen Waldrevier sind es bei uns auf ca. 580 Ha... 28 Stück Rehwild
Ich hab mir irgendwann mal im Hinterkopf 50 Stück auf 1000 ha notiert für Waldreviere. Kommt oft auf diesen Mittelwert hin.
Was nun die "richtige" Zahl ist liegt oft genug mehr an denen, die sie bestimmen und weit weniger an den Notwendigkeiten. So hab ich - mit ähnlichen/vergleichbaren Gesamtumständen auch schon 80 auf 1000 gesehen und auch 25 auf 2500. Nirgends ist die Welt zusammengebrochen!
 
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#14
Ob es Dir hilft weiß ich nicht. Im alten Revier hatten wir 770 ha (reines Waldrevier). Auf dem Abschußplan standen 22 jeweils 50:50. Wir hätten weit mehr schießen können, ohne Auswirkungen.
 
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#15
Unsere 5/100ha im Kiefernbusch sind wirklich sehr mühsam, scheinen aber tatsächlich der Zuwachs zu sein. Alles darüber geht nur mit wirklich viel Aufwand. Wohl gemerkt, bei uns!
Wenn Du keine alten Zöpfe trägst und ein Waldrevier bejagst, würde ich versuchen alle Chancen die Du hast zu nutzen und dann über die Jahre zu schauen, ob man den Level halten kann.
Erkundige Dich beim Waldbesitzer, was seine Waldbau-Pläne sind und mach dir daraus ein für Dich realistisches Konzept, dass Dir und dem Waldbesitzer passt. Denn der Borkenkäfer hat recht, nur die Situation im Wald vor Ort bestimmt, was getan werden muss. Alles andere ist Dein Vergnügen.
 
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