Reichenberg Geschosse, HDB

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Stärkere Blutergüsse hatte ich mit dem 123er aber auch.

Und Blätter machen beim Rehwild nichts aus?! Gut wenn man nicht selbst verkaufen muss mag das egal sein. Wer bei uns Blätter beim Rehwild zerdeppert, wird angehalten es zu kaufen...
 
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Das letze Stück jetzt war ein Spießer mit 65kg.Da sollte genug Wildkörper zum Aufpilzen,bzw splittern da sein.
Ohne zu weit hier abzuschweifen, die Magnumkaliber spielen erst auf weitere Schussentfernungen ihre Vorteile aus. Auf die üblichen Entfernungen bis 150 m kommen die "Magnumvorteile" im Vergleich zu den üblichen Mittelkalibern nicht so zum tragen bzw. auf DJ Entfernung soll die Wirkung im Wildkörper gegenüber den nicht so rasanten Kalibern auch schlechter sein. Ich glaube zu dem Thema gibts hier im Forum und im www auch entsprechende Abhandlungen.

Da kann ich aber nichts aus eigener praktischer Erfahrung beitragen. Im Netz kann man zu solchen mangelnden Geschosswirkungen in Zusammenhang mit Magnumkalibern auf kurze Schussdistanzen immer mal wieder was lesen. Ich selbst führe aber keine Magnum Kaliber.
 
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.. und zum Teil heftige Blutergüsse unter den Blättern
Dazu gibt's nur eins zu sagen...

Ein völlig normaler Vorgang, wenn die Rehe laufen und der Schuss auf oder hinter dem Blatt sitzt.

Ist aber kein Bluterguss. Hier sammelt sich im Zwischengewebsbereich

Im hängen und mit etwas Wasser hättest das sauber machen können, ohne grosse Probleme solange das Reh noch warm ist.

Dann bekommst beim zerwirken auch keine rote Finger...
 
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Das ist aber i. d. R. wesentlich rasanter geladen als ein 150er oder 168er. Ich denke, dass in der Zielwirkung sich ein 150er HDB uni und ein 150er Barnes nicht wesentlich unterscheiden. Wenn überhaupt. Gleiches Geschossgewicht, beide aus Kupfer, beide massenstabile Deformatoren.
 
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Stärkere Blutergüsse hatte ich mit dem 123er aber auch.

Und Blätter machen beim Rehwild nichts aus?! Gut wenn man nicht selbst verkaufen muss mag das egal sein. Wer bei uns Blätter beim Rehwild zerdeppert, wird angehalten es zu kaufen...
🤭

🤔Ihr braucht die Blätter damit ihr bei eurer Kalkulation rauskommt gell?
 
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Im Netz kann man zu solchen mangelnden Geschosswirkungen in Zusammenhang mit Magnumkalibern auf kurze Schussdistanzen immer mal wieder was lesen. Ich selbst führe aber keine Magnum Kaliber.
Du hättest besser mal meinen Anfangsbeitrag ganz gelesen.Schussentfernung war ca 150m.Am Anschuss ein kleines Haarbüschel.Die Kugel hatte ca 40-50cm Wildkörper durchschlagen.Lunge und Leber.Da sollte die Magum ihre Wirkung ausspielen und das Ogival auch splittern.Flucht stört mich nicht so,Aber fehlende Pirschzeichen und kein Schweiss ist Mist.
 
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Wer im Jahr ein paar Rehe mehr erlegen darf/muss, vielleicht so um die 30 wird wissen dass nicht jedes Reh wie auf dem Reißbrett im 90Grad Winkel steht.

Wasser gehört so wenig wie möglich ans Fleisch und bei gleicher Trefferlage habe ich das Thema "Schweiß" hinter den Blättern beim TTSX deutlich weniger.

Und zum (blöden) Spruch in Richtung Kalkulation: Ich zerwirke und vermarkte alles an Rehwild aus meinem Revier selbst, um die 30 im Jahr. Gerade bei adulten Stücken haben die Schultern zwischen 800 und 1.000 Gramm. Als Schulter mit Knochen oder in dem Fall ausgelöst als Gulasch sind das 8-13 Euro, pro Schulter wohlgemerkt. Wer jährlich mehrere Hundert Euro nicht nötig hat... Dazu spare ich beim Zerwirken schlicht und ergreifend Zeit.
 
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Du hättest besser mal meinen Anfangsbeitrag ganz gelesen.Schussentfernung war ca 150m
Ja, habe ich gelesen. 150 m ist für ne Magnum nicht weit. Da reicht auch eines der nicht so rasanten Mittelkaliber, die haben ja schon GEEs so im Bereich von 170 m +. Da sehe ich im Vergleich noch keine relevanten Vorteile eines Magnumkalibers.

Aber nicht falsch verstehen, geht hier nicht um Kaliberdiskussion sondern nur um die Geschosse.

Ich finde es schwer zuverlässig einzuschätzen ob das OGI jeweils gesplittert hat oder nicht. Meine Einschätzung habe ich immer Anhand der Ausschüsse bemessen. Diese zeigten fast immer auch Ausschüsse der kleinen Sekundärgeschosse (Splitter) oder größere, eher zusammenhängende Ausschüsse. Schwer zu beschreiben. Nach Splittern im Wildbret oder Gescheide habe ich nie gesucht.

Aber nutzt ja nix, wenn das OGI in deinem Kaliber für dich nicht funktioniert und das sollte man bei fehlender Tötungswirkung bei kaum bis nicht vorhandenen Schweiss am Anschuss auch annehmen, würde ich auch ein anderes Geschoss versuchen.
 
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Genau die angeblichen Sekundärausschüsse konnte ich nicht beobachten.
Bei Blatt oder Knochentreffer ist der Ausschuss größer aber da konnte ich auch keine sekundäre Ausschüsse beobachten, so wie ich das sonst beim Hmk und beim kjg hatte. Wenn die Munition alle ist werde ich gegebenfalls was anderes verladen.Vieleicht mache ich aber einfach auch die Plastikspitze ab, evtl ist dann mehr Splitterwirkung.
 
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Ich finde an dem Ziel möglichst viel Wildbret dem menschlichen Verzehr zuzuführen zu wollen kann man nix aussetzen. Wenn sich das dann auch noch positiv auf den erzielbaren Erlös auswirkt ist das doch noch erfreulicher. Top!


Stärkere Blutergüsse hatte ich mit dem 123er aber auch.

Und Blätter machen beim Rehwild nichts aus?! Gut wenn man nicht selbst verkaufen muss mag das egal sein. Wer bei uns Blätter beim Rehwild zerdeppert, wird angehalten es zu kaufen...

Deine zwei Aussagen gegeneinander gehalten ergeben aber ein ganz anderes Bild.

... Nochmal... Wer beim Reh auf den Erlös der Blätter setzt, macht grundlegende Dinge falsch.
Wer im Jahr ein paar Rehe mehr erlegen darf/muss, vielleicht so um die 30 wird wissen dass nicht jedes Reh wie auf dem Reißbrett im 90Grad Winkel steht.

Wasser gehört so wenig wie möglich ans Fleisch und bei gleicher Trefferlage habe ich das Thema "Schweiß" hinter den Blättern beim TTSX deutlich weniger.
Da Blut schneller verdirbt.....

Naja was muss man der Moßbuschelfraktion erklären....


30 Rehe decken grad den Eigenbedarfach mal das 3 fache draus, was die Versorgung angeht......
 
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Das 150 grain UNI HDB müsste doch in der 308 gut auf Rehwild funktionieren. Das 168 grainer bei kurzen Waldjagdentferungen auch?!
Tu es nicht!
Den Fehler habe ich als bleifrei Anfänger gemacht. Für das 168er reicht das Hülsenvolumen der .308 nicht aus. Die rutschen dann wie ein Vollmantelgeschoss durch ein Reh hindurch, musste ich leider selbst erleben.

Meine Wahl ist (wieder)das 146er mit der offene Hohlspitze nach einem Versuch mit dem Ogival. Die Wirkung ist meiner Meinung nach bei beiden identisch - aus der .308 wohlgemerkt.

Beste Grüße: Bo
 
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Deine zwei Aussagen gegeneinander gehalten ergeben aber ein ganz anderes Bild.
Ich glaube du wirfst da was durcheiander. Das eine Zitat stammt von mir, dass andere von "Passion".

Ich habe da nix widersprüchliches gepostet. Für das was andere posten kann ich nix!;)
 
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... Nochmal... Wer beim Reh auf den Erlös der Blätter setzt, macht grundlegende Dinge falsch


30 Rehe decken grad den Eigenbedarfach mal das 3 fache draus, was die Versorgung angeht......
Nochmal, ich setze nicht auf den Erlös, nur sehe ich es nicht ein mehrere hundert Euro für den Fuchs zu produzieren.

Und was meinst du mit 30 Rehen und Eigenbedarf?
 

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