Reiten im Wald

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#46
Nur mal so. Waldwege sind Wirtschaftswege, die dienen dem Forst bzw. Grundeigentümer sein Holz aus dem Wald zu bekommen, deswegen wird einiges darin investiert. Ich habe noch nicht erlebt, daß Reitvereine sich daran beteiligen. Und wenn ein Harvester den Weg während des Einschlags zerstört, wird er anschließend wieder hergestellt, auf Kosten des Waldbesitzers.
Aber wie gesagt, bei uns hat sich das glücklicherweise von ganz allein erledigt.
 
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#49
Rückepferde haben andere Vorzüge als eine geringere Bodenzerstörung. Der schlimmste Effekt der Waldbodenbenutzung sind Verdichtung und Wurzelzerreissung. Die entstehen durch Gewicht pro Auftrittsfläche. Das ist bei Niederdruckbreitbereifung wie sie heute üblich ist oder bei Kettenfahrzeugen zum Teil geringer als beim Roß...
 
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#52
Endurofahren auf Wanderwegen zu verbieten, ist völlig daneben. Auf welchen Wegen sollen sich Enduristen denn sonst bewegen können, ...



Jenau, man ;)(y):)



Rot durch mich!



Siehste!

Wenn sowas auf einmal für die Reiterei geduldet wird, warum nicht auch für Endurofahrer???
Oder andersrum: wenn für Enduros verboten, dann aber auch für Reiter!!!
Gruß-Spitz

Gib einem Endurofahrer den kleinen Finger und er kastriert dich bis zum dicken Zeh!
Als wenn die Enduristen auf den Wegen bleiben? Du glaubst wohl auch noch an den Weihnachtsmann?
Ich bin sicherlich kein Blockwart im Wald bezw. im Revier! Aber viele,sehr viele Naturumsonstnutzer,egal welcher Coleur, halten sich schlicht einfach nicht an die Regeln! Und da hört der Spaß bei mir jedenfalls auf! Man kann vieles schön reden, aber der Egoismus im Bezug der Freizeitgestaltung vieler in der Natur ist einfach nur zum kotzen! :mad::mad::mad:
 
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30 Aug 2007
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#53
...sehr viele Naturumsonstnutzer,egal welcher Coleur, halten sich schlicht einfach nicht an die Regeln! Und da hört der Spaß bei mir jedenfalls auf! Man kann vieles schön reden, aber der Egoismus im Bezug der Freizeitgestaltung vieler in der Natur ist einfach nur zum kotzen! :mad::mad::mad:
Na bloß gut, dass die Reiter da nicht dazu gehören ;)
Gruß-Spitz
 
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#55
Hier werden alle 3-4 Jahre die Wege abgeschoben - bestimmt nicht wegen der Pferde.
Weil bei der Holzernte und auch sonst sehr viel organisches Material und Erdreich auf die Wege getragen wird, und die Wege davon nicht besser werden. Wenn der Wegkörper beim Rücken beschädigt wird, dann am ehesten vom Rückegut, das beim Ziehen den Kies oder Schotter aufscharrt, weniger von Rädern. Tatsächlich dürfte ein Rückepferd da den größeren Schaden verursachen, da es Einzelstämme auf den Polter zieht. Rückefahrzeuge laden gleich auf einen Rückewagen oder heben das vordere Stammende aufs Schild, so daß da nix scharrt.
 
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#57
Der Grader schiebt nicht ab, sondern zieht hoch, Kies und Mulm. Den Mulm wäscht der nächste Regen weg, der Kies bleibt auf dem Weg. Da geht's weniger um Fahrspuren, als um die Vermeidung von Schlaglöchern.
 
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#58
Es erscheint sinnvoll, das ein wenig differenziert zu sehen. Die organisierten Reiter zahlen über die Plaketten eine Abgabe, die zur Herstellung und Instandsetzung bereitbarer Wege dienen soll. Ohne Zweifel, werden diese Mittel zu einem relevanten Teil zweckentfremdet.

Trockene und befestigte Wege werden auch durch beschlagene Pferdehufe nicht oder kaum beschädigt. Das sieht anders aus, wenn Reiter, gerade bei feuchter Witterung, auf unbefestigten Wanderwegen unterwegs sind. Außerhalb der befestigten Wege haben Reiter, mit Ausnahme von Sandwegen (beispielsweise in der Heide) nichts zu suchen, das ist Fakt.

Es ist zudem in NRW gültige Gesetzeslage, dass das Reiten regelmäßig auf allen befestigten Wegen (und nur da) der freien Landschaft gestattet ist. Auch dafür wird die genannte Abgabe erhoben.

Der Reitsport ist in Deutschland, mit etwa 4 Mio. ‚Teilnehmern‘, ein durchaus relevanter sozialer wie auch wirtschaftlicher Faktor. In meiner Region ist, glaubt man den Statistiken, ein wahrnehmbarer Teil der Arbeitsplätze davon abhängig.

Soweit sich alle Nutzer der freien Landschaft ein wenig an die Spielregeln halten und ein bisschen tolerant sind, sollten die ohne Probleme miteinander auskommen können. Sorry, Endurofahrer im Wald sind die Pest und gehören da genauso wenig hin, wie die Veranstalter privater Panzerrennen.


Grosso
 
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#60
Der Grader schiebt nicht ab, sondern zieht hoch, Kies und Mulm. Den Mulm wäscht der nächste Regen weg, der Kies bleibt auf dem Weg. Da geht's weniger um Fahrspuren, als um die Vermeidung von Schlaglöchern.
Vorher: tiefe Spurrinnen, hinterher: keine mehr:cool:

Aber gut, dass Du weißt, was bei uns im Wald wie und warum gemacht wird :rolleyes:
 
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