Reiten im Wald

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Westwood

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#76
und? lass die Herren Reiter mal kräftig für den Gaul Steuern bezahlen, kommt wie die Hundesteuer ja der Gemeinde zu Gute, die oftmals als Waldbesitzer auch noch Reitwege ausweisen und Schilder aufstellen muss, damit nicht jeder macht was er will.
Katzensteuer sowieso.
Da bist du doch im Frankfurter Umland gut aufgehoben...
Bad Soden hat doch als erste Gemeinde eine Pferdesteuer eingeführt.
 
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#77
Nö, das war Bad Sooden-Allendorf, Werra-Meissner Kreis.
 
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#78
und? lass die Herren Reiter mal kräftig für den Gaul Steuern bezahlen, kommt wie die Hundesteuer ja der Gemeinde zu Gute, die oftmals als Waldbesitzer auch noch Reitwege ausweisen und Schilder aufstellen muss, damit nicht jeder macht was er will.
Katzensteuer sowieso.
Die dümmsten Bürger schreien nach neuen Steuern, mach dir keine Sorgen du wirst welche bekommen, vielleicht anders als gewollt, aber das passt dann schon.
 

Westwood

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#80
Nö, das war Bad Sooden-Allendorf, Werra-Meissner Kreis.
Hmm dann hab ich da was durcheinander geworfen.
Ich dachte das wäre da unten bei dir.

Von Pferdesteuern halte ich wenig, wider was nicht zweckgebundenes das in lauter Löchern verschwindet aber vermutlich nicht im Wegebau.
 
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#82
Ich bin ja für Begeher-Steuern. Dann müsste Cast auch mal was zahlen und nicht nur drüber reden.

Bei mir zog jetzt wieder der Wanderschäfer vorm Haus durch, dagegen waren ein paar Pferdeäppel oder Hundehaufen Kinderkram. Also ne Schafsteuer u.ä. muss auf jeden Fall auch her. Platz für ein Hallenschwimmbad wäre in der Gemeinde vorhanden.
 
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Westwood

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#83
Kann ja jeder sehen wie er möchte.
Ich halt nix davon, es würde weder bewirken das weniger Pferde unterwegs sind noch dafür sorgen das die Wege in Ordnung gehalten werden.
 
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#84
Wieso werden Hunde besteuert, aber Katzen und Pferde nicht?

Der einzige Grund, "gute Lobbyarbeit".
Hunde

ließ der zwote Willem besteuern, um seine Untertanen davon abzuhalten, in der Stadt allzu dörflich zu leben; be8 Pferden war das unnötig und dann kam das Auto. Katzen hatte „man“ nicht in der Stadt, ergo waren dabei Regulierungssteuern unnötig.

Schrei‘ nicht nach neuen Steuern, Willems Flotte ruht seit 100 Jahren vor Scapa Flow, 70 m unter NN, aber die Schaumweinsteuer zahlen wir heute noch ...

Gruß,

Mbogo
 
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#85
So lange die Rösser im Schritt gehen machen sie tatsächlich nicht viel kaputt. Wenn da aber 20 oder mehr Pferde im Trab oder gar Galopp auf einem befestigtem Wirtschaftsweg unterwegs waren, dann ist dieser Weg Reparatur bedürftig. Vor allem, wenn da noch Regen dazu kommt.
Um die entstandenen Schlammlöcher machen dann die Reiter/innen im Bestand einen Bogen, damit der Wallach Rocco keinen dreckigen Bauch kriegt. Das Schlammloch wird immer größer.
Auch ist es so, dass Wild sich sehr wohl um die Reiter schert. Im Schritt gehen, kein Problem, bei Trab oder Galopp haut alles Wild fluchtartig ab. Da kommt kein Reiter/in in die Nähe.
Es dürfte die absolute Ausnahme sein, dass eine Gruppe von 20 Reitern irgendwo unterwegs ist. Die einzig denkbare Gelegenheit ist vielleicht ein Herbstausritt, bei dem man aber sicher nicht auf einem befestigten Weg traben wird.

Wer halbwegs bei Verstand ist, galoppiert auf einem befestigten Weg ganz sicher nicht. Das ist, gerade mit beschlagenen Pferden, recht rutschig und gefährlich. Die Galoppstrecken sind eigentlich immer bekannten und abgegrenzte Wegstrecken mit ausreichend weichem und griffigem Untergrund. Mit ‘klassischen‘ Sportpferden wird man in der freien Landschaft zudem so gut wie nie galoppieren. Die Ausritte nutzt man eher, um das Pferd außerhalb der üblichen Arbeit relaxen zu lassen und reitet daher in nahezu allen Fällen ausschließlich im Schritt.

Entsprechend spielen Schlaglöcher und Dreck am Bauch bei ‚richtigen‘ Reitern auch keine Rolle und stören bestenfalls den losgelösten Freizeitjuxer, ;)


Grosso
 
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#86
Ich bin ja für Begeher-Steuern. Dann müsste Cast auch mal was zahlen und nicht nur drüber reden.

Bei mir zog jetzt wieder der Wanderschäfer vorm Haus durch, dagegen waren ein paar Pferdeäppel oder Hundehaufen Kinderkram. Also ne Schafsteuer u.ä. muss auf jeden Fall auch her. Platz für ein Hallenschwimmbad wäre in der Gemeinde vorhanden.

Ja, eine Begeher Steuer wäre sicher sinnvoll und würde auch den Dünnbrettbohrern und Schnorrern dokumentieren, das Jagen im Allgemeinen Geld kostet und wenn wir dann noch eine Klugscheißersteuer einführen, trifft es manchen gleich doppelt. Damit die Schwimmer auch lernen, dass ihre Freizeitbeschäftigung die Allgemeinheit Geld kostet, führen wir dann noch eine Badehosensteuer ein.

Einigen D... ist tatsächlich nur noch sehr schwer zu helfen.

Davon abgesehen erwähnte ich bereits, dass zumindest fast jeder der organisierten Reiter eine Plakette an der Trense trägt, die gegen eine Gebühr beim Kreis erworben werden muss, wenn er sich in der freien Landschaft bewegt. Da fließt also bereits eine indirekte Steuer, die der Erhaltung der Wege dienen soll.


Grosso
 
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#87
Die Plakette haben die dabei, aber nicht am Geschirr, sondern in der Tasche...
Wieso soll eine Gemeinde Geld in die Hand nehmen um dir und einer handvoll anderen deinen Sport zu ermöglichen?

Ich bin ja für Begeher-Steuern. Dann müsste Cast auch mal was zahlen und nicht nur drüber reden.

Bei mir zog jetzt wieder der Wanderschäfer vorm Haus durch, dagegen waren ein paar Pferdeäppel oder Hundehaufen Kinderkram. Also ne Schafsteuer u.ä. muss auf jeden Fall auch her. Platz für ein Hallenschwimmbad wäre in der Gemeinde vorhanden.
Wenn ihr den Wanderschäfer lasst, bei uns bekam er Verbot.
Keiner will die in den Streuobstwiesen, am wenigsten die Naturschützer.
 
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#88
Mich hat bei der Jagd schon so viel gestört, da fallen Reiter, auch wenn die Weiber auf den Rössern zum fürchten sind und die Potenz des Mannes gefährden, kaum ins Gehänge, ups ins Gewicht, meinte ich. (Bin selber Reiter, übrigens).Haltet den Ball flach und beendet den für uns Jager peinlichen Faden. Die bedauernswerten Revierinhaber, mit einem Reitverein im Revier, flächendeckend, haben unsere Anteilnahme. Nicht die Pferde sind unser Problem, sondern die frustrierten, unbeschlagenen* Pferdedingsbums . oder so ...
Nebenbei: Jagen zu Pferde ist die Potentierung jeder jagdlichen Bestrebung.
sca

* falls da einer blöde Gedanken entwickeln wollte. Beschlagen kommt vom Beruf des Hufschmieds. Ich kann meine Stuten beschlagen, ich habs gelernt, mit dem heißen Eisen.
 
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#89
Die Plakette haben die dabei, aber nicht am Geschirr, sondern in der Tasche...
Wieso soll eine Gemeinde Geld in die Hand nehmen um dir und einer handvoll anderen deinen Sport zu ermöglichen?

...
Die Handvoll, von der Du da redest, sind laut Jahresbericht der ‘Deutschen Reiterlichen Vereinigung‘ nach aktuellem Stand etwa 4 Mio. Wie ich zudem schon schrieb, bilden die Pferdemenschen in einigen Regionen (speziell hier im Kreis) einen ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor.

Im Gegensatz zu nahezu allen anderen Sportvereinen, bauen die Sportreiter ihre Reitsportanlagen, Hallen wie Außenplätze und Geländestrecken (Vielseitigkeit), regelmäßig selbst und weitestgehend ohne Unterstützung der Kommune oder des Landes. Sie jammern auf den Stadtsportbundsitzungen weder über zu wenig Volleybälle, den fehlenden Kunstrasenplatz noch über dreckige Turnmatten, sie erwarten nicht, dass ihnen jemand ihr Trikots sponsert oder im gesponserten Bus zum Spiel/ Wettbewerb fährt.

Den gelegentlichen Ausritt in die freie Landschaft und die damit möglicherweise entstehenden Kosten zahlen sie, soweit sie nicht eh Privatwege nutzen, wie bereits mehrfach erwähnt, über die Plakette. Es mag sein, dass die auch irgendwer in der Tasche trägt statt an der Trense, üblich ist das bei uns nicht.

Wir können natürlich auch die Mountainbiker, Rennradfahrer, Jogger ... für die Nutzung der Wege und freien Landschaft zur Kasse bitten. Letztgenannte zahlen bis dato noch gar nix und können ihren Sport auch nur ausüben, weil ihnen - nach deiner Interpretation - andere das ermöglichen.


Grosso
 
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