Remington 700 schlagbolzenbruch

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#17
Eben, wenn gebrochen dann Gewährleistung, ist nicht erfreulich aber Materialfehler passieren halt. Wenn nicht sieht man es dann.
 
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#19
Pufferpatronen sind m.W. richtig wichtig bei Randzündern, da sonst der gehärtete Schlagbolzen/-stift auf den ebenso (im Zweifel noch mehr) gehärteten Rand des Patronenlagers trifft, was sonst der Rand der Patrone abfängt. Bei Zentralfeuer schlägt der Schlagbolzen halt ins Leere, aber ich höre bei Militärgewehren, die während der Grundausbildung hunderte Male in wenigen Wochen leer abgeschlagen werden, nur sehr selten von Schlagbolzenbrüchen. DA würde es wohl auffallen, da eine große Testgruppe vorhanden ist.
 
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#20
Im Grunde ist es nicht notwendig bei einem gespannten Repetierer den Schlagbolzen ins Leere abzuschlagen wenn man ihn in den Schrank stellt. Zumindest funkioniert es bei meinen drei Steyr-Büchsen so wenn ich beim Schließen der Kammer den Abzug betätige entspannt der Schlagbolzen ganz langsam. Also PP fällig unnötig !
 
G

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#21
Das Internet ist nicht wenig gefüllt mit Schlagbolzenbrüchen bei der 700 und das große Angebot an Ersatzteilen spricht auch nicht gerade dafür, daß da kaum Bedarf besteht. Gibt ja auch andere breit verbreitete Waffen, da sucht man sich nach Schlagbolzen zu Tode, weil niemand dafür einen nennenswerten Absatz sieht und entsprechend fertigen oder lagerhalten will. Simple Aussagen gibt es da nicht. Das hängt immer von der Waffe ab. Kann ja jeder halten wie er will.
 
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#22
Anderswo hatte ich es schon geschrieben, dass mir das bei meiner Remmy mit einem Leichtschlabo von GreTan passiert ist. Beim leeren Abschlagen. Aber original Schlabo ist hier beim Großhändler nicht verfügbar. Deutet beim normalen Schlabo nicht auf ein generelles Problem hin, somst hätten sie die wohl lieferbar. Ich hab einfach wieder den alten eingebaut und gut. Reserve hab ich jz halt nicht liegen.
 
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#23
Im Grunde ist es nicht notwendig bei einem gespannten Repetierer den Schlagbolzen ins Leere abzuschlagen wenn man ihn in den Schrank stellt. Zumindest funkioniert es bei meinen drei Steyr-Büchsen so wenn ich beim Schließen der Kammer den Abzug betätige entspannt der Schlagbolzen ganz langsam. Also PP fällig unnötig !
Stimmt, der 700er ist ja nur eine weitere Kopie des 98er Systems :)
 
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#24
Auszug aus "Erfahrungen mit Grosswildbüchsen" von Don Heath :

"Die Remington 700.
Die 700 mag eine sehr gute Jagdwaffe sein.
Ich weiß es nicht, weil ich nie eine verwendet habe, aber was ich weiß ist, dass sie speziell im Kaliber .416 Remington eine sauschlechte Großwildwaffe ist. Abgesehen von gelegentlichen unerklärlichen Versagern kostete uns ein gebrochener Auszieher in Rifa einen verwundeten und bei der Nachsuche nicht gefundenen Elefanten. Das war im Übrigen nicht das erste Jahr, in dem ich bei einer Remington 700 einen gebrochenen Auszieher erlebt habe, und dies bei der .416. Im Übrigen ist es das Gewehr, bei dem sich das Magazin am schwierigsten schnell wieder nachladen lässt. In meinen Erinnerung an die Prüfungen dieses Jahres habe ich noch die jungen Kandidaten vor Augen, wie sie hektisch versuchen, Patronen in das Magazin zu bringen, nur um dann anschließend zu erleben, dass die Patronen wieder herausspringen oder aber zwei Patronen gleichzeitig zugeführt werden. Das Nachladen dauerte mit dem Modell 700 im Schnitt doppelt so lange wie bei allen anderen Büchsen. Der Unterschied zwischen der Remington und Weatherby ist, dass man letztere mit leichteren Ladungen verwenden kann, sodass sie problemlos funktioniert und man das Problem mit der Sicherung beheben lassen kann. Demgegenüber sehe ich nicht, was man mit der Remington tun könnte. Allenfalls könnte man sie auf ein Antilopen-Kaliber umbauen lassen und sie zu Hause lassen, wenn man wehrhaftes Wild bejagt. Um fair zu sein: die Probleme mit dem Auswerfer scheinen auf die Kaliber .375 und .416 beschränkt zu sein, im Kaliber .458 scheint sie zuverlässig zu sein, wenn man bereit ist, das umständliche Nachladen in Kauf zu nehmen. Ein Einzellader, ja selbst eine Weatherby wäre eine bessere Wahl."
 
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#25
Das Auseinander- bzw Zusammenbauen geht allerdings nicht ganz so einfach wie beim 98er. Könnte man, ohne passendes Werkzeug, drei oder vier Hände brauchen. Dafür haben sie andere Vorteile.
 
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#25
Im Sommer 2016 habe ich mir eine praktisch neuwertige Remington 700 BDL im Kaliber 7mm Rem Mag (Herstellungsjahr 1980) gekauft, welche ich relativ häufig benutze.

Einen Schlagbolzen-Bruch hatte ich bis dato glücklicherweise nicht; auch die in #24 geschilderten Probleme beim Nachladen kann ich nicht bestätigen.

Die Schussleistung bei meiner Remi ist ebenfalls sehr gut; sowohl auf 100m (Rehbock) wie auf 150m (Gamsbock) konnte ich den 10er beinahe immer halten. Die Ursache für gelegentliche 9er sind primär am hinteren Ende der Waffe zu suchen :)
 
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#26
Ich habe zwei Rem700 in 308, eine VLS und eine AAC-SD.

Beide mit Top Schussleistung, nie ein Problem gehabt. Ich würde die immer wieder kaufen.

Bei beiden habe ich ein Titan Schlagbolzen drin, die alten Schlagbolzen liegen irgendwo hier noch rum. @sauer92, schick mir mal ne PM, ich schenke dir gerne einen normalen Schlagbolzen, nagelneu, nie benutzt, du musst nur das Porto übernehmen, oder den in Frankfurt abholen :)

Der einbau dauern echt keine 5 Minuten.

Pufferpatronen würde ich bei Zentralfeuer nie verwenden, die sind eher schädlich als nützlich.

WH
 
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#30
Mir ist bei meiner Remington 700 nach nicht einmal einem halben Jahr der dchlagbolzen gebrochen 😡😡 hat jemand von euch erfshrungen ob die Remington 700 da besonders anfällig ist ? Habe zu meist eine pufferpatrone verwendet aber eben nicht immer ausnahmslos dennoch finde ich darf das doch nicht so früh passieren.... bin mal gespannt ob es auf Garantie repariert wird ... wie denkt ihr darüber?
Ich frage mich,warum bei einem Repetierer eine PP verwendet wird, zum entspannen?
 
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