Repetierbüchse in Stainless, Vor-Nachteile

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#46
Leute, Leute.....bleibt doch einfach beim Thema !!!
Vor und ! Nachteile eines Stainless Laufes/System's WAR DAS THEMA!!!
Für alle ,,sachdienlichen" Beiträge bedanke ich mich erst mal(y):)
MfG.
 
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#47
Leute, Leute.....bleibt doch einfach beim Thema !!!
Vor und ! Nachteile eines Stainless Laufes/System's WAR DAS THEMA!!!
Für alle ,,sachdienlichen" Beiträge bedanke ich mich erst mal(y):)
MfG.
Es gibt für Jäger keine Nachteile von "Stainless"-Waffen. Der Vorteil liegt in der "Rostträgheit".
Wer wochenlang in der Wildnis unterwegs ist greift zur "stainless".
Alle anderen erfreuen sich an ihren Waffen die auch aus Edelstahl sind und dennoch rosten.
 
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#50
:unsure: Edelstahl rostet :unsure::unsure::unsure: ist mir auch neu. Dann taugt der ,,Edelstahl" nix und hat den Namen net verdient.
MfG.
Ab 13% Chrom spricht man von Edelstahl.
Aber Edelstahl heißt nicht "nicht rostend".
Einfachster Vergleich:
Hol dir V2A und V4A.
Beides besprühst du mit salzhaltigem Wasser.
Immer und immer mal wieder.
Dann wartest du ab.

Entscheident sind die Legierungsbestandteile und vorallem wieviel´Fe (Eisen) ist noch im Material drin.
Fe plus O => Fe2O3 (rotes Eisenoxid)
 
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#52
Stimmt auch. Edelstahl bedeutet, dass Schwefel und Phosphor < 0,025 Massenanteile sind. Hat mit Roststrägheit nichts zu tun.
Direkt rostfrei gibt es bei signifikantem Eisenanteil eigentlich nicht, da meist nicht nur Wasser sondern auch Salze, etc. auf die schutzbildenden Oberflächenoxide von Chrom, etc. einwirken. Diese können z.B. durch Chlor ersetzt werden und sind auch nicht zu 100% auf der Oberfläche vertreten. Für Salzwasser stabilisierte Stähle sind meist noch mit Molybdän legiert, aber bei Spaltkorossion wird es immer schwer, da sich die Oxidschicht nicht regenerieren kann.
 

EJG

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#53
Man muss ja nur bei dem Laufhersteller die Stahlsorte nachschauen oder anfragen.

Laut Google...
"Lothar Walther verwendet als Normalstahl 34CrNiMo6, der im Bereich der Hartlöttemperatur für Silberlot spannungsarm geglüht wird. Sein Ausdehnungskoeffizient ist dem des 42CrMo4 vergleichbar."

Das nuetzt mir aber auch nicht viel wenn die patches braun rauskommen.
Ausserdem bekommen wir fast taeglich gebrauchte Buechssen in die Werkstatt, das seit ueber 10 Jahren und sehe den Zustand der Buechsen, eins ist klar, "Normalstahl" ist Rostanfaelliger als stainless. Wer es nicht glaubt … glaubt es halt nicht.
edi
 
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#54
OK, danke für den kleinen Metallurgenporno.

Wir können aber wohl festhalten, dass ein minimal gepflegter Edelstahllauf weniger zur Korrosion neigt als ein minimal gepflegter brünierter Lauf. Zudem reibt sich die Schutzschicht (denn das ist der "Edelrost" Brünierung nämlich) nicht ab.

Das ist der relevante Vorteil. Einen relevanten Nachteil gibt es nicht.

PS: Ein kleiner batteriebetriebener Ventilator oder Grillgebläse auf dem Schießstand kühlt jeden Lauf in Rekordzeit und verhindert vom Lauf erzeugtes Mirage.
 
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#55
Für mich hat Stainless nur Vorteile. Und da meine beiden Ceracoat beschichtet sind, sehe ich auch nix vom hellen Stainless. Schaut aus wie non Stainless Waffen, mit all den Stainless Vorteilen.
 
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#56
Also hat eine Waffe die aus einem Stainless Lauf/System besteht im großen und ganzen mehr Vorteile als eine ,,normale LW". :unsure: hm OK alles klar.
Danke
MfG.
 
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#58
Die für ihre Präzision und Qualität bekannten Läufe von Atzl sind alle aus Edelstahl, optional gibt es noch verschiedene Beschichtungen.

Ich bin überzeugt, dass Andy bewusst dieses Material wählt...
 
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#59
Was doch viel verwunderlicher ist:

warum verarbeiten die großen deutschen Hersteller wie BlaMaSau und entfernter Heym, Haenel, Steelaction keine Edelstahlläufe undEdelstahlsysteme in den Jagdglücken Büchsen?

haben sie keine Maschinen um die Edelstähle zu bearbeiten? Haben sie nicht die nötige Erfahrung? Haben sie den Zug verpasst?

ich will, dass Blaser die R8 mit Edelstahllauf/ System und Verschluss anbietet, bei Bedarf cerakote beschichtet - 200 Euro Aufpreis sind fair.

Das gleiche für die Sauer 202.
 
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#60
Werter justus jonas-

Ich glaube (!), daß Stähle in der Fertigung in schwarze und weiße Solche getrennt werden,
sie werden weder zusammen gelagert noch verarbeitet.
Eben um die Übertragung von Rostpartikeln möglichst zu minimieren.
Selbst der Personenverkehr soll durch Schmutzschleusen erfolgen.

Es scheint sich also die Fertigung erst ab der notwendigen Fertigungszahl zu lohnen.

Garantieren möcht ich nichts, aber ich glaube, daß diese Aussage von unser aller
Freund 2RECON selbst stammt.

(Werter 2RECON- wenn ich mich irre, geht die nächste Maß selbstverständlich auf mich...!)

derTschud
 
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