Restauration: Restauration von Messer ohne Infos, ohne Griff - Tipps gesucht

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#33
Nun, was heißt taugt nichts? Wenn man es scharf macht, schneidet es. Vielleicht hält die Schneide nicht so lang wie bei einem heutigen Superstahl, dafür ist es leicht nachzuschärfen. Der kantige Griff, dem Bajonett nachempfunden, ist vielleicht nicht optimal, aber besser als nix. Es ist halt ein Stück Zeitgeschichte, drum würd ichs nicht wegwerfen.
Gruß
Manni
 
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#36
Nun, was heißt taugt nichts? Wenn man es scharf macht, schneidet es. Vielleicht hält die Schneide nicht so lang wie bei einem heutigen Superstahl, dafür ist es leicht nachzuschärfen. Der kantige Griff, dem Bajonett nachempfunden, ist vielleicht nicht optimal, aber besser als nix. Es ist halt ein Stück Zeitgeschichte, drum würd ichs nicht wegwerfen.
Gruß
Manni
Von wegwerfen hat niemand gesprochen. Ein Erinnerungsstück, aber nichts in das man Geld investieren sollte.
 
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#37
Mal zum „Messer restaurieren“:

wie poliert ihr Klingen von guten Jagdmessern, die im Dienst zerkratzt wurden?

Gruß,

Mbogo
 
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#38
Von wegwerfen hat niemand gesprochen. Ein Erinnerungsstück, aber nichts in das man Geld investieren sollte.
Nun ein paar Griffschalen und eine Politur, inc. Schliff werden keine unsummen kosten, denke die Materialkosten bleiben unter dem Neuwert, der Arbeitsaufwand ist überschaubar und als Erinerungsstück ist der wert eh nicht bezifferbar.
Mal zum „Messer restaurieren“:

wie poliert ihr Klingen von guten Jagdmessern, die im Dienst zerkratzt wurden?

Gruß,

Mbogo
Je nach tiefe der Kratzer mit Schleifpapier/Leinen in möglichst feiner Körnung, danach mit Scheuerpulver aus der Küchenreingung (Weiser Stein) mit Aufsatz auf der Bohrmaschiene.
 
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#39
Wie alt war er in WK2....???
Das war etwas wertvolles (ideell) was man als Junge zwischen 10 + 16 geschenkt bekam.....!
Im Krieg war er also 9-15.

Opa wird stolz auf Dich sein, wenn er aus Wallhalla auf Dich und das restaurierte Messer schaut !!!
Opa ist 90 und lebt noch! Valhalla hat hoffentlich noch etwas Zeit. Stolz wäre eh nur, wenn ich es selber mache. Aber freuen wird er sich sehr, unabhängig vom Experten der hilft.

......weggeworfen wird eh schon zu viel !
Stimmt! Deswegen der Post.

Vielen Dank für die netten Beiträge und vor allem für die noch netteren PNs. Ich werde mich bemühen ein zweites Leben möglich zu machen. Auf jeden Fall kommt es nicht weg.
 
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#40
Gute Entscheidung(y)
Übrigens: ich hab jetzt nochmal ein bißchen nachgeschaut, möglicherweise sind ja Schleifspuren an der Klinge, die darauf schließen lassen könnten, daß da was "entfernt" wurde.
Die Abplatzungen an der Scheide erinnern mich sehr an Bajonette aus der Zeit (z.B. das 98/05), scheint evtl eine ähnliche Lackierung zu sein.
Muß natürlich alles nicht stimmen, aber vielleicht hilft es Dir weiter, ansonsten hast Du ja glücklicherweise noch Deinen Opa, der Dir vielleicht noch einen Tip geben kann.
Und nur Mut, Griffschalen hinmachen ist nicht so schwer und selbst, falls es nicht wie vo Profi ausssieht, dann hast Du es zumindest selbst gemacht. Das wird Dir keiner nehmen können.
 
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#41
Im Krieg war er also 9-15.


Opa ist 90 und lebt noch! Valhalla hat hoffentlich noch etwas Zeit. Stolz wäre eh nur, wenn ich es selber mache. Aber freuen wird er sich sehr, unabhängig vom Experten der hilft.

Stimmt! Deswegen der Post.

Vielen Dank für die netten Beiträge und vor allem für die noch netteren PNs. Ich werde mich bemühen ein zweites Leben möglich zu machen. Auf jeden Fall kommt es nicht weg.
Ja toll.....der Opa ist fit....noch besser 👍🏼....mein Opa ging leider mit 68....
Grüße +WMH Olli
 
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#42
Opa sagt das Messer sei mindestens so alt wie der Krieg. Sein eigenes HJ Messer war wohl baugleich, hat es aber nicht bis in die Gegenwart geschafft.

Das Messer fand er auf dem Schrott kurz nach dem Krieg. Als Schlosser Meister packt man so etwas natürlich ein. Er glaubte sich erinnern zu können das es Hakenkreuze auf den Griffen hatte, die auch nicht aus Holz waren (eher Plastik oder emailliert sagt er). Leider verschwand das Projekt - ohne griffschalen - dann in einer von tausend Schubladen und wurde vergessen... bis heute.
 
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#44
Er glaubte sich erinnern zu können das es Hakenkreuze auf den Griffen hatte, die auch nicht aus Holz waren (eher Plastik oder emailliert sagt er).
Es sind im Original Bakelitgriffschalen mit Hakenkreuzraute. Die ist allerdings eingesetzt, so dass man auch eine beliebige andere Ausgestaltung wählen kann. Die Fahrtenmesser der Pfadfinder sind heute noch baugleich. Ich würde in diesem Fall wahrscheinlich auf entsprechende Zubehörgriffschalen von Linder ausweichen und eine Raute ohne Zugehörigkeit verbauen - gibt es auch fertig. Die Raute wird lediglich mit zwei Stiften unter die Griffschale gebogen. Wenns ne originale sein muss, kannst du bei gutem Erhaltungszustand mit 70 € pro Stück rechnen.
 
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