Reviergestaltung im Niederwildrevier

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Obwohl wir hier auf Kalkboden sind, gedeiht die Brombeere wie der Teufel. Zum Leidwesen von uns Hundeführern/Durchgehschützen/Treibern. Mannshohe Dickungen, sobald irgendwo im Wald Licht bis auf den Boden kommt.
 
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Könntest du mal ein paar aussagekräftige Fotos des Innenlebens vom Mittelrohr machen und einstellen? Wenn es geht aus verschiedenen Winkeln. Würde gerne mal sehen wie hoch die Wippe aufträgt. Habe dazu kein gutes Foto gefunden. Danke im Voraus!!!
 
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Danke!!! Lass uns wissen wie viel Wild du mit wie vielen Fallen fängst. Ich bin von denen noch nicht so überzeugt.
 
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Wir haben rund 700 Hektar kahle Meede. In den Gräben etwas Reste Schilf. Alles wegen Wiesenvogelschutz. Dort sind die meisten Hasen.
Kahle Meede.jpg

Dann einen Bereich Biotop, Büsche, Schilf sieht recht gut aus.
Biotop.jpg
Tatsächlich ist da recht wenig Wild. Fasane ja aber Hase kaum und Rehwild sind auch bei uns im Feld. In einem kleinen Wäldchen sind Brombeeren, kann ich gut drauf verzichten.
Wir werden nirgens etwas anpflanzen. Eigentlich sind wir vom Biotop enttäuscht hätten und mehr erwartet. Die Fläche ist mit rund 3 Hektar auch nicht gerade klein.
 

z/7

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Eigentlich sind wir vom Biotop enttäuscht hätten und mehr erwartet. Die Fläche ist mit rund 3 Hektar auch nicht gerade klein.
Wie lange gibt es das jetzt?

Evtl. ist das eine Frage der Traditionen, der Gewöhnung. Rehwild hätt ich schon erwartet, daß da gelegentlich Einstand nimmt. Aber vllt sind die auch schon genetisch so an blanke Landschaft angepaßt, daß da einfach kein Interesse besteht. Sind die Reviere außenrum ähnlich? Dann wird auch wenig Zuzug sein.
 
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7 Jan 2017
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...
Dann einen Bereich Biotop, Büsche, Schilf sieht recht gut aus.
Anhang anzeigen 212556
Tatsächlich ist da recht wenig Wild. Fasane ja aber Hase kaum und Rehwild sind auch bei uns im Feld. In einem kleinen Wäldchen sind Brombeeren, kann ich gut drauf verzichten.
Wir werden nirgens etwas anpflanzen. Eigentlich sind wir vom Biotop enttäuscht hätten und mehr erwartet. Die Fläche ist mit rund 3 Hektar auch nicht gerade klklein.
Vielleicht eine zu hohe Raubwilddichte in den 3ha mit dichtem Bewuchs oder es fehlt an Wasser?
 
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In dem Biotop sind 2 Kunstbauten und 2 Fallen. In der Nähe weitere. Bei uns siehst du auf Ansitz nie einen Fuchs. Raubzeug Bejagung ist insgesamt sehr intensiv. 12 Fallen, die meisten BWRF und 10 Kunstbauten. Alle Fallen werden jede Woche neu beschickt.
Am Biotop entlang ist ein Kanal mit Büschen bestanden. Sind oft Enten da. Im Biotop sind keine Gänse, in der übrigen Fläche ständig den ganzen Winter Gänse so zwischen 2000 und 5000.
Leider sind nur Graue frei. Die meisten sind Blässgänse und jetzt auch viele Nonnengänse.
Dazwischen ein paar Nilgänse, Kanadagänse und Schwäne.
Wir haben versucht im Biotop Wildblumen anzusäen. Sind auf dem recht Moorigen Boden schlecht gewachsen. Im Sommer ist das fast zu dicht. Hohes Gras, paar Wildblumen, Schilf, Birken, Erlenaufwuchs, einige Brombeerstellen. Bäume gibt es nicht.
Am Ende des Sommers werden Streifen gemulcht. Die Fasanenküken haben da Huderstellen und können sich trocken laufen.
Keine Besucher, mal ein Angler.
Eigentlich alles für mich recht Ideal. Wir haben uns sehr gefreut als die Fläche auch mit unserem Zutun vor 20 Jahren entstand. Sie ist jetzt noch schön anzuschauen.
Jagdlich erlegen wir da neben Enten ein bis zwei Füchse, keinen Marder( Ist schon komisch) um die 10 Hähne und 5 Hasen. Kein Rehwild auch wenn ab und zu mal ein Stück da ist.
 

K2

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Nach meiner Erfahrung zieht der Hase den trockenen Platz als erste Entscheidung für sein Lager.
Danach entscheidet er für windgeschützt( meine pers. Beobachtung)
Könnte es sein, dass die Gräben mit Altgras meistens die trockenere Sasse ermöglichen ?
Außerdem liebt der Hase die Sonne, direkt und nicht zu viel Beschattung
 
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Wenn es auf den Freiflächen keine Greifvogelwarten gibt und die Flächen nicht so oft gemäht werden, dann zieht der Hase als Steppenbewohner diese natürlich vor.

Bei uns - abwechselnd Freiflächen, Wälder, Hecken und 10kV-Leitungen - kann er erst nach Anbruch der Dunkelheit auf die Freiflächen. Außerdem ist bei uns das intensiv gedüngte und oft gemähte Silogras als Äsung nicht so interessant.
 

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