Reviergestaltung im Niederwildrevier

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14 Feb 2006
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Gesehen hat diese Beeren schon wohl jeder, meist im innerstädtischen Bereich. Der Feuerdorn. Es gibt ihn in verschiedenen Farben von Gelb über Orange bis Rot. Als fremdländische Strauchart scheidet er wieder mal für die Ausbringung in freier Natur aus, in CZ ist man da anders aufgestellt. Schon in meiner Zeit als Carduelidenzüchter war der Feuerdorn eine wichtige Beerennahrung. Es gab keine Finkenart die diese Beeren nicht mochte, bzw. mehr die Kerne. Ich wage zu behaupten, dass der Feuerdorn insgesamt bei Vögeln noch beliebter ist als die Vogelbeere. Jedes Mal bringe ich einen Eimer voll aus CZ mit. Meine Edelfasane, Königsfasane, Rebhühner, Chukars und Rothühner sind richtig verrückt drauf. Da bleiben Vogelbeeren schon mal etwas länger liegen. Der Feuerdorn hat auch fast jedes Jahr reichlich Beeren. Allerdings sind Dickichte praktisch nicht bejagbar. Die Äste sind so sperrig, da geht kein Hund rein. IMG_7414.JPG
Dort wo Fasane den Stadtrandbereich nutzen, nehmen sie diese Beeren in dem Gärten sicher gerne an.
 
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Will an einigen Revierstellen wo man nicht leicht mit dem Auto jeden Tag vorbeifährt ein paar blaue Regentonnen mit Futterspiralen als große Futterautomaten aufstellen. Auch im Schilf wo ich nicht ständig alles ausjagen will.

Mit was mach ich die Steher?
Dachte an dicke Rundhölzer um die 8cm Durchmesser.
Aber wie ist das mit dem abfaulen?
Oder doch lieber Eisenrohre nehmen?

Danke euch
 
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14 Feb 2006
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Also Du musst auch aufpassen, damit Mäuse nicht hochklettern können, wenn Du ein Gestell bauen willst, hängen ist immer besser. Die Frage ist, ob es gleich eine Regentonne sein muss, Du musst ja Unmengen an Fasanen haben. Bei Haushühnern spricht man von 120 Gramm pro Tag. Fasane brauchen im Winter weniger, da sie oft auch in ein Stoffwechseltief gehen. Bei Tiefschnee sind bei mir die Fasane oft eine Woche nicht an die Automaten gegangen. Weizen ist schwer. Liter mal Faktor 0,6 etwa. Also in ein 200 l - Regenfass gehen 120 kg Weizen. Trotzdem sollte man die Spender immer wieder mal kontrollieren. Eventuell müssen sie auch umgestellt werden. Das was für uns vorteilhaft ausssieht von der Lage her, muss dem Fasan lange noch nicht passen. Die haben da in Sachen Feindvermeidung andere Vorstellungen. Also im Herbst aufstellen und gut isses für den Rest der Zeit geht nicht.
Also wenn dann nimm glatte Eisenrohre, da tun sich die Mäuse eher schwer. Wenn immer geht die Automaten hängen, dann hast den ganzen Zirkus nicht.
50-60 Liter Fässer gibt es oft mit Tragegriff zum Aufhängen. Gottesgab Haselhain (10).jpg
 
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Sind schon ein "paar" da ;)
Naja.... Plätze hätte ich ein paar an denen die Futterkübel (10l) immer sehr gut angenommen wurden.
Da kannst auch bald mal alle paar Tage auffüllen fahren wenn die gut angenommen werden.
Darum dachte ich an ein Fass
 
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Ich habe die Woche das OK bekommen eine Hecke die unten zu Licht wird durch Schnitt zu verjüngen. Da das meine erste wird, hätte ich eine Frage: welche Arten vertragen das Knicken nicht? Ich nehme an Obstbäume, Dirndl und co?
 
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Geht es um Knicken oder willst Du komplett fällen?
Alte Weißdorne z.B. treiben oft nicht wieder aus, wenn man sie auf den Stock setzt. Auch die Heckenkirsche verabschiedet sich oft ab einem gewissen Alter.
Beim echten Knicken sind die Weiden am robustesten. Falls Bäume nicht wieder austreiben sollen, lässt man einen Stumpf mit einem Meter stehen, das hilft oft, gleichzeitig gibt das eine Totholzanreicherung. Schick Dir ne PM.
 
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Wenn die Schnitt-/Sägestelle nicht zu tief ist und genug Saftstrom noch fließen kann, treiben fast alle Laubgehölze wieder aus. Beim Ahorn verträgt der Feldahorn am besten das Knicken, Berg- und Spitzahorn verabschieden sich schnell. Hab ausgetriebene Vogelbeeren und Hasel. Meist knicke ich Weiden. Mit Schlehen kann man tolle Deckungen zaubern mit dem Frontlader
 
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In dem Schatten wird vermutlich nichts wachsen, außer Liguster der vor sich hin kümmert. Bäume würde ich grundsätzlich weglassen, da hast Du hier mehr als genug. Also die hohen Stämme knicken oder auf den Stock setzen. Wenn das Material in der Fläche bleibt und Brombeere vorkommt hast Du eine flächige Deckung die undurchdringlich ist. Gib dem Liguster Licht, der ist dann später auch noch bejagbar.
 
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Es ist jedesmal aufs neue faszinierend wie unglaublich schnell man mit knicken gute Deckung bekommt. Mit Mirabellen klappt das auch sehr gut bei uns.
Screenshot_20191121-143919_Gallery.jpg
Vorher und nachher, in einer Minute.
Screenshot_20191121-143922_Gallery.jpg
Wenn ich bedenke das ich früher nur immer auf den Stock gesetzt hab.🙄
 
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Ja aber unsere Landschaftspflegerverwüster tun sich mit dem Querdenken immer noch schwer. Dabei kann jeder für sein Tun die Gegenprobe machen: Kommt als Begründung "dass sauber ausschaut" dann hat er sich mit a bisserl Hirn schon selbst derwischt.
Jeder Eingriff in eine Hecke sollte zu mehr Biodiversität führen. Das ist leider meist nur Wunschdenken bei der herkömmlichen Vorgehensweise.
 
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Eine Mirabelle wie sie häufig bei uns, vor allem in der alten Kiesgrube, vorkommt.
Im unteren Bereich ist keinerlei Deckung und das Rehwild sorgt auch dafür das es so bleibt.
Screenshot_20191124-133659_Gallery.jpg
Diese beiden Mirabellensträucher habe ich vor 3 Jahren geknickt, es hat sich schon eine sehr gute Deckung entwickelt.
Screenshot_20191124-133707_Gallery.jpg
Die Fütterung darin wird sehr gut angenommen.
Screenshot_20191124-133713_Gallery.jpg
 
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