Rheinland-Pfalz: Landesforst erhält Ausnahmegenehmigung

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#2
Mitte April ist doch top. Vegetation startet ja auch immer früher. Was soll da zu Lasten des Wildes gehen ? Die 2 Wochen mehr Jagdzeit werden dann im Sommer eh eingespart. Falls du meinst die Jagdzeiten werden immer länger. Das stimmt nur auf dem Papier. Gejagt wird effektiv soviel wie früher, die Zeiten verschieben sich bloß. Jedenfalls im Wald.
 
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#3
Muffelwild ist ein Verbeisser hoch³. Wie Schafe halt so sind :(
Als eigentlich nicht heimische Wildart kann ich es nachvollziehen, dass man die Bestandsdichten senken will.
Und was das Rotwild in der Eifel anbelangt, liest man auch die übelsten Geschichten hinsichtlich Wilddichten.
Langsam muss man akzeptieren, dass gering gehaltene Wilddichten das kleinere Übel darstellen.
 
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#4
Muffelwild ist ein Verbeisser hoch³. Wie Schafe halt so sind :(
Als eigentlich nicht heimische Wildart kann ich es nachvollziehen, dass man die Bestandsdichten senken will.
Und was das Rotwild in der Eifel anbelangt, liest man auch die übelsten Geschichten hinsichtlich Wilddichten.
Langsam muss man akzeptieren, dass gering gehaltene Wilddichten das kleinere Übel darstellen.
Wir hätten noch ein paar Wölfe als "Problemlöser" abzugeben. Bei uns verbeißt kein Muffel auch nur einen einzigen Baum mehr. ;) (Bisschen Ironie am Rande. Scheint beginnender Stubenkoller zu sein.)
 
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#5
Wir hätten noch ein paar Wölfe als "Problemlöser" abzugeben. Bei uns verbeißt kein Muffel auch nur einen einzigen Baum mehr. ;) (Bisschen Ironie am Rande. Scheint beginnender Stubenkoller zu sein.)
hallo.
Ich glaube, die haben sich im Venn und der Eifel schon festgesetzt. Da ists bis RPf auch nicht mehr weit.
Unter Umständen ist das wirklich die Intention dahinter.... Ob es nun klug ist, Pest mit Cholera zu tauschen, lassen wirs dahingestellt
 
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#6
Drück und Bewegungsjagden bis 31.01. und teilweise ab 01.04. gehts wieder los. Gerade mal 8 Wochen Ruhe. Ihr solltet mal Eure Wildbiologischen Kenntnisse auf Vordermann bringen, als Fachleute der Natur. Ok, als Pirschbezirkler mag man das nicht so eng sehen.
Und von wegen Muffel kein Einheimisches Wild. Da hilft ein Blick ins BNG...
 
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#7
Drück und Bewegungsjagden bis 31.01. und teilweise ab 01.04. gehts wieder los. Gerade mal 8 Wochen Ruhe. Ihr solltet mal Eure Wildbiologischen Kenntnisse auf Vordermann bringen, als Fachleute der Natur. Ok, als Pirschbezirkler mag man das nicht so eng sehen.
hallo.
Was denkst du, sollte das nutzen? Ich meine, so im Sinne von verhindern können? :unsure:

Die Landesregierung will das so, also wirds beschlossen... das kommt ja nicht von irgendwoher
 
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#10
Davon sind einige Monate ggf. nicht nutzbar, außerdem kommt es aufs "timiing" an. Wenn irgendwo die Schalenwildbestände nicht soweit angepasst sind, dass z.B. die aktuell gute Bodenwassersituation für die Frühjahrspflanzung in Schadgebieten sinnvoll genutzt werden kann, dann ist eine frühe Möglichkeit zur Reduktion (oder Vergrämung in andere Jagdreviere :p ) sinnvoll.
 
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#11
Drück und Bewegungsjagden bis 31.01. und teilweise ab 01.04. gehts wieder los. Gerade mal 8 Wochen Ruhe. Ihr solltet mal Eure Wildbiologischen Kenntnisse auf Vordermann bringen, als Fachleute der Natur. Ok, als Pirschbezirkler mag man das nicht so eng sehen.
Und von wegen Muffel kein Einheimisches Wild. Da hilft ein Blick ins BNG...
Was erwartest Du wenn es bei den DJ bis 31.1. nicht die erwarteten Streckenergebnisse gab ,warum auch imme.,Danach Winterschlaf ,irgendwann müssen wir ja zu dem Ergebnis kommen die wir uns vorstellen,der Wald wird aufgefressen von Borkenkäfer und Schalenwild.(n)

Gruß Seppel
 
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#12
Davon sind einige Monate ggf. nicht nutzbar, außerdem kommt es aufs "timiing" an. Wenn irgendwo die Schalenwildbestände nicht soweit angepasst sind, dass z.B. die aktuell gute Bodenwassersituation für die Frühjahrspflanzung in Schadgebieten sinnvoll genutzt werden kann, dann ist eine frühe Möglichkeit zur Reduktion (oder Vergrämung in andere Jagdreviere :p ) sinnvoll.
An besonders anfälligen Stellen, muss man dann einen Zaun hinstellen, wenn es jagdlich nicht klappt. Ganz einfach!
In andere Reviere vergrämen ist aber auch eine Möglichkeit 😆
 
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#13
Moin,

im Landkreis Hildesheim wird seit längerer Zeit auf Schmalrehe und Jährlinge ab dem 20.4. gewaidwerkt (die haben sich damals nicht getraut schon auf Anfang April genehmigen zu lassen ;)). Mittlerweile haben sie sehr gute Erfahrungen mit dieser Maßnahme gemacht - insbesondere was die Wildunfallzahlen angeht (deutlicher Rückgang!). Besser das Wild in der Kühlung als vor dem Kühler :cool:.
Es sind einige Landkreise diesem Beispiel bereits gefolgt - allerdings häufig schon mit Beginn April.

Mich haben die Zahlen und Erfahrungen aus dem Raum Hildesheim überzeugt. Wenn es bei Euch nicht notwendig ist früher zu jagen (wenig Unfallwild, Verbiss, etc) so lasst es einfach sein. Bei uns ist es mMn auch (noch!) nicht notwendig

munter und gesund bleiben!!

hobo
 
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#14
Siehst Du das für die Jagd auf Schwarzwild zum Schutz gegen Wildschäden im Feld auch so?

Schwarzwild hat ja schließlich auch exakt die gleiche Reproduktionsrate wie die anderen forstlich relevanten Schalenwildarten!
Alle Schalenwildarten fressen allerdings genau die Äpfel, die du wieder mal mit den Birnen vergleichst!
Besondere Situationen, ebenso wie elementare biologische Unterschiede der verschiedenen Wildarten, fordern eben auch manchmal unterschiedliche und besondere Maßnahmen;
die Fähigkeit solche Fakten zu erkennen und die grundsätzliche Fähigkeit zu differenzieren ist für solche Zusammenhänge natürlich nicht ganz unwichtig!
 
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#15
Interessanterweise ist bislang offenbar noch keiner der Diskutanten auf die juristische Fragwürdigkeit dieser Aktion eingegangen...
Bei denjenigen Krähen aus der Forstecke eigentlich nicht weiter verwunderlich.
 
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