Rheinland-Pfalz: Landesforst erhält Ausnahmegenehmigung

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#31
Dieser Erlass gilt aber nur für die Landesforsten, da wird Dir als Jäger, sofern Du nicht beim Staat jagst, kein allzu großer Spielraum eingeräumt.
Wie aus meinen Ausführungen leider nicht hervorgeht ich schreibe über NRW bei uns im Landkreis gibt es eine Allgemein Verfügung die Schonzeit ist für alle aufgehoben.
 
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#33
Leute, das Suspekte and der ganzen Thematik ist doch, dass nur die staatlich bewirtschaften Reviere ab Mitte April von der neuen Regel gebrauch machen können und die Reviere bzgl. politisch Muffelwildfreien Gebieten. Wieso wird hier der Forst und die Privaten mal wieder gespalten und die Gemeinden nicht berücksichtigt. Das ist eine absolute Frechheit und nicht nachvollziehbar. Die Gemeinden haben genau so Wald, der die letzten Jahre auf Grund des Klimawandels gelitten hat.
 
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#34
Dann informier Dich mal : Stichworte, Jagdruhe
Das Wort "Ruhe" in diesem Zusammenhang zeugt schon von einer gewissen Verblendung. Kumpel, du bist hier nicht in Alaska. Jetzt, wo das Wetter schön ist und die Leute alle daheim sitzen ist in den Wäldern mehr los als in vielen Innenstädten. Neulich ist mir bei einer nächtlichen WBK-Wanderung um halb 10 abends eine Gruppe Mountainbiker entgegengekommen. Und du denkst, du kannst den Energieverbrauch der Rehe so weit senken, dass sie weniger verbeißen, indem du einfach nicht mehr dein Gewehr spazieren trägst?
 
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#35
Auch private Reviere und genossenschaftliche Reviere machen von dieser Regelung in RPL Gebrauch und haben aktuell bereits solche Genehmigungen.
 
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#36
Das Wort "Ruhe" in diesem Zusammenhang zeugt schon von einer gewissen Verblendung. Kumpel, du bist hier nicht in Alaska. Jetzt, wo das Wetter schön ist und die Leute alle daheim sitzen ist in den Wäldern mehr los als in vielen Innenstädten. Neulich ist mir bei einer nächtlichen WBK-Wanderung um halb 10 abends eine Gruppe Mountainbiker entgegengekommen. Und du denkst, du kannst den Energieverbrauch der Rehe so weit senken, dass sie weniger verbeißen, indem du einfach nicht mehr dein Gewehr spazieren trägst?


Frage durchaus berechtigt, möglicherweise aber falscher Adressat!
Und/aber du weisst schon, wem du hier im Forum diese Frage eigentlich stellen musst?;)

Prinzengesicht
 
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#37
Das Wort "Ruhe" in diesem Zusammenhang zeugt schon von einer gewissen Verblendung. Kumpel, du bist hier nicht in Alaska. Jetzt, wo das Wetter schön ist und die Leute alle daheim sitzen ist in den Wäldern mehr los als in vielen Innenstädten. Neulich ist mir bei einer nächtlichen WBK-Wanderung um halb 10 abends eine Gruppe Mountainbiker entgegengekommen. Und du denkst, du kannst den Energieverbrauch der Rehe so weit senken, dass sie weniger verbeißen, indem du einfach nicht mehr dein Gewehr spazieren trägst?
Verstehe nicht was Du meinst. wieso sollte ich nachts mein Gewehr spazieren tragen? Und mit dem Kumpel, das ist ein guter Witz! :p
 
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#38
Da der gute Förster am Ende der Jagdsaison in seinem Beritt eine akzeptable Wilddichte hergestellt haben wird, Wild aber mobil ist und aus den Hegebüschen der Nachbarschaft wieder eindiffundiert, ist es ratsam, die frühestmöglich im Jahr zu entnehmen um die lokale Wilddichte wieder anzupassen oder aber die dahin zu vergrämen, wo der Grubndeigentümer weniger waldzukunftsorientiert denkt. Dort kamen die ja her und haben die dann auch bis zum 16.5. Ruhe. ;)



Grundsätzlich gehe ich mit den der aktuellen Waldsituation geschuldeten Maßnahmen durchaus d'accord, aber deine obige Darstellung erscheint mir in deiner nicht gerade subtil vorgenommenen Schuldzuweisung arg einseitig!
Leider gibt es auch nicht nur den guten Förster, der, wie von dir geschildert "am Ende der Jagdsaison in seinem Beritt eine akzeptable Wilddichte hergestellt haben wird."
Auch in dieser Berufsfeld wird sich die Qualität der zu beurteilenden Personen wahrscheinlich einer Gaußschen Normalverteilung annähern, exakt so wie unter anderm bei den "Freizeit-Jägern".
Das impliziert dann im Zusammenhang mit der neuen Verordnung auch die von User #Mitch berechtigt aufgeworfene Frage :
"Weiss man seitens des Forstes sonst nicht mehr weiter? Meiner Meinung nach ein Armutszeugnis zu Lasten des Wildes!"
Auch mir drängt sich ein wenig die Frage auf; haben die Herren des Landesbetriebs Landesforsten Rheinland-Pfalz in all ihren in Eigenregie bewirtschafteten staatlichen Eigenjagdbezirke auch ihre Hausaufgaben entsprechend gemacht, oder wie konnte es zu solchen Zuständen kommen?
Oder waren es wieder mal ausschließlich die "unfähigen" und bösen Reh-, Rot- und Muffelwildheger und Züchter der privat bejagten Reviere?

Gruß

Prinzengesicht
 
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#39
Bei uns wurde die Jagdzeit auf Schmalrehe und Böcke auf den 01.04 bis 2025 vorverlegt.
Das ist sehr gut und gibt mir als Jäger einen größeren Spielraum auf die Launen der Natur zu reagieren.
Deshalb wird nicht ein Reh mehr erlegt aber ich bin mit den Abschüssen eher fertig und ab Mitte Dezember ist dann Jagdruhe auf Rehwild.
Gerade Schmalrehen gild es bei mir im Revier ab den 01.04. im Wald. Ich bin sehr froh über die Zusätzliche Jagdzeit so ist es endlich möglich effektive in den Schmalrehbestand einzugreifen Böcke fangen wir ab 01.05. an.
Das klingt für mich vernünftig, wenn Du das so handhaben kannst.
 
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#40
Das Wort "Ruhe" in diesem Zusammenhang zeugt schon von einer gewissen Verblendung. Kumpel, du bist hier nicht in Alaska. Jetzt, wo das Wetter schön ist und die Leute alle daheim sitzen ist in den Wäldern mehr los als in vielen Innenstädten. Neulich ist mir bei einer nächtlichen WBK-Wanderung um halb 10 abends eine Gruppe Mountainbiker entgegengekommen. Und du denkst, du kannst den Energieverbrauch der Rehe so weit senken, dass sie weniger verbeißen, indem du einfach nicht mehr dein Gewehr spazieren trägst?
Kleine Anmerkung: gerade in stark frequentierten Bereichan kann man sehen, dass sich Rehwild sehr gut auf verschiedene Störungen einstellt und dass Spaziergänger und Jäger eine sehr unterschiedliche Störungsqualität darstellen. Wer also in der entsprechenden Zeit nicht jagt, der senkt den Verbissdruck. Ob das alleine ausreicht, den unter eine gewollte Schwelle zu senken, ist eine andere Frage.

Leider gibt es auch nicht nur den guten Förster, der, wie von dir geschildert "am Ende der Jagdsaison in seinem Beritt eine akzeptable Wilddichte hergestellt haben wird."
<snip>
Oder waren es wieder mal ausschließlich die "unfähigen" und bösen Reh-, Rot- und Muffelwildheger und Züchter der privat bejagten Reviere?
Ausschliesslich habe ich nirgends geschrieben, oder dass alle Förster "gute Förster" wären. Die Regelung gibt die Handhabe, da, wo Missstände vorliegen, einzugreifen. Sie zwingt niemanden, immer und überall so zu verfahren.
 
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#41
Das klingt für mich vernünftig, wenn Du das so handhaben kannst.
Das handhabe ich so wir erlegen seit 5 Jahren 10 Stück pro 100ha daran wird sich auch nix ändern weil es nachhaltig ist.
Ich hab einen gesunden Rehwildbestand und der Wald wächst ohne Zaun.
Bei mir hat das Rehwild in der Winterzeit/Notzeit absolute Jagdruhe.
Leider sind meine Erfahrungen das der Forst nur EXTREME kennt ohne jeden Sachverstand.
 
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#42
....In anderen Revieren ist dagegen ab 15.01. wirklich Ruhe.
Das ist wissenschaftlich reichlich untersucht und nicht mehr strittig: Jagdausübung produziert Jagddruck, nicht nur auf die gerade bejagten Arten, sondern auf alle Wildarten.
Deshalb ist das einzige Konzept, das wirklich Entlastung bringt, für den Wald und das Wild, eine komplette Jagdruhe im Wald vom Ende der Schusszeit (15.-31.Januar) bis zum Aufgang der Bockjagd.

Landschaft der Angst
 
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#43
...

Ausschliesslich habe ich nirgends geschrieben, oder dass alle Förster "gute Förster" wären. Die Regelung gibt die Handhabe, da, wo Missstände vorliegen, einzugreifen. Sie zwingt niemanden, immer und überall so zu verfahren.


Deine Wortwahl in deinem Ausgangsbeitrag implizierte für mich allerdings deutlich mehr als das, was du jetzt hier geschrieben hast!:cool:

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