Rigby Highland Stalker

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#1
In der "The Field" war unlängst eine Rezension der neuen Purdey Büchse sowie der Rigby Highland Stalker.

Selbstverständlich ist mir klar, dass es möglicherweise bessere, zweifelsohne aber auch preiswertere Mauser 98 Derivate auf dem Markt gibt....das sei hier nicht die Frage.



Mich würde interessieren:

Führt einer hier im Forum eine Rigby Highland Stalker ?
In welchem Kaliber ?
Und wo erworben ? Jagdmesse Dortmund ? Grambow ? London ?
Wie sind Eure Erfahrungen ? Würdet Ihr diese Waffe weiter empfehlen ?
 
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#2
Hab ich das richtig gegoogelt, dass die Waffe ca. 9000-15000 Euro kostet, je nach Ausstattung?
 
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#5
In der September-Ausgabe vom "Anblick" stehen auch vier Seiten Rigby-Werbung, als Testbericht verkleidet.
Als Basispreis werden € 6.900,- genannt. Ganz schön viel Holz für einen 98er.

Wenn ich dem Bild im Beitrag #1 richtig folge, ist immerhin die Kimme ein original Rigby-Produkt.
 
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#6
Wieviel Rigby steckt da überhaupt drin?! Gab es nichtmal das Gerücht, B. würde die System fräsen und bei Rigby würde nur noch zusammen gebaut? Rigby gehört ja auch zu Lüke von demher finde ich das gar nicht so abwegig.

Optisch würde sie mir zusagen. Dazu ein klassisches Kaliber ala .257 Rigby. Aber wenns im Endeffekt nur ein zusammen gestückeltes etwas ist, kann man sich das echt sparen.
 

steve

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#7
Verstehe ich nicht. Egal ob H&W, Theo Jung, Max Ern oder Rigby, keiner der Custom Hersteller fertigt die Systeme selbst, oder? Die einen FZH, die anderen Prechtl und wieder andere lassen/ließen in den USA fertigen.
 
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#8
Wieviel Rigby steckt da überhaupt drin?! Gab es nichtmal das Gerücht, B. würde die System fräsen und bei Rigby würde nur noch zusammen gebaut? Rigby gehört ja auch zu Lüke von demher finde ich das gar nicht so abwegig.
Das ist kein Gerücht sondern ganz offiziell auf der Seite von Rigby zu lesen:

"A century and more ago, Mauser made barreled bolt-actions for us and shipped them to London, where they were assembled, finished and proofed by Rigby craftsmen. Today, in an echo of halcyon days before the Great War, we have resumed this arrangement with Mauser for our new range of Big Game rifles, making aspirational but affordable rifles for use around the world. In its plant in Isny, Mauser is again building its much-copied but never bettered original Magnum bolt action, which it originally created in 1899 specifically for John Rigby. Today, just as was done a century ago, barrelled actions are supplied by Mauser, then assembled into superb hand-finished rifles by master craftsmen at the Rigby workshop in London. Like the originals, these rifles carry London proof marks. Many aspects of the original rifle, including the much admired and copied extractor and the three-position flag safety, have been retained."
Quelle: www.johnrigbyandco.com
 
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#10
Was gibt es an der Highland-Stalker zu meckern? Ist doch ein richtig schickes Gewehr ganz aus Stahl und Holz ....
Schönes Holz, glänzender Stahl, ein ehrwürdiger Name, ein schöner hoher Preis....

Nostalgie und Exzentrizität bedient das schon, aber am Ende ist es ein Werkzeug, wenn es nicht nur in der Glasvitrine strahlen soll und wer optimal treffen will, ist damit kaum gut bedient. Pitch, Schaftrücken, Pistolengriff, etc. bieten nicht gerade ergonomische Höchstleistungen und z. B. ein Schalldämpfer würde die Waffe ebenso wenig zieren, wie eine Anhängekupplung einen Lotus. ;)
 
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#11
Allen Antwortenden schon mal herzlichen Dank und ein "Like" (y)

Ja, der Preis ist hoch und es kommt sicher etwas Nostalgie und andere Irrationalitäten mit hinzu.

Und der Abstand zu einer "London Best" - basierend auf Mauser System dann ab 25K anfangend - ist noch immer enorm. Interessenten können sich dazu ja mal die neue Purdey Büchse anschauen:

https://www.purdey.com/guns-rifles/new-bolt-action-rifle

Für Vitrine würde ich mir keine Waffe oder Messer anschaffen. Grade die Macken und Schrammen, die eine (ansonsten sauber und gut gepflegte) Jagdwaffe im Laufe ihrer Nutzung erworben hat, machen das Individuelle doch erst aus. Auch sie sind Brücken zu Erinnerungen an ereignisreiche Jagden, so wie die Flecken und Beulen an guten Jagdstiefeln, Trophäen an der Wand und Schmarren im Stahl eines gerne genutzen Messers.

Kann mich nicht genau erinnern, was mir der Rigby Vertreter (übrigens ein französischer Büchsenmacher) auf der Messe in Dortmund genannt hatte aber meine mich an etwas zwischen 6000-7000€ erinnern zu können. Da beginnt preislich schon die Custom-made Klasse.

Wie schon ausgeführt - das System wurde auch früher, zu alten Zeiten, bei Mauser gefertigt.
Das der Schaft auch im Allgäu gefräst wird und in London dann nur noch veredelt und montiert wird, ist ein Kompromiss, ohne den die Waffe sicher nochmals deutlich teurer wäre. Und montieren nicht die meisten BüMacher heutzutage fertige Systeme ? Zumal wenn die klassisch und tausendfach bewährt sind ?

Ich hatte in Dortmund die Gelegenheit, einige Anschlagsübungen mit der Rigby zu machen und fand sie hervorragend balanciert und sehr ergonomisch für meine Durchschnittsmaße.
Als PH würde ich mir sicher auch eher Gedanken über die weiteren, von Stöberjäger benannten Punkte machen, aber eigentlich sollten diese klassischen Features der Rigby für meine 2-3 Reviergänge pro Woche ausreichen.

Also, praktisch mit dieser Rigby geschossen oder gar eine führend hat bisher keiner von Euch ?
 

steve

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#13
Das System aber doch nicht?! Ich meine das bezieht/bezog H&W aus den USA. Bzw. die alten sind meist Peruaner aus Magazinbeständen.
 
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