Rotwild 2016/17;

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Nachdem es ja mit dem Licht immer nicht so klappt wie man es sich vorstellt.....heute dafür wieder mal ein paar Bilder......

Beim Angehen zur Kanzel standen um 16 h schon 6 Stück Rotwild auf der Wiese, schon ca. 100 m vom Waldrand weg, also die waren nicht erst seit 5 Minuten da...

Anhang anzeigen 40040

Der Hirsch bekam uns beide (Jungjägerkursteilnehmer mit dabei) mit, sprang aber nicht ab, beobachtete uns so auf 150 m....
Eigentlich wollte ich ein Sikakalb schießen....

Anhang anzeigen 40041

Jetzt wo sie uns mitbekommen hatten, heißt es nicht schießen. Wir haben sehr vertrautes Wild und das soll so bleiben.
Der Hirsch ist ja noch ein Lausbub und sowieso nix hzum Schießen.

Anhang anzeigen 40042

Langsam zogen sie in den Wald, wieder mal die Erfahrung gemacht, grüne Männchen sind doch nicht so schlimm.

Wir bezogen die Kanzel und schon kam neuer Anlauf. Es waren zuerst 3 Stück Kahlwild, dann noch mal Alttier mit Kalb und zum Schluss noch ein Spießer mit etwas Abstand. Durch das leichte Schneetreiben sind die Fotos leider etwas schlecht.
Leider standen sie alle etwas verstreut und kamen nicht auf ein Bild.

Anhang anzeigen 40043

Dann kamen noch 3 Stück Rehwild, die waren aber flott nur auf der "Durchreise".

Wenige Minuten später traten noch zwei junge Damhirsche aus, da gab die Kamera alles was möglich ist aber mehr war nicht drin.

Anhang anzeigen 40044

Schließlich erlegte ich trotzdem ein Kalb, leider war das dazugehörige Alttier nicht auszumachen und mit dem 2. Kalb klappte es leider auch nicht. Das beschossenen Kalb drehte einen Halbkreis und brach auf der Wiese zusammen, die anderen 5 Stücke beobachteten das Kalb, sprangen aber nicht ab. Wir blieben sitzen und bald begannen sie wieder zu äsen. Leider in einen schwarzen Fleck auf der Wiese wo alles voll mit Kuhfladen war. Die beiden Damhirsche kamen bis auf 40 m vor die Kanzel, auch sie störte der Schuss nicht (kein Schalldämpfer) und so blieben wir sitzen. Nach einer Wartezeit von 45 Min machten wir einen auf Wanderer und gingen zum Stück, das Rotwild stand ca. 80 m entfernt und zog dann langsam in den Wald.
Diese Vertrautheit verblüfft mich immer wieder und das Verhalten ist komplett anders als im bayerischen Revier.
 
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Kräftiges Waidmannsheil und tolle Fotos! War das bei einer der Kanzeln wo wir auch waren? Hört sich ein wenig nach Wasserhaus an.
 
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Der Hirsch kommt immer als erster zur Kirrung und frisst den ganzen Apfeltrester weg. :-D
Als das Bild vorgestern Abend aufgenommen wurde, sass ich genau 40 Meter unterhalb am steilen Hang bei einer provisorischen Auflegestange an, die nur mit dem Schneetarnhemd abgedeckt war.
Nachdem der Trester verputzt war, äste der Hirsch dann noch fast eine halbe Stunde Gras an schneefreien Stellen unter Bäumen am Hang und zog dabei direkt vor mir hin und her.
Am Schluss war er nur noch 10 Meter von mir entfernt und ich entschloss mich, eine unauffällige Vergrämungsmethode zu testen.
Zuerst schnippte ich mit den Fingern, aber er regierte nicht.
Dann klatschte ich vorsichtig mit den Händen. Das bekam er mit und legte einen kurzen Sprint ca. 30 Meter nach rechts ein. Dort blieb er stehen, protestierte noch einmal mit einem Blöken und trollte sich dann.
Mal sehen, wie lange die Vergrämung wirkt und ob und wann der Apfeltrester wieder zu stark lockt ...

http://fs5.directupload.net/images/161117/tdwkdjve.jpg
 
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Der Hirsch kommt immer als erster zur Kirrung und frisst den ganzen Apfeltrester weg. :-D
Das sind jetzt z.B. zwei Rehe, die auf 1100 m NHN komplett ohne künstliche Fütterung überwintern.<br />
Mancher Bambistreichler löst schon bei solchen für die Jahreszeit völlig normalen Bedingungen "Notzeitalarm" aus und setzt den armen Stücken künstlich nicht artgerechtes Futter vor - zum Schaden der Tiere.
Ja was denn nun?
Fütterung oder nicht?
 
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