Rückgang der Artenvielfalt - das Nichts breitet sich weiter aus

Anzeige
Mitglied seit
21 Jun 2014
Beiträge
2.105
Gefällt mir
86
Im direkten Umfeld wird kaum gespritzt und es gibt viele Imker. 60 % des Graslandes sind jetzt ein Meer von Löwenzahn - die Rehe freut es auch.
Dennoch gibt es ehr´ wenig Bienen, dafür aber massig Hummeln und Falter (Wespen, Hornissen sowieso).
Es gibt wohl mehr Faktoren...
So hart war der Winter nicht, die Rehe sind fit, die Häsin vorm Gartezaun hat 3 Junghasen durchgebracht.
 
Mitglied seit
10 Jun 2007
Beiträge
538
Gefällt mir
2
Im direkten Umfeld wird kaum gespritzt und es gibt viele Imker. 60 % des Graslandes sind jetzt ein Meer von Löwenzahn - die Rehe freut es auch.
Dennoch gibt es ehr´ wenig Bienen, dafür aber massig Hummeln und Falter (Wespen, Hornissen sowieso).
Es gibt wohl mehr Faktoren...
So hart war der Winter nicht, die Rehe sind fit, die Häsin vorm Gartezaun hat 3 Junghasen durchgebracht.



"ein Meer von Löwenzahn"; Ich stamme aus den Niederlanden. So ein Meer von Löwenzahn gab es auf den Wiesen von mein Grossvater der Bauer war. Das war aber vor fünfzig Jahre. Heute sieht es wie oben aus.
 
Mitglied seit
10 Nov 2008
Beiträge
4.959
Gefällt mir
76
Das Meer von Löwenzahn ist aber so ziemlich das einzige Blühende.

Die blühende Vielfalt meiner Jugend ist verschwunden. Auch eine Segnung der "Gülle-Silo-Stallkuh" Milchwirtschaft.
Die anderen Blumen können nicht aussamen da Sie Spätblüher sind.
Gewünscht ist eh nur Weidelgras.
Diese fehlenden blühenden Pflanzen tragen enorm zum Rückgang der Insekten bei.
 
Mitglied seit
21 Jun 2014
Beiträge
2.105
Gefällt mir
86
Es blüht schon mehr auf dem Acker...
Aber die Blumen von früher sehe ich auch nur noch selten (Kornblume, Mohn, Butterblume,...)...
Wächst zumindest im Garten.
 
Mitglied seit
10 Nov 2008
Beiträge
4.959
Gefällt mir
76
Kornblume und Klatschmohn sind auch weitestgehend aus den Getreidefeldern verschwunden.

Mehr Blumen gibt es da wo Pferdeheu gemacht wird und erst im August das erste Mal gemäht wird.
 
Mitglied seit
18 Okt 2016
Beiträge
588
Gefällt mir
0
Über Löwenzahn in den Wiesen können wir uns nicht beklagen. Der Flieder und die Obstbäume(Apfel) stehen in voller Blüte. Und der Holunder,Weißdorn und Eberesche stehen auch grad in den Startlöchern.
Bei den Pflanzungen im Revier achten wir auch immer auf verschiedene Blühzeitpunkte der Stäucher und Gehölze.
Damit so gut wie möglich immer etwas Nahrung zur Verfügung steht, gerade wenn der Raps verblüht ist.
Auch der Efeu ist im Oktober nochmal sehr wichtig als Nahrungsquelle.
 
Mitglied seit
8 Apr 2016
Beiträge
2.619
Gefällt mir
123
Leider habe ich nicht die Möglichkeit unserer Insektenvielfalt einen nennenswerte Fläche zu bieten, aber im garten bleiben dieses Jahr mal 500m² Wiese stehn bis zum Herbst, sollte jeder machen.
 
Mitglied seit
5 Sep 2013
Beiträge
400
Gefällt mir
51
Leider habe ich nicht die Möglichkeit unserer Insektenvielfalt einen nennenswerte Fläche zu bieten, aber im garten bleiben dieses Jahr mal 500m² Wiese stehn bis zum Herbst, sollte jeder machen.

Die meisten Städter und Speckgürtelbewohner besitzen nicht einmal ein Grundstück mit samt Haus drauf von 500m², geschweige denn einen Garten von 500m², wer es kann sollte es aber mal ausprobieren.

WaiHei
 
Mitglied seit
30 Aug 2007
Beiträge
1.719
Gefällt mir
58
Die meisten Städter und Speckgürtelbewohner besitzen nicht einmal ein Grundstück mit samt Haus drauf von 500m², geschweige denn einen Garten von 500m², wer es kann sollte es aber mal ausprobieren.

WaiHei
Dann sollen die aber auch mal gepflegt die Fresse halten, wenn um derartige Themen geht!!!
Gruß-Spitz
 
Mitglied seit
8 Apr 2016
Beiträge
2.619
Gefällt mir
123
Nun gut wenn einer nur 300m³ besitzt, kann er keine 500m² stehnlassen, das ist klar, wenn aber jeder ein 1/4 der nicht wirtschaftlich genuzten Fläche als Blühfläche belässt ist viel gewonnen:roll:

p.S. man kann das auch in einem vernüftigen Ton diskutieren:cheers:
 
Mitglied seit
5 Sep 2013
Beiträge
400
Gefällt mir
51
Ja, die Idee mit dem 1/4 vom Garten lohnt sich, und das für beide Seiten. Ich mähe meine Obstwiese auch nur noch im Herbst und es ist erstaunlich was sich dort alles so tummelt. Kann man gerade mit kleineren/mittleren Kindern nur empfehlen. Denen kauft man dann jedem noch ein Lupenglas und dann gehen die Stöpkes auf Entdeckungstour (und sind länger "eingeständig unterwegs im eigenen Garten :biggrin::trophy:"). Hinzu kommt, dass sich auf so einer Wildblumen/Wildkräuter und Unkräuterwiese neben Entomologie auch der Forschergeist für die Flora wecken lässt.


Edit meint ich soll die Vorteile etwas weniger durch die Blume noch einmal hervorheben: Mehr Zeit für ein gepflegten Kaffee oder ein Bier/Wein im Garten da man weder alles mähen muss noch die Kleinen rundum betreuen muss...

WaiHei
 
Mitglied seit
28 Feb 2016
Beiträge
954
Gefällt mir
69
Horrido ....als Insektenfreund und Naturfreund habe ich Euren positiven und realistischen Gedankengängen nichts mehr hinzuzufügen , ausser dass ich Euch jetzt mit meinem Kompost, welchen ich nicht umsetzte , sondern nur alle paar Jahre mal teilentleere (weil er sonst zu hoch wird ) mal eine kleine Freude mit seinen Bewohnern machen möchte ....:biggrin:,....die sind nämlich seit ca. 15 Jahren bei uns im Garten , heimisch ....kuckst Du hier (von letzter Woche)....:roll: Anhang anzeigen 63327 Anhang anzeigen 63328 Anhang anzeigen 63329 Anhang anzeigen 63330 Anhang anzeigen 63331 Anhang anzeigen 63332 ...Grüße und WMH , Olli:-D
 
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Oben