Rückgang der Welpenzahlen bei den Jagdhunderassen

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Welpen fressen nix
Papiere und Chip gibt's kostenlos
Tierärzte und Impfung auch für umme
Deckgeld war gestern
Und um Züchten zu dürfen muss man mit den Elterntieren ja auch keine Prüfungen und Zuchtschauen besuchen.

:no:


:thumbup: Du sprichst mir aus der Seele.

@gipflzipfla hast noch nie Jagdgebrauchshunde gezüchtet, hast Dich nicht mal vernünftig informiert, bist nicht in der Lage einen eigenen Jagdhund zu führen, aber bläst bei diesem Thema kräftig die Backen auf, typisch.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7846

Guest
hallo Stomberger,

Welpen fressen nix
Papiere und Chip gibt's kostenlos
Tierärzte und Impfung auch für umme
Deckgeld war gestern
Und um Züchten zu dürfen muss man mit den Elterntieren ja auch keine Prüfungen und Zuchtschauen besuchen.

:no:
da Du dich zu einer Antwort auf meine Frage einlässt...

Kannst Du mir das bitte einmal in Zahlen benennen?

Danke im Voraus

Da kenne ich einen "Züchter", der war mit seiner Hündin im ganzen Leben noch auf keiner Zuchtschau.... Prüfung? Ja, die Notwendigsten.

Die hätte er aber auch so abgelegt, wenn der Hund "nur" zum ausschließlich jagdlichen Gebrauch bestimmt gewesen wäre.
Die Wortwahl ist mit Bedacht so ausgefallen....
 
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@gipflzipfla
Komm bleib ruhig:cheers:, deine € Aufrechnung hat jedoch einige gravierende Fehler.

Zwingeranmeldung -FCI u.VDH u.JGHV, Decktaxe,Tierarzt für Ultraschall -Voruntersuchungen usw. Zeitaufwand usw.
wenn ich mir meinen letzten Wurf durchrechne, hätte ich die Stunden gearbeitet, hätte ich deutlich mehr im Geldbeutel trotz Steuern usw..

Da kenne ich einen Züchter............. --- ist für mich kein Züchter sondern Schwarzzüchter .

Man sollte sich halt beim jeweiligen Zuchtwart erkundigen bezügl.Krücke
 
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Moin!

Typisch Hundefaden ... :no:

@Loma60:

"Die Züchter betreiben Zucht nicht aus Hobby, sondern sie verdienen daran."

ist keine Antwort, sondern eine Behauptung.

Die ist überspitzt und das ist dem @Gipfl auch sicherlich klar.

Vorschlag: Du widerlegst oder relativierst die einfach mal mit (groben, aber realistischen) Zahlen, da haben alle hier Mitlesenden mehr von als von dem Hundefaden-typischen (so scheints) "alle keine Ahnung und ganz besonders ..." Davon lernt man nämlich nichts über die Hunde etc., nur was über die hier aktiven Hundehalter und das ist leider oft KEINE Werbung für das deutsche Jagdhundewesen.

Viele Grüße

Joe
 
G

Gelöschtes Mitglied 7846

Guest
270Win,
begeben wir uns jetzt auf die sachliche Ebene?

Danke :)
ich bin völlig relaxed.... und während hier der Thread dahinplätschert, erzähle ich etwas von belegbaren Fakten, die mir persönlich bekannt sind.
Es reicht aber aus, dass ich weiss, worum es geht.. das tut auch nichts zur Sache !

@gipflzipfla
Komm bleib ruhig:cheers:, deine € Aufrechnung hat jedoch einige gravierende Fehler.

Zwingeranmeldung -FCI u.VDH u.JGHV, Decktaxe,Tierarzt für Ultraschall -Voruntersuchungen usw. Zeitaufwand usw.
wenn ich mir meinen letzten Wurf durchrechne, hätte ich die Stunden gearbeitet, hätte ich deutlich mehr im Geldbeutel trotz Steuern usw..

Im Kontext wurde ja im Vorfeld geäussert bzw. gegen "Schwarzzüchter" gewettert... und dabei könnte ich jetzt ein Zitat aus einen Parallelthread hier einfügen, dessen Kernaussage in seiner Botschaft zumindest betroffen macht.... (dieses betr. Topic haben einige hier gelesen, davon bin ich überzeugt !)

Ich behaupte, bewusst weil ich es so fühle, dass so mancher "Scharzzüchter" mit seinen Welpen ehrlicher zum Verkauf schreitet, als so mancher Züchter !"

Wie lautet der Threadtitel?
Darauf bezugnehmend gibt es ja Leute, die etwas erahnen... was momentan in der Scene so ab geht. Und es werden welpenzahlen in Frage gestellt.

Ich verfolge die Hundethreads ja nicht erst seit gestern, genau so wenig wie ich nicht erst seit gestern etwas bissge Frage formuliere.
Und deshalb dafür meine Streiche (soll ich verbale Dresche und persönliche Anfeindungen sagen?) erhalte... (macht mir aber nichts aus!)


Da kenne ich einen Züchter............. --- ist für mich kein Züchter sondern Schwarzzüchter .
Dahingehend musst Du mich nicht missverstehen.... der Züchter, von dem ich sprach, der ist ein Ehrenmann. Ausser Frage.
Der dreht keine bewusst linken Dinger !!

Man sollte sich halt beim jeweiligen Zuchtwart erkundigen bezügl.Krücke
und damit kommen wir zu einem Punkt in der Hundezucht, der nennt sich Genpool.
Wenn wenige Zuchthunde vorhanden sind, ist die Gefahr groß, eine Krücke zu erlangen.
Die Fälle von denen ich weiss, wurden besprochen... aber eben zu spät, oder nicht anders machbar.. keine Ahnung.
Will ich auch nicht wissen.

Aber ich will keine € 1200,- für einen Zuchtbuchkrüppel auf den Tisch legen, wenn ich einen wirklich tollen Jagdgebrauchshund von knapp über die Grenze für nicht einmal ein Viertel bekommen kann.

Wird dieser krank, oder taugt nichts, dann werde ich in meinen Erwartungen auch nicht enttäuscht.
Und ich sorge dann zumindest ebenbürtig für meinen Jagdkameraden, als wie ich es tun würde, wenn Jener "verbrieft" wäre !

Noch einmal: ich wollte nur wissen, was mit ~ € 28000,- (bei angenommen guten 3 Würfen) so alles abgedeckt wird.

Aktuell weiss ich von Jemandem, der hat jetzt bald den zweiten Wurf liegen.... Aber so richtig züchtermäßig ist das dort auch alles nicht.
Nur mit sehr viel Aufwad drumherum verbunden (den man sich aber wirklich nicht antun muss, wenn die Kosten wirklich so eine Rolle spielen!)

Trotzdem alles amtlich anerkannt !
 
G

Gelöschtes Mitglied 7846

Guest
servus Mohawk,
Moin!

...
"Die Züchter betreiben Zucht nicht aus Hobby, sondern sie verdienen daran."

ist keine Antwort, sondern eine Behauptung.

Die ist überspitzt und das ist dem @Gipfl auch sicherlich klar.
....

Viele Grüße

Joe

aber ganz sicher ist mir das klar !

Und trotzdem kann man sachlich darauf eingehen, ohne jemand persönlich angehen zu müssen.
Vorsausgesetzt, man ist an Sachlichkeit interessiert und fühlt sich nicht so in die Enge getrieben, dass man argumentativ unter der Gürtellinie agieren und Zitate verfälschen muss.

Ich lese halt einfach mal weiter, quer.. wie in eigentlich allen Hunde-Threads.

Waidmanns Gruß :cheers:
 
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hallo Stomberger,

da Du dich zu einer Antwort auf meine Frage einlässt...

Kannst Du mir das bitte einmal in Zahlen benennen?

Danke im Voraus

Da kenne ich einen "Züchter", der war mit seiner Hündin im ganzen Leben noch auf keiner Zuchtschau.... Prüfung? Ja, die Notwendigsten.

Die hätte er aber auch so abgelegt, wenn der Hund "nur" zum ausschließlich jagdlichen Gebrauch bestimmt gewesen wäre.
Die Wortwahl ist mit Bedacht so ausgefallen....
Wenn bei einem durchschnittlichen Wurf Vorstehhunde rechnen also ca. 6-8 und den normalen Preis unter Jägern als 800 €
Dann bekommt der Deckrüdenbesitzer den Gegenwert eines Welpen als Decktaxe
Also noch 7
Chippen pro Welpe zwischen 25-50€ je nach Tierarzt Impfen nochmal so viel
Hündin Ultraschall etc.
Also noch 6
10 Wochen Futter für 8 Welpen
Also noch 5
Ahnentafeln Wurfabnahme Spesen des Zuchtwartes etc.
Noch 4
Uns ist mal ein ganzer Wurf eingegangen -muss nicht sein , aber lassen wir mal noch einen Sterben
Also 3
3x 800 = 2400
10 Wochen sind 70 Tage a Minimum 4 Stunden Betreuung der Welpen .

Somit hast du als Züchter dann den Deutschen Mindeslohn pro Stunde erwirtschaftet.
Telefon Wurfanzeigen in der Jagdpresse und sonstiges noch außen vor.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7846

Guest
Danke, Stomberger.... :thumbup:

Das ist eine Aussage, die kann ich dann endlich einmal nachvollziehen!

(Ich bin mir auch bewusst, dass man keinen Grund hat, sich als Züchter in die Karten schauen zu lassen! Es soll auch keine Gehässigkeit sein, dass zwischen € 800,- und € 1200,- ein bisschen Diskrepanz besteht... das nehme ich einfach mal so, wie es im Leben halt ist)
 
A

anonym

Guest
servus rocstaFR,
kannst Du mir das bitte kurz begründen?

Eine Wurf, 8 Welpen... á € 1200,- = € 9600,-

Servus gipfzipfla,

ich bin zwar kritisch, ob ich Dich da überzeugen kann, aber ich versuche mein Bestes.

Zunächst hat Deine Rechnung einen Denkfehler. Du gehst davon aus, dass immer 8 Welpen herauskommen. Es können aber nur 5 oder 4 oder 3 oder auch keine sein. Die Decktaxe ist dann immer fällig.

Zweitens wird ein seriöser Züchter versuchen, schon mit der Wurfankündigung seine Welpen zu verkaufen. Dem potentiellen Käufer nennt er dann einen Preis. Er kann ja schlechterdings den Preis anschließend beliebig nach oben schieben und, um bei Deinem Preis zu bleiben, dann für den einen Welpen, den es gab, 9.600 € verlangen.

Drittens kann bei jedem Wurf etwas passieren. Die Hündin wird krank, kann nicht stillen. Das bedeutet, dass der Züchter den Job mit der Flasche übernehmen muss. Alle 3 Stunden aufstehen, die Welpenmilch machen und die Rabauken füttern. Rechne dann einmal den Stundensatz aus.
Auch kann es sein, dass die Hündin (aus was für Gründen auch immer) nur einmal werfen kann. Auch dann stimmt Deine Rechnung nicht.

Zusammenfassend trägt der Züchter bei jedem Wurf ein gewisses Risiko, Welpenzahl, Krankheit der Welpen/der Hündin, bis hin zum Tod der Hündin.

Und wenn der Züchter seriös züchtet, dann macht er auch die komplette Prüfungstour und nicht nur "das Notwendigste". Wer bei einer Notwendigen-prüfungs-Hündin den vollen Welpenpreis zahlt, ist selbst schuld.

Über die hier schon genannten Aufwendungen hinaus:
- Welpenstall mitsamt Kleinkram darum
- Vorsorgeuntersuchungen (Ultraschall u.ä. bei der Hündin)
- Urlaub (ja, im Haushalt des Züchters müssen gegebenenfalls abwechselnd mehrere Personen, nach dem Werfen mehrere Wochen Urlaub nehmen, um die kleinen zu betreuen)
usw.

Es ist halt die Frage, wie stell ich mir meinen Züchter vor:
Steckt er die Hündin in den zwinger und sagt: "Wirf mal, ich hol Dich in 9 Wochen raus" oder betreut er die Hündin und die Welpen, so, wie ich das als Welpenkäufer möchte:
- kontakt mit Wild verschiedenster Sorten
- Wasser
- Autofahren
- menschliche Kontakte
- Lärm
usw.

Dann ist das richtig zeitaufwendig und wird nicht so nebenbei gemacht.

Und ich persönlich bin gerne bereit, für diese Aufwände zu bezahlen, zumal, noch einmal die Welpenkosten in Relation zu den Gesamtkosten des Hundelebens gerechnet werden muss.

Schnellkalkulation aus dem Bauch raus, da es mir eigentlich schon zu spät ist, um mir hier detailliert Gedanken zu machen:
Kalkuliere mal pro Hund pro Monat für Futter 30 €.
30 * 12 * 12 = 4.320 €
Impfungen: 50 * 12 = 600 €
Ausbildung: pauschal mit Sprit/Wild/Prüfungskosten: 1.000 €

Dann sind wir schon bei fast 6000 €.
Dann rechne mal pro Hundeleben mit einer Tierarztversorgung a 1.000 €.
Dann sind wir bei 7000 €

Welpenpreis 500 € = 7,1 %
Welpenpreis 1200 € = 17 %
(hoffe, ich habe richtig gerechnet, bin grad hundemüde)

Letzteres mit der Gweissheit, einen Hund aus Leistungszucht und der Frühprägung zu haben, die ich haben will.
Nicht wirklich viel, oder?
 
G

Gelöschtes Mitglied 7846

Guest
danke auch Dir, rocstFR,

Servus gipfzipfla,

ich bin zwar kritisch, ob ich Dich da überzeugen kann, aber ich versuche mein Bestes.

....
doch, das überzeugt mich schon :thumbup:

In bisherigen Threads ist so noch niemand auf Fragen eingegangen... (nur mit den Futterkosten, da bin ich nicht eins. Aber, egal..

wenn ich bestenfalls drei * 8 Welpen her nehme.. zusätzlich 3 * die Hündin und die Abgabe nach 12 Wochen ansetze, dann rechne ich z.B. 27 Hunde*3 Monate*€ 30,-)

Insgesamt wirds schon passen...


:cheers:
 
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Hallo,

Der Hund aus Schwarzzucht muss nicht schlechter sein, aber dadurch, dass man einen solchen nimmt, unterstützt man direkt weitere Schwarzzuchten. Würden die Schwarzzüchter auf ihren Welpen sitzen bleiben, würden sie nicht mehr weiter züchten.
Aber:
- Ein Hund macht Arbeit, richtig viel Arbeit und da leidet in den ersten 18 Monaten die Jagd massiv.
Jetzt male mal nicht den Teufel an die Wand. Die ersten Wochen, ja. Aber das normalisiert sich schnell.
- Man ist eingeschränkt: man brauch einen "Babysitter"
100% Zustimmung.
- Er kostet Geld. Hier werden Diskussionen über Zielfernrohr für 2 oder mehr T€ geführt. Aber wenn der Leistungszüchter 1.200 € für den Welpen aufruft, ist der zu teuer. Dann lieber nicht oder die Schwarzzucht für 500 €. EInfach lächerlich, betrachtet man die Gesamtkosten in einem Hundeleben (das möglichst lang sein soll).
Lächerlich ist noch das freundlichste Wort dafür. Siehe meine Aussage mit der Wärmebildkamera..und auf der Knarre muss R8 irgendwas stehen, aber einen Welpen nicht bezahlen wollen. Leute gibts.
- Und zuletzt: Er macht Dreck.
Selbst Kurzhaar macht bei Regen/Matschwetter keinen Spaß nach dem Spaziergang. Aber wozu wurde die Dusche erfunden? :biggrin:

logio schrieb:
Ich verurteile keinen der sich einen Hund aus einer "Schwarzzucht" holt.
Die Gründe dafür liegen für den einfachen Waidmann auf der Hand.
Einfacher, günstiger, ohne (teilweise wirklich) umständliche Vereinsgeschichten möglich.
Das sind doch keine Gründe, sondern Ausreden. Was genau ist einfacher? Was denn für teilweise umständliche Vereinsgeschichten?
Das ist doch nur bei einigen Rassen so. Als ich meinen Hund mit Papieren gekauft hab war ich in keinem Verein :roll:
logio schrieb:
Ich verurteile jedoch die Züchter solcher Verpaarungen.
Meistens ist das Geldmacherei in ganz großem Stil, ohne Kontrolle über Gesundheitszustand und Anlagen der Hunde.
Das passt beim Besten Willen nicht zusammen, du solltest dir da mal Gedanken drüber machen.
Du hast kein Problem mit den Leuten, die die Leute unterstützen (erst ermöglichen!), die du verurteilst.
Ohne Käufer von Schwarzzuchten gäbe es keine solchen "Züchter".
Da wirst du dich mal entscheiden müssen ;-)

Traumtänzer schrieb:
Zu kurzes Haar und deshalb Zuchtausschluss geht für mich total an der sogenannten Leistungszucht vorbei.
Liegt doch kurzes Haar gerade im Trend, gibt ja schon Wachtel ohne locken
Muss man jeden Trend mit machen?
Was ist, wenn das Haar so kurz ist, dass es schädlich ist auf der Jagd. Zum Beispiel weil der Hund schneller auskühlt, sich eher verletzt etc?
Klar bei diesem Hund noch nicht, aber wenn zwei verpaart werden die so kurzes Haar haben?
Was kommt dann dabei raus?
Man kann den Leuten schon manchmal unterstellen, sie wissen was sie tun.

gipfl schrieb:
Eine Wurf, 8 Welpen... á € 1200,- = € 9600,-

Zieht man das Ding drei mal durch, stehen unterm Strich € € 28800,-

Die Züchter betreiben Zucht nicht aus Hobby, sondern sie verdienen daran.

Und wenn man Pech hat, bekommt einen Krüppel mit Papieren

gipfl schrieb:
ich bin völlig relaxed.... und während hier der Thread dahinplätschert, erzähle ich etwas von belegbaren Fakten,
die mir persönlich bekannt sind.
Dann Frage ich mich, wo die "Fakten" des Zitates drüber belegbar sind. Die Bedeutung von "unterm Strich" scheint dir ebenfalls nicht geläufig zu sein, aber die Ausgaben eines Züchters wurden ja jetzt genug behandelt.

gipfl schrieb:
und damit kommen wir zu einem Punkt in der Hundezucht, der nennt sich Genpool.
Wenn wenige Zuchthunde vorhanden sind, ist die Gefahr groß, eine Krücke zu erlangen.
Wenn ich einen geringen Genpool mit guten Hunden habe, wo soll die "Krücke" dann herkommen?

gipfl schrieb:
und Zitate verfälschen muss.
Glashaus und so :lol:

gipfl schrieb:
Es soll auch keine Gehässigkeit sein, dass zwischen € 800,- und € 1200,- ein bisschen Diskrepanz besteht... das nehme ich einfach mal so, wie es im Leben halt ist)
Du hast doch schon an anderer Stelle mal realistische Preise gesagt bekommen. :roll:

****** schrieb:
oder auch keine sein. Die Decktaxe ist dann immer fällig.
Das stimmt so nicht in jedem Verein. Es gibt auch Vorschriften, wonach bei keinem Welpen der Rüde nochmal decken muss, ohne zusätzliche Gebühren.

Was auffällig sind sind so Formulierungen wie "Krücke" etc.
Das klingt für mich sehr nach dem Versuch einer Ausrede, wenn der Hund mit super Anlagen nicht mal über die BP gebracht wird.
Und das liegt dann mit Sicherheit nicht an dem Hund :roll:

Kenne auch einen Hund aus Schwarzzucht (Ausland), hätte ja hier zu lange gedauert. BP hat er bestanden, garnicht schlecht der Hund (das bischen, was ich gesehen habe). Der Führer auch in Ordnung.
Aber der Hund hat überall Knoten auf dem Kopf. "Das stört nicht, alles gesundheitlich ok." Ja klar.
Das ist mit Sicherheit nicht normal, und es schaut nicht aus. :no:

Grüße und Wmh
 
G

Gelöschtes Mitglied 7846

Guest
DownBelow,
DownBelow schrieb:
Glashaus und so :lol:
zeig mal her.... :what:
Es ist an und für sich keinesfalls meine Art, Zitate in Buntschrift zu "ergänzen". Ich mache mir die Arbeit und zitiere einzelne Passagen sauber erkenntlich, wenn mir etwas unklar erscheint !

Sollte es dennoch mal vorgekommen sein, so bestätigt diese Ausnahme lediglich die Regel :)

Ansonsten, vergiss es.

Mir wurde dankenswerterweise schon gegen Mitternacht sachlich erklärt, was ich wissen wollte.

Alles Andere interessiert mich nicht mehr wirklich!

(Was die Belegbarkeit von Fakten anbelangt, sei Dir sicher.. wenn ich wollte, ich könnte ! Aber das hilft in diesem Thread absolut niemand weiter und insofern.... können die Zahlen der Welpen meinetwegen auch rückläufig sein :) )
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Hallo,

Das sind doch keine Gründe, sondern Ausreden. Was genau ist einfacher? Was denn für teilweise umständliche Vereinsgeschichten?
In manchen Vereinen bekommt man erstmal einen Antrag auf einen Hund nur mit Eintritt in den Verein. Dann wird vom Zuchtwart der Züchter ausgesucht. Was ne Weile dauern kann. Da ist es doch einfacher im Dorf zum Nachbarn zu gehen und einen aus der Scheune zu holen oder?
Das ist doch nur bei einigen Rassen so. Und wenn es genau bei den Rassen so ist, dessen Hund ich will?
Als ich meinen Hund mit Papieren gekauft hab war ich in keinem Verein :roll: Kommt halt auf die Rasse an.

Das passt beim Besten Willen nicht zusammen, du solltest dir da mal Gedanken drüber machen.
Du hast kein Problem mit den Leuten, die die Leute unterstützen (erst ermöglichen!), die du verurteilst.
Meiner Meinung nach ist es wie mit Drogendealern und FastFoodKetten.
Es sind nicht die Käufer Schuld, sondern die Anbieter.

Und hier ist es definitiv so, dass das Huhn vor dem Ei da war.
Sprich ERST schwarz gezüchtet wurde und dann Welpenkäufer kamen.

Ohne Käufer von Schwarzzuchten gäbe es keine solchen "Züchter".
Ohne Vermehrer gäb es keine Käufer.
Die machen nämlich ERST die Welpen und suchen dann nach Abnehmern.
Da wirst du dich mal entscheiden müssen ;-)
Hab ich bereits.;-)


Grüße und Wmh

Das ist son bisschen ne Einstellungsfrage.

Ich sehe das immer aus den Augen eines unerfahrenen Jungjägers, der gerne einen Hund hätte.

Wo geht man eher hin?
Zum freundlichen Jagdkollegen mit der Hundezucht um die Ecke.
Oder zur anonymen Emailadresse eines Zuchtwartes, der erstmal deine Jagdhistorie auf nem Antrag haben will?


Für mich auch ein Grund für den Welpenrückgang.
Viele nehmen halt dann doch nen Hund ohne Papiere und die tauchen dann in keiner Statisik auf.


Ich will aber nochmal klarstellen, dass ich KEIN Verfechter der Schwarzzucht bin.
In unserer Familie gibts nur Hunde mit Papieren und sind gerne im jeweiligen Verein.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Kurze Geschichte aus dem reallife die sich jüngst ereignete.

Jungjäger mit dem ich nach seiner Prüfung zum Erhalt der Schießfertigkeiten zum Schiessstand gefahren bin kam auf mich zu und fragte:

"Ich hab da die Möglichkeit an nen Pudelpointer zu kommen.
Leider haben die Eltern HD. Glaube B.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das vererbt?"

Ich ihn nach HD-der Vorgeneration gefragt.
Aber mehr aus Interesse, denn Vorhersagen kann man HD ja nicht wirklich, erst recht nicht zuverlässig.
Konnte er nicht sagen, da kein Stammbaum...

Ich ihn dann gefragt warum unbedingt PP?
Er:
'Naja, eigentlich will ich ja ne steirische Rauhhaarbracke.
Aber da kommt man ja nie dran und dann auch nur übern Verein und sowieso...'

Klassisches Beispiel vom Wissen eines frischen Jungjägers, der sich aufs Hörensagen verlassen muss!

Mit dem werd ich mich dann wenn es soweit ist mal im Verein bemühen.
Sonst haben wa wieder einen mehr der mit nem PP ohne Papiere zu DJ gehen will...
 
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Hallo,

Da ist es doch einfacher im Dorf zum Nachbarn zu gehen und einen aus der Scheune zu holen oder?
Und wenn es genau bei den Rassen so ist, dessen Hund ich will?

DownBelow schrieb:
Ich habe das Gefühl, heute möchte jeder alles haben, und das am Besten zum halben Preis
Vielleicht sollte man dann einen Hund dieser Rasse nicht bekommen?
Weil andere vielleicht besser wissen, was man braucht und was nicht?
Nochmal, für mich sind Schweißhunde das Nonplusultra, da will ich mal hin. Hätte ich die Möglichkeit gehabt, an einen ranzukommen, so hätte ich wohl einen. Das passt aber weder zu meiner fehlenden Erfahrung als Hundeführer noch zu den jagdlichen Einsatzmöglichkeiten.
Da haben quasi andere für mich entschieden (was ich normalerweise nirgends durchgehen lasse), und je mehr man darüber nachdenkt, umso mehr merkt man, dass die Leute schon wissen, was sie tun.

Meiner Meinung nach ist es wie mit Drogendealern und FastFoodKetten.
Es sind nicht die Käufer Schuld, sondern die Anbieter.
Na wenn der Vergleich mal kein Holzbein hat.
Ab heute isst keiner mehr FastFood. Dann wars das mit den FastFoodKetten ;-)
Die machen nämlich ERST die Welpen und suchen dann nach Abnehmern.
Weil sie wissen, dass sie welche finden.

Ich sehe das immer aus den Augen eines unerfahrenen Jungjägers, der gerne einen Hund hätte.
Wo geht man eher hin?
Zum freundlichen Jagdkollegen mit der Hundezucht um die Ecke.
Oder zur anonymen Emailadresse eines Zuchtwartes, der erstmal deine Jagdhistorie auf nem Antrag haben will?

Zum jagdlichen Umfeld. Zu jedem Jäger, den man erwischen kann, und redet, redet, redet.
Hab noch keinen Hundeführer getroffen, der nicht zu überreden war, was über seine Hundearbeit zu erzählen.
Und dann macht man sich ein Bild, dann schaut man sich die Vereine an, was machen die etc.
Wer nur eine Person fragt, wird sich nie ein umfassendes Bild machen können.

Klassisches Beispiel vom Wissen eines frischen Jungjägers, der sich aufs Hörensagen verlassen muss!
Kein Mensch muss sich aufs Hörensagen verlassen!
Siehe oben.

Zu der Vereinsmeierei etc.
Ich bin ja nun im DTK, zwecks Prüfungen etc., und kann trotzdem sagen, dass der Verein (wie formuliert man das jetzt?), nicht viel taugt.
Neuester Beweis:
Letzte Ausgabe Der Dachshund (Vereinsblatt), Anzeigen, Welpenverkauf:
"Verkaufe Welpen [...] leider ohne Papiere"
Im Vereinsblatt! :lol: :lol:

Grüße und Wmh
 
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