Ruger American Rifle Fan-Gruppe

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#1
Hallo zusammen

Ich eröffne hier mal eine Gruppe zur Ruger American Rifle. Habe mir selber gerade eine in .308 Win gekauft und musste mir vorab die Infos dazu schon zusammensuchen. Deshalb hier nun ein Faden dieser doch recht verbreiteten Waffe.

Es wäre schön, wenn ihr eure eigenen Erfahrungen mit der Waffe hier postet und auch vielleicht erzählt, was ihr eventuell für Veränderungen an der Waffe vorgenommen habt. Mun.-Erfahrungen fände ich auch spannend.

WMH!
 
A

anonym

Guest
#2
Ich hatte eine in .223 Rem. Die Ranch Rifle Version mit 42cm Lauf:

*) Magazinhebel einmal abgebrochen -> auf Kulanz Magazin getauscht
*) Rostanfällige Brünierung und Kammer -> immer schön putzen und ölen nach feuchtem Einsatz
*) Kammerstengel wird nicht gesperrt und lässt sich leicht nach oben drücken-> beim Kriechen durch Gebüsch oder Hängen bleiben irgendwo sollte man vorm Schießen überprüfen, dass der wieder komplett unten ist, sonst machts nur KLICK!
*) lediglich Schiebesicherung des Abzugs, die sich so gut wie nicht lautlos entsichern lässt
*) schöne weiche Schaftkappe mit Schalldämpfer quasi kein Rückstoß spürbar, ohne auch sehr wenig, ließ sich sehr angenehm schießen
*) Abzug relativ hart, auch wenn einstellbar, aber war okay
*) Munitionssorten unbedingt selber testen, leichte Geschosse liefen fast alle sehr gut, schwere Geschosse nicht alle
-> Remington Partition 60 Grains war der Streukreis über die ganze Scheibe verteilt, 62 Grains Federal Fusion war der Streukreis ca. 2-3cm

Ist halt ein Baumarktgewehr, ich würde es mir nicht nochmal kaufen, aber es ist durchaus brauchbar.
 
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#3
Ich hatte eine in .223 Rem. Die Ranch Rifle Version mit 42cm Lauf:

*) Magazinhebel einmal abgebrochen -> auf Kulanz Magazin getauscht
*) Rostanfällige Brünierung und Kammer -> immer schön putzen und ölen nach feuchtem Einsatz
*) Kammerstengel wird nicht gesperrt und lässt sich leicht nach oben drücken-> beim Kriechen durch Gebüsch oder Hängen bleiben irgendwo sollte man vorm Schießen überprüfen, dass der wieder komplett unten ist, sonst machts nur KLICK!
*) lediglich Schiebesicherung des Abzugs, die sich so gut wie nicht lautlos entsichern lässt
*) schöne weiche Schaftkappe mit Schalldämpfer quasi kein Rückstoß spürbar, ohne auch sehr wenig, ließ sich sehr angenehm schießen
*) Abzug relativ hart, auch wenn einstellbar, aber war okay
*) Munitionssorten unbedingt selber testen, leichte Geschosse liefen fast alle sehr gut, schwere Geschosse nicht alle
-> Remington Partition 60 Grains war der Streukreis über die ganze Scheibe verteilt, 62 Grains Federal Fusion war der Streukreis ca. 2-3cm

Ist halt ein Baumarktgewehr, ich würde es mir nicht nochmal kaufen, aber es ist durchaus brauchbar.
Daumen hoch,

Man kann die Waffe echt nicht anders beschreiben.
Ich habe auch seit 3 Jahren eine in .308 win. Einziger Unterschied,: Ich würde sie mir wieder holen. Ich nutze sie aber auch ausschließlich mit Fluchtvisierung auf bis zu 50-60 m zu Ernte und Drückjagden. Mit der richtigen Munition sind auch auch ganz ordentliche Streukreise möglich. Ich selbst verschieße die von S&B...

Grüße



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#4
Hab eine, seit ein paar Jahren in .308 - und der Sauer 202 bleibt immer öfter im Schrank. Streukreismäßig gehen 5 Schuss auf ein 1- Eurostück auf 100m, allerdings etwas munitionsfühlig (das geht nicht mit jeder Labo).

Die laute Sicherungs kann ich nicht bestätigen, den Abzug kann man sehr schön einstellen (lassen). Meiner liegt so bei 900g, das passt mir ganz gut, etwas weiter runter würde noch gehen.

Rost hab ich noch nirgends gefunden, und ich beim kein übermäßiger Pflegejunkie... am Sauer dagegen hab ich 2-3 kleine Rostflecken... wobei die Ruger doch auch eine Schlechtwetterwaffe bei mir ist.

Meine mit Federal Powershok 180gr, Geco Target 170gr am besten, die 150gr Federal gehen gar nicht, Surplus mit 150gr ca. 5-6cm Streukreis. S&B laufen sowohl in 180gr TM als auch 150gr VM. Federal Fusion in 180gr so lala, in 150gr unbrauchbar. Remington Core lokt in 180gr ganz ok.


Würde ich sie mir wieder kaufen? Auf jeden Fall, nur würde ich heute nicht mehr die Standart American nehmen, sondern die Predator oder Ranch, welche es damals allerdings noch nicht gab.
 
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#5
Moin,

habe mir Anfang des Jahres eine in .30-06 gekauft, günstige Ringe und ein Minox drauf, passt. Mit selbst geladenen Evo-Green in 139gr sehr enge Streukreise.
Hier im Sturmland die Waffe für das übliche Schietwetter. Das o.g. mit der Sicherung kann ich nicht bestätigen, geht bei meiner lautlos.
Ich würde sie mir wieder holen.

Grüße
Uwe
 
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#6
Sicherung ging auch bei mir absolut lautlos,
rostanfällig war meine nicht,
super trockener Abzug,
sehr ordentliche Waffe für wenig Geld,
einzig der Schaft ist verbesserungsfähig
 
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#7
Meine hat nach Überarbeitung und zwei anderen Federn im Abzug ein Abzugsgewicht von 600g (einstellbar bis ca 1000g).
Der windige Originalschaft ist wirklich der Schwachpunkt der Waffe.
Deshalb hab ich mir einen Boyds-Schaft gegönnt
Ist nun meine meist geführte Waffe.
 
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#8
...
Der windige Originalschaft ist wirklich der Schwachpunkt der Waffe.
Deshalb hab ich mir einen Boyds-Schaft gegönnt
...
Moin,

Den Plaste-Schaft würde ich auch gerne durch einen von Boyds ersetzen. Wie bzw. über wen hast Du Deinen bekommen? Boyds selbst liefert ja leider nichts mehr über 100$ nach Deutschland aus.

Grüße
Uwe
 
A

anonym

Guest
#9
hab die gepimpt, nix mehr windig
Stimmt Kammerstängel ist nicht sperrbar, so what. Am Abzug hab ich nix gemacht, ist trocken genug. gegen Rost denn ich nicht habe Lupus Teflon Fett.
Schießt wie Gift. Für das Geld, die Jungjägerwaffe, wenn schmaler Geldbeutel.
Savage 111 Euro ist wertiger aber auch teurer
dorn
 
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#10
Gleich als die American auf den europ. Markt kam, holte ich mir eine in 308win. Ich schoss die Patrone vorher schon in meinem K95 stutzen und war sehr zufrieden damit. Weil ich aber etwas Billiges, Pflegeleichtes für den Schwarzwildansitz in Ungarn suchte, fiel meine Wahl auf die Ruger. Listenpreis war damals 540,-, ich zahlte 500 gradaus und pappte ein gebrauchtes Leupold VXR 4-12x50 um ebenfalls 500,- drauf. Den Abzug stellte ich so leicht ein wies ging, das war für mich gerade richtig. Ich hab die Waffe auf Geco Plus eingeschossen, bin sehr zufrieden damit. Dieser Kombi fielen dann im Laufe der Jahre etliche Sauen, ein paar Damschaufler und auch einige Rothirsche zum Opfer. Zwei Jahre später stolperte ich quasi über eine Gebrauchte American in 30-06, ein Jahr alt, 400 Euro. Da ich sowieso etwas für die Drückjagd suchte, dachte ich: Warum nicht? Da drauf montierte ich ein 1-4fach Riegelglas, perfektes Werkzeug. Hier ließ sich der Abzug nicht so leicht einstellen wie bei der 308er, das stört mich aber bei einer Drückjagdwaffe weniger. Zu guter Letzt stieß ich dann noch auf eine Gebrauchte in 270win, diese verwende ich fast ausschließlich im heimischen Revier auf weite Feldrehe, da geht unter 150m selten was, hab ein Meopta 6-18x50 draufgeschraubt, ein Spitzenglas zum Superpreis. Hier wär mir ein leichterer Abzug recht, er liegt trotz leichtester Einstellung immer noch zwischen 308 und 30-06. Kurz zusammengefasst: Bin sehr zufrieden mit den Rugers, haben sehr gute Läufe und schießen mit den meisten Munitionssorten sehr enge Streukreise. Ausserdem sind diese Waffen Dank des leichten Schafts auch sehr gut zum Pirschen geeignet, was ich bei der Gamsjagd mit der 270er feststellete. Grüße, magyar71.
 
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#11
Moin,

hatte von euch schon mal jemand ne Compact in 308 geschossen?

Kann mir vorstellen, mit dem 46er Lauf und 2,7 Kg tritt die auch in 308 wie ein Ackergaul.

Oder mache ich mir da zu viele Sorgen?

Suche eine möglichst leichte Schlechtwetter- und Pirschwaffe, soll dann ein kleines Leupold drauf.

Wmh. Skidder
 
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#12
Die Compact hat einen schweren, weil dickeren Lauf. Noch zudem haben die americans verdammt gut dämpfende Schaftkappen.
Da wirst zu der reg. American rifle keinen Unterschied spüren.
 
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#13
Also so wie ich das auf der Ruger Homepage gelesen habe, ist der Lauf nicht dicker. Daher wiegt sie auch weniger (6lb zu 6.1lb) als die normale. Meinst du vielleicht die Ranch?

Wmh. Skidder
 
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#15
Moin,

hatte von euch schon mal jemand ne Compact in 308 geschossen?

Kann mir vorstellen, mit dem 46er Lauf und 2,7 Kg tritt die auch in 308 wie ein Ackergaul.

Oder mache ich mir da zu viele Sorgen?

Suche eine möglichst leichte Schlechtwetter- und Pirschwaffe, soll dann ein kleines Leupold drauf.

Wmh. Skidder
Die Ruger American haben eine sehr gute Schaftkappe, die fängt sehr viel vom Rückstoß auf. Manche schwere .308 mit dünner oder Plastikschaftkappe schießt sich deutlich unangenehmer. Hätt ich erst auch nicht geglaubt.
 
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