RWS D-Mantel

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#1
Hallo Leute, ich habe neulich von einem alten Jäger mir sehr kuriose Geschichten zu Abschüssen mit dem so genannten D-Mantel Geschoss angehört!
Ich kenne dieses Geschoss gar nicht, es soll angeblich auch nicht mehr hergestellt werden!
Kernaussage war nur, dass das H-Mantel im Vergleich zum D-Mantel wohl eher eine harmlose Wirkung haben soll.
Muss also ein unglaublich brutales Geschoss gewesen sein!
Habt ihr noch Erfahrungen mit dem D-Mantel? Hat jemand so ein Geschoss oder Patrone für mich (Kalieber ist völlig egal) für meinen Setzkasten!

Waidmannsheil
 
A

anonym

Guest
#2
Das D-Mantel sah in etwas aus wie ein KS (Außenform) mit einem Loch vorne. Meist aus Flußstahl gefertigt.
Soll ziemlich stark gesplittert haben, ähnlich einem Scheibengeschoß.
War wohl auch der Grund warum damals es RWS wieder aus dem Programm genommen hat.

Gruß

K. Bell
 
A

anonym

Guest
#3
Das D-Mantel war extrem dünnwandig und weich.
Ob es nach 1945 noch gefertigt wurde, kann ich nicht sagen.
Dürfte im Aufbau den Geschossen für die 9,3x72 (unter 600 m/s) entsprechen.
....oder 357 Revolvergeschossen in der 358 Win.
P. :roll:
 
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#4
Das D Mantel hatte praktisch zwei übereinander liegende dünne Mäntel.Der Erste reichte bis zur Spitze und endete dort,wie schon beschrieben,in einer Hohlspitze.Der zweite lag im Bereich der Geschossführung,also bis zum Beginn der Kegelspitze ,darüber.
Vorteile waren fehlender Ausschuss,man hielt dies für einen Vorteil,und dadurch geringere Hinterlandgefährdung.
Das D stand also für Doppel.War ,wie es mal irgendwer treffent ausgedrückt hat,eine veritable Splittergranate.

Einstein
 
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#5
Am längsten wurde es in der 5,6x52R verladen, daher hat es seinen Ruf als "Rehwildpatrone" :wink:
 
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