Säge für Heizholz

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Mein Brennholz habe ich immer vor Ort (Wald) auf Ofenlänge mit'm Fichtenmopped geschnitten, hat den Vorteil, man hat Daheim koi ,,Sauerei" und der Waldboden kann die Späne ,,verarbeiten". Und für die die jetzt kommen mit'm Verschnitt, dass juckt mich nicht. Und klein geschnitten ist das Holz ja auch viel handlicher ;)
MfG.
 
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In alten Zeiten, als ich Futter für einen Kachelofen machen musste, ließ ich mir vom Förschter lang an den Weg rücken.
Dann längte ich auf Meter ab und riß die Rollen mit Spalt-Hammer und Alukeil, setzte die Spaltlinge ca. 1,5 m hoch auf und deckte oben ab.
Von den langen Bänken Meterholz schnitt ich mir auf dem (seitlich gesichterten) Stoß dann mit der MS meine Ofenlängen und lud die auf PKW Hänger zum Einlagern ums/im Haus.
Der Grund lag darin, daß am Haus im Steilhanglage kaum Platz zum weiteren Aufarbeiten gegeben war.

Es gibt so einige Wege, die zur warmen Stube führen... ;)

In jedem Fall geht jede Handspalterei und anschließende Manipulation am Boden ordentlich auf den Rücken.
 
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In alten Zeiten, als ich Futter für einen Kachelofen machen musste, ließ ich mir vom Förschter lang an den Weg rücken.
Dann längte ich auf Meter ab und riß die Rollen mit Spalt-Hammer und Alukeil, setzte die Spaltlinge ca. 1,5 m hoch auf und deckte oben ab.
Von den langen Bänken Meterholz schnitt ich mir auf dem (seitlich gesichterten) Stoß dann mit der MS meine Ofenlängen und lud die auf PKW Hänger zum Einlagern ums/im Haus.
Der Grund lag darin, daß am Haus im Steilhanglage kaum Platz zum weiteren Aufarbeiten gegeben war.

Es gibt so einige Wege, die zur warmen Stube führen... ;)

In jedem Fall geht jede Handspalterei und anschließende Manipulation am Boden ordentlich auf den Rücken.
So ähnlich mach ich es auch.Bei Hartholz nehm ich den Spalthammer bei Nadelholz die Spaltaxt.
Neuerdings hab ich mir einen Aludrehkeil zugelegt und bin überrascht über die bessere Spaltwirkung. Auf meinem selbsgemachten Sägebock lege ich ca 7 gespaltete Scheiter .Auf der einen Seite stell ich ein Schubkarre, andere Seite Mörtelwanne .Die ofenfertigen Scheiter springen dann fast von alleine auf meinen Anhänger.Ab und zu muß ein Scheit nochmal gespalten werden,aber rückenschonend da im Schubkarren oder Sägebock schon erhöht liegend.
 
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6 ster Buche gespalten und auf 33cm gegen 3 Rehe in der Decke. Holz allerdings frisch, muss noch abtrocknen.

Robert
 
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Spalter ist aktuell angedacht. bisher brauch ich da nen anderen Nachbarn mit dreipunkt, das isz lästig, weil der nicht immer zeit hat, wenns brennt. in zwei wochen kommen die wechselrichter, dann bin ich autark. :love:
Servus z/7. Bevor Du Dir nen Schlepper oder Drehstromspalter anschafst, schau Dir mal den an:
https://www.manomano.de/catalogue/p...lter-spalter-kaminholzspalter-benzin-15534295

Ich hab das selbe Problem, dass ich keinen Schlepper mit Zapfwellle hab (Hab garkeinen Schlepper...) Zudem wollt ich das Holz im Wald ofenfertig haben und den Dreck und Lärm beim Sägen und Spalten wollt ich nicht aufm Hof ham.
Drum hab ich mir voriges Jahr den oben zugelegt, da hat der allerdings noch 800€ gekostet...

:unsure: :cool:

Maximale Spalthöhe ist 56cm, Sprich, Du musst das Holz vorher auf Ofenlänge schneiden. Neulich hab ich vier oder fünf Ster an einem Nachmittag gespalten. Das Ding funzt schon und wenn ich mir überleg, was ich mich früher geplagt hab...
 
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also ich mache mir mein Brennholz auch selbst. Benötige ca 12 rm pro Jahr für die Zentralheizung. dafür lasse ich mir jedes 2. Jahr eine Fuhre Buchenholz vor die Haustüre legen, 4 m lang und nicht zu stark (bin ja nicht mehr der jüngste und unnötig schinden will ich mich auch nicht). früher hab ich noch 1 m lang geschnitten und dann gespalten, aufgestapelt zum trocknen und dann mit der Wippkreissäge auf 33 cm abgelängt, ins haus gebracht und dort nochmal gestapelt bis es verheizt wurde. seit dem neuen Holzvergaser schneide ich die stämme gleich auf einen halben meter, spalte und staple sie auf. 1 - 2 Jahre nach dem Stapeln werfe ich sie nur noch in den Heizraum und fertig, die paar meter die deshalb zu wenig im Heizraum Platz haben hole ich mir gleich am Anfang der Heizperiode aus dem Freien mit einem Bollerwagen in den Keller und fertig. erspare mir damit das Holz 2 mal anzugreifen.

Gekauft habe ich mir vor Jahren eine Zipper Wippkreissäge (70 cm Blattdurchmesser) und ein Jahr danach einen 10 Tonnen Zipper Holzspalter. Bin mit beiden Geräten recht zufrieden (nach ca 100 rm funktioniert die Magnetbremse nicht mehr, ist mir aber egal). gekostet haben beide Geräte ca 600 Euro das Stück. ist aber schon etliche Jahre her. vergangenes Jahr hab ich wieder eine Fuhre Buche und eine Fuhre gemischtes Holz (ca 50/50 Birke/Fichte, war halt günstig um 400 Euro) aufgearbeitet. damit reiche ich jetzt sicher noch 2 Winter. Trotzdem kommt nächstes Jahr wieder eine Fuhre Buche, und ein paar rm Birke dazu. Besser haben wie erst bekommen....
 

z/7

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Servus z/7. Bevor Du Dir nen Schlepper oder Drehstromspalter anschafst, schau Dir mal den an:
https://www.manomano.de/catalogue/p...lter-spalter-kaminholzspalter-benzin-15534295

Ich hab das selbe Problem, dass ich keinen Schlepper mit Zapfwellle hab (Hab garkeinen Schlepper...) Zudem wollt ich das Holz im Wald ofenfertig haben und den Dreck und Lärm beim Sägen und Spalten wollt ich nicht aufm Hof ham.
Drum hab ich mir voriges Jahr den oben zugelegt, da hat der allerdings noch 800€ gekostet...

:unsure: :cool:

Maximale Spalthöhe ist 56cm, Sprich, Du musst das Holz vorher auf Ofenlänge schneiden. Neulich hab ich vier oder fünf Ster an einem Nachmittag gespalten. Das Ding funzt schon und wenn ich mir überleg, was ich mich früher geplagt hab...
Interessanter Vorschlag, die Variante war bisher nicht in den Überlegungen. Gute 130 kg ist natürlich ne Hausnummer, ich fürchte, daran wird's scheitern. Das ist ja schon bei den Drehstrom-Teilen hier die Krux, daß das Zeug affig schwer ist. Wie handelst Du das mit dem Transport und vor Ort im Wald?
 
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Interessanter Vorschlag, die Variante war bisher nicht in den Überlegungen. Gute 130 kg ist natürlich ne Hausnummer, ich fürchte, daran wird's scheitern. Das ist ja schon bei den Drehstrom-Teilen hier die Krux, daß das Zeug affig schwer ist. Wie handelst Du das mit dem Transport und vor Ort im Wald?
pass bei den holzspaltern auf. meiner schafft auch über 1 m lange scheite, hat 2 "zwichenböden" und ist vom Hubweg einstellbar. beim nächsten werde ich auch drauf achten dass er einen stammheber dabei hat, braucht man nicht oft, aber wenn, dann hat man ihn und erspart sich eine menge schinderei.


der zum bleistift hat alles was ich möchte und kostet nicht soooo viel


den hab ich zuhause und bin damit zufrieden
 
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Die paar Meter Holz macht man einmal im Jahr. Dazu mietest du dir das Gerät.
Kein Stellplatz fürs ganze Jahr und immer ein Gerät, daß auch funktioniert, du sparst dir also neben der Anschaffung auch noch die Wartung.


Oder eine Nummer größer, wenn du einen Drehstromanschluß hast.

 
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Interessanter Vorschlag, die Variante war bisher nicht in den Überlegungen. Gute 130 kg ist natürlich ne Hausnummer, ich fürchte, daran wird's scheitern. Das ist ja schon bei den Drehstrom-Teilen hier die Krux, daß das Zeug affig schwer ist. Wie handelst Du das mit dem Transport und vor Ort im Wald?
Das ist eigentlich kein Problem. Der Spalter hat eine Achse, Wenn Du ihn 30 - 45° kippst, läuft er Dir problemlos auf den Rädern nach. Ich hab zwei Bohlen mit etwa 1,80m, die kommen auf die abgeklappte Heckklappe und dann zieh ich ihn alleine an den Griffen am Spaltkeil hoch und im Wald auch wieder runter. Auf dem Hänger mit einem Schaumstoff an die vordere Bordwand (mein Hänger hat da noch ne Reeling) und dann wir das Gerät mit vier oder fünf Zurrgurten fixiert. Wenn du den Spaltkeil hoch fährst, verbessern sich sogar noch die Hebelverhältnisse zum manövieren. Auf Forststraßen und halbwwegs ebenen Rückegassen kein problem. In den Bestand möcht ich allerdings nicht weit rein, aber i.d.R. findet man als Förster einen Rücker, der einem die Stecken an die Forststraße legt ;) Gan hilfreich ist es, wenn man zwei drei BRetter oder Latten und Keile dabei hat, dass man den Spalter halbwegs ausrichten kann. Ganz grad muss er nicht stehen, es ist sogar von Vorteil, wenn sich ein "Flügel" von allein vom Spalttisch weg bewegt, den zweiten zieht mir ein Gummizug auf. Wenn Du nen Klotz hochwuchten musst, ists von Vorteil, wenn die Bügel zum Holzhalten den Tisch automatisch frei geben...

Beim Spalten stell ich je einen Klotz
(50cm) rechts und links vom Spalter und leg eine der Bohlen (s.o.) quer unterm Spalttisch drauf. Dann hab ich gleich eine Ablage für eine der beiden Hälften wärend ich die zweite Hälfte in handliche Stücke zerleg. Die fertig Scheit leg ich auf einer Seite auf die Orge und arbeite nach der anderen Seite die vorgeschnittenen Rundlinge weg. Irgendwann muss man dann ein Stück der freigewordenen Lücke nachrutschen.
Wichtig ist, dass die Rundlinge vorm Spalten alle möglichst auf 2 bis 3 cm die selbe Länge haben, das spart viel leerlauf bis der Spalter auf Holz trifft. Die tatsächliche Scheitlänge lässt sich problemlos anpassen.

Alternativ könnte man die Scheit natürlich auch gleich auf einen Hänger schmeißen, den das Personal dann wegfahren und daheim in den Schuppen räumen darf. Mit zwei bis drei Hängern im Kreiselverkehr kann man da ganz gut Holz wegschaffen. Zuletzt wird der Spalter wieder heim gefahren.

Neulich hab ich für etwa 3fm einen Nachmittag gebraucht. Alleine mit Brotzeitpause...
 
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z/7

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Ich schau mir die jetzt erst mal alle live auf der Interforst an. Kann ich vllt auch mal Probeschieben. Mit nem Kampfgewicht um die 60 bin ich mit solchen Teilen in der Mobiliät einfach behindert.
 
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Moin,

wenn's billig sein soll, und du schon eine elektrische Kettensäge hast, funktioniert sowas hier nicht so schlecht:

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Mit so einem Bock und einer Elektrokettensäge vom Aldi habe ich letztens meine 8rm auf 25er Ofenlänge gebracht.

Direkt vom Meterstapel in die Schubkarre gesägt, in den Holzschuppen gefahren und aufgestapelt. Das System funktioniert für mich sehr gut.
 

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