Salzlecke richtig gebaut?

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#1
Hallo,

Ich bin kein Jäger, entwickle aber Interesse am Themengebiet.
Momentan spiel ich ein wenig mit der Wildkamera rum und habe im Privatwald deswegen eine Salzlecke gebaut (PS: der Baum wird im Winter eh gefällt).

Da ich kaum Ahnung habe, meine Frage:

Ist das ok, wenn man den Salzklotz seitlich am Stamm befestigt anstatt den Baum abzusägen? Oder muss der zwingend ab, damit das Holz sich vollsaugen kann?

Hab ein durchlässiges Netz zur Tarnung vor Wanderern um den Salzstein gepackt und etwas Anisöl verteilt.

Ist das prinzipiell in Ordnung?

Gruß

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A

anonym

Guest
#2
Servus,

geht grundsätzlich auch so, braucht halt ein bisschen länger, bis das Holz rundherum voll Salz ist.
Aber grundsätzlich wird es ja auch auf den Stein regnen und von diesem an den Stamm fließen.

Kannst ja mal ein paar Bilder im entsprechendem Thread posten, falls das Wild die Lecke annimmt:

https://forum.wildundhund.de/showth...on-der-Wildkamera&highlight=bilder+wildkamera

Wie bist du auf den Standort gekommen, ist ein Wechsel in der Nähe?
 
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#3
Hi,

Da ich Laie / blutiger Anfänger bin, wurde der Standort willkürlich gewählt.

Für Aufstelltipps / Erkennungsmerkmale eines Wechsels wäre ich dementsprechend offen :)
 
A

anonym

Guest
#4
Vielleicht hast du ja Glück und es kommt was vorbei, Anis hat schon eine gute Lockwirkung, lass uns dann mal ein paar Bilder sehen ;)

Wildwechsel erkennst du relativ leicht, wie kleine Pfade im Wald, auf denen das Wild entlang läuft. Wenn du einen Waldweg entlang läufst und links und rechts ist ein kleiner Pfad bis ca. 20cm Breite hast du z. B. einen gefunden...
 
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#5
Um zu vermeiden, daß der "Salzklotz" durch Regen zu schnell verbraucht wird, habe ich immer einen umgekehrten Plastikeimer von oben über den Salzstein gestellt. In den Plastikeimer bohre ich 6 bis 8 löcher, damit ein bißchen Regen durchfließen kann. So hält der Salzstein doch recht lange. Kontrollieren kannst Du eigentlich recht leicht, anhand der nicht vollständig abgeschälte Borke kannst Du sehen, ob und vielleicht sogar, was, dran war.
 
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#6
wie kleine Pfade im Wald, auf denen das Wild entlang läuft
Sowas habe ich noch nicht bemerkt. Unser Waldstück ist mit 2ha auch recht klein.
Ich habe die Kamera an ein paar unterschiedlichen Stellen schon ausprobiert und auch Rehe und einen Dachs "schießen" können. Mal sehen, ob die Salzlecke angenommen wird.


anhand der nicht vollständig abgeschälte Borke kannst Du sehen, ob und vielleicht sogar, was, dran war.
Da die Wildkamera direkt davor hängt, sollte das Erkennen kein Problem sein ;)
 
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#7
Um zu vermeiden, daß der "Salzklotz" durch Regen zu schnell verbraucht wird, habe ich immer einen umgekehrten Plastikeimer von oben über den Salzstein gestellt. In den Plastikeimer bohre ich 6 bis 8 löcher, damit ein bißchen Regen durchfließen kann. So hält der Salzstein doch recht lange. Kontrollieren kannst Du eigentlich recht leicht, anhand der nicht vollständig abgeschälte Borke kannst Du sehen, ob und vielleicht sogar, was, dran war.
Find ich

echt für toll wenn Jäger, anstatt ein Holzbrett Plastik als Regenschutz in den Wald verfrachten.
 
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#9
Ich muß gestehen, daß ich in in bestimmten Beziehungen ein Plastikfan bin - ich werde mich aber ändern. Meine Wilduhren und meine Wildkameras (Plastik) werde ich durch Holzkameras und Holzuhren (vielleicht Schwarzwälder Kuckucksuhren??) ersetzen und ich werde meine paar Hände voll Kirrgut (Mais) auch nicht mehr im Plastikeimer in den Wald schleppen, sondern in die Taschen stopfen. Den Eimer könnte ich auch aus Holz nehmen und dann, wie üblich, mit Restkirrgut in der Kanzel stehen lassen. Es gibt sicher noch andere Möglichkeiten - ich arbeite dran. :)
 
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#10
Hallo.

Grundsätzlich dürfte das so funktionieren.
Nicht optimal ist das austretende Harz. Dies dürte zunächst mal das Wild abhalten am Stamm zu lecken. Von daher wäre vorheriges Fällen auf 150 cm Höhe besser, wenn man wartet bis der Stamm abgestorben ist und kein neues Harz mehr austritt.
Die Annahme der Salzlecken ist im Jahesverlauf und bei den verschiedenen Wildarten unterschiedlich. Rehwild dürfte ab Ende September (Haarwechsel) wieder verstärkt an die Lecken kommen. Schwarzwild dürfte auch den Boden aufwühlen, wenn salzhaltiges Wasser zu Boden tropft.

wipi
 
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#11
Dann hast Du sicher eine Holzschaft an Deiner Waffe und keine Gummistiefel. :roll:

Remy
du hast recht, ich habe holzschäfte auf meinen Waffen.

Zwei Paar Gummistiefel besitze ich jedoch, nur lasse ich die nicht jahrelang im Revier herumliegen sondern stelle sie zu Hause in den Schuhschrank wenn ich sie nicht trage.

Ich finde halt dass es genügend Plastikmüll in unseren Revieren gibt und nicht auch noch die Jäger mittels Plastik die Umwelt belasten müssen, noch dazu wenn ein Holzbrett den Regen ebenso gut abhält wie ein durchbohrter Plasitkkübel. unauffälliger ist es ausserdem
 
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#12
Ich muß gestehen, daß ich in in bestimmten Beziehungen ein Plastikfan bin - ich werde mich aber ändern. Meine Wilduhren und meine Wildkameras (Plastik) werde ich durch Holzkameras und Holzuhren (vielleicht Schwarzwälder Kuckucksuhren??) ersetzen und ich werde meine paar Hände voll Kirrgut (Mais) auch nicht mehr im Plastikeimer in den Wald schleppen, sondern in die Taschen stopfen. Den Eimer könnte ich auch aus Holz nehmen und dann, wie üblich, mit Restkirrgut in der Kanzel stehen lassen. Es gibt sicher noch andere Möglichkeiten - ich arbeite dran. :)

für MICH ist es halt ein Unterschied ob ich etwas aus Plastik fix im Wald montiere und dort für Jahre belasse oder ob ich etwas aus Plastik benutze. Aber du hast Recht, Kübel aus verzinktem Metall sind sicher Umweltfreundlicher wie dieses vamaledeite Plastikzeugs
 
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#15




Salzlecken sehen bei mir so aus. Stamm,langer Nagel,Salzstein drauf und darüber ein Tontopf aus dem Baumarkt in passender Größe. ;-)
 
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