Sammlung oder Nutzen? Wenn der Waffenschrank voll wird.

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Schön, wenn man für die Ausartungen Räume bauen kann!(y):D
Beneidenswert.;)
Wenn ich mir ein Haus gebaut und kein bestehendes gekauft hätte, hätte ich auch gleich einen Waffenraum eingeplant. Leider lässt sich so ein Raum in unserem Haus nicht realisieren ohne dass ein ganzes Zimmer entwertet wird. Daher verteilen sich meine Waffenschränke hier jetzt über drei Etagen. Wobei - wenn die Waffenraumtür nicht direkt vom Schlafzimmer abgeht dann braucht man dort definitiv immer zusätzlich einen Schrank, in dem man seine Kurzwaffen aufbewahren darf. Kann ja mal sein, dass man nachts ungebetenen Besuch bekommt und hinterher eine Erklärung braucht, wo man die Glock so schnell her hatte...
 
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Ich habe zwei Repetierer, eine Sauer 202 Forest XT in 8x57 IS und einen 98er in 8x57 IS. Dann noch einen Bergstutzen Blaser 95 in .308 und .222, dazu noch einen BBF-Lauf in 30-06 und 12/70. Dann noch ne BF in 12/76. Dazu kommen noch zwei Kurzwaffen, ein S&W 686 in .357 Mag und eine CZ 75 in 9mm.

Meine Frau hat auch zwei Repetierer. Eine Sauer 101 Forest auf Damenschaft in 8x57 IS und eine Norinco JW23 in .22 WMR. Dann noch eine BF in 12/76.

Wir nutzen alle Waffen jagdlich. Es werden wohl aber noch ein paar dazukommen... :D
 
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Mein Jägerleben ist noch nicht allzu lang, aber inzwischen besitze ich 6 Langwaffen und 2 Kurzwaffen und fühle mich bestens ausgestattet.

Alles fing im Oktober 2017 an.
Die Waffensachkundeprüfung im Jungjägerkurs war bestanden und der Weg zur eigenen Flinte für die Prüfung war frei, also kaufte ich eine Beretta BDF in 12/76.

Nach bestandener Prüfung folgte dann im Mai 2018 meine CZ 557 in .30-06 mit 2,5-15x56er Glas als Universalwaffe. Außerdem kaufte ich mir eine CZ Shadow 2 in 9mm Luger als Fangschusswaffe und für Spaß auf dem Schießstand.

Da ich den Luxus habe in 2 Revieren jagen zu dürfen (ein reines Niederwild und ein Hochwildrevier) fühlte ich mich erst einmal bestens ausgestattet.
Die ersten Erfahrungen wurden gesammelt und ich stellte fest, dass meine Beretta BDF doch ein wenig zu schade für den rauen Jagdalltag ist.

Da ich in die Schützenmannschaft unserer Jägerschaft berufen wurde, brauchte ich für das jagdliche Schießen noch eine .22 Hornet. Also kaufte ich Ende Mai 2018 eine gebrauchte, sehr gut erhaltene und top gepflegte Walther KJS 2.

Bei einem Hegeringschießen im Juni 2018 bot sich dann die Gelegenheit günstig eine Winchester Selbstladeflinte mit Kunststoffschaft in Tarnoptik zu erwerben und so schlug ich zu.
Seit dem ist die SLF mein absolutes Arbeitstier, wenn es auf Nutrias, Krähen, Enten oder Gänse geht.

Im November 2018 kam ich bei einem Schießstandbesuch dann mit einem anderen Jäger ins Gespräch und konnte der Versuchung nicht wiederstehen und kaufte für das Niederwildrevier eine sehr schicke Blaser BBF in 12/70 und 5,6x50r.

Anfang Dezember 2018 folgte ein Wechselsystem für meine CZ Shadow 2 in .22lfb für die Fallenjagd und kurz vor Weihnachten 2018 ein S&W M29 in .44 Magnum.
Die S&W war mehr haben wollen, ist seitdem aber mein fester Begleiter, wenn es zu den Sauen geht.

Über befreundete Jäger konnte ich in der Zwischenzeit verschiedene Waffen und Kaliber schießen und so kam es auf dem Schießstand zu einer Art Aha-Erlebnis, als ich eine 9,3x62 schießen durfte.

Die Löcher sahen in der Scheibe sehr beeindruckend aus und der befreundete Jäger schwärmte von der Wirkung auf Sauen.
Da ich in dem Hochwildrevier das Problem habe, dass die Sauen auf Grund von Landstraßen und Bundesforst nebenan am Platz liegen müssen, wollte ich auch so einen Sauenhammer besitzen.
Außerdem wollte ich eine Zweitwaffe, die ich auf Sauen führen kann, falls meine .30-06 mal Probleme bereitet.

So kaufte ich Anfang Februar diesen Jahres eine Brünner ZZK 602 in .375 H&H Magnum mit 3-9x56er Glas. Da ich inzwischen den Wiederladeschein gemacht habe, soll dies nun mit angepasster Ladung mein Sauenhammer werden.

Ich hätte Anfangs nicht gedacht, dass sich der Schrank so schnell füllt und ich glaube, wenn ich eine Rechtfertigung für mich finde, wird bestimmt in den nächsten Jahren noch die ein oder andere Waffe dazu kommen ;-)

Hier nochmal eine kleine Übersicht, über meine Schätzchen:

  1. CZ Shadow 2 9mm Luger / .22lfb
    • 9mm für Spaß auf dem Schießstand & ggf. Fangschüsse im Niederwildrevier
    • .22lfb für Fallenjagd & jagdliches Schießen
  2. S&W M29 .44 Magnum
    • Fangschusswaffe für die Sauen / Spaß auf dem Schießstand
  3. CZ 557 Luxus .30-06 mit 2,5-15x56er Glas
    • Universelles Arbeitsgerät
    • Hauptsächlich auf Sauen & Damwild geführt
  4. Brünner ZKK 602 .375 H&H Magnum mit 3-9x56er Glas
    • Neuer Sauenhammer mit angepasster Ladung
  5. Blaser BBF 12/70 & 5,6x50R mit 2,2-9x42er Glas
    • Hauptwaffe im Niederwildrevier
    • Rehjagd, Fuchsjagd, Raubwildbejagung, Revierfahrten
  6. Walther KJS 2 .22Hornet mit 3-15x42er Glas
    • Jagdliches Schießen
    • Backupwaffe zur Fuchsjagd & Raubwildbejagung
  7. Beretta 686 Silver Pigeon Sporting 12/76
    • Jagdliches Schießen
    • Backupflinte
  8. Winchester SX4 Waterflow 12/89
    • Arbeitstier für Krähen-, Gänse-, Enten-, Nutria,- & Taubenjagd
    • Hauptwaffe bei Treibjagden im Niederwildrevier
 
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Tja und irgendwann merkt man das man anstatt einer ZKK oder CZ was wertiges/hochwertiges möchte, dann geht der Waffentausch in die nächste Runde. Die Kunst besteht darin nein zu sagen, wenn man Waffen angeboten bekommt die eigentlich zu schade sind um sie zu entsorgen, aber man eigentlich nichts damit anfangen kann. So lies ich letztes Jahr eine dreier Gruppe K11,K31 einfach stehen. Kostet Überwindung aber geht:rolleyes:
 
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Tja und irgendwann merkt man das man anstatt einer ZKK oder CZ was wertiges/hochwertiges möchte, dann geht der Waffentausch in die nächste Runde. Die Kunst besteht darin nein zu sagen, wenn man Waffen angeboten bekommt die eigentlich zu schade sind um sie zu entsorgen, aber man eigentlich nichts damit anfangen kann. So lies ich letztes Jahr eine dreier Gruppe K11,K31 einfach stehen. Kostet Überwindung aber geht:rolleyes:
Da hast du Recht. Man nimmt immer irgendwann was praktischeres oder hochwertigeres in die Hand und kriegt dann ein "haben wollen" oder "hätt ich doch gleich was anständiges gekauft"-Gefühl😋
Hatte mir auch einmal ne günstige CZ angeschafft, als Schiessstandprügel. Letztendlich wieder verkauft und eine Sako kam für die Fuchsjagd/Stand in den Schrank. Wenn man dann gleich Premium kauft, dann hat man weniger Verlangen was Besseres nachträglich kaufen zu wollen. Oder man ist einfach zufrieden mit dem was man aktuell hat.😊
Der Markt ist so schnell dynamisch, man könnte immer was Neueres und "Besseres" alle paar Jahre kaufen. Sofern es der Geldbeutel hergibt.
 
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Moin,
habe kein Problem damit, wenn jemand seine(n) Schrank / Schränke füllt. Brauchen tut man´s nicht und irgendwann kommt bei vielen diese Erkenntnis.
Habe auch diverse Waffen ge- und verkauft, bis ich das hatte was ich nun ständig führe. Wenn sich daran was ändern soll, würde ich zwingend die Altwaffe eintauschen oder verkaufen.
Geerbte Waffen stehen zusätzlich im Schrank. Die Beretta BDF und der Suhler Drilling haben mir anfangs viel Freude bereitet, stehen aber jetzt seit Jahren dumm rum.
Apropos, Schnäppchen kann man glaube ich eigentlich nicht machen. Die Preise sind allgemein so im Keller, dass man zwar günstig einkaufen aber eher schlecht teuer wieder verkaufen kann.

wipi
 
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Tja und irgendwann merkt man das man anstatt einer ZKK oder CZ was wertiges/hochwertiges möchte, dann geht der Waffentausch in die nächste Runde.
Ich würde eine ZKK oder eine CZ nicht pauschal als nicht hochwertig bezeichen. Klar kann man sich mit Blaser, Merkel usw. schmücken, doch auch andere Hersteller haben schicke Modelle im Programm.

Ich für meinen Teil sehe die Waffen als Arbeitsgerät und Werkzeug an und nicht als übertrieben schickes Statusobjekt.

Und da ich alle meine Waffen meinen Vorstellungen nach überarbeitet habe, sehen sie auch hochwertiger, als von der Stange aus und vor allem sehen sie genau so aus wie ich sie leiden mag.

Aber ich geb dir Recht, man muss auch mal nein sagen können ;-)
 
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Hallo,

mal ´ne Frage an die Besitzer eines Waffen-Raumes.
Wie sind dafür die recht. Vorraussetzungen? Bei einem Waffenschrank seit Juli 2017 ja mind. Klasse 0 und ab einer gewissen Anzahl Kl. 1.
Wie ist ein Raum (Mauerwerk, Fenster, Türen) auszustatten, um einen gleichwertigen (waffenrechtl.) Schutz zu bieten?

Grüße
Sirius
 
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@Sirius:
Frage Deine Waffenbehörde, die müssen es wissen und Dir Auskunft geben.
Daneben gibt es "Öffentl. bestallte und vereidigte Sachverständige für Aufbewahrung von Waffen usw."" für solche Probleme - die nachher auch die Räume oder Waffenschränke zertifizieren müssen.
Hier in Schl.-Holstein z.B. ein Herr André Busche, von der IHK Kiel bestellt; ab@sv-busche.de
Auch Anfragen bei der Kripo helfen dazu weiter, auch dort gibt es für die Beratungsstellen der Kripo Ausarbeitungen.
 
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@ Sirius & Mäuserich:
Werft Ihr auch mal einen Blick ins WaffG und VOs bzw. WaffGVwV?
Immer beim Überschreiten der max.-Anzahl pro Schrank (N/0) kann ein weiterer dieser Schränke genutzt werden - oder einer der nächst höheren Stufe mit dann erhöhtem Volumen.
Oder ein N/0-entsprechender Raum...
 
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