Sauen angehen in tiefer Gangart ..... ankrabbeln

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An der Küste küselt der Wind gerne mal...

Was dann zu einem bösen "Wuff" und "Schnaub" führt und die Rotte wieder tiefer ins Moor zieht...
Nicht nur an der Küste. Ist manchmal schon erstaunlich wenn die Windräder einem eine eindeutige Hauptwindrichtung zeigen, auf dem Sitz er aber komplett anders geht. Beim Angehen haben mir auch schon Sauen den Marsch geblasen, dann lag es aber am Wind (geküselt) oder an einem versehentlichen Geräusch. Liegend habe ich mangels Zielstock auch schon mal eine Sau geschossen, nur war das eine Ausnahme. Denke mal, dass die meisten eine Annäherung in tiefster Gangart an die Sauen für unnötig erachten. Langsam, anstrengend, schlechtere Übersicht, evtl. lauter und man sieht u. U. selbst aus wie Sau.
 
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das sollte dann natürlich mit den Mitjägern abgestimmt sein und auch nicht an der Reviergrenze erfolgen. Zumindest weiß man bei uns wer wann und wo draußen ist.
Das sollte unbedingt geklärt sein.
Aber je nach Untergrund wird die Holde auch nicht erfreut sein wenn man völlig verdreckt wieder die Heimstatt betritt. Auch hat nicht jeder ein ausschließliches Revierfahrzeug und je nach Witterung macht ein Klamottentausch im Revier auch nicht so viel Spaß. Ne, ne, da bleibe ich dann doch lieber bei aufrechter Gangart.
 
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Zum besseren Verständnis nochmal..... "Ankrabbeln" ist bestimmt nicht die Standartvariante. Solange andere Deckung und Mondschatten vorhanden ist, gibt es bessere Lösungen. Auch der Bewuchs spielt eine Rolle und kann auch Krabbeln oder Robben ausschließen.
Hintergrund meiner Frage war, Vorgestern 3/4 Mond, standen Sauen mitten auf einer großen Fläche mit Wintersaat. Wind kam aus Richtung der Einzigen Deckung, die als dunkler Hintergrund die Kontur etwas abgeschwächt hätte. Angehen wäre also nur über die Fläche Ca. 500m möglich gewesen. Ackerboden schön weich und die Gerste erst 10cm hoch. Geräusche wären also relativ unwahrscheinlich gewesen.
 
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Ich musste in kupierten Gelände schon sehr oft erfolgreich Rehe anrobben.
Anders gehts auf dem Feld nicht.
Meistens habe ich die waffe dabei in eine Hand genommen und dabei immer mit auf dem Boden abgelegt. Dabei wird sie natürlich dreckig. Aber quer über den Rücken rutscht sie definitiv immer runter.
Nachts auf Sauen ist das meiner Meinung nach nicht notwendig. Bin ich auch oft Sauen angegangen. Immer aufrecht.
 
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Habt ihr eigentlich alle nicht gedient?
Tiefste Gangart bedeutete das man das Gewehr (bei uns war es das G3) vorne am Riemen fasste und es dann auf dem Oberarm ablegte und hinter sich her zog. Und dann auf den Ellenbogen robbte. Das würde mit der Jagdwaffe sogar mit Optik auch gehen.
Also auf gehts und Wmh bei dieser Jagdart!
 
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Die Frage war ja nicht, warum bloß krabbeln und wenn woanders die Sauen auf deckungslosem Feld immer noch blind sind, hilft das dem Fragesteller auch nicht.

Wenn es nicht anders ging, habe ich das schon gemacht und dabei entweder...
A: das Gewehr diagonal über den Rücken und so weit nach hinten gezogen, dass der Schwerpunkt bei den Rippen hängt damit es vorne nicht runter rutscht oder
B: den Riemen einmal um den Hinterschaft gewickelt um ihm so zu verkürzen und dann um den Hals gehängt.

Den Zielstock dann beim Krabbeln in der Hand über den Boden weiter bewegt.
Hatte aber nie die Notwendigkeit das über eine längere Strecke zu machen, nur ein Stück zum Finale.

Sich die eigene Knarre mit der BW-Methode einsauen dürfen gerne die machen, die das empfehlen. Meins war und ist es nicht, aber wer's mag.
 
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Hintergrund meiner Frage war, Vorgestern 3/4 Mond, standen Sauen mitten auf einer großen Fläche mit Wintersaat. Wind kam aus Richtung der Einzigen Deckung, die als dunkler Hintergrund die Kontur etwas abgeschwächt hätte. Angehen wäre also nur über die Fläche Ca. 500m möglich gewesen.
In einer solchen Situation gehe ich nicht wie meistens auf weniger als 50m ran, sondern schieße eben schon bei knapp 100m. Bis dorthin geradewegs auf die Sauen zu und ggf. etwas gebückt. Die Kanone hab ich dabei wie immer über der Schulter.

Im Sommer bei Licht im Weizen gehe ich in die Knie und bücke mich, soweit es eben geht. Wenn die Sauen das Haupt gesenkt haben, arbeite ich mich so in der Traktorspur immer ein paar Schritte voran und schaue wieder. Das Gewehr hab ich dabei in einer Hand. Krabbeln bzw. kriechen wäre mir zu laut.
 
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Mag sich seltsam anhören, ist aber ernst gemeint. Damit meine ich jetzt nicht das militärische robben mit der Waffe in beiden Händen und Fortbewegung auf den Ellenbogen. Wie transportiere ich dabei am besten meine Waffe? Quer am Riemen über die Schulter funzt nicht so wirklich. Hinzu kommt ja auch das man die Waffe in Anschlag bekommt (sitzend) wenn man dicht genug um die 50m dran ist.
Angehen und das nötige know how wie geradlinig, mit dunklem Hintergrund usw. ist vorhanden. Mir geht es nur um den Transport der Waffe mein Ankrabbeln auf Händen und Knien. Vielleicht hat ja jemand eigene Erfahrung dazu und mag diese teilen.
Also im Dunkeln bin ich die noch nie angekrabbelt. Achte auf den Wind und wenn möglich im Schlagschatten und dann drauf los marschiert. Mit Nachtsichtzechnik muss man ja mittlerweile auch nicht mehr so dicht ran.
Wichtig ist der Wind und bei einzelnen Stücken keinen großen Lärm. So meine Erfahrung..
 
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Kriechen ist unnötig, anstrengend und durch die grössere Berührungsfläche mit dem Untergrund laut. Leise und langsam direkt angehen und nicht rumfuchteln reicht zumindest bei unseren Sauen. Auf den Wind muss man natürlich achten.
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Auf dem Bild ist die Rotte ca. 30m weg, der Wald ist die Grenze und die Frischlinge konnten wir zwar hören, aber nicht sehen. :-(
 
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Mag sich seltsam anhören, ist aber ernst gemeint. Damit meine ich jetzt nicht das militärische robben mit der Waffe in beiden Händen und Fortbewegung auf den Ellenbogen. Wie transportiere ich dabei am besten meine Waffe? Quer am Riemen über die Schulter funzt nicht so wirklich. Hinzu kommt ja auch das man die Waffe in Anschlag bekommt (sitzend) wenn man dicht genug um die 50m dran ist.
Angehen und das nötige know how wie geradlinig, mit dunklem Hintergrund usw. ist vorhanden. Mir geht es nur um den Transport der Waffe mein Ankrabbeln auf Händen und Knien. Vielleicht hat ja jemand eigene Erfahrung dazu und mag diese teilen.
In einem Jagdbuch hab ich mal gelesen das der Autor es "andersherum" macht . Er setzt sich hin und hat die Waffe im Schoß gelegt . Hat den Vorteil . er kann das Wild im Auge behalten , die Waffe immer unter Kontrolle und wenn er sich nach hinten lehnt ist er auch nicht viel größer als wenn ich normal vorwärts krabble .
 

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