Sauen angehen in tiefer Gangart ..... ankrabbeln

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In einem Jagdbuch hab ich mal gelesen das der Autor es "andersherum" macht . Er setzt sich hin und hat die Waffe im Schoß gelegt . Hat den Vorteil . er kann das Wild im Auge behalten , die Waffe immer unter Kontrolle und wenn er sich nach hinten lehnt ist er auch nicht viel größer als wenn ich normal vorwärts krabble .
:eek: ob dafür meine Kondition reicht? Aber grundsätzlich mal ein Ansatz. Zumindest für die letzten 30m
 
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Zu Ostzeiten mußte man immer ran an dieSau,wenn sie im Feld stand. Wichtig sind dabei Wind und Geräusche. Wenn die Sauen im Gebräch stehen,geht es voran. Ob dabei der Büster hinten oder vorne hängt,interessiert ka Sau ! Wir hatten die immer in der rechten Hand, in der Linken den Pirschstock/Zweibein.
 
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:eek: ob dafür meine Kondition reicht? Aber grundsätzlich mal ein Ansatz. Zumindest für die letzten 30m
Ich meine das das von mir beschriebene in dem Buch von Gerd G. von Harling "Die besten Tipps für Jagd und Jäger " beschrieben ist . Diese Art des vorwärts kommen stelle ich mir persönlich entspannter vor wie das an robben auf den Bauch und man weis nicht so recht wo man die Büchse lassen soll .
 
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Zu Ostzeiten mußte man immer ran an dieSau,wenn sie im Feld stand. Wichtig sind dabei Wind und Geräusche. Wenn die Sauen im Gebräch stehen,geht es voran. Ob dabei der Büster hinten oder vorne hängt,interessiert ka Sau ! Wir hatten die immer in der rechten Hand, in der Linken den Pirschstock/Zweibein.
(y)

Da bei Sauen die Sehfähigkeit nicht besonders ausgeprägt ist, sind nur zwei Dinge wichtig. Wind und Geräusche, letzeres spielt wenn sie im Gebräch stehen auch keine Rolle.
Dann hat mir bis jetzt auch vorsichtiges aufrechtes/gebücktes angehen ausgereicht. So lange der Wind stimmt, ist der ungünstig kann man auch so flach wie die Grasnarbe liegen, es nützt nix.
 
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ist die ganze Diskussion nicht weitgehend akademisch: Bei den beschriebenen „Gangarten“ dürfte man ja nur schießen, wenn sich hinter dem Ziel ein Erdhaufen, Hügel o. dgl. auftut.
In der Höhe quasi waagrecht schießen ohne Kugelfang, am besten noch nachts😱😱😱
 
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Zu DDR-Zeiten mussten wir - da ja nur Doppelflinte mit Brenneke vorhanden - bis 30-35m an die Sauen ran. Zur Not auch mal Schuhe ausziehen und Füßlinge anziehen. Eine leicht gebückte Haltung hat da vollkommen ausgereicht. Sauen sind relativ kurzsichtig! Also ist der Wind der alles bestimmende Faktor. Selbst wenn dich der Mond anstrahlt - langsame Bewegung reicht vollkommen. Einziges Problem - Brillenträger und Ferngläser. Wenn sich der Mond mal kurz im Fernglas oder der Brille spiegelt und die Sauen kriegen das mit sind sie weg. Mir schon ein paar mal passiert - bin Brillenträger.
Und - erst anlaufen wenn sie vertraut im Gebräch stehen. Dann spielen knackende Ästchen unter den Füßen oder raschelnde Klamotten keine Rolle mehr.
Aber - uffbasse! Manchmal verstreut sich die Rotte und auf einmal haste einen Teil der Rotte oder einzelne Sauen neben dir. Auch schon passiert.


Gruß der olle pudlich
 
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Zu DDR-Zeiten mussten wir - da ja nur Doppelflinte mit Brenneke vorhanden - bis 30-35m an die Sauen ran. Zur Not auch mal Schuhe ausziehen und Füßlinge anziehen. Eine leicht gebückte Haltung hat da vollkommen ausgereicht. Sauen sind relativ kurzsichtig! Also ist der Wind der alles bestimmende Faktor. Selbst wenn dich der Mond anstrahlt - langsame Bewegung reicht vollkommen. Einziges Problem - Brillenträger und Ferngläser. Wenn sich der Mond mal kurz im Fernglas oder der Brille spiegelt und die Sauen kriegen das mit sind sie weg. Mir schon ein paar mal passiert - bin Brillenträger.
Und - erst anlaufen wenn sie vertraut im Gebräch stehen. Dann spielen knackende Ästchen unter den Füßen oder raschelnde Klamotten keine Rolle mehr.
Aber - uffbasse! Manchmal verstreut sich die Rotte und auf einmal haste einen Teil der Rotte oder einzelne Sauen neben dir. Auch schon passiert.


Gruß der olle pudlich

richtig!
noch gar nicht sooo lange her, da haben sie mich fast eigekesselt
 
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Ich meine das das von mir beschriebene in dem Buch von Gerd G. von Harling "Die besten Tipps für Jagd und Jäger " beschrieben ist . Diese Art des vorwärts kommen stelle ich mir persönlich entspannter vor wie das an robben auf den Bauch und man weis nicht so recht wo man die Büchse lassen soll .
das funktioniert tatsächlich sehr gut! der harling ist ein echter jagdpraktiker, die bücher taugen was.
 
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Jegliche unnatürliche Haltung und Fortbewegungsweise sind mir zuwider. Warum soll ich mich bewegungstechnisch selbst benachteiligen, wenn es auch in aufrechter Normalhaltung funktioniert, sogar inclusive freilaufenden Hund mit blinkenden Leichthalsband?
 
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mein hund hat zwar kein "leichthalsband", aber wenn der freiläuft, kann ich schwarzwild nicht angehen.
das schwarzwild - und der hund - sind dann nämlich weg😇
 
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20 Mrz 2007
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Johanna hatte mehr Jagdverstand als mancher Jäger. Wir haben in den 11Jahren die wir gemeinam geniessen konnten ca. ein Dutzend Sauen und einen Fuchs erfolgreich erpirscht. Da wir kein Damwild frei hatten, haben wir es auf kürzeste Entfernung nur beobachtet.
 

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