Sauenausrottung an der Grenze zu RLP

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#1
Wie zu hören ist, habe das Umweltministerium „die Jagdverbände“ angeschrieben, ob man Jäger benennen, die im Falle einer weiterenAnnäherung der ASP an die RLP das Schwarzwild im Grenzgebiet ausrotten könnten.

Das Schreiben sei vom 13.8.19.

Weiß jemand mehr?
 
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#3
Wer sich als Jäger für diesen hausgemachten Dreck hergibt...
Diese grünen Schwachsinnsideen, Mais überall, zugeschüttete Braunkohlentagebaue mit riesigen Rückzugsräumen und und und . Jetzt sollen es Jäger regeln? Denen man sonst einen Knüppel nach dem anderen zwischen die Beine wirft:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
 
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#6
Ein so massiver Beschuss geht aber nur, wenn der Staat, das zu "bekämpfende" Seuchengebiet, für die Allgemeinheit sperrt, bei erheblichsten Strafen, bei Widerhandlung. Man will ja keine Zivilisten erschiessen. Und wer trotzdem da rein geht, wo er nix zu suchen hat und erschossen wird, hat Pech gehabt, oder wie stellt man sich das vor?
Wo es Wölfe gibt, sind ständig Wolfschützer nachts unterwegs, da geht so was dann schon mal gar nicht. Alles hirnlose Fürze, unausgegohren.
sca
 
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#7
Wollen wir hoffen das es nicht erforderlich sein wird diese Liste zu nutzen, allein ich fürchte es wird die längste Zeit gedauert haben:(
Bevor aber nicht auf andrer Seite die Nachtsichttechnik erlaubt wird, werde ICH nicht zur Verfügung stehen. :oops:
 
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#10
Wie stellen die sich das denn vor? Da telefoniert einer vom Amt die Liste ab und dann hocken überall Tag und Nacht Jäger in den fremden Revieren und schiessen alle Sauen tot? Wie soll das rechtlich funktionieren? Mit Zustimmung der JAB?

Mal abgesehen davon, dass die Massnahmen nix bringen würden... nach ein paar Tagen kämen die Sauen doch eh einfach nimmer raus.
 
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#11
Ich habe allergrößte Bedenken, dass in einem (Bundes)Land von Haus aus alles kompliziert ist, so etwas durchgezogen wird. Das ganze ist blinder Aktionismus und Nebelkerzen werfen.
Wie viele Baustellen haben wir in der bundesdeutschen Jagdgesetzgebung? Vorsatzgeräte gefährden den Inneren Frieden, Schalldämpfer braucht es nicht, die Aufnahme von Wildarten ins Jagdrecht wird verschlafen oder verzögert.
Wenn nicht einmal bei denen die die Bejagung von Wölfen (Mischlinge, Problemwölfe) verhindern scharf durchgegriffen wird, dann lachen Euch die Sauen nur aus.
In Tschechien hat die Reduktion durch Schaffung von finanziellen Anreizen in manchen Gegenden ganz gut geklappt. Auch das Militär, welches in CZ eingesetzt wurde, hat noch eine andere Ausbildung als z.B. die deutsche Polizei, welche schon mit dem Fangschuss auf ein Reh im Straßengraben überfordert ist.
Wenn schon die ortsansässigen Jäger die Sauen nicht in den Griff bekommen (oder wollen), wie wollen es dann Fremde schaffen. Da hilft die ganze Nachtzieltechnik nur bedingt. Nur was man sieht, kann man erlegen.
 
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#12
Bin ja gespannt, wie die Herrschaften das genau umsetzen wollen:

Ich bin mit WBK & Vorschaltgerät ausgerüstet & selbst wenn ich jede Sau beschiessen würde welche ich sehe, dann wäre ich noch immer Lichtjahre vom Totalabschuss weg.


Realitätsfremder Plan.
Nachtsichttechnik & Wärmetechnik hilft besser & tiergerechter zu jagen, aber nicht zwingend bei der reinen Menge.
Willst du „wildschweinfrei“ hilft wohl nur Gift, Sprengfallen usw. und das kann von mir aus ein Staatsangestelter machen.


Aber ja, ich sage ja schon länger: Es wird der Tag kommen, ab dem wir führende Bachen schiessen dürfen/müssen. Ob ich das als Jäger dann mitmache & mittrage bezweifle ich stark.
 
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#13
Bin ich der einzige, dem der Wisch als Fake vorkommt? Das ist doch viel zu unkompliziert und zu wenig verklausuliert formuliert für diesen brisanten Inhalt.
 
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#15
Da geht es um Maßnahmen der Ausbreitungseindämmung nach Tierseuchenrecht. Es kann ja jeder für sich entscheinden, da nicht mitmachne zu wollen und niemand muss sich für so einen Einsatz, der dann ohne Rücksicht auf jagdliche Reviergrenzen stattfinden wird, zur Verfügung stellen. Es sollte isch aber jeder überlegen, welche Handlung in dem Kontext welches Bild der Jägerschaft in der Öffentlichkeit abgbt und ob das ggf. dann wirklich in der Realität so förderlich für unsere Belange ist wie am Stammtisch.
 
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