Sauer & Sohn BBF Mod. 54 - Fanclub

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Mit schönen Bildern bei e Gun für 850,00 einstellen auf 30 Tage und Preisvorschlag ankreuzen, kostet 4,80 Extra.

Auf keinen Fall unter 750,00 verkaufen.


Waidmannsheil

Gerhard
 
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Luxus Ausführung mit Gravur und besserem Schaft?
Die Ausführung ist eine gute Frage. Hat dunkles Holz und leichte Arabesken Gravuren auf der Basküle. Die Luxus Ausführung wird schätzungsweise das Modell mit Tiermotiven sein?

Aber gut, dann habe ich einen Anhaltspunkt. Bin mir sowieso noch unsicher ob ich verkaufe. Auf der einen Seite steht sie nur noch im Schrank rum und ist totes Kapital, auf der anderen Seite hänge ich auch etwas an der Waffe. Mal schauen.
 
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Ja ist dann die einfache Ausführung.Würde je nach Zustand 650-900€ sagen.Die Luxus geht meist über 1000€
Kannst ja Dietram mal anschreiben,der hat doch lauter Kataloge zuhause und kann die evtl nen Artikel scannen was die mal gekostet hat und welche Ausführungen bzw Extras es gab.
Ich würde die Waffe behalten und ein neues Glas drauf machen.
 
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Die Sauer-Eckernförde M54 war zu ihrer Zeit eine "Wunschwaffe" vieler Jäger, da gut gebaut, zuverlässig, elegant und relativ leicht, auch die Stangen & Fallsicherung "sprach an" - kurz: ihr Nimbus führte bei Sauer auch zu dollen Preisvorstellungen, letztlich bei über 5540.-DM ohne ZF und Montage in der Standard-Version und 6100.- als Lux Variante (WFW-Katalog 1986/87 S. 65)....trotz simplem Blitzsystem. Laufstahl = Krupp-Spezial.
Diese damaligen Hochpreise sind natürlich nicht mehr zu erlösen für eine gute Gebrauchte und geben auch keinen Hinweis auf Gebrauchtwaffenpreise.
Die S&SM54 ist heute was für Liebhaber und Ästheten und Preise liegen, für jagdlich einsetzbare Waffen, bei 500 - 1500€.
Die Waffe war, auch wegen Ihres Leichtgewichtes, i.d.R. für 6,5 - 7x57R ausgelegt, wurde aber auf Wunsch ab .222 Rem. und gegen Mehrpreis auch in 7x65R und 8x57IRS gefertigt, in den 80er Jahren auch in .30-06.
Zwei Versionen wurden angeboten: Standard (Arabesken) und Luxus (Tierstücke, besseres Holz). Bei Lux gab es bezüglich Gravuren Auswahlmöglichkeiten. Als Extra möglich: Hornabzugsbügel.
Schrot war 12 & 16-70. Gewichte lagen zwischen 2,9 und 3,2 Kg.
Kurzzeitig wurde auch eine Bockbüchse mit dem 54er System angeboten.
Meine M54 BBFl: 7x65R mit 5,6x52R Estl (vvv) im 16er Rohr und Zeiss Diatal 6x42T* mit saugender SEM - Eine für Alles.;-)

Wandersmann
 
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Das ist schon ein feines Gewehr, in 16 und 7x65R etwas "kräftig im Rückstoß". Elegant, führig und für Alles Schalenwild ausreichend.

Horrido
 
G

Gelöschtes Mitglied 21531

Guest
@ Passion:
Waffe festhalten und nicht für paar hdt Euronen verschleudern!
Ein Zeugnis aus Zeiten ordentlicher kombinierter Jagdwaffen...Brünierung und Schaft überarbeiten lassen - fertig.
Montage und Glas sind doch praxistauglich...

(...hatte mal 2 Stck BBF Mod.54 in 7/57 R - nun noch eine und ein Kumpel freut sich an der anderen...:roll:)

Mein mittl. 90jähriger Vater hat mit solcher BBF seine letzte Sau erlegt...- ich jag mit meiner meist zur Blattzeit und bei kleinen Jagden im Freundeskreis, wenn der Fuchs noch frei ist.
 
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Hatte drei Sauer 54, hier die letzte in Kal. 7x65 R - 16/70 Luxus, erbrachte 1499,00 Euro.
 

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Wenn momentan nicht ganz andere Dinge anstehen würden, hätte er schon PN.:biggrin:

Den allerersten Schuss Großkaliber habe ich mit der 54Luxus in 7x65 abgegeben, ein Jagdfreund hatte die.
Alter Ostpreuße, Sauer Drilling in 7x57 und die 54 in 7x65, dazu eine Flinte, war alles was er je zur Jagd besaß.
 
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Die Sauer-Eckernförde M54 war zu ihrer Zeit eine "Wunschwaffe" vieler Jäger, da gut gebaut, zuverlässig, elegant und relativ leicht, auch die Stangen & Fallsicherung "sprach an" - kurz: ihr Nimbus führte bei Sauer auch zu dollen Preisvorstellungen, letztlich bei über 5540.-DM ohne ZF und Montage in der Standard-Version und 6100.- als Lux Variante (WFW-Katalog 1986/87 S. 65)....trotz simplem Blitzsystem. Laufstahl = Krupp-Spezial.
Diese damaligen Hochpreise sind natürlich nicht mehr zu erlösen für eine gute Gebrauchte und geben auch keinen Hinweis auf Gebrauchtwaffenpreise.
Die S&SM54 ist heute was für Liebhaber und Ästheten und Preise liegen, für jagdlich einsetzbare Waffen, bei 500 - 1500€.
Die Waffe war, auch wegen Ihres Leichtgewichtes, i.d.R. für 6,5 - 7x57R ausgelegt, wurde aber auf Wunsch ab .222 Rem. und gegen Mehrpreis auch in 7x65R und 8x57IRS gefertigt, in den 80er Jahren auch in .30-06.
Zwei Versionen wurden angeboten: Standard (Arabesken) und Luxus (Tierstücke, besseres Holz). Bei Lux gab es bezüglich Gravuren Auswahlmöglichkeiten. Als Extra möglich: Hornabzugsbügel.
Schrot war 12 & 16-70. Gewichte lagen zwischen 2,9 und 3,2 Kg.
Kurzzeitig wurde auch eine Bockbüchse mit dem 54er System angeboten.
Meine M54 BBFl: 7x65R mit 5,6x52R Estl (vvv) im 16er Rohr und Zeiss Diatal 6x42T* mit saugender SEM - Eine für Alles.;-)

Wandersmann
M.W. gab es die S54 ausschließlich in 16/70er Schrot, nicht jedoch in der 12er - mir ist zuimindest noch nie eine solche begegnet!
Die Bockbüchs-Variante wurde wegen der fehlenden Stabilität des Verschlusses (nur einfache Laufhakenverriegelung) wieder aus dem Programm genommen, aus dem gleichen Grund rät S&S seither dringend von größerkalibrigen ESt-Läufen für den Schrotlauf ab

Und die vorne genannte Kaliber/ZFR-Kombination kommt wohl dem Ideal für eine kombinierte Waffe ganz, ganz nahe.
 
G

Gelöschtes Mitglied 21531

Guest
Wenn momentan nicht ganz andere Dinge anstehen würden, hätte er schon PN.:biggrin:

Den allerersten Schuss Großkaliber habe ich mit der 54Luxus in 7x65 abgegeben, ein Jagdfreund hatte die.
Alter Ostpreuße, Sauer Drilling in 7x57 und die 54 in 7x65, dazu eine Flinte, war alles was er je zur Jagd besaß.
Kenne auf Anhieb einige alte Herren, die genauso, wie Du beschreibst, ausgerüstet waren - zu völlig anderen Zeiten...
so mein forstlicher Lehrherr im Praktikum, mein Vater und seine Altersgenossen führten meist Drilling. Wer was auf sich hielt, hatte noch ne BBF im Schrank...
Sie hatten auch Jagderfolge und aber "schöne" Gewehre; die heutigen Zeiten mit Lochschaft und Tarnanzug verstehen sie ohnehin nicht mehr...;-)
 
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@ Ips typo... #115

S&S M54:
1. Ich hatte auch noch keine 12er M54 in der Hand, WFW bot sie jedoch laut Katalog in der späten Bauphase (80er Jahre) an.

2. Der verschluß der BockBüchsFlinte ist ein "Doppelter Laufhakenverschluss mit Doppelgreener" (ein Kersten wäre es, wenn keine Laufhaken genutzt würden). Wenn dieser Verschluß aus gutem Material sauber gearbeitet wurde, ist er durchaus in der Lage, Estl wie den 5,6x52R dauerhaft "dichtend zu verdauen".

Wandersmann

PS: zur (M54)-Bockbüchse: Ich hatte noch keine in der Hand, aber dass S&S die Bockbüchse mit deutlich höherer Belastung mit einem simplen Laufhakenverschluss ins Rennen schickt, ohne zumindest einen Greener Querbolzen, kommt mir "spanisch" vor.
Möglicherweise hat ein Forist ja eine S&S BB mit 54er Kasten und kann mal ein Bild einstellen - Bascül und Laufbündelwurzel von der Seite...
 
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Und sie hatten alle reichlich Erfolg nur freuten die sich auch über einen Eichelhäher beim morgendlichen Pirschgang.
Kollege erzählte, daß er sich die 7x65 erst nach dem Tod seines Vaters zulegte, für den waren das alles Schlumpschützen mit mehr als 7x57 im Niederwildrevier und Kal 12 war noch schlimmer.:biggrin:
 
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@ Ips typo... #115

S&S M54:
1. Ich hatte auch noch keine 12er M54 in der Hand, WFW bot sie jedoch laut Katalog in der späten Bauphase (80er Jahre) an.

2. Der verschluß der BockBüchsFlinte ist ein "Doppelter Laufhakenverschluss mit Doppelgreener" (ein Kersten wäre es, wenn keine Laufhaken genutzt würden). Wenn dieser Verschluß aus gutem Material sauber gearbeitet wurde, ist er durchaus in der Lage, Estl wie den 5,6x52R dauerhaft "dichtend zu verdauen".

Wandersmann

PS: zur (M54)-Bockbüchse: Ich hatte noch keine in der Hand, aber dass S&S die Bockbüchse mit deutlich höherer Belastung mit einem simplen Laufhakenverschluss ins Rennen schickt, ohne zumindest einen Greener Querbolzen, kommt mir "spanisch" vor.
Möglicherweise hat ein Forist ja eine S&S BB mit 54er Kasten und kann mal ein Bild einstellen - Bascül und Laufbündelwurzel von der Seite...
Nicht wäre -Ist Kersten ! Anhang anzeigen 62094
 
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@ Stomberger:

Der von Herrn Kersten in Straßburg entwickelte und nach ihm oder dem Ort der Entwicklung benannte Verschluß (Kersten-V., Straßburger-V.) besteht prinzipiell aus 2 Lauflappen, die in 2 korrespondierende Ausnehmungen des Verschlußgehäuses eintreten und durch 2 Querbolzen verriegelt werden. Deshalb kann er auch als "Doppelgreener-V." bezeichnet werden.
Ursprünglich waren keine Laufhaken angebracht.
Erst bei stärkerer Patronen wurden zuerst (2) Laufhaken, dann auch noch der Laufhakenkeil dazu angeordnet, dann spricht man (ganz korrekterweise) vom "Doppelgreener-Doppelriegel-Hakenverschluß" oder "Kersten mit doppelter Laufkaken-Keilverriegelung".

Meine S&S-BBFl M54 Hat doppelte Laufhaken ohne Keilverriegelung und Kerstenverschluß.

Wandersmann
 
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