Saure Lunge vom Reh

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#1
Gestern von meiner Rehwild-Doublette die Lungen behalten, weil ich unbedingt mal saure Lunge probieren wollte.
Was soll ich sagen, es schmeckt, wie es schmecken soll! Die Konsistenz der Lunge ist aber äußerst gewöhnungsbedürftig!
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Dazu hab es nen klassischen Semmelknödel.

das Rezept stammt aus dem Internet und war insg. recht zeitaufwändig! Hab ich ca. 3h für gebraucht, inkl. Kochzeit der Lunge!

weis nicht, ob ich es nochmal mache...

edit: das Gehörn war lediglich Deko fürs Bild 🤣
 
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#2
Gestern von meiner Rehwild-Doublette die Lungen behalten, weil ich unbedingt mal saure Lunge probieren wollte.
Was soll ich sagen, es schmeckt, wie es schmecken soll! Die Konsistenz der Lunge ist aber äußerst gewöhnungsbedürftig!
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Dazu hab es nen klassischen Semmelknödel.

das Rezept stammt aus dem Internet und war insg. recht zeitaufwändig! Hab ich ca. 3h für gebraucht, inkl. Kochzeit der Lunge!

weis nicht, ob ich es nochmal mache...

edit: das Gehörn war lediglich Deko fürs Bild 🤣
Topp!

Langsam scheinen die alten Klassiker wieder aus der Versenkung zu kommen. Mich hat letztens eine alte Dame gefragt, ob ich ihr nicht einen Rehpansen ausspülen könnte. Sie wollte sich Kutteln daraus schneiden.

Gute Vollverwertungsrezepte finden sich übrigens im Österreichischen Wildkochbuch von Solich, falls dich sowas interessiert.
 
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#3
Lunge wurde im Osten immer gegessen. Aber für mich sind die Stücke viel zu groß. Aber leider kennt kaum noch einer die Rezepte. Ich habe es als Kind sehr gern gegessen. Aber gute Idee, werde es mal probieren. Bleibt halt weniger für den Hund übrig.
 
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#4
... Die Konsistenz der Lunge ist aber äußerst gewöhnungsbedürftig! ...
Vielleicht wird es besser, wenn Du die Lunge nach dem Kochen erkalten lässt und dabei presst, also z.B. passenden Teller in den Topf und Gewicht drauf. Erst danach schnippeln und fertig zubereiten. Dann ist das nicht so schwammartig und luftig. Ich bin trotzdem nicht scharf darauf.

Grüße
 
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#5
Ich mache saure Lunge schon seit vielen Jahren aus Elchlunge.
Besonders schwammig finde ich nicht. Ist genauso wie ich es aus meiner Jugend in Bayern kenne. Kallt stellen nach dem kochen, erst dann kann man schmale Streifen schneiden. Und etwas mer Essig als bei Tante Google.
Kauf Dir ein " Bayrisches Kochbuch" da steht das richtige Rezept drin.
Eine halbe Stunde plus Kochzeit dauerts. Aber während es kocht macht man ja Anderes.
 
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#6
@ebbe hat da völlig recht. Bayern hat die Rezepte, das ist ein klassisches Gericht der bayerischen Küche. Früher auch oft zu bestimmten Anlässen, wie etwa dem Leichenschmaus nach einer Beerdigung. Und das muss sauer sein.

Mal eine blöde Frage an die Experten:
Ich hab mich bislang bei der Lunge vom Wild raus gehalten. Schlicht weil das Organ ja gewissermaßen "Kontakt zur Außenwelt" hat.
Auf was achtet ihr bei der Verwertung da im Hinblick auf Parasiten wie z. B. Würmer?
 
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#7
Sieht die Oberfläche gut aus ( kleine rote Flecken giebts immer) ists
in Ordnung. Lungenwürmer siehst Du sehr deutlich. Wegen dem Kontakt zur Aussenwelt, mach Dir keine Gedanken. Die Waldluft ist allemal besser
als die Luft in Kuhställen.
 
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#8
Füttert ihr Lunge dem Hund roh? Ich hab einmal eine gekocht und gewürfelt angeboten. Da wurde aber nur kurz drauf rumgekaut und wieder ausgespuckt. Seitdem hab ich's nicht mehr probiert.
 
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#9
Lunge ist halt nix für Weicheier. In Bayern ist das ein Nationalgericht.
Die Breissen und deren Hunde essen sowas nicht.
Denk einen Smile dahinter, ich krieg die nicht hin.
 
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#12
Erst Pressen dann Kochen, dann wieder Pressen. Dann Kleinschneiden und in die Soße. Die Lunge ist so fest, würde keiner als Lunge wahrnehmen. Die Luft muß raus vor dem Kochen. Dazu gibts einen Semmelknödel mit dunkler Soße. Die Lunge wurde an Vortag gemacht, wegen erkalten und pressen. Der Hund hat die Lunge gekocht, nicht gepresst und nicht sauer bekommen.
sca
 
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