SAVAGE Fan-Gruppe

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#1
Dachte es ist mal an der Zeit, nach dem es schon verschiedene Fangruppen gibt, auch mal an die INDIANER zu denken.

Mein Persönlicher Favorit ist die Savage 99 in 270 Savage.

Ausergewöhnliche Mechanik, und im Vergleich zu anderen UHR mit dem Magazin im Kasten für alle Geschossarten geeignet. Und dann vielleicht noch mit einem Achtkantlauf und Stutzenschaft, OLD STYLE inovativ finde ich.

Aus der Aktuellen Produktion finde ich die Hog Hunter in 338 Win Mag einen echten HAMMER.

Finde diese hat den TITEL: MOST KICKING MACHINE für unter 600 Dollar verdient.

oder nicht?
 
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#2
Mir ist nicht bekannt, dass es die 99 jemals in 270 Win.gegeben hätte. :what:

Ich besitze und führe eine 99F (ca 1955-1973)
in .300 Savage (1920).
Mit Federal 300A in 150 grs und als WL mit 150 grs Hornady
fällt alles was hierzulande lauft um

Außerdem noch eine alte 110 in 25-06
eine 24F in 20-76 / 30-30
und eine 210 12/76
 
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Gelöschtes Mitglied 9073

Guest
#3
Wer GENAU lesen kann ist meist im Vorteil :lol:

Er hat nicht von .270 Winchester sondern von .270 Savage geschrieben.

Es gab definitiv keine von Savage selbst produzierten 99er in 270 Savage (auch 270-300 genannt), aber es gab vor einigen Jahrzehnten einen conversion kit von Bliss Titus, Huber City, Utah um auf 270 Savage umzurüsten. Deshalb ist es durchaus möglich, wenn auch extrem selten, auf so eine Savage 99 zu stoßen. Die 270 Sav verwendete die 277 Geschosse auf verengter 300 Savage Hülse. Der große Renner war es wohl nicht.

Ich habe eine Savage 99 DL in .308 Win mit perfektem weichen Schlossgang, ihre Präzision ist ausgezeichnet.
 
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#4
Habe die Savage 10 FP in .308. Das Modell gibt es so nicht mehr. Sie hat den vorne verbreiterten Schaft der heute noch verkauften 10 FP-SR (http://www.savagearms.com/firearms/model/10FPSR) mit eingebautem Stahlmagazin (3+1) und einen 24 inch Matchlauf, genau wie diese hier http://www.savagearms.com/firearms/model/10FCPMcMILLAN. Für unter 800 Eur eine hervorragend präzise Waffe, die keinerlei Bearbeitung durch einen Büchsenmacher benötigt. Sie ist meine Ansitzwaffe. An die Länge und das Gewicht habe ich mich gewöhnt.
 
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#5
Ich reihe mich ein. Savage FC 111 Euro, die bunte Version, in 9,3x62. Drauf ist ein Zeiss Duralyt 2-8x42 mit LP. Ich mag diese Waffe sehr, obwohl ich auch eine R8 Success habe. Erstaunliche Leistung für den kleinen Schein. Mein Arbeitsgerät für Drückjagd, Rapsdreschen, usw.....

 
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#6
moos hat gesagt.:
Wer GENAU lesen kann ist meist im Vorteil :lol:

Er hat nicht von .270 Winchester sondern von .270 Savage geschrieben.

Es gab definitiv keine von Savage selbst produzierten 99er in 270 Savage (auch 270-300 genannt), aber es gab vor einigen Jahrzehnten einen conversion kit von Bliss Titus, Huber City, Utah um auf 270 Savage umzurüsten. Deshalb ist es durchaus möglich, wenn auch extrem selten, auf so eine Savage 99 zu stoßen. Die 270 Sav verwendete die 277 Geschosse auf verengter 300 Savage Hülse. Der große Renner war es wohl nicht.

Ich habe eine Savage 99 DL in .308 Win mit perfektem weichen Schlossgang, ihre Präzision ist ausgezeichnet.

Vielen Dank für deinen freundlichen Hinweis.
Man bringt dich ja leicht zum lachen :biggrin:

Welcher Weg dürfte denn bei Verwendung der Hülse der .300 Savage sonst gegangen worden sein??
Ein neuer Lauf war in jedem Fall erforderlich.
Es gab übrigens schon 99er mit Wechselläufen. :!:

Die "alten" mit Trommelmagazin haben einen glatteren Gang als die aus den 1990-er Jahren. Das stimmt.
Wo ist bei deiner DL die Sicherung?
 
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Gelöschtes Mitglied 9073

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#7
@ Sir Henry,

War nicht böse gemeint! Die DL war die erste Savage 99 (ab 1960) mit oben liegender neuartiger Sicherung und neuem "crispen" Triggermechanismus. Meine ist von 1969 und hat deshalb auch die oben liegende Sicherung. Savage hat die neue Sicherung und Trigger ja anfänglich als Bonus nur für "de luxe" eingebaut und andere Baureihen erst Jahre später umgestellt. Die S99 E (economic) lief ja sogar bis 1984 mit altem Triggermechanismus und Sicherung (immer an unten liegender Sicherung zu erkennen) vom Band.

Für die 270 Savage wurden auch die Läufe der kleineren Kaliber umgearbeitet. Laufwechsel musste also nicht immer sein. Zahlen gibt es wohl nicht, aber mehr als einige hundert Savage 99 in 270 Sav dürften nicht existiert haben. Diese Ausführung besitzt in den USA je nach Zustand einen vergleichsweise sehr hohen Sammlerwert.
 
A

anonym

Guest
#8
Savage Axis in .223 Remington mit Nikon L700 4-12x42 und integriertem
Laserentfernungsmesser.

Ich habe die Waffe mit ZF und Montage komplett für € 1.000.- gekauft.
Den Kauf habe ich nie bereut. Schießt absolut präzise und wiederholgenau
auch auf weite Entfernungen.

Bisher genutzt auf Murmeljagd, mehrere konnten zur Strecke gelegt werden,
und auf Birkhahn in Schweden.
Auf Rehwild empfehle ich das Kaliber mit der RWS TM nicht.

[attachment=0:roxzc6m7]P1010447 (590x443).jpg[/attachment:roxzc6m7]
 

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#9
Führe ebenfalls die Savage FC 111 Euro im angesagten Orange für Drückjagd und Durchgehen mit einem Aimpoint 9000l.
Ist außer meiner Sauer 90 bislang der beste Kauf gewesen, Top-Waffe (nur der Schloßgang ist doch ein wenig unterschiedlich...)
 
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#10
Die Savage Repetierbüchsen 10/110, 11/111 und 16/116 (alle mit dem gleichen System) haben einen etwas 98er ähnlichen Schlossgang. Bei herausgezogenem Schloss gibt es schon etwas seitliches Spiel. Aber ernsthaft verkantet hat sich das Schloss bei mir noch nie. Jagdlich ist der Unterscheid zu einer Sauer irrelevant. Höchstens der Öffnungswinkel von 90 Grad wäre für Drückjagdfanatiker nachteilhaft. Jedoch ist der Kammerstängel so angebracht, dass es keinerlei Probleme mit dem Zielfernrohr gibt, egal wie tief montiert.
 
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#11
moos hat gesagt.:
@ Sir Henry,

War nicht böse gemeint! Die DL war die erste Savage 99 (ab 1960) mit oben liegender neuartiger Sicherung und neuem "crispen" Triggermechanismus. Meine ist von 1969 und hat deshalb auch die oben liegende Sicherung. Savage hat die neue Sicherung und Trigger ja anfänglich als Bonus nur für "de luxe" eingebaut und andere Baureihen erst Jahre später umgestellt. Die S99 E (economic) lief ja sogar bis 1984 mit altem Triggermechanismus und Sicherung (immer an unten liegender Sicherung zu erkennen) vom Band.

Für die 270 Savage wurden auch die Läufe der kleineren Kaliber umgearbeitet. Laufwechsel musste also nicht immer sein. Zahlen gibt es wohl nicht, aber mehr als einige hundert Savage 99 in 270 Sav dürften nicht existiert haben. Diese Ausführung besitzt in den USA je nach Zustand einen vergleichsweise sehr hohen Sammlerwert.
Hab ich auch nicht.

aber ein kleineres Kaliber für eine Waffe in größerem Kaliber erforderd einen Lauf im kleineren Kaliber - oder seh ich da was falsch??
Ich würde sagen, dass es doch einen neuen Lauf braucht.
Ist auch nicht böse gemeint.

Kann man die mit obenliegender Sicherung auch geladen und entspannt führen?? Bei meiner geht das, mache ich des leisen Ladens wegen aber nicht.
 
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#12
Auch hier die Savage FC111 Euro in 9,3x62mm!

Wunderbare Präzision in den meisten bisher getesteten Fabrikpatronen (z.B. Lapua Mega und Geco) und auch sonst viel Leistung für das Geld.

Allerdings habe ich trotzdem noch die 2 einzigen "Makel" korrigiert. Die recht grobe Brünierung wurde durch Cerakote Armor Black ersetzt und mit viel Handarbeit wurde ein B&C Medalist Schaft mit geschlossener Bodenplatte für den Magazinboden mit Einsteckmagazin umgearbeitet - eine heiden Arbeit:



Oben drauf sitzt ein Leupold MidRange Tactical Mk4 M2.
 
G

Gelöschtes Mitglied 9073

Guest
#13
aber ein kleineres Kaliber für eine Waffe in größerem Kaliber erforderd einen Lauf im kleineren Kaliber - oder seh ich da was falsch??
In der Tat :biggrin: , aber es gab ja die .243 und 250-3000 Savage in größeren Stückzahlen und die ließen sich ohne Laufwechsel auf 270 aufziehen. Bei den 30er Kalibern gings natürlich nicht ohne Laufwechsel ab.

Kann man die mit obenliegender Sicherung auch geladen und entspannt führen?? Bei meiner geht das, mache ich des leisen Ladens wegen aber nicht.
Nein das neuere System :) (ja auch schon konstruktiv über 50 Jahre alt) lässt sich nicht mehr manuell entspannen. Wird hier der Lever voll geschlossen, egal ob mit oder ohne Patrone im Lauf ist die Schlagbolzenfeder immer gespannt. Es reicht aber schon, wenn man den Lever nur ganz leicht öffnet um die Feder zu entspannen. Hier gibt es in der Leverbewegung nach kurzem Weg einen deutlichen Druckpunkt. Volles repetieren ist nicht notwendig. Finde ich persönlich gewöhnungsbedürftig, ist aber halt so. Das alte Verfahren um die Waffe zu entspannen, Trigger leicht ziehen während gleichzeitig der Lever geschlossen wird, funzt nur bei den alten System mit unten liegender Sicherung. Versucht man das Verfahren beim neuen System blockieren Lever und der Blockverschluss lange bevor die Waffe feuerbereit wird.

Auf Ansitz lade ich das Rotationsmagazin, schiebe eine Patrone in den Lauf und lege die Waffe mit 2-3cm geöffneten Lever ab. Die Feder ist dann nicht gespannt und der Blockverschluss ist entriegelt und steht etwa 3mm offen. Beim Anbacken habe ich die Finger ja ohnehin im Lever und ziehe einfach in der Bewegung den Lever über den Druckpunkt das letzte kleine Stück hoch, die Feder wird gespannt, der Blockverschluss verriegelt sich und die Waffe ist feuerbereit. An meiner 99er geht das völlig geräuschlos ohne das kleinste Knacken. Die Sicherungsschieber knackt dagegen etwas. Komme ich nicht zum Schuss wird der Lever wieder mit etwas Widerstand über den Druckpunkt geöffnet und die Waffe ist wieder entspannt.
 
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#14
Powerslave hat gesagt.:
mit viel Handarbeit wurde ein B&C Medalist Schaft mit geschlossener Bodenplatte für den Magazinboden mit Einsteckmagazin umgearbeitet - eine heiden Arbeit:

War das ein Schaft mit blind magazine für Savage? Hat der eine Aluvollbettung oder Pillars? Sieht gut aus. Wo gibt es sowas.
 
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#15
augenwild hat gesagt.:
War das ein Schaft mit blind magazine für Savage? Hat der eine Aluvollbettung oder Pillars? Sieht gut aus. Wo gibt es sowas.
Ist die "Blind Magazine"-Version mit Aluvollbettung (Medalist-Serie von B&C eben). Hätte ich aber vorher gewusst, wieviel Alubettung da wirklich weg muss, hätte ich mir das nicht angetan, hat mich am ende 20h nur fürs Fräsen gekostet und auch einiges an Fräsbohrern für Dremel und Schrauber verschlissen! Ist wirklich eine unrealistisch hohe Arbeit und so richtig schön bekommt man das auch nicht hin, da die Bodenplatte mit Magazin sehr breit ist. Mit entsprechender Bettung ist es zwar kein optischer Leckerbissen geworden, aber funktioniert problemlos und die Schussleistung ist auch bestens.

Gekauft habe ich den Schaft bei MidwayDeutschland, da er dort gerade lieferbar war.

Gute Alternative ist mittlerweile der Hogue mit Alubettung, den gibts auch in farbig und passend für die Savages mit Einsteckmagazin:
http://ecx.images-amazon.com/images/I/2 ... SX300_.jpg
 
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