scharf geknippst oder scharf geschossen

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Auch auf DJ ergibt sich die Gelegenheit Bilder zu schießen, ohne dass dabei die eigentliche Aufgabe der Teilnehmer, Beute zu machen, konterkariert wird.
Je nach Freigabe ist es immer wieder der Fall, dass verschiedenes Wild oder bestimmte Alters- und Geschlechtsgruppen nicht freigegeben sind.
Sogar wenn ein Knippsverbot ausgesprochen wird oder würde, ließen sich aufgrund der Bilder kaum oder keine Rückschlüsse auf Ort und Zeit ziehen.
Wer Bilder verschläft, verschläft auch Schussgelegenheiten und gelungene Bilder während einer DJ sind (für mich) immer noch interessanter als bei der zur Strecke gelegten Tagesbeute.
DJ-schonen.JPG
Füchse nicht frei
2+4 Böcke nicht frei
3 Rehwild nicht frei
Fehlerlegungen dürften (eigentlich) nicht vorkommen.
 
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Sogar wenn ein Knippsverbot ausgesprochen wird oder würde, ließen sich aufgrund der Bilder kaum oder keine Rückschlüsse auf Ort und Zeit ziehen.
Ich stimme deinem Post zu, bis auf diesen einen Satz.
Entweder man spricht das vorher ab, ob Bilder von Wild genehm sind, oder man lässt es.
Ja, Bilder von Tieren sind nicht schlimm, sie sind sogar sehr schön, aber wenn man der Anweisung des Jagdherren, keine Bilder zu machen schon nicht folgt, stellt sich der Jagdherr evtl zu Recht, die Frage, welche andere Anweisung nicht befolgt wird.

Nichts desto trotz, sehr schöne Bilder(y)
 
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Ich stimme deinem Post zu, bis auf diesen einen Satz.
Entweder man spricht das vorher ab, ob Bilder von Wild genehm sind, oder man lässt es.
Ja, Bilder von Tieren sind nicht schlimm, sie sind sogar sehr schön, aber wenn man der Anweisung des Jagdherren, keine Bilder zu machen schon nicht folgt, stellt sich der Jagdherr evtl zu Recht, die Frage, welche andere Anweisung nicht befolgt wird.

Nichts desto trotz, sehr schöne Bilder(y)
.... wobei ich der Meinung bin, das Niemand (auch während der Jagd ) das Recht hat, zu verbieten, Bilder von Wild zu "schießen".
D.T.
 
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#2:
Ja, Bilder von Tieren sind nicht schlimm, sie sind sogar sehr schön, aber wenn man der Anweisung des Jagdherren, keine Bilder zu machen schon nicht folgt, stellt sich der Jagdherr evtl zu Recht, die Frage, welche andere Anweisung nicht befolgt wird.

Wenn das so ist, dann fehlt das Vertrauensverhältnis zwischen Jagdleiter und Jagdgast.
Dann würde z.B. auch geringelt werden, wenn das beim aufbrechen nicht gewünscht wird, nur um zu zeigen, dass man es behersscht. - oder auch umgekehrt.
Oder Wild das nur verhoffend beschossen werden soll, dann doch nicht befolgt ist, nur weil man es ja am Streckenplatz (vielleicht) nicht erkennen kann oder könnte.
Es wird mit Sicherheit nuicht gewünscht vorbei zu schießen oder mies zu treffen, aber trotzdem hat sich der Ausrichter und Jagdleiter damit zu befassen und es stellt sich die Frage, wäre es nicht vermeidbar gewesen??
 
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Bitte was?!?
Ich war im Ausgangspost davon ausgegangen, dass mit Knippsverbot ein Verbot des "Abknippsen", sprich Erlegen von Wild, gemeint war und nicht das "Knippsen" in Form von "fotografieren"?!

Bitte sagt mir dass in dieser Welt noch von keinem Jagdleiter das Fotografieren von lebendem Wild verboten wird/wurde! Das wäre doch komplett abwegig? Wieso sollte das jemand tun? Hab ich noch nie gehört, noch nicht mal angedeutet.
 
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Bitte was?!?
Ich war im Ausgangspost davon ausgegangen, dass mit Knippsverbot ein Verbot des "Abknippsen", sprich Erlegen von Wild, gemeint war und nicht das "Knippsen" in Form von "fotografieren"?!
durch das "oder" wird ja schon der Unterschied zwischen den beiden Tätigkreiten dejutlich.
Bitte sagt mir dass in dieser Welt noch von keinem Jagdleiter das Fotografieren von lebendem Wild verboten wird/wurde! Das wäre doch komplett abwegig? Wieso sollte das jemand tun? Hab ich noch nie gehört, noch nicht mal angedeutet.
Es gibt durchaus Jagdherrn und Reviermächtige die nicht wollen und sogar verbieten, dass aus dem eigenen Revier, bei welcher Gelegenheit auch immer, Bilder nach "außen" gelangen. Neben den jagdlichen Vorschriften doch ein Ausdruck von Hoheit über die Vorkommnisse und Abläufe im eigenen kleineren oder größeren Machtbereich.
 
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Das Bild vom Fuchs finde ich klasse! (y) (y) (y)
Der scheint in dem Moment genauso auf der Lauer zu sein wie Du!

Wmh
Flo
 
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Neben den jagdlichen Vorschriften doch ein Ausdruck von Hoheit über die Vorkommnisse und Abläufe im eigenen kleineren oder größeren Machtbereich.
In meinem Umfeld habe ich noch nicht von einem solchen Verbot gehört. Ich wäre aber bei der Spekulation über die Motive zurückhaltend. Vllt. ist der Pächter einfach sehr vorsichtig oder hat schlechte Erfahrungen gemacht. Manche Leute haben sich nicht unter Kontrolle und posten jeden Mist. Wenn man sieht, was alles an kritischen Bildern im Zusammenhang mit Tierschutz, UVV, Waffenhandhabung oder Wildhygiene gepostet werden, kann ich mir schon vorstellen, dass das ein Pächter nicht will und daher um potentiellen Ärger zu vermeiden ein generelles Verbot ausspricht.
 
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Bei vielen Ständen versäumt man auch Chancen, wenn man zwischen Gewehr und Kamera hin und her wechselt. Dass da der Jagdleiter ansagt, man habe ich doch bitte auf die Erlegung und nicht die Abbildung zu konzentrieren ist doch auch logisch.
 
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Das "Verbot" von Bildern von Hunden, die auf der Drückjagd am Wild arbeiten, kenn ich schon. Ein allgemeines "Knipsverbot" ist mir noch nicht untergekommen.
 

Westwood

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Mit Bildern wie sie von @Sir Henry eingestellt wurden hätte ich als Jagdleiter bzw. Pächter kein Problem. Wie richtig bemerkt ist lassen sich keine Rückschlüsse auf irgendetwas daraus herleiten und von dem her isset egal.

Allerdings würde ich es auch nicht gut finden wenn Jagdgäste Bilder aus meinem Revier veröffentlichen würden bei denen klare Rückschlüsse auf Jagdgäste, Einrichtungen oder Vorgänge im Revier zu machen sind.
Auch das Hundearbeit und andere Jagdszenen nicht Fotografiert bzw. gefilmt werden sollen kann ich durchaus Nachvollziehen.
 
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