Schießbrille oder Kontaktlinsen??

Anzeige
Mitglied seit
20 Nov 2016
Beiträge
258
Gefällt mir
186
#1
Horrido zusammen,

Kurz eine Erklärung, warum ich mir Gedanken zur Brille mache....

Ich habe für mich bemerkt, dass meine Schießkünste, auch wegen mangelnder Gelegenheit, nicht mehr die besten sind. Es hat zwar immer noch gereicht, um eine Sau, wenn mal eine kam, am Platz zu bannen, aber ich habe nicht wirklich mehr dahin getroffen, wo ich hin wollte.
Dank Corona habe ich auch laufend keinen "Gastzugang" zu Schießständen bekommen.
Also bin ich kurzerhand in einen Schützenverein eingetreten, wo auch der Kreisjagdverein die Schießübungen für die JJ Ausbildung macht.

Mein Ziel war / ist: wieder so zu schießen, wie bei der Prüfung vor 4 Jahren...

Damals hatte ich auch schon eine Gleitsichtbrille mit ca -3 Dioptrien auf die Ferne und 0,75 Dioptrien im Nahbereich. Nagelt mich nicht fest bei dem Nahbereich, ob das relative Werte waren oder ob die nur abgezogen werden. Bin nicht vom Fach und hat mich auch nicht interessiert. Hauptsache ich sehe scharf:ROFLMAO:

Letztens war ich also, als "Neumitglied", auf dem Stand. Mit meiner neuen (seit letztem Jahr) Gleitsichtbrille.
Zuerst habe ich auf 50 Meter geschossen. Dabei hatte ich, vom Sehen her, keine Probleme. Nur der Streukreis hat mir nicht gefallen :ROFLMAO:

Dann haben wir die Scheibe auf 100 Meter gestellt. Das gab einen Aha - Effekt, den ich so noch nie bemerkt habe.

Ich konnte entweder das Absehen oder die Scheibe (nach drehen an der Dioptrienverstellung vom ZF) scharf sehen. Beides gleichzeitig ging nicht. Im "Worst Case" habe ich jedoch gar nix scharf gesehen, weil ich durch den falschen Bereich der Brille gesehen habe.
Einen Versuch ohne Brille habe ich nicht gemacht, da ich eigentlich nicht erst noch vor dem Schuss (auf Wild) die Brille abnehmen möchte.
Das Ganze sollte ja eher dem Jagdlichen dienen und nicht dem Sportlichen....

Nun war ich Anfang der Woche mal bei einem anderen Optiker. Der hat dann mit einem Computer meine Augen vermessen. Ich habe auf meinem rechten, dem Führungsauge, -3,25 Dioptrien. Dazu hat sich mein Nahbereich auf 2 Dioptrien fast verdreifacht. Zusätzlich noch eine Hornhautverkrümmung und wohl auch schon anfangenden grauen Star. Toll! Die Werte haben sich auch später mit der "Testbrille", wo er die Gläser entsprechend einstellen kann, bestätigt.
Alt werden ist nicht schön.....

Da ich eigentlich Kontaktlinsen haben wollte, habe ich mal "Probelinsen" mit -3,25 Dioptrien (wohl nicht für Hornhautverkrümmung) mitbekommen. Nachdem ich mich erst wieder an die Plastikscheiben (hatte die letzten 4 Jahre keine mehr in den Augen) gewöhnen musste, habe ich die Dinger heute fast den ganzen Tag angehabt.
War kein Fleisch und kein Fisch:whistle:
Auf kurze Entfernung (Handy lesen, Forum lesen, Zeitung lesen ...) keine Chance ohne zusätzliche Brille. Zum Glück hat meine Schwester eine "Lesehilfe" mit 2 Dioptrien, die ich mir mal ausleihen konnte:ROFLMAO:
Allerdings auf die Entfernung auch keine Chance.... Auf 400 Meter konnte ich das Schild vom "Burger King" nur erahnen....

Nun bin ich am Überlegen, was ich mache:unsure:

Der Plan war eigentlich, das, wenn ich raus gehe, setzte ich mir die Plastikscheiben ins Auge und vor dem Aufbrechen kommen die Dinger wieder raus. Oder ich schleppe halt noch eine zusätzliche Lesehilfe mit.
Plan B ist, das ich mir eine Schießbrille zulege, die ich dann auch aufsetzten muss. Wenn ich dann zum Abbaumen / Aufbrechen komme, muss ich halt zur Gleitsichtbrille wechseln...

Da es sicherlich noch mehr Foristi mit dem Problem gibt, wäre ich für Tipps sehr dankbar. Obwohl ich, nach heute, eher dann doch zur Schießbrille tendiere.

RedNose
 
Mitglied seit
15 Okt 2017
Beiträge
2.083
Gefällt mir
2.604
#2
Du brauchst ne zweite Gleitsichtbrille, die auf Entfernung optimiert ist. Die normal ausgemessenen sind in der Regel ein Kompromiss und stellen Scharfsicht in den Grenzen für Alltagstauglichkeit her. So eine Brille wirst du haben. Zum jagdlichen Schießen brauchst du eine, die wie gesagt auf Entfernung optimiert ist.
Wenn Sportschützen grundsätzlich von Gleitsichtbrillen abraten, dann liegt das daran, dass das Schießen pber offene Visierung damit nicht funktioniert, weil Nah- und Fernbereich gleichzeitig bedient werden müssen. Das kann die Brille nicht leisten. Für das Zielfernrohr ist das nicht wichtig.
Hier stellst du das Absehen über den Dioptrienausgleich ein und solltest dann beides scharf haben.
Allerdings bist du mit deiner Stärke auch schon am Rand dessen, was der Dioptrienausgleich bei den meisten Gläsern leisten kann. Wir bewegen uns hier normalerweise zwischen +-3 Dioptrien...
 
Mitglied seit
10 Mai 2015
Beiträge
688
Gefällt mir
1.616
#5
Ich kenn das Brillenproblem auch - auch wenn ich zum Glück nur etwas kurzsichtig bin.
Ich persönlich benutze in aller Regel die Brille - außer es geht in "extremes" oder kaltes Wetter, wo die Brille durch Beschlagen oder Redundanz einfach nur hinderlich wäre. Skitour mit zusätzlicher Skibrille o.ä. wäre so ein Fall.

Wenn Schießbrille, dann lass Dir was von M. Müller in Manching machen oder versuche einen gleichwertigen Optiker zu finden, der näher an deiner Heimat liegt.
Wenn Du Dir im Auge rumforkeln kannst spricht ja nichts gegen Kontaktlinsen - sind halt nicht jedermans Sache. Bieten aber, wie Steve schon schrieb, wesentlich mehr Komfort.
So langsam gibt es ja auch erste Langzeiterfahrungen zu Augenlasik (begann etwa vor 20 - 30 Jahren), vielleicht ist das auch eine Option für Dich, wenn sie denn bei Deiner Fehlsichtigkeit sinnvoll greift.
 
Mitglied seit
5 Jul 2012
Beiträge
929
Gefällt mir
690
#6
So langsam gibt es ja auch erste Langzeiterfahrungen zu Augenlasik (begann etwa vor 20 - 30 Jahren), vielleicht ist das auch eine Option für Dich, wenn sie denn bei Deiner Fehlsichtigkeit sinnvoll greift.
Gibt es da Erfahrungen aus 1. Hand bzgl Leuchtpunkt ? Hintergrund der Frage, ich hatte mal einen Gast mit am Schießstand, der gelaserte Augen hatte - er sah jeden Leuchtpunkt nicht als Punkt sondern als matschiger Klumpen, so dass Zielen unmöglich war. ZF ohne LP (ausgeschaltet) ging. An zwei Waffen, 2 ZF und einem Docter getestet.
 
Mitglied seit
10 Mai 2015
Beiträge
688
Gefällt mir
1.616
#7
Gibt es da Erfahrungen aus 1. Hand bzgl Leuchtpunkt ? Hintergrund der Frage, ich hatte mal einen Gast mit am Schießstand, der gelaserte Augen hatte - er sah jeden Leuchtpunkt nicht als Punkt sondern als matschiger Klumpen, so dass Zielen unmöglich war. ZF ohne LP (ausgeschaltet) ging. An zwei Waffen, 2 ZF und einem Docter getestet.
Ausfransender Leuchtpunkt deutet i.d.R auf nicht korrigierte Krümmung der Hornhaut hin. Bei falscher Dioptrie kann das Phänomen auch auftreten. Das Auge kann das für ein Gesamtbild (Absehen & Ziel durch Zielfernrohr) in gewissem Maße akkommodieren - für einen einzelnen kleinen Punkt funktioniert es nicht - daraus resultieren dann die Fransen. Ein Augenarzt oder guter Optiker kann sicher mehr dazu sagen. Es gibt bei Optikern und Augenärzten auch Geräte, mit denen man die Krümmung der Augen abscannen und visualisieren kann.
 
Mitglied seit
20 Nov 2016
Beiträge
258
Gefällt mir
186
#9
Horrido zusammen,

erst mal vielen Dank für die Antworten.

.... Für das Zielfernrohr ist das nicht wichtig.
Hier stellst du das Absehen über den Dioptrienausgleich ein und solltest dann beides scharf haben.
Allerdings bist du mit deiner Stärke auch schon am Rand dessen, was der Dioptrienausgleich bei den meisten Gläsern leisten kann. Wir bewegen uns hier normalerweise zwischen +-3 Dioptrien...
Naja, mit meiner aktuellen Brille konnte ich ja beides nicht gleichzeitig scharf bekommen.
Mit der alten Brille war das kein Problem. Da habe ich einmal scharf gestellt, und es hat sowohl für Absehen als auch Ziel gepasst

Kontaktlinsen schlagen jagdlich meiner Meinung jede Brille um Längen. Da beschlägt nix, man hat keine Probleme bei Regen, es rutscht einem nix von der Nase, nichts ist beim Rückstoß im Weg und man sieht aus den Augenwinkeln.
Evtl. passen die "Testlinsen", die ich gestern probiert hatte, auch noch nicht. Zumindest konnte ich damit weder Nah noch Fern scharf sehen. Kann auch sein, das es evtl. mit meiner Altersfehlsichtigkeit nicht vernünftig geht.
Davon ab hast Du Recht: nichts beschlägt oder rutscht.

... Wenn Schießbrille, dann lass Dir was von M. Müller in Manching machen oder versuche einen gleichwertigen Optiker zu finden, der näher an deiner Heimat liegt...
Leider ist Hr. Müller keine Option, um mal schnell hinzufahren... Sind von mir (Mittelhessen) ca. 4 Stunden Fahrt. Und das möchte ich für ne Brille nicht.
Der Optiker, wo ich neulich war, ist Sportschütze. Evtl. hat der ja was passendes oder kennt jemand. Ich war ja eigentlich wegen Kontaktlinsen bei ihm.

...
So langsam gibt es ja auch erste Langzeiterfahrungen zu Augenlasik (begann etwa vor 20 - 30 Jahren), vielleicht ist das auch eine Option für Dich, wenn sie denn bei Deiner Fehlsichtigkeit sinnvoll greift.
Das fällt für mich komplett flach. An meinen Augen wird nix rumglasert:ROFLMAO:
Nein, im Ernst. Meine Schwester hat Anfang der 1970er eine "einfache" Augen OP gehabt, um das Schielen zu beseitigen. Seit dem sieht sie auf einem Auge fast nichts mehr und schielt noch mehr, wie vorher.
Da bin ich "Schisser", weil ich einfach Angst habe, das da was schief gehen kann und ich anschließend ein richtiges Problem habe.

Ausfransender Leuchtpunkt deutet i.d.R auf nicht korrigierte Krümmung der Hornhaut hin. Bei falscher Dioptrie kann das Phänomen auch auftreten. Das Auge kann das für ein Gesamtbild (Absehen & Ziel durch Zielfernrohr) in gewissem Maße akkommodieren - für einen einzelnen kleinen Punkt funktioniert es nicht - daraus resultieren dann die Fransen. Ein Augenarzt oder guter Optiker kann sicher mehr dazu sagen. Es gibt bei Optikern und Augenärzten auch Geräte, mit denen man die Krümmung der Augen abscannen und visualisieren kann.

Ist zwar OT, aber macht ja nix:
Mein JAB (kein Brillenträger und angeblich auch ohne Altersfehlsichtigkeit) hat mal ein VarioPoint mehrmals wegen "ausgefranztem Leuchtpunkt" hin und her gesendet. Jedesmal kam es zurück mit der Bemerkung, das alles OK sei. Dann haben wir, die Begeher, alle mal durchgeschaut. Keiner von uns konnte einen ausgefranzten Leuchtpunkt erkennen:ROFLMAO:

Nochmal vielen Dank für Eure Posts.
Ich werde die Tage nochmal zum Optiker gehen. Da werd ich dann mal Besprechen ob es für mein Problem überhaupt eine Lösung geben kann und wie die dann aussehen kann.
Beim nächsten Besuch auf dem Stand werde ich mal die alte Brille mitnehmen. Da hatte sich ja eigentlich nur der Nahbereich verändert. Das 1/4 Dioptrien im Fernbereich sollte den Kohl nicht fett machen. Hat doch manch alte "Butzenscheibe" mehr wie 1/4 Dioptrien:ROFLMAO:

RedNose
 
Gefällt mir: GMV
Mitglied seit
18 Sep 2015
Beiträge
5.756
Gefällt mir
11.723
#10
Ich bin auch von dem Thema betroffen, zu meiner normale Kurzsichtigkeit mit Astigmatismus kam in den letzten Jahren eine Altersweitsichtigkeit dazu. Als ich dann auf Gleitsicht umstieg, hatte ich zwischendurch immer wiede unerklärliche Fehlschüsse. Aussderdem stellte ich fest, dass die Gleitsichtbrille meine Augen zumlich scnell ermüdete. Kontaktlisnen sind leider für mich keine Option, hatte ich schon mal ausprobiert und komme damit einfach nicht zurecht.

Meine Lösung sieht mittlerweile wie folgt aus:
- Am Computer nehme ich eine angepasste Comnputerbrille
- im Laborbereich habe ich eine Arbeitsschutzbrille, die ohne Gleitsicht auf ca 50 bis 70cm Arbeitsentfernung optimiert ist. Optimal für mich als Servicetechniker.
- Im Normalen Leben dann eine Standard- Brille, keine Gleitsicht!
- Fürs Schießen und Jagen dann eine Brille von Brillen Müller in Manching. Kenne einige Schützen die selbst aus Norddeutschland dort hin fahren, ist wohl DER Name dafür. Für mich aus dem Großraum München ist es natürlich einfacher, aber dennoch fast 1,5h für die einfache Strecke.
 
Mitglied seit
3 Jan 2006
Beiträge
5.708
Gefällt mir
1.621
#11
Tja, so einfach ist das halt auch nicht.
Im normalen Leben trag ich eine Gleitsichtbrille mit der ich hervorragend zurecht komme.
Selbst zur Jagd kann ich diese benutzen. Allerdings muß man sich sehr konzentrieren wenn man mit Brille schießen will. Nicht zentrisch durchs Okular geschaut und schon doppelt das Absehen.
Beim "Müller" hab ich mir dann eine Schiessbrille anfertigen lassen. Die Fernsicht ist optimiert und für die Nahsicht (ich wollte und will keine zweite Brille mitschleppen) wurde die Brille bifokal gestaltet. Damit seh ich sehr gut in die Ferne und kann auch den Nasenpopel ausführlich untersuchen.
Aber es ist halt eine Brille mit all ihren Nachteilen!
Deshalb startete ich vor eineinhalb Jahren den Versuch mit Kontaktlinsen. Da besteht aber wieder das selbe Problem mit nah und fern - entweder-oder. Der Tagekomfort ist gut, auch wenn nach sechs, sieben Stunden tragen der selbe sich einschränkt. Die "Sehleistung" steht der einer Brille nicht nach.
Für die Nähe braucht man aber schon wieder eine zusätzliche Brille.
Ich hab es dann mit Multifokallinsen versucht - Linsen für nah und fern. Leider sind die noch bei weitem nicht ausgereift und bringen sowohl bei nah und fern höchsten 85%. Ausserdem braucht das Auge immer eine mehr oder weniger lange Zeit sich den momentanen Anforderungen an zu passen. Unterm Strich - taugen ( noch) nicht.
Beste Lösung bis dato, die Bifokalbrille von Müller.
 
Mitglied seit
1 Jan 2019
Beiträge
981
Gefällt mir
542
#12
Tja, so einfach ist das halt auch nicht.
Im normalen Leben trag ich eine Gleitsichtbrille mit der ich hervorragend zurecht komme.
Selbst zur Jagd kann ich diese benutzen. Allerdings muß man sich sehr konzentrieren wenn man mit Brille schießen will. Nicht zentrisch durchs Okular geschaut und schon doppelt das Absehen.
Beim "Müller" hab ich mir dann eine Schiessbrille anfertigen lassen. Die Fernsicht ist optimiert und für die Nahsicht (ich wollte und will keine zweite Brille mitschleppen) wurde die Brille bifokal gestaltet. Damit seh ich sehr gut in die Ferne und kann auch den Nasenpopel ausführlich untersuchen.
Aber es ist halt eine Brille mit all ihren Nachteilen!
Deshalb startete ich vor eineinhalb Jahren den Versuch mit Kontaktlinsen. Da besteht aber wieder das selbe Problem mit nah und fern - entweder-oder. Der Tagekomfort ist gut, auch wenn nach sechs, sieben Stunden tragen der selbe sich einschränkt. Die "Sehleistung" steht der einer Brille nicht nach.
Für die Nähe braucht man aber schon wieder eine zusätzliche Brille.
Ich hab es dann mit Multifokallinsen versucht - Linsen für nah und fern. Leider sind die noch bei weitem nicht ausgereift und bringen sowohl bei nah und fern höchsten 85%. Ausserdem braucht das Auge immer eine mehr oder weniger lange Zeit sich den momentanen Anforderungen an zu passen. Unterm Strich - taugen ( noch) nicht.
Beste Lösung bis dato, die Bifokalbrille von Müller.

Ich habe auch eine Gleitsichtbrille und bin damit voll zufrieden. Ich denke eher, dass das an den Gläsern liegt bzw. vielleicht auch an der Brillengröße. Die Bandbreite der Qualitäten bei den Gläsern und bei der Anpassung / Schliff ist groß.
 
Mitglied seit
16 Apr 2018
Beiträge
730
Gefällt mir
290
#13
Da ich eigentlich Kontaktlinsen haben wollte, habe ich mal "Probelinsen" mit -3,25 Dioptrien (wohl nicht für Hornhautverkrümmung) mitbekommen. Nachdem ich mich erst wieder an die Plastikscheiben (hatte die letzten 4 Jahre keine mehr in den Augen) gewöhnen musste, habe ich die Dinger heute fast den ganzen Tag angehabt.
War kein Fleisch und kein Fisch:whistle:
Auf kurze Entfernung (Handy lesen, Forum lesen, Zeitung lesen ...) keine Chance ohne zusätzliche Brille. Zum Glück hat meine Schwester eine "Lesehilfe" mit 2 Dioptrien, die ich mir mal ausleihen konnte:ROFLMAO:

Warum keine Bifocallinsen?
 
Mitglied seit
20 Nov 2016
Beiträge
258
Gefällt mir
186
#14
Ganz einfach:
Er hatte zur Zeit nur das eine paar, was so halbwegs passte, da.
Die nächst Stärkeren hatten 3,75 Dioptrien und die nächst Schwächeren hatten nur 2 Dioptrien. Ist halt ein kleiner, Inhaber geführter Laden, mit dem Sohn als einzigen Angestellten. Allerdings beide Optikermeister.
Vor ca. 4 Jahren hatte man mir bei Fielmann (da kaufe ich seit Jahren meine Brillen) davon abgeraten, Bifocallinsen zu verwenden. Sei nicht so einfach damit und würde sowieso nicht richtig funktionieren.

@gesskeun Frage: hast Du aktuell mit den Bifocallinsen Erfahrungen? @kuno hat ja weiter oben geschrieben, das er damit auch nicht so klar kommt bzw. das es "nur 85% bringt". Aber ist ja, auch schon 1 1/2 Jahre her...

Da es bei mir erst am Donnerstag (Arbeit und Revierarbeiten, sowie Familie, also eher wenig Zeit) klappen könnte, wieder dahin zu gehen, werde ich dann erst fragen können:
- Sind meine Probelinsen zu schwach gewesen (von ca. 0,5 bis ca. 300 Meter scharf)
- Waren das überhaupt Linsen für Hornhautverkrümmung (Astikmatismus)
- kann ich als Probelinsen auch Bifocallinsen bekommen
Irgendwo drann muss es ja liegen, das ich nichts richtig scharf gesehen habe... Wenn das mit den Bifocallinsen klappt, könnte ich die auch auf der Arbeit tragen. Da muss ich öffters kleine Drähte (< 0,2 mm) in Gewindegänge einfädeln. Zur Zeit breche ich mir fast die Nase dabei, wenn ich die Brille absetzte, um es überhaupt zu sehen:ROFLMAO: Bin halt Kurzsichtig:whistle:
BTW: haben diese Linsen auch den Sichtbereich (siehe unten), wie die Gleitsichtbrillen?

Ich habe auch eine Gleitsichtbrille und bin damit voll zufrieden. Ich denke eher, dass das an den Gläsern liegt bzw. vielleicht auch an der Brillengröße. Die Bandbreite der Qualitäten bei den Gläsern und bei der Anpassung / Schliff ist groß.
Wie groß ist der Unterschied bei Dir? Bei mir sind es 2 Dioptrien! Mit der alten Brille waren es nur 0,75 Dioptrien. Damit war es auch kein Problem. Bitte nicht als Angriff verstehen, ist nur eine Frage...

Bei mir sind es richtige (!) Gläser, also kein Kunststoff. Noch dazu von Zeiss, wo ich pro Glass richtig Geld für hingelegt habe. Allerdings sind die Gläser nicht so besonders groß, im Vergleich, was der Brillen Müller auf der HP als Schießbrille anbietet. Meine aktuelle Brille hat nur ca. 3 x 5,5 cm pro Glas.
Allgemein gibt es ja drei verschiedene "Sehbereiche". Klein, Mittel und Groß. Ich habe bei der aktuellen (und damals bei der alten) Brille, den mittleren Bereich. Wenn ich beim Brillen Müller nachsehe, sind das, was er "verbaut" eher die, mit dem großen Sehbereich. Da könnte das Problem mit meiner Brille liegen...

OT:
Ich kenne die Maschinen, auf denen die "Gläser" hergestellt werden. Da gibt es nicht so viele Anbieter... Der Marktführer kommt aus Wetzlar (ja, es gibt noch andere Firmen außer Zeiss und Leica in der "Stadt der Optik:ROFLMAO:). Und diese Maschinen stehen in Aalen beim Zeiss. Habe ich selber gesehen. Und ich habe mal (von ca. 10 Jahren) bei diesem Marktführer in der Entwiklung, wenn auch nur als "Messknecht", gejobt. Das ist schon Hightec, wenn die auf den Maschinen auf der einen Seite einen "Klumpen" reinwerfen, und auf der anderen Seite ein fertig (auf Stärken) geschliffenes Brillenglas raus kommt! Und das sagt einer, der schon über 35 Jahren mit CNC Maschinen (teilweise mit mehr wie fünf Achsen) arbeitet und diese auch programmieren kann.
Verwechselungen werden eigentlich ausgeschlossen, da das "Rezept" als QR-Code vorliegt und abgescannt wird. Den Rest macht der "kleine Japaner" im Schaltschrank:ROFLMAO: Incl. Beschriftung mit allen Angaben am Rand, der nachher beim Optiker weggeschliffen wird.

Nochmals vielen Dank für die Posts an alle!


RedNose
 
Mitglied seit
1 Jan 2019
Beiträge
981
Gefällt mir
542
#15
Ganz einfach:
Er hatte zur Zeit nur das eine paar, was so halbwegs passte, da.
Die nächst Stärkeren hatten 3,75 Dioptrien und die nächst Schwächeren hatten nur 2 Dioptrien. Ist halt ein kleiner, Inhaber geführter Laden, mit dem Sohn als einzigen Angestellten. Allerdings beide Optikermeister.
Vor ca. 4 Jahren hatte man mir bei Fielmann (da kaufe ich seit Jahren meine Brillen) davon abgeraten, Bifocallinsen zu verwenden. Sei nicht so einfach damit und würde sowieso nicht richtig funktionieren.

@gesskeun Frage: hast Du aktuell mit den Bifocallinsen Erfahrungen? @kuno hat ja weiter oben geschrieben, das er damit auch nicht so klar kommt bzw. das es "nur 85% bringt". Aber ist ja, auch schon 1 1/2 Jahre her...

Da es bei mir erst am Donnerstag (Arbeit und Revierarbeiten, sowie Familie, also eher wenig Zeit) klappen könnte, wieder dahin zu gehen, werde ich dann erst fragen können:
- Sind meine Probelinsen zu schwach gewesen (von ca. 0,5 bis ca. 300 Meter scharf)
- Waren das überhaupt Linsen für Hornhautverkrümmung (Astikmatismus)
- kann ich als Probelinsen auch Bifocallinsen bekommen
Irgendwo drann muss es ja liegen, das ich nichts richtig scharf gesehen habe... Wenn das mit den Bifocallinsen klappt, könnte ich die auch auf der Arbeit tragen. Da muss ich öffters kleine Drähte (< 0,2 mm) in Gewindegänge einfädeln. Zur Zeit breche ich mir fast die Nase dabei, wenn ich die Brille absetzte, um es überhaupt zu sehen:ROFLMAO: Bin halt Kurzsichtig:whistle:
BTW: haben diese Linsen auch den Sichtbereich (siehe unten), wie die Gleitsichtbrillen?



Wie groß ist der Unterschied bei Dir? Bei mir sind es 2 Dioptrien! Mit der alten Brille waren es nur 0,75 Dioptrien. Damit war es auch kein Problem. Bitte nicht als Angriff verstehen, ist nur eine Frage...

Bei mir sind es richtige (!) Gläser, also kein Kunststoff. Noch dazu von Zeiss, wo ich pro Glass richtig Geld für hingelegt habe. Allerdings sind die Gläser nicht so besonders groß, im Vergleich, was der Brillen Müller auf der HP als Schießbrille anbietet. Meine aktuelle Brille hat nur ca. 3 x 5,5 cm pro Glas.
Allgemein gibt es ja drei verschiedene "Sehbereiche". Klein, Mittel und Groß. Ich habe bei der aktuellen (und damals bei der alten) Brille, den mittleren Bereich. Wenn ich beim Brillen Müller nachsehe, sind das, was er "verbaut" eher die, mit dem großen Sehbereich. Da könnte das Problem mit meiner Brille liegen...

OT:
Ich kenne die Maschinen, auf denen die "Gläser" hergestellt werden. Da gibt es nicht so viele Anbieter... Der Marktführer kommt aus Wetzlar (ja, es gibt noch andere Firmen außer Zeiss und Leica in der "Stadt der Optik:ROFLMAO:). Und diese Maschinen stehen in Aalen beim Zeiss. Habe ich selber gesehen. Und ich habe mal (von ca. 10 Jahren) bei diesem Marktführer in der Entwiklung, wenn auch nur als "Messknecht", gejobt. Das ist schon Hightec, wenn die auf den Maschinen auf der einen Seite einen "Klumpen" reinwerfen, und auf der anderen Seite ein fertig (auf Stärken) geschliffenes Brillenglas raus kommt! Und das sagt einer, der schon über 35 Jahren mit CNC Maschinen (teilweise mit mehr wie fünf Achsen) arbeitet und diese auch programmieren kann.
Verwechselungen werden eigentlich ausgeschlossen, da das "Rezept" als QR-Code vorliegt und abgescannt wird. Den Rest macht der "kleine Japaner" im Schaltschrank:ROFLMAO: Incl. Beschriftung mit allen Angaben am Rand, der nachher beim Optiker weggeschliffen wird.

Nochmals vielen Dank für die Posts an alle!


RedNose

M. W. sind die führenden Brillengläserhersteller Zeiss, Rodenstock und Essilor. Letzterer ist ein mittlerweile fusionierter Franzos. Und dann gibts noch gewisse abgeleitete Labels für günstigere Linien.
Aber genau kenn ich mich da nicht aus. Werkseitig passieren vielleicht weniger Fehler, wenn man mal von Beschichtungsproblemen etc. absieht, aber der Optiker ist ja beim Vermessen (Augenabstand,, etc) auch noch beteiligt. Mit der Dio-Stärke hat es - glaub ich - aber auch nix zu tun, wenn man beim Zielen bzw. mit dem Absehen Probleme hat.

Kontaktlinsen mag ich halt keine. Die können schnell mal rausfallen und verloren gehen. Gerade mit dem Hund nicht so ideal, finde ich.

Vielleicht weis der Optiker aber auch einen Rat bez. der Gleitsichtgläser, wenn man ihn auf das Thema hinweist.
Von Bifokal hat man mir seinerzeit auch abgeraten.
Allerdings weis ich nicht mehr warum. Ist schon länger her.....
 
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Oben