Schießstände in München, um München und um München herum.

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#31
Gerüchte sagen auch dass es u.U. gar keine neue Betriebserlaubnis geben wird für den Parcour diese aber nötig sei da es keine Betriebsweiterführung ist. Selbst wenn es Genehmigungsfähig wäre würde es wohl länger dauern als 3 Monate entsprechend zu renovieren und die nötigen Auflagen zu erfüllen und abzunehmen.

Wie gesagt, Gerüchte!
Die „Betriebserlaubis“ ist in diesem Fall gewerblich und personenbezogen. Sprich auf den Betreiber. Nach jeder drei-jährigen Abnahme und erfolgen weiteren Genehmigung zahlt der Betreiber/Pächter die entsprechende „Gebühr“ für seine Betrieberlaubnis. Diesesmal, also vor drei Jahren ganz neu, war zusätzlich auch das Bauamt da und hatte sich „ausgetobt“. Kost ja alles nix.... Somit ist es ein ganz normaler Umstand, das der neue Betreiber, in diesem Fall angeblich der Eigentümer, eben eine neue Erlaubnis braucht.
„Gerüchte“ sagen dazu auch, dass der Stand so von keinem Sachverständigen mehr abgenommen werden würde, da Neuabnahme.... „Gerüchte“ sagen auch, dass der Eigentümer erst macht und dann fragt.... Was halt in Sachen Waffen und Schießen sicher nicht das klügste ist..... Es wird auch verzählt, dass er da keine Leute braucht, keine Aufsichten und so, nur draussen 450€-Jobber, die die Maschinen auffüllen. Des ist alles ein Selbstläufer.... In nen Sessel setzen, vermieten und Geld zählen..... Auch könne man rund um die Uhr schießen, vorallem innen, da sowas wie Standreinigung und Instandsetzungen reine Erfindungen des momentanen Pächters sind....

Wie gesagt. Läuft. Ganz. Scheiße. Für die Kunden vor allem.
Problematisch war das schon immer. Sicher, der Schießstand war 1977 einmalig. Aber er blieb einfach auch auf diesem Stand stehen. Der damalige Eigentümer war in dieser Hinsicht zwar immer bereit für den Weiterbestand des Standes zu sorgen, nie aber für eine grundlegende Sanierung. Oder gar neue Inovationen, wie Kameraanlagen zur Trefferanzeige, usw..... Selbes bei den Erben. Die hatten wenig bis gar kein Interesse. Als der Pachtvertrag für beispielsweise die Kugelstände nach 20 Jahren endete, sich dann immer um ein Jahr plus ein Jahr Kündigungsfrist verlängerte, sollte der Pächter für einen entsprechenden Nachfolger sorgen.... Zwei, drei Interessenten gab es damals angeblich, auch BüMas, aber das ist dann im Sande verlaufen. Da die Erben plötzlich keinen Nachfolger mehr akzeptierten und den Stand verkaufen wollten. Auch hier akzeptierten sie nicht jeden Kaufinteressenten, wie beispielsweise den BJV. Verkauften dann nur „exclusiv“ an den jetzigen Besitzer. Der wollte dann nach äußeren „Verschönerungsmaßnahmen“ 1 Mio. mehr auf seinem bezahlten Kaufpreis. Die Immobilie stand wohl einige Zeit in div. Portalen zum Verkauf.... Dafür fand er aber dann keinen Dummen. So „dümpelte“ man halt ein paar Jahre hin, bis zur letzten Standabnahme. So geht das Hickhack eben seit ein paar Jahren dahin....

Die staalichen Jägerprüfungen haben sich schon was anderes gesucht. Was alle anderen machen weiß ich nicht. Wie gesagt, mein Verein hat abgeblich ab Februar (?) schon wieder Termine. Andere Vereine und Jagdkurse auch. Man wird sehen.....

Alles Schei$e für die Kunden.

Normalerweise bräuchte man hier in M. auch etwas ähnliches wie das MSZU. Schon wegen der Dichte der Jäger und Schützen in und um München. Ich weiß z.B. von einem Bauunternehmer, der im Münchner Westen auf seinem gewerblichen Grund 13 Mio. für einen Schießstand investieren wollte. Das Projekt wurde aber nach drei-jähriger Planung von der Gemeinde „beerdigt“....
So heißt es im Grunde, erhalten was geht, erneuen und umbauen was man hat... Wäre gut, wenn das der Eigentümer von Hattenhofen beherzigen könnte.....

PS: „Mein“ Text enthält Gerüchte und „ungeprüfte“ Infos von Dritten. Somit besteht kein Anspruch auf Richtigkeit der Angaben....;)
 
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Habe die Ehre, liebe Jagdfreunde,

extrem bitter wäre es für mich wenn Hattenhofen für "freie" Schützen oder überhaupt dicht machen würde. Wohne nur gut 5 Autominuten von dort weg. Als ich dort das letzte Mal im Herbst Flinte schoss wurden wir darauf hingewiesen, dass Ende des Jahres mit dem Pachtvertrag Schluss ist. Eine langjährige Standaufsicht (ein liebenswürdiger Bayerischer "Grantler") sagte uns dass er den angeblichen neuen Pächter des Jagdparcours recht gut kennen würde, der aber nicht über die konkrete Zukunft spräche... So hatte ich den Mann zumindest verstanden. Vom Büchsenstand wurde uns nichts gesagt. Ich hatte dort vor gut einem Jahr die Schießprüfung. Da sagte uns Personal (der Sohn?) vom Büchsenmacher schon dass der Nutzungsdruck enorm sei weil andere Schießstände in der Region zugemacht hätten. Informationen die sich mit den gerade hier geposteten ja decken, bzw. zumindest nicht widersprechen. In diesem Land läuft einiges schief wenn ich das mal dezent so sagen dar. Vorschriften, Auflagen, Haftung, "Qualitätsmanagement", übrigens auch in der Arbeitswelt. Ich kann es bald nicht mehr ertragen. Meist treiben nach meinem subjektiven Gefühl Leute diese Zerstörungkskultur voran, die in ihrem Leben nie auch nur irgendetwas gerissen, geschweige denn aufgebaut haben. Diese Leute entwickeln dann beim Zerstören eine Energie die man sprichwörtlich sonst nur den wirklich kriminellen zuschreibt.
Zugegeben ist das Thema Lärmempfindlichkeit natürlich eine unmittelbare Folge der dichten Besiedlung und der "Druck-und-Stress-Kultur" die der Deutsche so liebt. Das macht den Betrieb von Schießanlagen eben nicht gerade leichter.
Also ich hoffe Ihr könnt mich mit guten Nachrichten wieder etwas aufbauen

Stets guten Anblick wünscht concolor
 
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#35
......In diesem Land läuft einiges schief wenn ich das mal dezent so sagen dar. Vorschriften, Auflagen, Haftung, "Qualitätsmanagement", übrigens auch in der Arbeitswelt. Ich kann es bald nicht mehr ertragen. Meist treiben nach meinem subjektiven Gefühl Leute diese Zerstörungkskultur voran, die in ihrem Leben nie auch nur irgendetwas gerissen, geschweige denn aufgebaut haben. Diese Leute entwickeln dann beim Zerstören eine Energie die man sprichwörtlich sonst nur den wirklich kriminellen zuschreibt.
........
Nun ja, ich habe keine akademische Ausbildung. Vieles "erschließt" sich somit meinem ungebildeten Verstand nicht ganz.
Aber. Nur mal gaaaannz hypotetisch. Weil "man" sich ja auch seinen Teil denkt. Es stellen sich ein paar Fragen. Was bewegt jemanden, so ein Objekt zu kaufen. Egal wie teuer oder "billig" das ganze war. Nur mal die Flintenstände betrachtet, muss sich jeder Käufer/Investor immer vor Augen halten. Sobald der Schießbetrieb ruht, muss mit der Entsorgung der seit 1968 eingebrachten Bleikügelchen begonnen werden. Da gab es mal eine grobe Schätzung vor etwa 10 Jahren, dass das 10 Mio. kosten könnte... Zumindest erzählte man das....
Aber gut, gehen wir mal von zwei Beweggründen aus. Einmal, man kaufts um es als Schießstand zu betreiben, in Eigenregie oder eben verpachtet. Oder man kaufts, streichts aussen bisserl an und schlagt dann 250% auf den Kaufpreis drauf um einen "Reibach" zu machen....
Bleiben wir bei ersterem, weil das ja ansteht. Man betreibts selber. Aber. Man hat, ausser das man ein ganz guter Flintenschütze ist/war, keine Ahnung vom Waffenhandel, mit allem was so Büchsenmachertätigkeiten angeht und schon gar nicht was ein Schießbetrieb erfordert. Man kann sich dann zwar viele schlaue Experten holen, die sowas los werden wie: "...alles falsch, muss man alles anders machen, ist ne Goldgrube, wenn...." Aber wie und was kommt am Ende auch nicht raus... Also was tun. "Normal" redet man da mal mit den Leuten, schaut sich das mal ein halbes Jahr an und versucht mit allen kooperativ, vorallem mit den Behörden, zusammen zu arbeiten. Damit, was ja wichtig ist, weil die das Geld bringen, alles so reibungslos und übergangslos wie möglich über die Bühne geht, und die Kunden auch weiterhin Kunden bleiben. Man schaut, redet mit den "Ortskundigen" und kann sich so vorher mal überlegen, was mach ich neu. Damit man das auch vorab ggf. genehmigt bekommt. Neue Wurfmaschinen, die ggf. besser zu warten sind. Oder um beim Gebäude zu bleiben, wäre es gut das alte Eternitdach, wo´s eh überall rein regnet, auf den Schießbahnen gegen was solides auszutauschen, damit ggf. auch mal das unsägliche Vollmantelverbot weg fallen würde. Neue Seilzuganlagen, weils für die alten nur noch schwer Ersatzteile gibt, oder gar nicht wie fürn lfd. Keiler. Eine Kameraanlage zur Treffpunktbeobachtung.... So wie man mir erzählt hat, wenn zu ist, werden die Wände gestrichen und neues Mobiliar angeschafft, sehe ich jetzt nicht als zukunfsweisende Innovation für einen Schießstandbetrieb im 21. Jahrhundert.... Das ist zwar auch nötig, aber nicht unbedingt notwendig....
So hätte "ich" es halt gemacht. Hypotetisch....

Und so verlieren viele wie auch eben ich das "zweite" Wohnzimmer. Ich bin da seit über drei Jahrzehnten draussen. Hab da als Teenager schon geschossen. Zu dieser Zeit richtig viel Flinte. Damals, als es noch Wettkämpfe gab, gesponsert von Rottweil oder Winchester. Oder dem "Silbernen Fasan", der an drei Tagen abgehalten wurde wegen so viel Andrang. Das Kal. 20 Schießen.... Das Pirschschießen.... Alles Geschichte. Was bleibt? Erinnerungen....
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Edit:
Ich hab mit meinem Vereinsoberen nochmal gesprochen, genaues wissen die auch nicht, aber die Termine sind bestätigt. Wie anderen, mir bekannten Vereinen auch. Mehr werd ich ggf. bei unserem 1. Termin im Januar erfahren. Da sind wir "zufälligerweise" beim Bauer in Pöcking. ;) Ich mach dann wieder Meldung....
 
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steve

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#36
Habe mir das hier gerade durchgelesen. Ist ja irre. In Hattenhofen hab ich 1996 zum ersten mal Parcours geschossen. Danach hin und wieder mal, wenn man in der Nähe war und die Flinte mitnehmen konnte. Finde ich sehr tragisch, wenn der Stand endgültig schließen würde.
 
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#37
Auch ich finds tragisch,
die ganze Schießausbildung (Kugel) hatte ich da von `88 bis `90 während des Jagdkurses.

Bausaujäger
 
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Wie gesagt. Ich hoffe der Eigentümer kriegt die Kurve und es geht weiter.
Ich hab mir das die Tage gedacht. Ich bin ja noch zwei mal raus gefahren. Ich brauch selbst unter der Woche von mir wenns normal geht grob 30 Minuten bis Hattenhofen. Wenn gar nix los ist grad mal 20 Minuten. Das ist im Grunde von München West aus unschlagbar. Dienstag ist wieder Termin in Großhelfendorf. Mal sehen ob ich diesmal ankomme....
Aber ich werde weiter berichten, hat mein Verein ja im Februar schon einen bestätigten Termin lfd. Keiler....
@Bausaujäger, darf ich fragen bei wechem Kurs Du warst?
 
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#41
Ich bin öfferts in Langerehringen unterm Sportplatz. Da ist Sonntags vormittag freies Schiessen für LW und KW bei moderaten Preisen
 
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#42
Langerringen ;) (Klugs:poop: wieder aus)
ist auch gleich ums Eck, da war ich allerdings noch nie.

Bausaujäger
 
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#43
Langerringen ;) (Klugs:poop: wieder aus)
ist auch gleich ums Eck, da war ich allerdings noch nie.

Bausaujäger
Ja, bei dem Ortsnamen hab ich regelmäßig Rechtschreibschwierigkeiten(n)

Eigentlich ganz gemütlich, 5 100m- Bahnen, bis 10.000J wenn ich mich richtig erinnere, 1/2 Stunde zu 8 Euro, die ganze Stunde dann 12 Euro. Kannst halt Glück oder Pech haben, hatte schon von "Sorry geht heute nix mehr" um 9:30 bis hin als einziger Schütze am Stand alles mögliche, keine Reservierung möglicht da freies Schießen für jedermann.
 
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#44
Langerringen hab ich auch auf dem Schirm. Da war ich vor Jahren immer bei Ordonanceschießen. Auch ein schöner Schießstand.
 
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#45
Ja, bei dem Ortsnamen hab ich regelmäßig Rechtschreibschwierigkeiten(n)

Eigentlich ganz gemütlich, 5 100m- Bahnen, bis 10.000J wenn ich mich richtig erinnere, 1/2 Stunde zu 8 Euro, die ganze Stunde dann 12 Euro. Kannst halt Glück oder Pech haben, hatte schon von "Sorry geht heute nix mehr" um 9:30 bis hin als einziger Schütze am Stand alles mögliche, keine Reservierung möglicht da freies Schießen für jedermann.
Ich dachte, da darf nicht mehr jedermann drauf 🤔
Gut zu wissen.
In Schongau ist übrigens auch einer. Da war ich ab und an schon mal.
 
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