Schnelle Geschosse und deren Wirkung

Mitglied seit
7 Jan 2017
Beiträge
1.413
Gefällt mir
1.478
#16
Richtungstabilität der 130gr GMX Superformance aus der .270Win ist gut, da können auch mal ein paar Blätter oder Binsen dazwischen sein. Im Wildkörper wurde bis jetzt auch keine Kurve gedreht. Ich glaub viel schneller geht nicht, auch wenn ich es nicht gemessen habe.
 
Mitglied seit
23 Nov 2016
Beiträge
139
Gefällt mir
113
#18
Ok. Schieße es in 300wm. Präzision nicht berauschend aber ok. Wir reden aber im thread hie nur über Wirkung. Und die ist top bei mir.
 
Mitglied seit
5 Mai 2019
Beiträge
112
Gefällt mir
103
#21
Ich bin auf die Problematik (Geschwindigkeit langsam / schnell) kontra (Wildbret Entwertung wenig / viel) durch die relativ häufigere Jagd mit der 300 Win Mag gekommen.
Dadurch bin ich vor vielen Jahren auf die LM Geschosse aufmerksam geworden und seither dabei geblieben. Auch mit der 308 Win.
Generell war immer meine Beobachtung wenn der Treffersitz „ungünstig“ war, war die Entwertung immer entsprechend hoch… egal ob langsam oder schnell ein Geschoss flog, ob bleihaltig oder bleifrei das Geschoss war… das gilt meiner Meinung nach auch mit den LM Geschossen…
Da wir Jäger für gewöhnlich nicht wie Maschinen perfekt schießen / treffen, wird es wohl immer so sein dass wir damit leben müssen mal mehr, mal weniger Entwertung zu ertragen.
 
Mitglied seit
5 Aug 2013
Beiträge
8.609
Gefällt mir
6.500
#22
Geltricke auf ca. 65m mit 9,3x64 16,7g HMK (Ladung "volle Pulle", ca. 815m/s) durch´s Blatt geschossen.
Stück lag am Anschuß
, Blatt hatte ca. 15mm rundes Loch, Lunge wie Wackelpudding, Herz unversehrt, Stück voll verwertbar.

Beim Pächter: Bock auf 120m mit .300Win.Mag. (Fabriklabo mit 14,3g WW-Silvertip) 2 Finger hinter´s Blatt, da lagen zwei Reh-Hälften am Anschuß, Stück mußte komplett in die Ludertonne.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
31 Mrz 2009
Beiträge
7.480
Gefällt mir
3.728
#23
Ich schiesse mein Rehwild gerne mit der 5,6x61 (R) SE vH, mit HDB oder Aero. Hohe v0, gute Augenblickswirkung und die Entwertung ist zu vernachlässigen.
Auch die 7x66SE oder 7x75 R SE zeigen mit Aero, HDB und auch AB gute Wirkung bei geringer Entwertung.
Mit weichen Geschossen würde ich mit diesen Kalibern jedoch nicht waidwerken...
 
Mitglied seit
11 Okt 2014
Beiträge
4.625
Gefällt mir
1.891
#24
Kleine Kaliber sind für Rehwild die bessere Wahl, aber Sauen kommen auch völlig unverhofft.

Da ich mit ESL und zwei Kugelkaliberwaffen generell durch bin, bleibt es für mich bei Mindestkaliber 6,5, weil ich keine Lust habe, mit zwei Büchsen anzusitzen.

Und die 7x75 R SE zeigt sogar auf Elefant, Mammut, T-Rex und Blauwal gute Wirkung ... 🤣
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
2 Apr 2001
Beiträge
5.325
Gefällt mir
1.819
#25
Wenn Du mit einem schnellen Geschoss nach meiner obigen Definition „auf das Blatt“ schießt oder einen Knochen (außer Rippen) erwischst, dann gibt das Probleme mit Entwertung
Wenn man

beim Ausschuß ein Schulterblatt oder einen anderen massiven Knochen erwischt, ist dahinter Matsch. Bei allen von mir bisher verwendeten Geschossen, egal ob .416 Rigby, 9,3x62 oder .270 Win. Egal ob Kupferling oder TMR oder Kupferhohlspitz.

Bei Randlagen am Schulterblatt hat man bei Ein- und Ausschuß oft breitflächige Einblutungen ins Gewebe, die i.d.R. zwischen den Muskelhäuten liegen und die sich beim Zerwirken mit dem Messerrücken entfernen lassen. Über wirkliche Hämatome freut sich der Hund.

Wer mit Kupferlingen auf weite Entfernungen schießt, wird eine mangelnde Augenblickswirkung feststellen; den Hund freut das eher.

Gruß,

Mbogo
 
Mitglied seit
28 Aug 2018
Beiträge
55
Gefällt mir
26
#27
GMX halte ich gar nichts von.
SST werde ich demnächst in der 6,8 SPC testen.
Habe ich bisher keine Erfahrung mit.
Servus, also ich bin begeistert von der GMX aus einer 308.win. Habe damit Starke Sauen und vile Rehwild erlegt. Schieße hinter das Blatt, die Rehe lagen zu 90 % am Platz. Sauen deutlichen Ausschuss und sehr kurze flüchten. Aber so sind die Erfahrungen, ich denke du nutzt ein anderes Kaliber!
Wmh
 
Mitglied seit
8 Apr 2016
Beiträge
7.424
Gefällt mir
8.873
#28
Wer mit Kupferlingen auf weite Entfernungen schießt, wird eine mangelnde Augenblickswirkung feststellen; den Hund freut das eher.

Gruß,

Mbogo
Das kann ich so nicht bestätigen, die ttsx 168 gr mit ca.840m/s aus der 30 06 wirken auch jenseits der 200 m noch hervorragend, selbst auf 350m spricht sie noch gut an, erst bei 400m kommt sie in den Berreich in dem sie nicht mehr zuverlässig auf macht. (auf 300/350/400m auf Fallwild getestet)
 
Mitglied seit
25 Aug 2006
Beiträge
4.906
Gefällt mir
1.164
#29
Hab in 30-06 GMX, Remington Cooper Solid und Gero Zero geschossen. Wirkung mangelhaft egal ob 30 oder 200m. In 300wby hdb tz bis 100m OK drüber ist die Wirkung auch nicht toll gewesen.
Kein Vergleich zu SSt oder NP in beiden Kalibern. Da gab es kaum Suche und wenn dann Schweiß ohne Ende. Die pb frei war immer Hund nötig. Da kaum Pirschzeichen.
 
Mitglied seit
4 Feb 2009
Beiträge
8.952
Gefällt mir
4.197
#30
Wenn man auf das Blatt schießt, fasst man Knochen und dann kann das bzw. die Blätter nicht verwertbar sein - aber mir ist ein nicht verwertbares Blatt lieber als braun-grüne Pampe weiter hinten! Außerdem habe ich überhaupt keine Lust, jedesmal den Hund zu holen!
Wir reden jetzt von Rehwild - bei Rotwild oder Sauen geht selten mal ein Blatt völlig in die Binsen, selbst der Wildhändler macht bei Schüssen durch die Blätter keinen Abzug!
 

Neueste Beiträge

Oben