Schnelltrocknende Oberbekleidung

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#1
Hallo,

da man ja gerade viel Zeit hat im Internet zu stöbern, kam mir wieder ein Problem aus dem letzten Sommer in den Sinn. Oft läuft man im Revier noch die Zäune ab oder erledigt andere Revierarbeiten um sich anschließend noch auf einen Bock oder Jungfuchs anzusetzen. Problem meist ist man nassgeschwitzt und das T-Shirt oder Hemd klebt am Körper. Mit etwas Wind wird es dann auch oft recht schnell unangenehm.

Welche Oberteile tragt ihr zu diesem Zweck?

Merino evtl. eine Alternative?

Gruß,
Florian
 
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#3
Wenn Du zuerst nassgeschwitzt bist und dann noch ansitzt, würde ich schon noch das Hemd wechseln. Funktionswäsche in Verbindung mit leichtem Fleece funktioniert ganz gut, bringt die
Feuchtigkeit vom Körper weg.
 
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#4
schnelltrocknen heist hoher Energie zum Trocknen = Verdunstungsenergie
nass = schneller Wärmeübergang
Summe : Beides nicht optimal
Es gibt kein (für mich) Goretech oder ähnliches welches in der Lage ist, bei hoher körperlicher Aktiviät die Nässe nach aussen zu transportieren.
Bekleidung mit Kunstfasern neigen recht schnell dazu nicht sehr angenehm zu riechen, ausser man hat die super Dinger mit Silber usw.

Lösung: Wechselwäsche, T shirt, Feinripp,, aus Baumwolle usw.
Wenn man anfängt zu schwitzen Oberbekleidung ablegen, nach der Aktivität in die trockenen Klamotten wechseln.
 
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#5
Ich habe einige Meriono shirts und die in verbindung mit wechselnder Oberbekleidung
Auch nach arbeiten wenn man nass ist reicht die wärme entwicklung, sofern die oberbekleidung winddicht ist
 
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#7
Merino ist nicht schlecht, nur wenn es wirklich warm wird nicht so lustig.
Reiner Kunststoff ist da besser, weil er keinerlei Feuchtigkeit aufnehmen kann, also Polypropylen oder Polyester.
Meistens müffelt das schnell. Wenn allerdings 10% Naturfaser als Wolle oder Baumwolle beigemischt sind fällt das weg.
Wenn es sehr heiß ist, besser reine Baumwolle, oder Leinen, daß kühlt beim verdunsten.
 
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#8
Kann nur zustimmen, naßschwitzen ist das Zeichen, daß man die falsche Unterwäsche an hat.
Mein Tip wie immer: Brynje Polypropylen Netzunterwäsche - die Schweißdampfwolke geht gleich durch.
Und daß Polypropylen schnell muffelt, ist nach meiner Erfahrung FALSCH, ich klettere fast täglich steile Hänge rauf und runter, da komme ich regelmäßig ins Schwitzen. Gestehe aber zu meiner Schande, daß die Leibwäsche manchmal länger ungewaschen bleibt und noch nach 10 Tagen nicht muffelt.
Wenns muffelt liegt es wohl am Träger...
https://www.brynje-shop.com/index.html?language=de

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Ich habe sie auch in weiß und trage sie in Übergangszeiten - schön warm ohne zu stauen.
Da ist die Außenluft mal warm, mal saukalt im Wechsel = hohes Risiko dadurch Erkältung, grippalen Infekt zu bekommen)
Außerdem empfehle ich für Aktivitäten im Freien diese Version mit Ärmelansatz - dadurch sind die empfindlichen Schultergelenke geschützt. Schulter-Arm-Syndrom bedeutet ätzendes, langanhaltendes AUA.

Und dann erlebe ich es fast immer, wenn ich jemand zur Gamsjagd mitnehme, daß er eingemummelt ist, als ob er am Nordpol ansitzen wolle. Dann sage ich immer "Ausziehen und in den Rucksack damit". Wenn sich die Körperwärme nicht ableiten läßt (durchs Netz der Unterwäsche) staut sie sich, man überhitzt - DANN schwitzt man. Besser ist es, ganz leicht zu frösteln und schneller zu steigen - es wird schnell warm genug!
 
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#10
Super Thermo - war früher die Standard Version, habe ich schon seit 30 Jahren im Einsatz. Die super micro habe ich nicht probiert, da sind die Maschen kleiner und lassen weniger Dampf durch. Für meine schweißtreibenden Aktionen wahrscheinlich weniger geeignet.
Die normale Netz-Unterwäsche hält auch in Ruhe genug Luft in den Maschen, um warm zu halten.
Im Winter nutze ich die Arctic Version, die hat Merino-Wolle DRÜBER. Feine Sache.
 
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#11
Danke schon mal, aber denke das es hier um die reine Sommerjagd geht, führt kein Weg an Wechselkleidung vorbei.
 
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