Schonzeitbüchse Fabrikat, Kaliber, Glas

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@ Model13

Ich möchte mich bei dir bedanken. Jetzt weiss ich bescheid🤓
 
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Die Anschütz 1515/16 war die erwähnte erste Waffe. Diese hat mir einige Räuber beschert. Besonders Füchse.

Auch wenn ich großer Freund der Kombinierten bin, es soll eine reine Büchse werden.

Nochmal: Fuchs, Waschbär, Nutria, Gans als primäre Beute.

Fakt ist: Er will zwar nach eigenem Bekunden eine leichte Schonzeitwaffe - aber die soll gleichzeitig ein Spektrum abdecken was damit einfach nicht geht.

Die Frage nach einer Schonzeitwaffe wird von den allermeisten Jäger angesichts Ihrer
jagdlichen Realität bestenfalls als skuriler Anachronismus wahrgenommen werden.
Geht es jagdlich um mehr als Sau und Reh ist die Frage unverändert aktuell.

Ich habe mich nach über 20 Jahren mit nur einer und derselben Kombinierten als einzige
Kugelwaffe damit auch befasst und es 2020 für mich wie folgt gelöst. Das Spektrum war mit einem Repetierer für mich nicht abzudecken. Deshalb wurde es ein " Pärchen ".
Hochwertig und wirklich leicht, führig und präzise waren die Vorgaben.

1. Anschütz 1515 in 22 WMR Zeiss Z 1,5 6 42. unverbastelt Baujahr 1960. Wird massiv unterschätzt das Kaliber.
Mit dem Hornady v max sehr präzise bei Topwirkung. Kleines böses Gewehr, aber mir für den gezielten Fuchsansitz Nachts doch etwas zu dünn. Sonst kann man damit
ganz viele Aufgaben bestens lösen. KK gehört in jeden Haushalt sagt man ja, aber die 22 WMR fand ich da sinnvoller. Der überarbeitete Druckpunktabzug ist das beste an Abzug was ich kenne. Für mich besser als die Feinabzüge meiner Blaser Ansitzwaffe.

2. Sako Anschütz 1532 in 222 rem mit sehr leichtem Swaro AV 4 12 x 50. Unverbastelt Baujahr 1962. Ganz frühe Anschütz Fertigung, wo Anschütz noch das Sako L 46 System zugekauft hat, weil es für die damals ganz neue 222 noch kein eigenes System gab. Alles Made in Finnland. Klasse Direktabzug. Top Qualität. Magazin schliesst wie eine Tresorttür.

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Westwood

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Moin,

da du ja bereits einen Drilling besitzt werde ich den mal ausklammern.
Wobei die Anschaffung von einem weitern ja grundsätzlich nicht doof ist :LOL: Vielleicht ein etwas verbrauchterer um den es einem nicht so leid tut der aber das genannte Spektrum vollkommen abdeckt und noch ein wenig mehr:geek:

Ich selbst bin auch gerade ein wenig mit dem Gedanken am Spielen mir in der Richtung etwas neues anzuschaffen. Aber mehr aus der Lust auf ein neues Projekt als aus der Not...
Die Anforderungen sind aber ein bisschen anders, deswegen wird es eine 22-250.

Mir würde an deiner Stelle eine 22WMR in einem schlanken und leichten Repetierer gefallen.
Es gibt in dem Kaliber ja immer wieder schnapper auf einschlägigen Verkaufsplattformen die für nen Appel und ein Ei weggehen und im Gegenzug im super Zustand sind.
So etwas wie die Anschütz von @AlterLohhäuser würde mir da schon gefallen.

Bei den genannten Arten würde ich den Dachs nur auf sehr kurze Distanz schießen und der Rest geht Problemlos, es gibt ja auch ab und an dumme Krähen von auswärts die einen nah genug heran kommen lassen. Ich find bei mir zumindest jedes Jahr aufs neue welche.
 
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Moin, ich habe seit Jahrzehnten eine 22lfb-Anschütz, eine .22Mag-Krico und eine .22 Hornet(Walther-Matchwaffe) im Einsatz im Niederwildrevier. Von diesen war die Hornet am häufigsten im Einsatz, die Wirkung der Magnum auf Fuchs aber bis 70m auch ausreichend.

Seit dem Sommer haben wir eine https://www.weihrauch-sport.de/jagdwaffen/hw-66-production-2 in .17 Hornet mit Schalldämpfer, Dreibein und Zielfernrohr 6-24x44, als Patrone die Hornady V-Max. Die Waffe konnten wir in einem Sonderangebot sehr günstig kaufen. Seitdem stehen die anderen .22-Büchsen im Zweitschrank für die selten genutzten Waffen. Obwohl ich im Übrigen nur mit älteren Waffen jage, käme mir als Schonzeitbüchse keine alte Technik und kein anderes Kaliber mehr ins Haus. Für .22 Hornet oder .222 spricht nur, wenn man sie regelmäßig auf Wettkämpfen einsetzen will.

Die Waffe schießt auf 200m Fleck. Fuchs bis 140 m sicher, sofern man im Bereich der "9" abkommt. Auf Dachs habe ich noch keine Erfahrung. Kleineres Wild ist aufgrund der hohen Vergrößerung und der Geschoßwirkung bis 200m sicher zu erlegen. Wir setzen die Waffe insbesondere auf Gänse ein, um den Grünland- und Ackerfruchtschäden Herr zu werden. Bei Windstille sind uns Erlegungen bis 240m gelungen. Das ist sehr beeindruckend, gerade, weil wir im Übrigen selten über 100m Entfernung schießen müssen und konnten. Bei Seitenwind schießt man schon gerne mal vorbei.

Einzig das Hawke-Glas aus dem Angebot ist - wie erwartet- nicht sonderlich gut und in der Dämmerung schlecht. Da wird bei Gelegenheit ein Austausch stattfinden. Von Anschütz gibt es die 1771 in vergleichbarer Ausstattung, die sicher hochwertiger und angeblich noch präziser ist. https://jga.anschuetz-sport.com/index.php5?produktID=1788&menu=624&sprache=0&produktShow=detail.
 
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Moin, ich habe seit Jahrzehnten eine 22lfb-Anschütz, eine .22Mag-Krico und eine .22 Hornet(Walther-Matchwaffe) im Einsatz im Niederwildrevier. Von diesen war die Hornet am häufigsten im Einsatz, die Wirkung der Magnum auf Fuchs aber bis 70m auch ausreichend.

Seit dem Sommer haben wir eine https://www.weihrauch-sport.de/jagdwaffen/hw-66-production-2 in .17 Hornet mit Schalldämpfer, Dreibein und Zielfernrohr 6-24x44, als Patrone die Hornady V-Max. Die Waffe konnten wir in einem Sonderangebot sehr günstig kaufen. Seitdem stehen die anderen .22-Büchsen im Zweitschrank für die selten genutzten Waffen. Obwohl ich im Übrigen nur mit älteren Waffen jage, käme mir als Schonzeitbüchse keine alte Technik und kein anderes Kaliber mehr ins Haus. Für .22 Hornet oder .222 spricht nur, wenn man sie regelmäßig auf Wettkämpfen einsetzen will.

Die Waffe schießt auf 200m Fleck. Fuchs bis 140 m sicher, sofern man im Bereich der "9" abkommt. Auf Dachs habe ich noch keine Erfahrung. Kleineres Wild ist aufgrund der hohen Vergrößerung und der Geschoßwirkung bis 200m sicher zu erlegen. Wir setzen die Waffe insbesondere auf Gänse ein, um den Grünland- und Ackerfruchtschäden Herr zu werden. Bei Windstille sind uns Erlegungen bis 240m gelungen. Das ist sehr beeindruckend, gerade, weil wir im Übrigen selten über 100m Entfernung schießen müssen und konnten. Bei Seitenwind schießt man schon gerne mal vorbei.

Einzig das Hawke-Glas aus dem Angebot ist - wie erwartet- nicht sonderlich gut und in der Dämmerung schlecht. Da wird bei Gelegenheit ein Austausch stattfinden. Von Anschütz gibt es die 1771 in vergleichbarer Ausstattung, die sicher hochwertiger und angeblich noch präziser ist. https://jga.anschuetz-sport.com/index.php5?produktID=1788&menu=624&sprache=0&produktShow=detail.
Was hast du für die Weihrauch gezahlt im Packet?
Wie ist der Abzug?
 
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Warum eigentlich .17 Hornet in einer RepB, wo doch die .17 Rem. angeblich (?) die bessere Konstruktion ist?
Wegen der kompakten und leichteren Hornet-Systeme?
 
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Moin, ich habe seit Jahrzehnten eine 22lfb-Anschütz, eine .22Mag-Krico und eine .22 Hornet(Walther-Matchwaffe) im Einsatz im Niederwildrevier. Von diesen war die Hornet am häufigsten im Einsatz, die Wirkung der Magnum auf Fuchs aber bis 70m auch ausreichend.

Seit dem Sommer haben wir eine https://www.weihrauch-sport.de/jagdwaffen/hw-66-production-2 in .17 Hornet mit Schalldämpfer, Dreibein und Zielfernrohr 6-24x44, als Patrone die Hornady V-Max. Die Waffe konnten wir in einem Sonderangebot sehr günstig kaufen. Seitdem stehen die anderen .22-Büchsen im Zweitschrank für die selten genutzten Waffen. Obwohl ich im Übrigen nur mit älteren Waffen jage, käme mir als Schonzeitbüchse keine alte Technik und kein anderes Kaliber mehr ins Haus. Für .22 Hornet oder .222 spricht nur, wenn man sie regelmäßig auf Wettkämpfen einsetzen will.

Die Waffe schießt auf 200m Fleck. Fuchs bis 140 m sicher, sofern man im Bereich der "9" abkommt. Auf Dachs habe ich noch keine Erfahrung. Kleineres Wild ist aufgrund der hohen Vergrößerung und der Geschoßwirkung bis 200m sicher zu erlegen. Wir setzen die Waffe insbesondere auf Gänse ein, um den Grünland- und Ackerfruchtschäden Herr zu werden. Bei Windstille sind uns Erlegungen bis 240m gelungen. Das ist sehr beeindruckend, gerade, weil wir im Übrigen selten über 100m Entfernung schießen müssen und konnten. Bei Seitenwind schießt man schon gerne mal vorbei.

Einzig das Hawke-Glas aus dem Angebot ist - wie erwartet- nicht sonderlich gut und in der Dämmerung schlecht. Da wird bei Gelegenheit ein Austausch stattfinden. Von Anschütz gibt es die 1771 in vergleichbarer Ausstattung, die sicher hochwertiger und angeblich noch präziser ist. https://jga.anschuetz-sport.com/index.php5?produktID=1788&menu=624&sprache=0&produktShow=detail.

Ungedämpft ist die .17H schon deutlich lauter als die .22H.
Aber womit würdest Du denn die Lautstärke der gedämpften .17H vergleichen um sie zu beschreiben?
Welchen Dämpfer hast Du drauf?
 
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Aber womit würdest Du denn die Lautstärke der gedämpften .17H vergleichen um sie zu beschreiben?
Welchen Dämpfer hast Du drauf?
Verbaut ist der Sonic35 Schalldämpfer, ich habe mich auf die Empfehlung des Händlers verlassen. Ein Vergleich ist schwierig, vielleicht so laut wie eine ungedämpfte 22Hornet. Auf freier Fläche fällt es nicht so auf. Auf dem Schießstand hatten wir das Gefühl, sie sei ohne Schalli lauter als der 7x64-Stutzen.

Unsere Waffe hat den Direktabzug, der trocken steht.
 

FTB

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Wo hast du das gute Stück denn bekommen? Sowas würde mich auch interessieren.
 
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