Schonzeitbüchse Fabrikat, Kaliber, Glas

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Ich hab jetzt ca 20 Winterfüchse, 3 Waschbären und 2 Dachse damit erlegt.

Mein Fazit: Selbst mit der V-Max ist die Magnum das wirklich unterste Ende der vertretbaren Kaliber auf Raubwild.


Wahrscheinlich reicht die Geschwindigkeit der Magnum nicht, um die V-Max zum Totalzerleger zu machen.
Hast du die RWS Teilmantel Hohlspitz schon probiert?
 
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War heute zum Unstellen eines Sitzes. Schonzeitbüchse kam mit raus. 12/7o und .30-06 mit 1,5-6x42.
 
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War heute zum Unstellen eines Sitzes. Schonzeitbüchse kam mit raus. 12/7o und .30-06 mit 1,5-6x42.
Darfst du ja, ist aber nicht was ich suche.

Gestern Revierunde:
1 Fuchs
2x ein kleine Gruppe Schwäne
Eine mittlere Gruppe Gänse
3 St Rehwild
200 Enten
1 Nutria

So sehen hier die Verhältnisse aus. Sauen bewegen sich im offenen Gelände, welches Teils den Blick über mehrere Kilometer zulässt nur Nachts.
Auch als ganz großer Liebhaber von kombinierten Waffen, den Schrotlauf brauche ich dabei nicht.
Eine leise oder gar gedämpfte Kugel reicht und eröffnet ein paar neue Möglichkeiten in der Nähe vom Dorf und den Maissilos vom Kuhstall.
 
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Gab es damals nicht Schonzeitbüchsen wegen dem geringeren Knall?
Was war der ursprüngliche Grund, für eine Schonzeitbüchse?
 
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geringes Gewicht, geringer Knall, ernst genommene Hege im Niederwildrevier, Jagd auf den balzenden Tauber und tlw. sehr große Kaninchenbesätze, günstige Munition und die Möglichkeit mit der .22lr auch mal auf dem Hof, im Dorf für Ordnung sorgen zu können.
 
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Und was würde so als maximales Kaliber für eine ernsthafte Schonzeitbüchse angesehen?
22 Hornet? Oder 222 Rem.?
 
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geringes Gewicht, geringer Knall, ernst genommene Hege im Niederwildrevier, Jagd auf den balzenden Tauber und tlw. sehr große Kaninchenbesätze, günstige Munition und die Möglichkeit mit der .22lr auch mal auf dem Hof, im Dorf für Ordnung sorgen zu können.
Denke mal die Gründe sind alle genannt.
Von der Wichtung her (früher)
Munitionspreis
Verwertbarkeit von Kleinwild
Hinterlandgefährdung
Schussknall

Und natürlich schonen des guten Drillings.
 
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Jo,
wenn es vor allem leise bleiben soll, dann Randfeuer, also hmr oder wmr.
Die Hornets machen schon ganz schön Krach.
Ist aber auf Fuchs nicht optimal.
 
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Einzellader-Repetierbüchse in .22lfB und "Büchsflintchen" in .22WCF (alias 5,6x35RVierl.), 9,1x40R oder 7x36R/9x36R-Tesching mit Schrotlauf Kal. 36 (.410), allenfalls mal Kal. 28, war früher "Schonzeitbewaffnung". ;)
 
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Aktuell geht meine Überlegung Richtung 17 Hornet. Klar, das würde dann was neues werden, recht teuer, aber eventuell mit SD.
Alternative 2, 22wmr aus sentimentalen Gründen.

22 wmr ist ja umfassend beleuchtet. nochmal zurück zur Eingangs geäusserten 2ten Präferenz also 17 Hornet und deren Abgrenzung.


Die 17 Hornet z.B. mit dem 1,3 g V Max ist für mich die bestmögliche Wahl, wenn es darum geht die Abprallgefahr und damit die Hinterlandgefährdung maximal möglich zu reduzieren. Schnell, leicht, extrem zerlegefreudig und völlig ausreichend nur die hälftige Power der 222 / 223. Damit kann ich Schüsse nehmen, die ich mit der bleifrei großen Kugel niemals abgeben würde. Teilweise extreme Streubebauung sorgt diesbezüglich nunmal für ganz besondere Vorraussetzungen. Nur deshalb führe ich das Kaliber selber, allerdings in einem Einstecklauf in meiner Ansitzwaffe als Ergänzung zur schalenwildzulässigen Kugel. Habe die ziemlich neu , aber damit haut es die Füchse schon gehörig aus dem Trainingsanzug.

Als stand alone Kaliber ist mir die 17 Hornet aber definitiv zu dünn bzw man hat ein sehr sehr spezielles Einsatzgebiet.

Worauf basiert die Einschätzung ?

1. Der Grenzbereich der 17 Hornet sagen wir von 150 bis 250 m wird irgendwie immer überbewertet. Für mich ist das Einsatzgebiet identisch zur 22 Hornet
( also Fuchs auf 100 m / 120 m ) mit Option auf durchaus mal weiter, aber eben nur unter perfekten Bedingungen, aber auch der Konsum einer recht windigen Folge Varmint compilation 17 Hornet auf youtube macht daraus kein " Weitschusskaliber".

2. Die 17 Hornet Repetierer sind alle dem Zeitgeist folgend irgendwie varmintmässig konfiguriert. Eine Anschütz 1771 z.B. ist unbestritten ziemlich gut, aber wiegt nackt auch mal eben 3,6 kg und man läuft mit Glas, Montage, Dämpfer schnell Richtung 5 kg. Savage, Ruger, CZ dito. Das ist das genaue Gegenteil von leicht und führig im Sinne des Anforderungsprofils einer " Schonzeitwaffe" . Da kann ich auch meine Ansitzwaffe mit rumschleppen beim Pirschen etc.

3. Die 17 Hornet mit einem schnellen, extrem leichten Vollzerleger ist maximal ablenkungsgefährdet. Also die ganzen Vorteile werden gleichzeitig zu Ihrem größten Nachteil. Nicht immer kommt der Fuchs auf dem Golfrasen/ Saatacker und jedes kleinste Hindernis wird schnell zum Problem und nachts sieht man das einfach zum Teil nicht.

Ich halte die Kategorie 222 ( 223 wenn neu ) für deutlich universeller. Mit Dämpfer wirklich leise und nicht lauter als die 22 wmr. 150 % mehr Geschossgewicht und Power und ähnlich rasant liegt die GEE auch bei 180 / 200 m. Ganz gut kurzlaufgeeignet, um eine handlebare Waffenlänge mit Dämpfer hinzukriegen. Rehwildzugelassen und legal, um auch mal nen Frischling zu verhaften, wenns pressiert.

Meine Ansitzschiessmaschine wiegt 5 kg. Der Repetierer in 222 rem ausgehfertig 3,5 kg mit Glas, Dämpfer etc ggf nen Schnaps mehr.


20210120_213449.jpg
 
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22 wmr ist ja umfassend beleuchtet. nochmal zurück zur Eingangs geäusserten 2ten Präferenz also 17 Hornet und deren Abgrenzung.


Die 17 Hornet z.B. mit dem 1,3 g V Max ist für mich die bestmögliche Wahl, wenn es darum geht die Abprallgefahr und damit die Hinterlandgefährdung maximal möglich zu reduzieren. Schnell, leicht, extrem zerlegefreudig und völlig ausreichend nur die hälftige Power der 222 / 223. Damit kann ich Schüsse nehmen, die ich mit der bleifrei großen Kugel niemals abgeben würde. Teilweise extreme Streubebauung sorgt diesbezüglich nunmal für ganz besondere Vorraussetzungen. Nur deshalb führe ich das Kaliber selber, allerdings in einem Einstecklauf in meiner Ansitzwaffe als Ergänzung zur schalenwildzulässigen Kugel. Habe die ziemlich neu , aber damit haut es die Füchse schon gehörig aus dem Trainingsanzug.

Als stand alone Kaliber ist mir die 17 Hornet aber definitiv zu dünn bzw man hat ein sehr sehr spezielles Einsatzgebiet.

Worauf basiert die Einschätzung ?

1. Der Grenzbereich der 17 Hornet sagen wir von 150 bis 250 m wird irgendwie immer überbewertet. Für mich ist das Einsatzgebiet identisch zur 22 Hornet
( also Fuchs auf 100 m / 120 m ) mit Option auf durchaus mal weiter, aber eben nur unter perfekten Bedingungen, aber auch der Konsum einer recht windigen Folge Varmint compilation 17 Hornet auf youtube macht daraus kein " Weitschusskaliber".

2. Die 17 Hornet Repetierer sind alle dem Zeitgeist folgend irgendwie varmintmässig konfiguriert. Eine Anschütz 1771 z.B. ist unbestritten ziemlich gut, aber wiegt nackt auch mal eben 3,6 kg und man läuft mit Glas, Montage, Dämpfer schnell Richtung 5 kg. Savage, Ruger, CZ dito. Das ist das genaue Gegenteil von leicht und führig im Sinne des Anforderungsprofils einer " Schonzeitwaffe" . Da kann ich auch meine Ansitzwaffe mit rumschleppen beim Pirschen etc.

3. Die 17 Hornet mit einem schnellen, extrem leichten Vollzerleger ist maximal ablenkungsgefährdet. Also die ganzen Vorteile werden gleichzeitig zu Ihrem größten Nachteil. Nicht immer kommt der Fuchs auf dem Golfrasen/ Saatacker und jedes kleinste Hindernis wird schnell zum Problem und nachts sieht man das einfach zum Teil nicht.

Ich halte die Kategorie 222 ( 223 wenn neu ) für deutlich universeller. Mit Dämpfer wirklich leise und nicht lauter als die 22 wmr. 150 % mehr Geschossgewicht und Power und ähnlich rasant liegt die GEE auch bei 180 / 200 m. Ganz gut kurzlaufgeeignet, um eine handlebare Waffenlänge mit Dämpfer hinzukriegen. Rehwildzugelassen und legal, um auch mal nen Frischling zu verhaften, wenns pressiert.

Meine Ansitzschiessmaschine wiegt 5 kg. Der Repetierer in 222 rem ausgehfertig 3,5 kg mit Glas, Dämpfer etc ggf nen Schnaps mehr.


Anhang anzeigen 152135
Vie hast du den Dämpfer am esl befestigt und was für ein Dämpfer ist das?
 
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Du hast schon einen Drilling und suchst eine Schonzeitbüchse als immer dabei und leise 2. Waffe beim Ansitz? Kenn ich und hab ich: mündungslanger Einstecklauf in .22 Hornet in meinem Drilling. Hat mir gestern 4 Füchse in den Schnee gelegt und schießt so präzise, dass ich damit jederzeit auch einen Scheibenwettkampf aufnehmen würde. Aber ein zweites Gewhr auf den Ansitz schleppen ist sch.... und als immer dabei hast Du garantiert verpasste Gelegenheiten, wo es ein größeres Kaliber erforderte.
 
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