Schrot auf Drückjagd

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In der ehemaligen DDR ....., die Standardwaffe war eine Doppelflinte mit SEM und ZF-vier. Damit sind Unmengen Sauen gefallen, natürlich mit FLG. Wenn die Waffe darauf abgestimmt wird oder es halt nur zwei Sorten FLG gibt, klappt das auch. 50m mit Glattlauf, 75 bis max. 100m mit gezogenem Flintenlauf, dann ggfs. mit Treibspiegel-FLG.
Eine Flinte mit gezogenem Flintenlauf, die in der DDR gebaut & geführt wurde, is mir noch nie untergekommen,.... da würd ich gern mal eine sehen....und natürlich ausprobieren.

Gruß

HWL
 
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Eine Flinte mit gezogenem Flintenlauf, die in der DDR gebaut & geführt wurde, is mir noch nie untergekommen,.... da würd ich gern mal eine sehen....und natürlich ausprobieren.

Gruß

HWL
Nein, das meinte ich nicht, da habe ich Historie und Gegenwart (meist USA-Produkte) vermengt undrachlich unsauber nicht getrennt.
Bevor jemand meckert: Treibspiegel-FLG gab es so in der DDR auch nicht, genauso wenig wie Bananen, Farbfernsehen, Lebensfreude und richtige Autos...oder doch :) ?
 
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Man könnte doch Kimme und Korn ein wenig anpassen, so viel sollte nicht zu tun sein, die Kimme etwas vertiefen (wenn möglich) oder höheres Korn rein und dann solange abfeilen, bis es passt. Für das Geld, für das die ZH üblicherweise den Besitzer wechseln (meist inkl. WL), kann man tatsächlich gar nix sagen.
Ja, da habe ich auch schon drüber nachgedacht. Kimme verändern ist eher suboptimal, weil die von Natur aus extrem niedrig ist. Hatte das Korn auch schon ausgebaut, um es zu begutachten. Ist eine sehr enge Schwalbenschwanzpassung. Man könnte es aus dem Vollen feilen, was aber sehr viel Sorgfalt verlangt, damit es am Ende nicht wackelt. Die dafür notwendigen Feilen für die Feinmechanik muss ich mir erst mal besorgen. Und dann muss ich mich sehr zusammennehmen, denn für einen gelernten Schmied wird so ein Fummelkram zur Herausforderung. Ach ja, ein geeignetes Schraubstöckchen habe ich auch noch nicht. :unsure:;)
Wmh HH
 
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Ja, da habe ich auch schon drüber nachgedacht. Kimme verändern ist eher suboptimal, weil die von Natur aus extrem niedrig ist. Hatte das Korn auch schon ausgebaut, um es zu begutachten. Ist eine sehr enge Schwalbenschwanzpassung. Man könnte es aus dem Vollen feilen, was aber sehr viel Sorgfalt verlangt, damit es am Ende nicht wackelt. Die dafür notwendigen Feilen für die Feinmechanik muss ich mir erst mal besorgen. Und dann muss ich mich sehr zusammennehmen, denn für einen gelernten Schmied wird so ein Fummelkram zur Herausforderung. Ach ja, ein geeignetes Schraubstöckchen habe ich auch noch nicht. :unsure:;)
Wmh HH
Dann könnte man es auch dem BüMa geben, der hat ggfs. was im Schatzkästchen, was grob passt und er kann auch im kommenden Jahr noch seine Dienste anbieten. Wobei mich das Selbermachen ja auch stets reizt.
Bei Militärwaffen gibt es die Korne (?) oder Körner (?) ja in diversen Größen zum Selberrunterfeilen für kleines Geld.
 
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Ich bin beim Googlen grad mal im Pirsch-Forum gelandet und hab in einem Fred von 2008 was über Flitenlaufgeschosse gelesen. Die sind ja soooo pöööööhhhhse wegen der Abprallergefahr....
Komisch, dass genau das heute bei der Verwendung von bleifreien Geschossen mit der 3-fachen E100 keinen mehr stört.
Die Zeiten ändern sich eben...
Gruß-Spitz
 
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Eine Flinte mit gezogenem Flintenlauf, die in der DDR gebaut & geführt wurde, is mir noch nie untergekommen,.... da würd ich gern mal eine sehen....und natürlich ausprobieren.

Gruß

HWL
Hatte ich schon selbst in der Hand gehabt. Nannte sich Pardoxlauf. In der Regel wurde das nur bei einem Lauf des Laufbündels verbaut, indem ein kurzes, mit Drall versehenes Stück, in den Lauf eingesetzt worden ist. Das heißt, es genügte nur ein kurzes Stück, nicht der ganze Lauf musste mit einem Drall versehen werden. Hinzu kam ja noch, daß so gut wie alle Gesellschaftswaffen über ein Zielfernrohr verfügten, was das Trefferbild zusätzlich verbesserte. Es hat funktioniert. Ich finde nicht dass das Flintenlaufgeschoß ein Notbehelf ist, die Waffe muss nur entsprechend vorbereitet sein, d.h. mindestens über eine Kimme, zum genauen anvisieren verfügen. Wenn ich nur über Laufschiene und Korn schieße, brauche ich mich nicht über ein schlechtes Trefferbild wundern.
Ausserdem muss ich natürlich beachten, daß die Läufe einer Flinte sich bei 35 Metern kreuzen. dass ist das eigentliche Problem ! Deshalb ist nicht zu erwarten, daß jenseits der 35 Meter, nur über Laufschiene und Korn geschossen, ein halbwegs zufriedenstellendes Trefferbild zu produziert wird. Auch bei einer Büchse muss die Munition zum Lauf passen und nicht nur einfach das passende Kaliber verschossen werden und alles ist gut, dass sollte doch mittlerweile auch jeder wissen.
 
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Hatte ich schon selbst in der Hand gehabt. Nannte sich Pardoxlauf. In der Regel wurde das nur bei einem Lauf des Laufbündels verbaut, indem ein kurzes, mit Drall versehenes Stück, in den Lauf eingesetzt worden ist. Das heißt, es genügte nur ein kurzes Stück, nicht der ganze Lauf musste mit einem Drall versehen werden. Hinzu kam ja noch, daß so gut wie alle Gesellschaftswaffen über ein Zielfernrohr verfügten, was das Trefferbild zusätzlich verbesserte. Es hat funktioniert. Ich finde nicht dass das Flintenlaufgeschoß ein Notbehelf ist, die Waffe muss nur entsprechend vorbereitet sein, d.h. mindestens über eine Kimme, zum genauen anvisieren verfügen.
Wieder was gelernt...

Ich dachte immer, das wär mehr was englisches,... dass das auch in der "DDR" üblich war, war mir neu.

Gruß

HWL
 
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Wieder was gelernt...

Ich dachte immer, das wär mehr was englisches,... dass das auch in der "DDR" üblich war, war mir neu.

Gruß

HWL
Nö,
Paradoxläufe gab es hier nicht. Zumindestens nicht in Stückzahlen. Die "normale" Waffe war eine 35/70 Kal 12 oder 16 mit einem Zeiss Jena Ziel 4 drauf. Und es gab Leute, die damit 100 Sauen im Jahr umgehauen haben. Ohne Drückjagd, ohne NZT.
Gut, dass es dass jetzt nicht mehr gibt...:giggle::ROFLMAO:;)
Gruß-Spitz
 
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