Schrotkaliber Hase/Fuchs

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#33
Wer mit 30g Vorlage "hinterher schießt", der trifft auch mit 53g Vorlage nix. Ist die Deckung der jeweiligen Patrone aus der spezif. Flinte schlecht, nützt eine höhere Vorlage auch nix. Wird die Vorlage zu hoch, nimmt sie in der Hülse Platz für das TLM weg, was dann geringere Vo und damit geringere Schußweite und geringere Eindringtiefe (v.a. bei Winterbalg und "harten" Federn, wie z.B. Gänse problematisch) zur Folge hat.
Nicht umsonst ist man der Meinung im klass. Flintenland England, daß 1oz. (28,4g) Vorlage völlig ausreichend ist.
 
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#34
@Sirius
Warum man in England 1 Unze als ausreichend betrachtet hat doch eher mit Waffengewicht (relativ zierliche Doppelflinten) und hoher Schussanzahl pro Tag zu tun.

Wenn ich eine Standard Browning 525 oder Beretta 686 im Kaliber 12 mit mir herumschleppe dann ist von der reinen Performance her aus meiner Sicht eine hochwertige (Zwischenmittel!!) 36-38 Gramm Patrone mit 2,9-3,3mm Schrotgröße für alles Wild mehr als ausreichend.
Ich selber verwende (bin aber wirklich net der große Niederwildjäger) B&P Winter mit 38 Gramm, B&P Long Range mit 36 Gramm, RC 4 mit 36 Gramm und von RC die JK6 ebenfalls mit 36 Gramm.
Klar - lauf ich mit einer 20er herum dann wähl ich auch 28-30 Gramm maximal - a 76er tu ich mir doch freiwillig aus den leichten Flinten nicht an.
 
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#36
.., je besser der Schütze, desto geringer kann die Vorlage ausfallen.
Der angenehme Nebeneffekt, weniger Rückschlag und die Garbe ist dann auch noch oft schneller unterwegs und öffnet sich etwas später. (Schrot-Größe, Choke und Zwischenmittel Material, sind natürlich zusätzliche Parameter)
 
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#37
Ich selber verwende (bin aber wirklich net der große Niederwildjäger) B&P Winter mit 38 Gramm, B&P Long Range mit 36 Gramm, RC 4 mit 36 Gramm und von RC die JK6 ebenfalls mit 36 Gramm.
Na hoffentlich hast du das Deckungsbild auch mal kontrolliert. Nicht jede Flinte hat mit jeder Patrone eine optimale Deckung.
Ich hab mal mit eine Kombinierten Versuche mit verschiedenen Jagdpatronen gemacht, da waren tatsächlich welche dabei die den Karton sehr ungleichmäßig durchsiebt haben, während andere zwar wesentlich engere aber dafür viel gleichmäßigere Deckung mit weniger Vorlage brachten.
 
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#38
Ja
Sollte aber selbstverständlich sein - die zwei stunden Aufwand sind schon drin
Muss aber sagen dass mich die rc und b&p bei meinen bis jetzt drei jagdflinten noch nie enttäuscht haben
Sowohl bei der alten Beretta 686 wie auch bei der ase90 waren sie wirklich gut und gleichmässig
Bei der Gamba daytona hab i nur rc probiert
Eine kombinierte Sabatti in 20/76 war wirklich zickig - hier haben nur die Remington nitro Express gute Ergebnisse erbracht
Ich schieß aber auch relativ offene chokes - engster ist Improved modified - sonst modified am oberen Lauf
 
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#43
Auf Treibjagden seit vielen Jahren und unzähligen Hasen und Füchsen nach wie vor 20/70 28-32gr in 3,5mm.

3-3,2mm langt in der Regel für jede Treibjagdsituation bei angepasster Entfernung. Nur verschätzt man sich einmal um ein paar Meter, nasser Balg oder muss bei einem angeschossen Hasen oder Fuchs aushelfen wirst du mit feinen Schrot sehr schnell an die Grenzen kommen, denn dann hilft dir die schönste Deckung nichts mehr, weil du auf Durchschlagskraft angewiesen bist.

Unsere alten Jäger schießen heute noch 3,5mm-4mm aufwärts auf Treibjagden und das mit besten Erfolg.

In dem Sinne

Gruß & Wmh
Kn
 
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#45
Man sollte immer testen ob Patrone und Waffe zusammen passt und gute Deckung gibt.Deckung geht vor Durchschlag.
Am Ansitz nehme ich aber gern etwas mit mehr Durchschlag für den Fuchs oder Dachs. Enge Garbe und viel Power haben die grünen Remington die schwarze Waidmannsheil und die Horrido in 16-70.
Am Ansitz lade ich meist 3,2 oder 3,5mm.
Auf Treibjagd ist meist braune Waidmannsheil mit 3mm im Lauf. Selten mal ne Streu oder ne 3,5mm.
 
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