Schutz vor Nässe

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25 Dez 2018
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Hallo Freunde der Jagd,

Schreibt mal wie ihr Eure Waffe in der Praxis vor Nässe schütz. Ich packe meine sobald es zu regnen beginnt unter meinen Poncho rein.
Bei mir: Lodenfutteral locker drüber legen. Oder die Waffe mit unter die Lodenkotze.

Alternativ hab ich statt den Plastik-Dingern, wie sie bei den meisten ZF beiliegen, selbstgemachte "Bikinis" aus Stoff. Würde auch für die meisten regnerischen Wetterlagen reichen, ist bei mir aber primär für Schnee und angelaufene/angereifte Linsen im Winter im Einsatz.

Der ganze Plastik-Kram ist mir zu laut.
Und fast ausnahmslos taugt er auch nicht wenn man mit PARD oder Vorsatzgerät unterwegs ist. Meine "Selbstgenähten" haben die Gummibänder lang genug um auch dann noch zu passen.
 
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Bei Regen suche ich mir gewöhnlich einen Sitz mit Dach....
Auf DJ ist das Lodenfutteral dabei und wenn es gar nicht anders geht, hängt die Kanone mit der Mündung nach unten auf der Schulter.
 
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Schnellfutteral aus Loden. Hat auch den Vorteil, daß nix klappert, wenn man auf engen Sitzen irgendwo gegen kommt.
 
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Bei Regen suche ich mir gewöhnlich einen Sitz mit Dach....
....und wenn du vom Regen überrascht wirst??? :unsure: Am Feld haste ja meistens offene Leitern.
hängt die Kanone mit der Mündung nach unten auf der Schulter.
:unsure:Bei nem richtigen ! ,,Guss" nützt dir das gaaaar nix, da läuft nämlich die Brühe oben rein und am Lauf wieder raus ;)( ☝️ ☝️ ☝️ Wasser sucht sich seinen Weg).
MfG.
 
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In der Regel gehe ich bei Regen auf einen Sitz mit Dach oder Kanzel mit Dach. Bei Treib/Drückjagden ist die Waffe im Lodenfutteral dabei und kommt - wenn es sein muss - unter den Lodenumhang. Hat bis jetzt eigentlich immer recht gut funktioniert. Und ein bissl Regen sollte jede Waffe abkönnen. Hauptsache man vergisst hinterher die Pflege nicht.


Gruß der olle pudlich
 
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Nichts ist für einen Jäger nerviger, wenn man bei der Ansitz- oder Drückjagd „Oben ohne“ dem Wetter in Form von Regen und Schnee ausgesetzt ist. Ein Ansitz- oder Angelschirm ist bestens dazu geeignet, den Jäger und seine Ausrüstung vor genannten Wetterlagen gut im Trockenen zuhalten.

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Mit 2-3 langen Kabelbindern ist der Schirm ruckzuck am z.B. Drückjagdbock befestigt. Ist mit Regen zu rechnen, montiere ich den Schirm sofort. Erst wenn der Regen dann später kommen sollte, wird der Schirm aufgespannt. Hecktisches Hantieren während der laufenden Jagd kann somit im Vorfeld vermieden werden.

p.s.: Lange Kabelbinder gehören immer mit in den Jagdrucksack

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Die beiden abgebildeten Schirme haben einen Durchmesser von 1,70 m

Zu beachten ist, dass man einen Schirm verwendet, der auch eine ausreichende Größe/Spannweite hat. Bewährt hat sich eine Mindestgröße ab 1,70 m im Durchmesser. Alles was unter diesem Maß eingesetzt wird, verursacht bei den meisten von uns dann „feuchte Knie“ im Sitzen.

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Einige „Schirm“-Händler geben statt des Durchmessers beim Schirm, die Bogenspannweite an. Die ist in der Regel natürlich erheblich größer als der Durchmesser. Ebenso wird im Markt ein Schirm von vielen Händlern mit einem Durchmesser von 1,70m angeboten, der aber tatsächlich nur 1,50 m hat. Ich bin da auch drauf reingefallen. Im W&H Shop wurde nach meiner Reklamation die Maße vom dort angeboten Ansitzschirm auf 1,50 m geändert. Es war bisher nie aufgefallen, weil keiner nachgemessen hatte. Vom Parey Verlag erhielt ich für meinen „kleinen“ Schirm einen satten Preisnachlass – besten Dank dafür. Andere Händler haben bis heute die Maße bei dem Modell noch nicht geändert.

Fazit
Aufpassen beim Kauf, dass die genannten Maße auch tatsächlich stimmen.


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Warum man hier das Dach vergessen hat...?
 
Zuletzt bearbeitet:
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....und wenn du vom Regen überrascht wirst??? :unsure: Am Feld haste ja meistens offene Leitern.

:unsure:Bei nem richtigen ! ,,Guss" nützt dir das gaaaar nix, da läuft nämlich die Brühe oben rein und am Lauf wieder raus ;)( ☝️ ☝️ ☝️ Wasser sucht sich seinen Weg).
MfG.

Feld haben wir wenig und wenn stehen da Kanzeln und einzelne Leitern, immer mit Dach.
Und selbstverständlich nützt das kopfüber tragen.
 
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Mit einem ordentlichen Hut und einer Lodenkotze kann man auch bei Regen komfortabel im schlechten Wetter auf der Leiter hocken. Für die Waffe ein Schnellfutteral aus Loden, und alles ist gut.
 
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Also ich hab meine Büchse auch schon in den Müllsack gesteckt. Der ist klein und passt in die Manteltasche. In den Rockies, wo man leicht unterwegs ist, ging das gut.
 

EJG

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Wir haben keine Hochsitze und jagen sehr oft bei Regen. Am besten mit Stainless Buechsen. System/Bettungs Bereich wird gut eingeoelt vor dem Zusammenbau. Wenn die Buechse sehr dreckig ist mit dem Schlauch abspritzen (selten) danach mit Pressluft und mit WD40 od aehnlich abfluten und wieder abblasen. Dann abwischen. Lauf einmal durchziehen. Riemen separat trocknen, Riemenbuegel natuerlich auch einspruehen.
edi
 
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Nichts ist für einen Jäger nerviger, wenn man bei der Ansitz- oder Drückjagd „Oben ohne“ dem Wetter in Form von Regen und Schnee ausgesetzt ist. Ein Ansitz- oder Angelschirm ist bestens dazu geeignet, den Jäger und seine Ausrüstung vor genannten Wetterlagen gut im Trockenen zuhalten.

Anhang anzeigen 194607

Mit 2-3 langen Kabelbindern ist der Schirm ruckzuck am z.B. Drückjagdbock befestigt. Ist mit Regen zu rechnen, montiere ich den Schirm sofort. Erst wenn der Regen dann später kommen sollte, wird der Schirm aufgespannt. Hecktisches Hantieren während der laufenden Jagd kann somit im Vorfeld vermieden werden.

p.s.: Lange Kabelbinder gehören immer mit in den Jagdrucksack

Anhang anzeigen 194608
Die beiden abgebildeten Schirme haben einen Durchmesser von 1,70 m

Zu beachten ist, dass man einen Schirm verwendet, der auch eine ausreichende Größe/Spannweite hat. Bewährt hat sich eine Mindestgröße ab 1,70 m im Durchmesser. Alles was unter diesem Maß eingesetzt wird, verursacht bei den meisten von uns dann „feuchte Knie“ im Sitzen.

Anhang anzeigen 194609

Einige „Schirm“-Händler geben statt des Durchmessers beim Schirm, die Bogenspannweite an. Die ist in der Regel natürlich erheblich größer als der Durchmesser. Ebenso wird im Markt ein Schirm von vielen Händlern mit einem Durchmesser von 1,70m angeboten, der aber tatsächlich nur 1,50 m hat. Ich bin da auch drauf reingefallen. Im W&H Shop wurde nach meiner Reklamation die Maße vom dort angeboten Ansitzschirm auf 1,50 m geändert. Es war bisher nie aufgefallen, weil keiner nachgemessen hatte. Vom Parey Verlag erhielt ich für meinen „kleinen“ Schirm einen satten Preisnachlass – besten Dank dafür. Andere Händler haben bis heute die Maße bei dem Modell noch nicht geändert.

Fazit
Aufpassen beim Kauf, dass die genannten Maße auch tatsächlich stimmen.


Anhang anzeigen 194612
Warum man hier das Dach vergessen hat...?
Ich finde das eine gute Idee und müsste mich entsprechend auch mal schlau machen, für einen solchen Schirm. Die wenigsten Sitze, welche wir haben, fürfügen über ein Dach. Oder aber es gibt zuweilen oftmals nicht mal welche, da wo ich jage. Man liegt im Gelände und legt auf dem Rucksack auf. Umso ungemütlicher wird es dann bei Regen.

Wie ist es bezüglich Lärm mit einem solchen Schirm, wenn da Regen drauf prasselt? Stört sich Wild daran oder geht das ohnehin im Rauschen vom Rege unter?
 

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