Schwarzwild 2020/2021

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Bei uns ist der Raps immer etwas später. Bin gespannt wie's dieses Jahr wird. Der neue Großbauer und seine Frau sind auch Jäger, die Drescher- und Traktorfahrer auch sehr gut drauf! Super Absprache, und fahren auch so wie wir wollen! Natürlich halten wir die auch bei Laune 😁😁

Waidmannsheil!
 
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Nachdem ich vorletzte Nacht 3h einen ÜL verfolgt hatte, aber nicht zum Schuss kam und vorher schon ne ganze Nacht draußen war, hab ich letzte Nacht einen JJ den Sitz überlassen. Um 21:30 saß er an der Kirrung, die Nachts zuvor zum 1.Mal angenommen war. 23:30/0Uhr hab ich ihm gesagt und was soll ich sagen:
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31kg ÜL-Keilerchen. War seine erste Sau die er geschossen hat, nachdem er im Mai schon seinen 2. Bock bei mir schießen durfte.
War noch ein weiterer ÜL dabei, also definitiv nicht die Sau die ich vor hatte.
vielen Dank an den Herrn Käfer, der mir ein paar ha Dickung beschert hat, die vorher ein totes, dunkles Loch war ;)
 
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Auch die schwedischen Kirrungen werden wieder angenommen!

Einzelner ÜLK, 45kg, hat die 7x65R nicht so gut vertragen;)

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Bevor sich jemand über den ausgestreuten Mais aufregt: der ist hier vøllig legal. Tauben, Eichelhæher und Dachse freuen sich (aber nicht mehr lange, der Dachs geht hier am 1/8 auf :devilish: :evil:)
 
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Keiler, ca 55 Kilo, 22 Uhr auf dem Grünland zwischen Feldinsel und geerntetem Weizen.
Es mußte recht schnell gehen, sein Kommen war zu erwarten, die kurz zuvor aus der Dickung ausgetretene junge Ricke mit zwei Kitzen hat unvermittelt und ohne zunächst erkennbaren Grund hochflüchtig die Fläche geräumt.

Die Waffe, ein 98er im hochwildtauglichen Kaliber, war zuvor schon auf den ehemaligen Weizenschlag ausgerichtet.

Eile war geboten, die Sau überfällt das Grünland um am Stacheldrahtzaun nach dem Durchgang zu suchen.

Ziel erkannt und angesprochen, Vorder & Hintergelände frei, natürlicher Kugelfang gegeben.

Wie gut, daß ich mit der geerbten Waffe zuvor einige Probeschüsse abgegeben hatte.

Toitscher Stecher und die ungewohnte originale Flügelsicherung, kombiniert mit einem uralten 42er Habicht.

Das Stück verhofft am Zaun, das bietet mir die Gelegenheit, das Ziel sicher zu erfassen. Einstechen, der Schuß bricht.

Ich sehe sich die Sau überschlagen, kurzes Schlegeln, repetieren, auf dem Ziel bleiben, keine Regung mehr.

Nach 10 Minuten baume ich ab und trete an das sicher verendete Stück heran, halte inne und gebe ihm sodann, der guten waidmännischen Tradition gehorchend, den letzten Bissen, den ich zuvor an der Eiche gebrochen habe, unter der er ausgetreten ist.

Foto gibt´s auch, aber leider nicht sonderlich gelungen, deswegen hier jetzt nicht.

Für die Statistik:

98er, Entfernung gute 50 Gänge, 7x64 mit S&B 11,2 Gramm. Kugel kurz hinter dem linken Blatt angetragen, Ausschuß - bei erstaunlich geringer Entwertung - im unteren Drittel des rechten Blattes.
 
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Am Sonntag Abend saß ich an der Kirrung und spekulierte eigentlich auf einen Frischling der schon fest verplant, für eine Grillfeier am nächsten Wochenende war. Eine bekannte Bache mit 6 Frischlingen war wieder regelmäßig anzutreffen aber auch ein großer Keiler zog dort unregelmäßig seine Fährte und konnte von der Kamera ab und zu abgelichtet werden.
Kurz nach 22 Uhr ein knacken im dichten Springkraut, Wärmebildkamera hoch und nach kurzer Zeit sah ich eine Sau langsam an die Kirrung ziehen durch den Dschungel.
Es war der Keiler, deutlich anzusprechen. Kamera gegen Waffe tauschen war eins, spannen, Absehen hinter dem Blatt platziert und schon brach der Schuss. Mit guter Kugel raste der Keiler davon und es war nur noch lautes krachen des Springkrautes zu hören, nach ein paar Sekunden völlige Stille.
Mir wurde klar das ich diese Sau nicht alleine geborgen bekomme, also Papa angerufen und schon war er unterwegs zu mir. Am Anschuss Lungenschweiss, eine breite Fluchtschneise zog sich durch den dichten Wald. Nach ca. 80meter standen wir vor dem Keiler.
Aufbrechen mitten im Wald war das einzig sinnvolle, denn fast 2 Zentner lassen sich dann doch leichter ziehen. Bergegurt an die Sau und los ging es quer Feld ein ca 300m in Richtung Weg. An den Autos angekommen hieß es aufladen und ab nach Hause. Was danach alles noch von statten geht brauche ich glaube ich nicht mehr erzählen.

Aus einem Frischling wurde ein großer Keiler der bisher mein stärkster und schwerster ist. Heute beim wiegen standen glatte 86Kg auf der Waage.
Erlegt mit einer R93 in .30-06 TTSX Handladung.
Diese Strapazen bei solch einer Erlegung machen die Jagd aus und Vater und Sohn werden sie nie vergessen.

Ich hoffe euch hat die kleine Geschichte gefallen.

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