Schwarzwild 2020/2021

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23 Jan 2014
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WMH allen Erlegern!

Mich verĂ€ppeln sie grade nur, lassen sich blitzen aber immer nur wenn ich nicht da bin 😂

Gestern seid gut nem Monat mal wieder eine gesehen, erst auf 80m im Bestand durchgezogen um dann auf 300m erneut mit GeschwindigkeitsĂŒbertretung die Wiese zu ĂŒberfallen... War ihr wohl zu hell.

Grade schwierig, die frĂŒhe Mast scheint sie nicht auf die abgeernteten MaisĂ€cker ziehen zu lassen gleichzeitig steht noch gut die HĂ€lfte vom Mais, so dass wenn sie wollen, sie Mais mit mehr Deckung bekommen können.
 
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9 Mai 2016
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Jungs, 3 Seiten Off-Topic im Erlegerthread reichen wirklich. Bitte die abgedroschene Feld vs Forst Diskussion hier fortsetzen:
https://forum.wildundhund.de/threads/der-erlegungs-diskussions-thread.126868/
Genau! Erlegerthread. Heute: 3 von 4 beim MaishĂ€ckseln in ca. 10-15 sek. mit der schweren Feldartillerie. Alles ÜberlĂ€ufer, 2 mĂ€nnlich, 1 weiblich. GeschĂ€tzte+- 75/80kg. Den fehlenden Bruch bitte ich mir nachzusehen, aber Maiskolben dafĂŒr? Nein. Spaß hat's gemacht, mehr als manche Kirrungssau!
 

AnhÀnge

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23 Apr 2016
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Lange ĂŒberlegt ob ich das hier schreiben soll, aber sowas gehört eben auch dazu:

Nach meinem ersten,beinahe erfolgreichen Pirschversuch bekam ich wieder eine Nachricht der Kirrungskamera.
Also AusrĂŒstung aufgenommen und los gings.
Am gleichen Tag hatte ich mit dem WBV GerĂ€t einige erfolgreiche ProbeschĂŒsse abgegeben.

10 Minuten spÀter sehe ich wieder die Sauen, 4 starke und ca 25 Frischlinge an der Kirrung, Entfernung 160 Meter. Leichter Regen.

Das Pirschen klappte wieder, bei 70 Meter entschloss ich mich zu schießen.
Im WĂ€rmebildvorsatz bot sich folgendes Bild: die 4 stĂ€rkeren Schweine standen hinter der Kirrung, im Vordergrund ein leuchtender Pulk Frischlinge, einzelne StĂŒcke nicht identifizierbar.
Links davon stehen 2 ÜberlĂ€ufer. (hier hĂ€tte ich nachdenken mĂŒssen. Diese Rotte hat keine ÜberlĂ€ufer)
Beim Ă€usseren ÜberlĂ€ufer Ziel aufgenommen, am Vorderlauf hoch leicht unter der Mitte.
Schuß bricht, ich sehe das StĂŒck vorne einbrechen und dann ohne erkennbare Behinderung mit der Rotte flĂŒchten. Nachschuss ging fehl.

Da ich mir sicher war gut abgekommen zu sein an den Anschuss. An der Kirrung nichts, garnichts!
Nach 90 Minuten abgebrochen.

Bei Tageslicht wieder hin, nichts gefunden.
Hab dann langsam angefangen zu zweifeln ob ich das Zeichnen wirklich gesehen habe.

Bin dann von der Kirrung zu dem Punkt gelaufen an dem ich den Schuss abgegeben hatte um die HĂŒlsen zu holen.

35 Meter vor dieser Stelle liegt ein Knochensplitter!!!! (Röhrenknochen)

Ich hatte durch das WBVG die Entfernung vollkommen falsch eingeschÀtzt!
Der ÜberlĂ€ufer war in Wahrheit ein 12 Kilo Frischling wie alle anderen!
Durch die geringe Entfernung bin ich natĂŒrlich tiefer abgekommen und hab den Lauf getroffen!!!
So ein verfluchter Mist!

Nachsuche mit firmem Hund brachte absolut nichts.

Der erfahrene NachsuchefĂŒhrer meinte, es könne durchaus sein, dass das StĂŒck mit der Rotte mithalten kann und evtl. in einigen Tagen wieder an der Kirrung auftaucht.

Gestern, nach einer Woche waren die Schweine wieder an der Kirrung, ich hoffe ich kann die Sache beenden.

Fazit: mein Mistrauen in die WBVG Technik hat sich auf ĂŒble Weise in RealitĂ€t verwandelt.
Immerhin bin ich mir sicher den Fehler gefunden zu haben.
Werde in Zukunft erstmal beim RestlichverstĂ€rker bleiben, wenns zu dunkel dafĂŒr ist, dann ist das halt so.

War in meine 4. Jagdjahr ĂŒbrigens das erste mal das der Treffer nicht dort war wo ich ihn haben wollte. Mist, elendiger!
 
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24 Mai 2019
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Ehrliche Schilderung, Respekt ! Ja - wie alle sind nicht gefeit vor Fehlern bei der Jagd.
Krankschießen ist fĂŒr mich ein Super-Gau. Ab und an werden wir alle geerdet in unserem Hochmut.

Mein pers. Mißtrauen gegen die "neue" Technik wurde nun bestĂ€tigt, was allgemein nichts heißt.
Man kann mit jeder noch so perfekten AusrĂŒstung Fehler machen...

Dir weiter WMH, viell kommt die Laufschuß-Sau nochmal vor; Wild ist erstaunlich hart.
 
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23 Jan 2014
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Tja... Bei mir ist beim Ansitz grad der Wurm drin. Vier mal Anblick, keine Beute.

Einmal nur kurzes Huschen zu weit ĂŒber die Wiese... Einmal ne ganze Rotte dort, nachdem sie mich in 5m im Unterholz passiert hatte und gestern dann Rotte mit so um die zehn StĂŒck im Gegenhang des Nachbarn 45min beobachten dĂŒrfen. Eine kam sogar 30min raus, mehrfach breit! Nur... 30m hinter der Grenze zum Staat...

Kamen gut ne Stunde spĂ€ter nochmals ganz kurz bei mir in Anblick, aber war wohl zu hell inzwischen und sie haben sich sofort wieder Richtung Nachbar verkrĂŒmelt. Von meinem Sitz musste ich in Deckung vor zu der Stelle, aber ausser Zeit kosten hat es nix gebracht đŸ€Ș

DafĂŒr sitze ich jetzt mit nur vier Stunden Schlaf in einer IPC Schulung 😖😮 Egal, der spannende Anblick war es wert.
 
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29 Jan 2017
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Lange ĂŒberlegt ob ich das hier schreiben soll, aber sowas gehört eben auch dazu:

Nach meinem ersten,beinahe erfolgreichen Pirschversuch bekam ich wieder eine Nachricht der Kirrungskamera.
Also AusrĂŒstung aufgenommen und los gings.
Am gleichen Tag hatte ich mit dem WBV GerĂ€t einige erfolgreiche ProbeschĂŒsse abgegeben.

10 Minuten spÀter sehe ich wieder die Sauen, 4 starke und ca 25 Frischlinge an der Kirrung, Entfernung 160 Meter. Leichter Regen.

Das Pirschen klappte wieder, bei 70 Meter entschloss ich mich zu schießen.
Im WĂ€rmebildvorsatz bot sich folgendes Bild: die 4 stĂ€rkeren Schweine standen hinter der Kirrung, im Vordergrund ein leuchtender Pulk Frischlinge, einzelne StĂŒcke nicht identifizierbar.
Links davon stehen 2 ÜberlĂ€ufer. (hier hĂ€tte ich nachdenken mĂŒssen. Diese Rotte hat keine ÜberlĂ€ufer)
Beim Ă€usseren ÜberlĂ€ufer Ziel aufgenommen, am Vorderlauf hoch leicht unter der Mitte.
Schuß bricht, ich sehe das StĂŒck vorne einbrechen und dann ohne erkennbare Behinderung mit der Rotte flĂŒchten. Nachschuss ging fehl.

Da ich mir sicher war gut abgekommen zu sein an den Anschuss. An der Kirrung nichts, garnichts!
Nach 90 Minuten abgebrochen.

Bei Tageslicht wieder hin, nichts gefunden.
Hab dann langsam angefangen zu zweifeln ob ich das Zeichnen wirklich gesehen habe.

Bin dann von der Kirrung zu dem Punkt gelaufen an dem ich den Schuss abgegeben hatte um die HĂŒlsen zu holen.

35 Meter vor dieser Stelle liegt ein Knochensplitter!!!! (Röhrenknochen)

Ich hatte durch das WBVG die Entfernung vollkommen falsch eingeschÀtzt!
Der ÜberlĂ€ufer war in Wahrheit ein 12 Kilo Frischling wie alle anderen!
Durch die geringe Entfernung bin ich natĂŒrlich tiefer abgekommen und hab den Lauf getroffen!!!
So ein verfluchter Mist!

Nachsuche mit firmem Hund brachte absolut nichts.

Der erfahrene NachsuchefĂŒhrer meinte, es könne durchaus sein, dass das StĂŒck mit der Rotte mithalten kann und evtl. in einigen Tagen wieder an der Kirrung auftaucht.

Gestern, nach einer Woche waren die Schweine wieder an der Kirrung, ich hoffe ich kann die Sache beenden.

Fazit: mein Mistrauen in die WBVG Technik hat sich auf ĂŒble Weise in RealitĂ€t verwandelt.
Immerhin bin ich mir sicher den Fehler gefunden zu haben.
Werde in Zukunft erstmal beim RestlichverstĂ€rker bleiben, wenns zu dunkel dafĂŒr ist, dann ist das halt so.

War in meine 4. Jagdjahr ĂŒbrigens das erste mal das der Treffer nicht dort war wo ich ihn haben wollte. Mist, elendiger!
Hut ab vor der ehrlichen Schilderung !
Ich nutze zum Vorsatz separat das Pulsar Fernglas mit Entfernungsmesser da auch ich auf dem freien Feld Respekt vor Fehlern in Sachen Entfernung habe . Laufschuss ist nicht schön darf nicht passieren tut es aber . Auch mir mal die Sau tanzte regelrecht auf den hinteren LĂ€ufen und weg war sie . Am nĂ€chsten Morgen lebend gefunden und erlöst . War nicht schön đŸ€ź.
 
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28 Dez 2017
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Fazit: mein Mistrauen in die WBVG Technik hat sich auf ĂŒble Weise in RealitĂ€t verwandelt.
Immerhin bin ich mir sicher den Fehler gefunden zu haben.
Werde in Zukunft erstmal beim RestlichverstĂ€rker bleiben, wenns zu dunkel dafĂŒr ist, dann ist das halt so.

War in meine 4. Jagdjahr ĂŒbrigens das erste mal das der Treffer nicht dort war wo ich ihn haben wollte. Mist, elendiger!

Danke fĂŒr deine Offenheit. Gerade der erste Fehlschuss ist schlimm, war bei mir auch irgendwo zwischen dem 4. und 6. Jahr, bei einer meiner ersten DrĂŒckjagden (die waren da noch nicht so hĂ€ufig), bei der ich trotz Trainings zwei StĂŒcke nicht liegen hatte und dann aufgehört habe fĂŒr den tag - höchst frustriert. Im nachhinein war es dann ein Fehlschuss deutlich zu hoch in einem Baum - so deutlich zu hoch, dass ich einen Ast oder Ähnliches erwischt haben musste. Pirschzeichen = 0 und der Hund hat auch nichts angezeigt. Beim zweiten war ich einfach zu weit hinten und habe es weich geschossen. 1,5 km Nachsuche. Danach ungefĂ€hr 150 Schuss im Schießkino und viel Frust, der dort abtrainiert werden musste.

Wegen solchen von dir geschilderten Erlebnissen mache ich es so (und wĂŒrde das auch allen empfehlen), dass immer die Kombination aus Nachtsicht SpekuliergerĂ€t und WBV oder umgekehrt genutzt wird. damit kann ich dann auch sicher sein, dass keine Äste etc. im Weg sind, die von der WBK nicht immer gezeigt werden, gerade, wenn es saukalt ist. Empfiehlt ĂŒbrigens auch ein gewisser jagdverbundener Anwalt, der durch den vertrieb solcher WBK bekannt ist, wie ich von meinem Kumpel gehört habe, der ĂŒber ihn seine AusrĂŒstung bezogen hat.
 
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4 Jul 2018
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Lange ĂŒberlegt ob ich das hier schreiben soll, aber sowas gehört eben auch dazu:

Nach meinem ersten,beinahe erfolgreichen Pirschversuch bekam ich wieder eine Nachricht der Kirrungskamera.
Also AusrĂŒstung aufgenommen und los gings.
Am gleichen Tag hatte ich mit dem WBV GerĂ€t einige erfolgreiche ProbeschĂŒsse abgegeben.

10 Minuten spÀter sehe ich wieder die Sauen, 4 starke und ca 25 Frischlinge an der Kirrung, Entfernung 160 Meter. Leichter Regen.

Das Pirschen klappte wieder, bei 70 Meter entschloss ich mich zu schießen.
Im WĂ€rmebildvorsatz bot sich folgendes Bild: die 4 stĂ€rkeren Schweine standen hinter der Kirrung, im Vordergrund ein leuchtender Pulk Frischlinge, einzelne StĂŒcke nicht identifizierbar.
Links davon stehen 2 ÜberlĂ€ufer. (hier hĂ€tte ich nachdenken mĂŒssen. Diese Rotte hat keine ÜberlĂ€ufer)
Beim Ă€usseren ÜberlĂ€ufer Ziel aufgenommen, am Vorderlauf hoch leicht unter der Mitte.
Schuß bricht, ich sehe das StĂŒck vorne einbrechen und dann ohne erkennbare Behinderung mit der Rotte flĂŒchten. Nachschuss ging fehl.

Da ich mir sicher war gut abgekommen zu sein an den Anschuss. An der Kirrung nichts, garnichts!
Nach 90 Minuten abgebrochen.

Bei Tageslicht wieder hin, nichts gefunden.
Hab dann langsam angefangen zu zweifeln ob ich das Zeichnen wirklich gesehen habe.

Bin dann von der Kirrung zu dem Punkt gelaufen an dem ich den Schuss abgegeben hatte um die HĂŒlsen zu holen.

35 Meter vor dieser Stelle liegt ein Knochensplitter!!!! (Röhrenknochen)

Ich hatte durch das WBVG die Entfernung vollkommen falsch eingeschÀtzt!
Der ÜberlĂ€ufer war in Wahrheit ein 12 Kilo Frischling wie alle anderen!
Durch die geringe Entfernung bin ich natĂŒrlich tiefer abgekommen und hab den Lauf getroffen!!!
So ein verfluchter Mist!

Nachsuche mit firmem Hund brachte absolut nichts.

Der erfahrene NachsuchefĂŒhrer meinte, es könne durchaus sein, dass das StĂŒck mit der Rotte mithalten kann und evtl. in einigen Tagen wieder an der Kirrung auftaucht.

Gestern, nach einer Woche waren die Schweine wieder an der Kirrung, ich hoffe ich kann die Sache beenden.

Fazit: mein Mistrauen in die WBVG Technik hat sich auf ĂŒble Weise in RealitĂ€t verwandelt.
Immerhin bin ich mir sicher den Fehler gefunden zu haben.
Werde in Zukunft erstmal beim RestlichverstĂ€rker bleiben, wenns zu dunkel dafĂŒr ist, dann ist das halt so.

War in meine 4. Jagdjahr ĂŒbrigens das erste mal das der Treffer nicht dort war wo ich ihn haben wollte. Mist, elendiger!
Entfernung und Gewicht schĂ€tzen ist mit der WBK schwierig und man verschĂ€tzt sich gerne. Sowohl nach unten als auch nach oben. Da hilft nur ĂŒben und aus Fehlern lernen. Also kleiner Tipp. Achte demnĂ€chst etwas mehr auf das Umfeld. DafĂŒr erst ein Mal das Umfeld deiner Pirschwege im hellen einprĂ€gen und mit markanten Objekten verbinden, die man auch in der WBK sieht.
Wenn man auf die Umgebung achtet, kann man auch einen Abstand von z.b. 2 Sauen erkennen.
 
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