Schwarzwild 2020/2021

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Bei optimalen Lichtverhältnissen habe ich vorhin um 0:20 Uhr einen Überläuferkeiler erlegen können. War ne spannende Geschichte bis das Keilerchen vom Wald auf das helle Feld gezogen ist. Hat mehrere Anläufe genommen.
War mit der Wärmebildkamera perfekt zu beobachten.

Für die Statistik:
51 kg
65m Schussdistanz
Blaser R93 m. Zeiss V8 1,8-14X50
300 Win.Mag 14,3 Gramm Hammerhead
Hochblatt Flucht 0m
Gibt Salami Italienische Art.

Wmh
Älg
 

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Habe Gesten Abend auch Pech gehabt..ne Stunde Später in die pötte gekommen bin ich recht flott unterwegs... beim angehen zur Kanzel auf dem Pirschweg Hangabwärts , zur linken zwei Stück Rehwild mit der WBK im Blick gehabt , und gerade gedacht , das die zwei recht standfest auf den 25metern sind , knackst s rechts , stehen da auf 15 Metern zwei Sauen. .. und brechen im Altholz...Keilerchen ca.40 kg...Mist. steh zwischen Reh und Sau.. Ansitzsack hingelegt.. Büchs vom Rücken .. Rehwild springt ab..Sauen sichern..ich entsichere.. das war zu viel , und sie dampfen in die Buchenrauschen..Mist. versuche den Weg entlang noch mal an Sie ran zu kommen , aber nix zu machen..beim folgenden Erfolglosen Nachansitz auf "SAU" und Waschbär , der auch nicht aus den Büschen wollte , habe ich genug Zeit über meine Fehler nachzudenken..

Zum heutigen Nachtansitz , werde ich , gerade wenn's Später als geplant wird , 5 Schritt langsamer gehen....
Waidmannsheil allen Saujägern.
 
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1 Jan 2017
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Wmh Jungs.
Nachdem der Fuchs jetzt ja heut zugeht, ich Freitag noch einen strecken konnte und die Sauen bis jetzt noch nicht wieder in den Wiesen gebrochen haben, habe ich vorhin die 308 demonstrativ eingeölt und Schonzeit befohlen. So!
Mal sehen wie lange der Frieden anhält...
 
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Schaue später auch noch mal nach Waschbär und Fuchs im Feld; nur noch 2 Tage Jagdzeit!
Sauen sind im Moment nur sporadisch im Wald unterwegs, da kümmern sich die Mitjäger drum!


Fuchs ist es letztendlich gestern Nacht geworden, und das direkt zu Beginn um 23:00 h; Sauen leider nicht geklappt!
Die Sauen, 3 Frischlinge a ca 35 kg, standen einmal 50 Meter beim Nachbar (Regiejagd) neben der Grenze im Bestand; ich habe sie eine Stunde in der WBK und im Anschlag mit dem Zielstock beim Brechen in der Eichen/BUchenbeständen beobachtet, bevor sie dann in der Tiefe des Bestandes verschwunden sind. Um 02:00 dann auch noch eine Bache mit 4 Frischlingen von ebenfalls ca. 30 kg in einer anderen Revierecke, auch unmittelbar neben unserer Grenze, beim Privat-Nachbar auf dem Grünland. Auch da durfte/musste ich leider nur 45 Minuten "fertig zu Eingreifen" zuschauen, spannend war es trotzdem und soviele Sauen gespottet, auch noch ohne "Kühlkammer-Erfolg" und deshalb erst um 03:15h zu Hause im Bett, spornen dann nur meinen Ehgeiz an.
Jetzt 2 Tage Pause, aber dann folgt ein erneuter Versuch!
Wir sehen uns mit ziemlicher Sicherheit wieder und dann auf unserer Fläche!
 
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@colchicus,
das Phänemen der fehlenden Sauen zieht sich durchs gesamte Land.
Sachsen, Thüringen, BaWü, Brandenburg - überall werden ungewöhnlich selten Sauen gesichtet.
Langsam scheinen sie wieder aus der hohlen Erde zu krabbeln, aber die letzten Monate waren beinahe unheimlich.
Aber irgendwas müssen sie fressen. Es ist weder im Wald noch auf Feldern, Wiesen gebrochen. Das sie da sind und man nicht rankommt, so war es früher. Auch wenn ich so übers Land fahre, nirgends ist was gebrochen, Bin auf die Jahresstrecke landesweit gespannt.
 
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Das bin ich auch! Die 3 Bachen mit den vielen Frischlingen letzte Woche kamen aus dem
Eichen-Gebiet längs der Saale.
 
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Ich verstehe es auch nicht. Wir haben keine schlechte Strecke in diesem Jagdjahr. Aber seit Januar ist kein SW mehr da. Bei Schnee nichts zu fährten... Ich versteh es nicht, naja solange die Schäden im Grünland entsprechend zurück gehen, nehme ich es gerne in Kauf, allerdings war es schon traurig, bei dem Schnee im Januar und Februar nicht ein Schweinchen zu sehen...
 
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Aber irgendwas müssen sie fressen. Es ist weder im Wald noch auf Feldern, Wiesen gebrochen. Das sie da sind und man nicht rankommt, so war es früher. Auch wenn ich so übers Land fahre, nirgends ist was gebrochen, Bin auf die Jahresstrecke landesweit gespannt.

Liegt es nicht vielleicht daran das der Bestand erheblich reduziert ist?

Aus welchen Gründen auch immer. Wenn keine / wenig da sind, gehen halt Schäden zurück, Mastbestände und Wiesen werden weniger aufgesucht und dann passt es doch alles ins Bild.
Welche Gründe zum Rückgang geführt haben können ist regional vielleicht unterschiedlich. Vermutlich liegt es aber überall an jeweils mehreren Gründen.

wipi
 
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Vorsichtig angenommen ja, der Bestand wurde reduziert. Wir haben keine Eichen und die Buchen haben nur alle paar Jahre Mast. Der Landkreis ist teilweise von Autobahnen eingeschlossen (wilddichter Zaun). Nur der Oste ist nach CZ offen. Ich denke die 100 Euro Prämie haben viel bewirkt. Unser erfolgreichster Saujäger hat ein Revier an der CZ Grenze. Er wird jetzt sicher über 100 haben.
 
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Vorsichtig angenommen ja, der Bestand wurde reduziert. Wir haben keine Eichen und die Buchen haben nur alle paar Jahre Mast. Der Landkreis ist teilweise von Autobahnen eingeschlossen (wilddichter Zaun). Nur der Oste ist nach CZ offen. Ich denke die 100 Euro Prämie haben viel bewirkt. Unser erfolgreichster Saujäger hat ein Revier an der CZ Grenze. Er wird jetzt sicher über 100 haben.

Das kann so zutreffen. Wäre aber keine Erklärung für die anderen Bundesländer und es scheint sich ja immer mehr um ein weitegehend bundesweites Phänomen zu handeln, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung.

wipi
 
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heute morgen habe ich mit einem Freund telefoniert, der sehr passioniert Sau und Raubwild, in 3 Revieren bejagt. Er fragte, was bei uns die Sauenlage macht. Er bestätigte mir meine Erfahrungen und Beobachtungen. Die Sauen sind extrem unstet, heute hier, morgen dort. Wir stellten fest, dass wir beide die wenigsten Sauen der vergangenen 15 Jahre in diesem Jagdjahr notieren konnten, aber es sind noch große Rotten unterwegs, vor 3? Wochen, konnte ich eine Frischlingsbache aus einer 20 köpfigen Rotte schießen, es bleibt spannend :unsure:
 
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30 Sep 2009
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das Phänemen der fehlenden Sauen zieht sich durchs gesamte Land.
Sachsen, Thüringen, BaWü, Brandenburg - [...] aber die letzten Monate waren beinahe unheimlich.
hier bei uns in Mittelhessen dasselbe Spiel
Die Sauen sind extrem unstet, heute hier, morgen dort. [...] es bleibt spannend :unsure:
mal wieder an der Suhle und dann Tage bis wochenlang wie vom Erdboden verschluckt.
Seit November 15 Sauansitze ohne Anblick - das macht mürbe.
 
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