Schwarzwild 2021/22

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12 Jul 2016
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Ich hÀtt auch mal wieder ne kleine 24kg Wutz zu zeigen. Kamen zu dritt aus ungewöhnlicher Richtung, bevor sie dann in meinen Wind gekommen sind, bekam die einzige Schecke eine Pille verabreicht, konnte aber noch bis in den Baumstreifen fliehen, wo dann die G21 zum Einsatz kam.IMG-20211102-WA0002.jpg
 
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22 Mrz 2018
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Die Frau kam nach 3 Jahren das erste mal wieder mit . Habe sie breitschlagen mĂŒssen , Kind bei Oma, 18 Uhr raus .

Erlenbruch mit gut besuchter Kirrung .
kurz nach 20.00 kommt das Schweinchen durchs Schilf geschlichen um vorsichtig die Kirrung zu umschlagen . Nach kurzer Zeit stand die Sau breit und ich ließ fliegen . Sau weg, Flucht gut hörbar , lautes krachen . Die wird liegen .

am Anschuss eindeutig Lungenschweiss .
Nach 50
Meter schweissfÀhrte Ende am Wassergraben . Sau ist durch, nicht gehört . Verdammt!!!!

Kameraden mit Hund abgeholt , angesetzt auf der anderen Seite des Grabens , 30 Meter weiter die Sau in den WeidenkĂ€tzchen gefunden und zu dritt geborgen . 70kg ÜLK .
ca. 80-100 Flucht TTSX 7x64 auf ca. 40 Meter beschossen . 7A39B787-9F4E-4F55-A23B-CAB6CB10B81F.jpeg
 
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6 Apr 2018
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Moin zusammen,

Unter der Woche war die Kirrung angenommen, jedoch nur in der zweiten NachthĂ€lfte und damit war nichts zu machen. Freitag Abend dann grĂŒnes Licht bekommen und um 23 Uhr los, als ich am Sitz angekommen bin musste ich aber feststellen, dass schon abgerĂ€umt war.
Sauer auf mich selber trotzdem noch aufgebaumt und gewartet. TatsÀchlich kamen die Sauen auch nochmal wieder, durch den dichten Nebel und Dunst war jedoch beim besten Willen nichts zu machen.

Also gestern Abend ein neuer Versuch und diesmal hat es auch unspektakulÀr geklappt.
Eine starke Bache mit 3 Frischlingen erschien frĂŒher als erwartet und eine Frischlinsbache lag nach kurzer Flucht, ĂŒber die sich meine Langhaar HĂŒndin sehr gefreut hat.
 

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19 Jan 2014
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Waidmannsheil den Erlegern.
Sauen ĂŒberall., aber ich habe kein Waidmannsheil. Eigentlich habe ich eine Schulung und habe keine Zeit. Aber es ist Mond und wg. Regen und Westwind kann ich in den Wald. Zum ersten Mal dieses Jahr. Catharina, WĂ€rmesocken, und und und und kurz nach 20 Uhr sass ich. 15 nach 12 wollte langsam heim da kam eine Rotte mit 5 Grossen und ca 10 Frischlingen. Nach 20 Minuten lag eine 16 kg Frischlingsbache im Schuss. Blatt, Bleifrei 7*65R
Der Jagdkollege sass nebenan und kam noch zum helfen und bringt freundlicherweise den Aufbruch weg.
Waidmannsheil
Peter
 
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16 Mai 2018
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Das Schwarzwild dreht bei uns zur Zeit alle Wiesen und Weiden um. Obwohl wir diese FlÀche in den letzten Wochen intensiv bejagen lassen sich die Sauen nicht davon abbringen. Gestern bei bedecktem Himmel und fast vollem Mond standen die Vorzeichen wieder gut. Um halb 1 machte ich eine bekannte Rotte am Waldrand aus.
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Der Wind stand gut und ich konnte die Rasselbande am Rand der Wiese entlang angehen. Nur noch vorsichtig die Hecke umschlagen. Der Schuss auf 60 m ĂŒber den Stecken war dann der einfachste Teil. Da ich selber aus der Rotte schon 5 Frischlinge erlegt habe, entschloss ich mich den Leuchtpunkt auf eine der schwĂ€cheren BĂ€chen zu richten. Das Hit in 9,3 ließ die Überlauferbache an Ort und Stelle zusammenbrechen. Einzig der Hund war nicht davon angetan. IMG_20211118_014145_copy_1600x1200.jpg
 
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21 Feb 2006
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Es ist vollbracht, ich konnte gestern Abend den ersten (!) erwachsenen Keiler meines JĂ€gerlebens erlegen. :D
Trotzdem war die Freude nicht ungetrĂŒbt...
Vorgeschichte:
Nachdem ich trotz stĂ€ndig angenommener Kirrung in den letzten Tagen mehrmals vergeblich auf eine Rotte ansaß, meist bis ca. ein oder zwei Uhr nachts, war klar, dass diese nach Abschuss von vier Frischlingen vor einem Monat ihren Rhythmus umgestellt hatte, bislang kamen sie zwischen neun Uhr und Mitternacht. Wie es der Zufall so will, hatte mein Vetter grade fĂŒnf Kameras bestellt und eine ĂŒbrig, die ich letzte Woche bekam. Am nĂ€chsten Tag montiert und zwei Tage spĂ€ter zum ersten Mal ausgelesen, sah ich, dass die Rotte schon kurz vor neun vor Ort war und morgens gegen halb drei ein grĂ¶ĂŸerer Keiler die Kirrung besucht hatte; von einem Kumpel hatte ich zudem den Urin eines rauschigen Keilers bekommen und vier Tage zuvor das erste Mal ausgebracht, schien also zu funktionieren.
Also saß ich gestern gegen viertel neun auf der Kanzel, richtete mich ein, der Mond schien herrlich hell, ich lehnte mich nach hinten und fing an zu dösen. Schon kurz darauf meinte ich ein leisen Knirschen und Mahlen zu hören, ein Blick durch die WBK bestĂ€tigte einen ziemlichen Klotz an der Kirrung, völlig lautlos war er angewechselt: der Keiler. Waffe hoch, Nachtsicht ein, der Keiler stand spitz und fraß, Leuchtpunkt an, entsichert und warten, dass der Kerl sich dreht. Da kommt mir ein Radfahrer auf dem siebzig Meter entfernten Waldweg zupass, der Lichtschein schimmert durch die StĂ€mme und der Keiler stellt sich brettlbreit zu mir hin. Schuß aufÂŽs Blatt und die BĂŒhne ist leer, lautes Krachen Sekunden spĂ€ter. Nach der bekannten ZigarettenlĂ€nge gehe ich zum Anschuß, tiefe Eingriffe, aber kein Schweiß. Ein Rundblick mit der WBK aber zeigt ca. 10 Meter hinter der Kirrung die liegende Sau und als ich vor ihr stehe, habe ich Puls, ein Riesenklotz, den ich ganz sicher nicht alleine bergen kann. Kurzer Blick aufÂŽs Gewaff, links fehlt das Gewehr, rechts ist der Haderer abgebrochen, scheint ein Ă€lterer Herr zu sein...
Gottseidank ist es noch frĂŒh, noch keine neun und so muss mein MitjĂ€ger und NSF Felix dran glauben, der grade mal einen Kilometer entfernt wohnt. Zusammen schleppen wir den Batzen aus dem Wald, machen Fotos und hieven den Klotz auf den HecktrĂ€ger. Felix hat grad die Nachwirkungen einer kĂŒrzlichen Grippeimpfung hinter sich (vier Tage Fieber, Gliederschmerzen etc. und ist eigentlich noch nicht wieder auf dem Damm). Angesichts der Schinderei meint er, wie blöd kann man sein, um diese Zeit noch das Telefon abzunehmen, er wĂ€re so gemĂŒtlich auf der Couch gelegen...:ROFLMAO:
Ab gehtÂŽs in die forstliche Wildkammer und nach anderthalb Stunden hĂ€ngt der Keiler in der KĂŒhlung und die Kammer sieht wieder aus wie geleckt.
Am nĂ€chsten Morgen erhalte ich von meinem Förster die Nachricht, dass der Keiler einen Gebrechschuß hĂ€tte und dankt mir fĂŒr den Hegeabschuß. :eek:
Wir hatten diesen tatsĂ€chlich nicht bemerkt, es war keine offene Wunde zu sehen gewesen und wir waren mit anderem als einer genauen Untersuchung beschĂ€ftigt gewesen, trotzdem fast etwas peinlich fĂŒr uns. Immerhin eine ErklĂ€rung fĂŒr das defekte Gewaff...
Als ich Felix heute morgen anrufe, erfahre ich von ihm, dass er vor einer guten Woche eine Sau mit Gebrechschuß ohne Erfolg nachgesucht hatte, das mĂŒsse die Sau sein. Immerhin musste der Keiler nicht lange leiden, abgekommen war er noch nicht und Fraß aufnehmen konnte er ja anscheinend noch. Zudem roch er absolut nicht rauschig, ja nicht mal nach Maggi, was mich gewundert hatte. Soeben hat mir meine Holde eine Kochprobe zum Versuchen gebracht, das Wildpret ist einwandfrei, immerhin.
Was sich die Waage hĂ€lt sind Freude und Ärger; Freude ĂŒber meine erste erwachsene Sau, Ärger ĂŒber das zerschossene Gewaff und Idioten, die meinen, auf Ansitz einer Sau in das Haupt schießen zu mĂŒssen...

Keiler.jpg

Aufgebrochen wiegt er knapp ĂŒber 80 kg, das Alter kann ich erst einschĂ€tzen, wenn ich das Gewaff ziehe.
 
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4 Dez 2013
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Was sich die Waage hĂ€lt sind Freude und Ärger; Freude ĂŒber meine erste erwachsene Sau, Ärger ĂŒber das zerschossene Gewaff

Waidmannsheil!
Ich denke, der Ärger ist ĂŒberflĂŒssig. Ich jedenfalls wĂŒrde mich stattdessen gleich doppelt freuen: nĂ€mlich einen reifen Keiler erlegt und ein Wildtier von Leid erlöst zu haben. Zu der "beschĂ€digten" TrophĂ€e gehört so auch eine echte Jagdgeschichte (mit einer Lehre/Moral). Jeder JungjĂ€ger wird interessiert zuhören, was Du dazu zu sagen hast. Also nochmal: Waidmannsheil!
 
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25 Aug 2006
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Hab Ende September einen meiner schwersten Keiler geschossen. Knapp 100kg aufgebrochen. In einem reinen Waldrevier werden die kaum schwerer.
Rechts vom mir war ein alter Zaun dann Waldweg mit Kirrung und links von mir Hochwald. Schon frĂŒhzeitig hörte ich im Zaun immerwieder was knacken.
Dann zog Alttier mit Kalb auf den Weg und Àste in der beginnenden DÀmmung.
Ich war eigentlich auf Brunfthirsch raus. Die beiden StĂŒcke Ă€sten zu mir am Weg her und gingen an die Kirrung. Nach ein paar Minuten sprangen beide ab und ich wunderte mich ob der Wind gedreht hat. Augenscheinlich passte aber alles.
Ich lehnte mich wieder zurĂŒck und döste etwas vor mich hin.
Auf einmal hörte ich ein Schmatzen aus Richtung der Kirrung. Ich dachte dass ist aber laut fĂŒr Rotwild. Ich schaute mit dem FG aber die Jungbuchen am Zaunrand waren zu dicht. Ich konnte nix erkennen obwohl das Schmatzen nur 60m vor mir war. Auf einmal wurde mein FG schwarz und es zog ein riesen Keiler mit einer SelbstverstĂ€ndlichkeit eines Königs auf den Weg. Umrundete 2 Mal die Kirrung und ging zum KĂ€stchen.
Der Brunfthirsch war vergessen und ich nahm die S90 in Anschlag.
Das Licht war dann doch recht spĂ€rlich geworden und so brauchte ich eine paar Sekunden bis ich mir ĂŒber vorn hinten und steht bereit sicher war.
Die 180 gr NP der 300wby machen sich auf ihren kurzen Weg. Danach war ich vom MĂŒndungsfeuer geblendet und hörte nur noch links im Hochwald ein knacken das aber nicht weit weg war.
Nachdem ich meinem Vater und BrĂŒdern Bescheid gegeben hatte, bin ich dann kurz vor dem Ansitzende zum Anschuss gegangen. Bis auf tiefe Eingriffe hab ich nix gefunden, am Schotterweg hab ich mit viel suchen einen Schweißtropfen gefunden. In so einer Situation gibt man gerne ein Vermögen fĂŒr eine eindeutige WundfĂ€hrte. Ich dachte fĂŒr mich, so 30m schaust du im Hochwald nach, alles andere muss der Hund klĂ€ren. Ich folgte den Eingriffen im Herbstlaub den Hang hoch. Nach 15m leuchtete ich mit der Lampe umher und hatte die Waffe im Voranschlag. Zwischen Findlingssteinen leutete auf einmal ein Licht auf. Ich positionierte mich etwas anderes, um bessere Sicht auf das StĂŒck zu kriegen. Da keine Bewegung zu erkennen war bin ich nĂ€her an das StĂŒck ran. Mit jedem Schritt wurde der Keiler grĂ¶ĂŸer. Mir war klar dass ich den niemals in einem StĂŒck allein bergen konnte. Kurz darauf kam aber UnterstĂŒtzung durch meine BrĂŒder und Vater und wir konnten den Keiler gemeinsam auf den Pickup hiefen.
Der Schuss sahs am Blatt und hatte das Herz komplett abgeschossen. Flucht waren ca 25m aber den Hang hoch. Schweiß auf den letzten m Gießkanne.
Alter ca 5+ Jahre. Leider war die Schwarte im Haarwechsel und damit nicht zum gerben. Aber das Wildpret war super zum verwerten. RĂŒcken und Lende hab ich kurz gebraten gegessen, der Rest wurde zu BratwĂŒrsten.
 

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6 Apr 2018
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Moin,

Bei mir hat es gestern Abend von der selben Kanzel wie schon eine Woche zuvor geklappt.
Hab kaum 20 Minuten gesessen als die ersten Sauen erschienen, nach einigem hin und her stand schließlich ein Frischling breit und lag nach ca 40 Metern.

Frischlingsbache mit 27 Kilo
 

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7 Feb 2015
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Servus beinand,
nun kann ich auch wieder einmal etwas schreiben.
Sonntag 14.11. habe ich mir eine Kanzel ausgesucht, die relativ frĂŒh von den schwarzen Gesellen aufgesucht wird. so ca. um 21.30 Uhr sehe ich im jungen Laubholz die Rotte anwechseln und in gebĂŒhrendem Abstand sind alle stehen geblieben. Einen ÜberlĂ€uferkeiler habe sie als Opfer vorausgeschickt. Zweimal kam er an die Suhle, holte sich Wind und alle Familienmitglieder sind verschwunden. Auf dieser Kanzel habe ich dieses Jahr 2 Rehe erlegen können und die Ansitze dort kann man an einer Hand abzĂ€hlen.
Donnerstag 18.11. bin ich auf die benachbarte Kanzel, ca. 120 m vom Forstweg entfernt gegangen. Diesmal das selbe Spiel um 21.00 Uhr. Das Opferkeilerchen durfte 2x kurz an die Suhle und es lies sich nichts mehr sehen.
Freitag 19.11. Da ich mir dieses Jahr eine mobile Kanzel zugelegt habe, wurde diese am Nachmittag auf den Zugang zur Kanzel vom Vortag gestellt. Gegen 19.00 Uhr baumte ich auf und hatte Rehwild in Anblick. Um 22.00 Uhr vertrieb mir ein JĂ€hrling am Apfeltrester die Zeit.
Kurz darauf bemerkte ich, dass sich etwas an der Suhle (120 m gelasert) bewegt und der Bock sprang ab.
Sofort kamen die Frischlinge an den Apfeltrester und taten sich gĂŒtlich. Nun waren die meisten StĂŒcke vor mir und stritten um den Mais unter einer Baumscheibe.
Nachdem unser zustĂ€ndiger Förster den Abschuss von nichtfĂŒhrenden Bachen forcieren möchte, habe ich mir eine der mittleren herausgesucht und auf 40 m beschossen. Bum, um, Gott sei Dank, war aber die BĂŒhne vor mir leer, in den Buchenrauschen konnte ich die anderen blasen und abrĂŒcken hören.
Die ganze Rotte ist nun den Weg genau zurĂŒck gegangen, wo sie herkamen. Dabei konnte ich noch einen Frischling in die Suhle legen. Auch hier Bum,um.
So etwas habe ich noch nicht erlebt.
Gruß, Walter
 
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