Schwarzwild 2022/23

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Nach 2 1/2 Jahren hat es endlich wieder einmal geklappt. Zwar habe ich immer mal wieder Sauen gesehen, aber nie hat es geklappt. Entweder viel zu weit weg (meistens) oder zu dicht zusammen so das die Wahrscheinlichkeit hoch war ein zweites Stück auch zu treffen. Und dann bleibt der Finger gerade.
Anders heute morgen. Um 2 Uhr habe ich es mir auf einer Kanzel bei 2 Weizen Feldern gemütlich gemacht. Vor mir eine Wiese auf der sich schon Rehwild befand. Dahinter auf der Weide dunkle Gestalten. Groß und viel. Hat der Landwirt also doch Rinder eingestellt, obwohl er nachmittags noch sagte es würde noch einige Tage dauern. Na gut..
Lange Zeit waren nur Rehe zu sehen. Auch zu hören war nichts von Sauen. Plötzlich wurde es in einem Loch im Weizen schwarz. Also doch jemand da! Wie viele konnte ich da noch nicht sehen, da der Weizen alles verdeckte. Aber groß konnten sie nicht sein. Ich konnte nur am Weizen sehen, daß sie sich zu einer Fahrspur hin bewegten. Versuchen anzugehen? Nein, zuviel Rehwild um den Sitz herum. Aber wenn sie in den Wald ziehen müssen sie über die Wiese. Um 5:25 taten sie mir auch den Gefallen. Aber ziemlich flott in 150 Meter Entfernung. Kurz vor dem Waldrand verhofften dann die beiden Stücke und die 3006 Norma Vulkan ging auf die Reise..
Zwei Frischlinge von 25 Kilo von denen der eine dann im Knall lag.
Interessant fand ich, daß kurz nach dem Schuss ein Fuchs und eine Ricke aus dem Feld direkt an dem Stück vorbei in den Wald zog.
 

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Waidmannsheil!
Welche Region - die sind aber schon ganz schön stark?!
Die, die ich in der Region Starnberg gesehen habe, sind unter 10kg bisher.
 
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Das sind keine diesjährigen Schweinderl... ;)
Richtig von der Sorte haben wir noch wenige hier rum laufen, sind spät gefrischte aus 2021, die es schwer hatten über den Winter ohne Mast.
Ich habe davon 2-3 im Spätwinter/Frühjahr erlegt, kein mm Weißes drauf.
Die diesjährigen Frischlinge wurde hier bei uns sehr spät gefrischt, teilweise erst vor 2-3 Wochen.
Klassische Überläufer mit 40-50 kg haben wir hier so gut wie keine mehr, die wurden alle mit der neuen Technik geerntet.
Seit 2 Jahre knicken die Bestände bei uns stark ein, 10-15 km weiter herrscht noch Normalzustand nach einem Fehlmastjahr.
Mal schauen, wird spannend !!
 
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Es gibt mittlerweile Frischtermine übers ganze Jahr... spät in 2021 geforscht trifft es...Seh ich auch so und wir haben auch solche..
 
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Nach 2 Jahren endlich auch mal wieder eine Sau erlegt. Keilerchen 37 Kg aufgebrochen.
Kurz nach Mitternacht. Waren 3 in der Spritzspur im Weizen. Ca. 80 m. 15 Minuten beobachtet, nix kleines gesehen und dann habe ich mir gesagt: Mehr Vorsicht geht nicht. Entdeckt mit WBK, beobachtet mit WBK und Restlicht-Nachsatzgerät. Ich bin Rechtsschütze und habe wieder gelernt: Wenn man über die linke Schulter nach hinten schießen muss, sollte man die .300 WM einziehen, ging aber in der Lage nicht. Bei mir war es dann ein leichter Bluterguss unter dem Auge. Der Sau habe ich oberhalb der Blätter durch den Rücken geschossen. Lag im Schuss. Besser ein Kilo wegschneiden als 20 verhitzen. Der anwesende Hann. Schweisshund hatte dann eine ruhige Nacht. Das 168 grs ELD-M hat im Wirbel zerlegt. Kein Ausschuss.
 
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Heute nach einem 14 Stunden Tag sagte Ich mir , du musst raus . Lass den Alltag abfallen und setzt dich einfach in unseren Dschungel . Morgen werden wieder über 35 grad , so das mit dem selben Arbeitsalltag als Kälteanlagenbauer zu rechnen ist .

Mitten in den tiefsten Busch zog es mich , kurz nach 21.30 kamen die schwarzen gesellen . 1 Bache mit 6 Frischen und zwei Überläufern .

Nach einer kurzen Augenblicken stand ein passender Überläufer frei und die 7x64 war raus.

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Am Anschuss reichlich lungenschweiss , so das ich mich traute alleine der Schweißfährte zu folgen . Es ging jedoch ca. 60-70 Meter nur durch Brennnesseln und Schilf B3D210D9-ED83-4FAC-AE06-D844DB386195.jpeg
Immer reichlich Schweiß , aber die paar Meter kamen mir elendig lang vor . Das bergen alleine war auch kein geschenk. Arme und Gesicht brennen noch immer . Aber ich hab sie gefunden die ÜL-Bache . Ca 40 kg . Einschuss auf dem Blatt Ausschuss kurz dahinter . Da können 60-70 Meter schon mal weit sein . Also ab ins Bett . Morgen wollen die nächsten Kälteanlagen gerettet werden .3619EE39-FD1E-4CFE-BAFD-B0C50BCE69C1.jpeg
 
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Guten Morgen meine Freunde 😃
Folgendes Erlebnis möchte ich euch nicht vorenthalten:

Geplant war Sauansitz an einer bekannten und bereits häufiger genutzten Kanzel.
JAB warnte mich vor evtl Wespen.
Todesmutig bin ich aufgebaumt, würde beim öffnen der Kanzeltür sogleich von einer Todesschwadron attackiert ( die Mistviechers sind mir wiederholt gegen den Kopf geflogen aber ohne zu stechen).
Ist das normal?
Bin dann abgebaumt.
Rumms.
Mitjäger erlegt Überläuferbache.
Cstar zieht um auf eine andere Kanzel.
Sitzt 1 Min, Bock kommt, bleibt aber im Wald.
Also blatte ich und Versuche ihn mit meinen Verführungskünsten zu überzeugen.
Nach 3 Minuten zieht eine ganze Rotte Sauen vertraut 10m vor dem Sitz auf die Kirrung und möchte sich eine Portion Maus genehmigen.
Eine kleiner Frischlingskeiler blieb zu lange stehen.
Lag im Knall, hat stark geschlegelt und nochmal das Haupt erhoben, deshalb ein schneller zweiter Schuss, danach war dann Ruhe.

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Waidmannsheil allen Erlegern...

Die Sauen werden auch bei uns leider immer mehr. Auffällig, alle Bachen haben spät gefrischt dieses Jahr. Die Lütten haben noch Streifen. Nur eine Bache führt welche, die gerade die Steifen verloren haben.

Im Nachbarrevier stehen Bohnen, bei uns wurde der Weizen gedroschen. Um 22:15 Uhr kam die Rotte dann raus auf die Stoppeln. Da war es hier im Norden noch hell... bin sie dann angegangen als das Licht für mich besser passte. 5 Bachen, 25 Frischlinge. Und ein Überläuferkeiler der mir seine Klötze gezeigt hat.


Das 123er Fox aus der 6,5x55 hat ganze Arbeit geleistet. Halb Spitz von vorne vor dem Träger rein, diesen durchschlagen und die Kammer zum "ausbluten" gebracht. Ein Geschosssplitter steckte in den Rippen auf Höhe der Lunge.
 

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Wollte heute mal die großen Roten unter den Apfelbäumen sichten, gingen Alttier, Kalb
unsicher ab. 20.50 kamen dann zwei Bachen mit ca. zehn Frischlingen und untersuchten
den daneben stehenden Pflaumenbaum. Ein Frischling von ca. sieben Kilo blieb am Ort.
Genau die richtige Größe für die Backröhre!
 
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