Schwarzwild Schuss mittig vors Blatt ok?

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#1
Nachdem stärkere Stücke meinen Schuss aufs Blatt teils temporär ignorierten und nicht am Platz verweilen wollten, frage ich mich, wie ich näher an Wirbelsäule herankomme. Irgendwie erscheint mir der Bereich mittig vor das (!) Blatt sehr geeignet. Da ist bei SW ja ordentlich Substanz vorhanden und die Kugel kann die Energie in den Körper tragen. Zudem kommt man in den Bereich der Wirbelsäule und da ist ja stets sofort Feierabend. Gibts irgendwelche Nachteile dieses speziellen Zielpunktes. Ich weis, dass es auch andere Zielpunkte gibt. Darum soll es aber nicht gehen.
 
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#2
Nachdem stärkere Stücke meinen Schuss aufs Blatt teils temporär ignorierten und nicht am Platz verweilen wollten, frage ich mich, wie ich näher an Wirbelsäule herankomme. xxxxxxxx
xxxxxxxx Ich weis, dass es auch andere Zielpunkte gibt. Darum soll es aber nicht gehen.
hallo. um die Anatomie der Sau kommst Du nicht herum. Schuss vor das Blatt kann auch problematisch sein https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=anatomie+wildschwein

Krellschussgefahr
 
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#3
Hi,
verstehe die Frage nicht: Schuss aufs Blatt, der ein Kammertreffer ist, erzeugt nur Totflucht. Was willst du mehr?
Die Hoffnung, der Schuss lässt das Stück liegen, hängt dann auch vom Kaliber ab.
Peter
 
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#4
Hi,
verstehe die Frage nicht: Schuss aufs Blatt, der ein Kammertreffer ist, erzeugt nur Totflucht. Was willst du mehr?
Die Hoffnung, der Schuss lässt das Stück liegen, hängt dann auch vom Kaliber ab.
Peter
Eher weniger (Hochwild tauglich natürlich schon).
Auch hier nochmal, ein Bumm um ist (fast) regelmäßig nur mit entsprechenden Treffersitzen zu erreichen. Haupt (Gehirn), Wirbelsäule, Stich, evtl. noch durch beide Schulterblätter (da kann man aber doch hie und da Überraschungen erleben).
Ansonsten kann gelegentlich muß aber nicht zwingend.,
 
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#5
Nachdem stärkere Stücke meinen Schuss aufs Blatt teils temporär ignorierten und nicht am Platz verweilen wollten, frage ich mich, wie ich näher an Wirbelsäule herankomme. Irgendwie erscheint mir der Bereich mittig vor das (!) Blatt sehr geeignet. Da ist bei SW ja ordentlich Substanz vorhanden und die Kugel kann die Energie in den Körper tragen. Zudem kommt man in den Bereich der Wirbelsäule und da ist ja stets sofort Feierabend. Gibts irgendwelche Nachteile dieses speziellen Zielpunktes. Ich weis, dass es auch andere Zielpunkte gibt. Darum soll es aber nicht gehen.
Welche Laborierung hast Du verwendet ?
 
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#6
Nachdem stärkere Stücke meinen Schuss aufs Blatt teils temporär ignorierten und nicht am Platz verweilen wollten, frage ich mich, wie ich näher an Wirbelsäule herankomme. Irgendwie erscheint mir der Bereich mittig vor das (!) Blatt sehr geeignet. Da ist bei SW ja ordentlich Substanz vorhanden und die Kugel kann die Energie in den Körper tragen. Zudem kommt man in den Bereich der Wirbelsäule und da ist ja stets sofort Feierabend. Gibts irgendwelche Nachteile dieses speziellen Zielpunktes. Ich weis, dass es auch andere Zielpunkte gibt. Darum soll es aber nicht gehen.
Sauen haben halt die Eigenschaft schusshart zu sein, noch dazu stärkere Stücke. Wie weit gehen die denn noch? Ich würde solche Experimente lassen. Der Schuss aufs Blatt ist meistens der Beste. Gekrellt ist eine Sau gleich einmal, noch dazu werden die meisten bei eher schlechtem Licht beschossen. Frag mal erfahrene Nachsuchenführer.
 
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#7
Nachdem stärkere Stücke meinen Schuss aufs Blatt teils temporär ignorierten und nicht am Platz verweilen wollten, frage ich mich, wie ich näher an Wirbelsäule herankomme. ...
Um Missverständnissen vorzubeugen, solltest Du dazu sagen, was Du unter "Blattschuss" verstehst -Schuss auf das Schulterblatt oder auf die Kammer? Der Begriff "Blattschuss" wird hier im Forum mit durchaus unterschiedlichen Begriffsinhalt verstanden.

In meiner Welt gibt es bei einem wirklichen Blattschuss keine Flucht: Beide Schulterblätter perforiert und in der Regel auch noch das Rückgrat durchtrennt, da macht die Sau keinen Meter mehr. Das Stück kann so einen Schuss noch eine Zeitlang überleben, aber flüchten ist mit zerstörter Vorderachsaufhängung einfach nicht drin.

Was Du uns als Blattschuss zu verkaufen versuchst, ist vermutlich ein kreuzbraver und wildbretschonender Kammerschuss.
 
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#8
Gibt beim SW m.M. nach zwei Varianten:

Wenn das Stück am Anschuss legen bleiben soll, wird voll aufs Blatt gezimmert. Und nirgendwo anders hin. Mit einem Geschoss das seine Wirkung auch abgibt. (Teilzerleger)

Wildbretschonender Kammerschuss kann auch mal 100m Todesflucht, auch bei kleineren Stücken und auch Teilzerleger, ergeben. Durch viel Schweissausstoss ,auch auf der Einschussseite , aber oft ohne grossen Aufwand zu finden.

So habe ich das bisher erlebt und ich würde es mir auch nicht komplizierter machen.
 
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#9
Ich finde die Fragen immer ehrenhaft, früher hab ich mir die auch gestellt. Und wie man sieht endet die Frage nie >>>>>>>>

Natürlich kann auch eine .308 jedes Stück SW erlegen. Da man aber nie genau weiss, was gerade vorbeikommt, habe ich z.B. eine 9.3x62, (die genauso sammtweich ist, wie alles andere Hochwildkaliber) wenn ich SW angehe. Die 9.3x62 ist bis 180 Meter wirklich ein schönes Caliber. Wenn ich auf Böcke schaue, nehme ich die .308 Hit oder wieder vermehrt die 7x57 TIG. Und da kann kommen was will, da nehme ich vom Fuchs bis Elch alles mit, wenn es grad passt. Haltepunkt (Fahrgestell) bestimt die Fluchtstrecke. Nur die Hunde sind sauer, weils nix zum Nachsuchen gibt.
sca
 
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#10
Die Wundwirkung ist nicht nur vom Haltepunkt bzw. dem Trefferpunkt abhängig, sondern auch von der gedachten Linie des Geschoßes durch den Wildkörper. Und dann entscheidet nicht nur der Winkel dieser Linie zum Wildkörper, sondern auch die Lage/Haltung von Haupt und Vorderläufen.
 
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#11
Um Missverständnissen vorzubeugen, solltest Du dazu sagen, was Du unter "Blattschuss" verstehst -Schuss auf das Schulterblatt oder auf die Kammer? Der Begriff "Blattschuss" wird hier im Forum mit durchaus unterschiedlichen Begriffsinhalt verstanden.

In meiner Welt gibt es bei einem wirklichen Blattschuss keine Flucht: Beide Schulterblätter perforiert und in der Regel auch noch das Rückgrat durchtrennt, da macht die Sau keinen Meter mehr. Das Stück kann so einen Schuss noch eine Zeitlang überleben, aber flüchten ist mit zerstörter Vorderachsaufhängung einfach nicht drin.

Was Du uns als Blattschuss zu verkaufen versuchst, ist vermutlich ein kreuzbraver und wildbretschonender Kammerschuss.
Lesen bringt manchmal was. Schon in der Überschrift steht nix von Blattschuss, sondern vom Schuss vors Blatt. Die Diskussion was denn nun ein Blattschuss ist können wir uns also sparen.
 
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#13
In den "wahren Experten"-Streit hier mische ich mich nicht ein, die Frage wurde öfters erschöpfend beantwortet: genügend harte bzw. sauber aufpilzende Kugel zwischen Unterkante Teller und Vorderkante Schulterblatt und alles kippt wortlos um.

.Aber widersprochen werden muss der Behauptung von Maxl in #7:
"Sauen haben halt die Eigenschaft schusshart zu sein". Wieso?
Sauen werden nur von denen als schusshart beschrieben, die sie bei zu schlechtem Licht und mangelnder Optik und Geschoss oder fehlender Übung und Nerven beflacken...
 
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#14
In den "wahren Experten"-Streit hier mische ich mich nicht ein, die Frage wurde öfters erschöpfend beantwortet: genügend harte bzw. sauber aufpilzende Kugel zwischen Unterkante Teller und Vorderkante Schulterblatt und alles kippt wortlos um.

.Aber widersprochen werden muss der Behauptung von Maxl in #7:
"Sauen haben halt die Eigenschaft schusshart zu sein". Wieso?
Sauen werden nur von denen als schusshart beschrieben, die sie bei zu schlechtem Licht und mangelnder Optik und Geschoss oder fehlender Übung und Nerven beflacken...
(y)
 
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#15
Ich finde die Fragen immer ehrenhaft, früher hab ich mir die auch gestellt. Und wie man sieht endet die Frage nie >>>>>>>>

Natürlich kann auch eine .308 jedes Stück SW erlegen. Da man aber nie genau weiss, was gerade vorbeikommt, habe ich z.B. eine 9.3x62, (die genauso sammtweich ist, wie alles andere Hochwildkaliber) wenn ich SW angehe. Die 9.3x62 ist bis 180 Meter wirklich ein schönes Caliber. Wenn ich auf Böcke schaue, nehme ich die .308 Hit oder wieder vermehrt die 7x57 TIG. Und da kann kommen was will, da nehme ich vom Fuchs bis Elch alles mit, wenn es grad passt. Haltepunkt (Fahrgestell) bestimt die Fluchtstrecke. Nur die Hunde sind sauer, weils nix zum Nachsuchen gibt.
sca
Die 9,3 ist sicherlich ein empfehlendswertes Kaliber für's Schwarzwild, aber ,,samtweich...:unsure:....meine tritt ,,wie ein Pferdlè".... (51-er LL). Ein härteres VKG dürfte in .308 auch die erhoffte Wirkung bei einem Treffer auf's Blatt erzielen....
MfG.
 
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