Schwarzwild und kein Ende

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#3
Die starke Zunahme des Maisanbaus ist meist den Energie- und nur teilweise den Landwirten geschuldet. Klagen darob sind an die Bunteregierung zu richten.
 
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#7
Wir Jäger haben da auch versagt, denn vielerorts ist das Sauenproblem in den Anfängen hausgemacht und später sind die Sauenbestände den Jägern über den Kopf gewachsen.
Landesforstbetriebe können sich auch kaum noch an die Gewichtsbegrenzungen als Vorgabe für Bewegungsjagden erinnern.
 
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#8
Das waren nicht nur Landesforstbetriebe, das war in fast allen Revieren der Fall. Oder die übermäßige Fütterei, die ja auch gang und gäbe war.
 
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#10
Ich bin nicht so sicher, dass wir Jäger viel selbst verschuldet haben. Ich habe den Wandel der landwirschaftlichen Bewirtschaftungsmethoden ziemlich lange beobachtet und erlebt. Vor 50 Jahren quatschte ich mit Landwirten, die morgens Kühe gemolken haben, wir sprachen über Milchleistungen, das Wetter und das Wild. Heute sehe ich meist nur Fahrer von Lohnunternehmern, die mir sagen: Zeit ist Geld, keine Zeit mehr. Wir hatten Hackfrüchte, Hafer, eine bunte Vielfalt. Heute haben wir Mais, selbst meine Leute haben auch Mais.
Wir haben gekirrt und ein paar Schweinchen erlegt, aber viele hatten wir nicht. Das hat sich geändert, jetzt ändert es sich grad wieder, weil da welche ihr Unwesen treiben.
Also schauen wir mal, wie es ausgeht. Und noch mal zurück, ich glaube nicht, dass wir Jäger da was versaubeutelt haben, auch wenn das von diesem und jenem behauptet wird. So viel Mais wie da überall wächst, kann gar nicht raus gekippt werde. Gruss, DKDK.
 
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