Schwarzwildnachsuche im Raps

Anzeige
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Mitglied seit
7 Dez 2013
Beiträge
28
Gefällt mir
5
#1
vorgestern Nacht sms erhalten: Sau beschossen direkt am 80 ha Rapsschlag, einzeln ca. 30 Kg (allein und 30 Kg stimmt fast nie!), im Schuss zusammengebrochen mit allen vier Läufen nach oben 30 sec lang geschlegelt. Durch den aufgewirbelten Staub kein weiterer Schuss möglich. Als sich der Staub gelegt hat, war die Sau weg. Um 9 Uhr morgens stand ich mit meiner Hündin am Anschuss, schon 26 Grad! Wie wäre Eure Strategie?
 
Mitglied seit
27 Nov 2016
Beiträge
4.474
Gefällt mir
2.085
#2
Anschuß untersuchen und falls Zeichen für einen vermutlich tödlichen Treffer gefunden werden, den sicher lauten Hund in den Raps schicken. Sonst den schützen reinkriechen lassen...
Hier kann es nur um die Abkürzung von Leiden gehen, nicht um Wildbret.

Horrido
 
Mitglied seit
4 Feb 2009
Beiträge
5.997
Gefällt mir
119
#3
Ich wüsste, was ich täte - es würde mit Sicherheit nicht dem entsprechen, was "Äsungsfläche" empfiehlt!
 
Mitglied seit
23 Mrz 2018
Beiträge
221
Gefällt mir
82
#4
Erster Fehler 9 Uhr. Damit hast du schon 4 wertvolle kühlere Stunden ungenutzt gelassen

Ob man in den Raps rein geht oder nicht ist jedem selbst über lassen, Raps ist für Hund und Führer die Hölle. Ganz sicher würde ich den Hund nicht alleine da rein schicken, egal was am Anschuss liegt.
Bei 30 ha macht eine Vorsuche um den Raps rum nicht viel Sinn. Bei kleineren Stücken mach ich das und arbeite dann erstmal die Fahrspuren durch
2. absolut zuverlässiger Mann hinter mir und dann am Riemen kurz hinterm Hund her
 
Mitglied seit
1 Mrz 2007
Beiträge
684
Gefällt mir
28
#5
Wenn ich NACHTS eine SMS erhalte, ist der Termin zur Nachsuche frühstmöglich, das wäre bei MIR nicht erst um 9:00 ! Früh morgens hat es Hund und Führer noch einfacher, und ich will dem Wild unnötiges Leid ersparen.
Ich weiß nicht wieweit der Raps bei euch ist, bei uns würde ich noch ganz normal, den Umständen entsprechend , Nachsuchen. Egal ob da 30 oder 100 Kilo drin sein sollten. Ich kenne keinen SHF der seinen Hund von Anfang an da alleine reinschickt. Ist, wenn der Raps hoch steht, eben mühsam.
Den Hund kurz am Riemen. Wenn ich vorher die Fahrspuren ablaufe mache ich mir unnötig Verleitungen von anderem abgesprungenem Wild in den Raps.

Die Nummer mit der Staubwolke halte ich für eine Ausrede, sorry ! Überleg mal die Umstände damit es zu einer "undurchsichtige" Staubwolke direkt um den FRili gibt!;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mitglied seit
26 Jun 2006
Beiträge
1.546
Gefällt mir
72
#8
Raps im jetzigen Bewuchsstatus: NEIN DANKE

Mein und das Leben meines Hundes sind keine 30 kg Wildbret wert.

WMH
T.
 
Mitglied seit
18 Feb 2013
Beiträge
2.612
Gefällt mir
5
#9
Ich weiß nicht, was ich machen würde... :no: aber ganz sicher nicht den Hund allein rein schicken und mal gucken, was passiert.

Im eigenen Revier würde ich morgens im ersten Büchsenlicht mit DD und PRT in nassen Schutzwesten (und GPS) am Anschuss starten. Für maximale Beweglichkeit keine Schweißriemen und keine Schusswaffen... und den Schützen schicke ich solange ein paar Kerzen für uns anzünden.
 
Mitglied seit
18 Feb 2013
Beiträge
2.612
Gefällt mir
5
#10
Mein und das Leben meines Hundes sind keine 30 kg Wildbret wert.
Ein schlimmes Dilemma... wenn ich von verhitzendem Wildbret ausgehe, ist die Gefahr geringer - dann kann ich auch rein. Wenn ich von einem leidenden Stück Schwarzwild ausgehe, ist die Gefahr höher, die Verpflichtung rein zu gehen aber auch!
 
Mitglied seit
27 Sep 2013
Beiträge
1.746
Gefällt mir
87
#11
Auch, wenn ich kein Freund davon bin auf die Blätter zu schießen, in der Nähe von größeren Rapsschlägen sollte man es dann doch machen um eben genau solche Sachsuchen zu vermeiden. Da darf die Sau keine 10m mehr machen, sonst hat man ein Problem!
 
Mitglied seit
10 Jan 2012
Beiträge
2.254
Gefällt mir
322
#12
Auch, wenn ich kein Freund davon bin auf die Blätter zu schießen, in der Nähe von größeren Rapsschlägen sollte man es dann doch machen um eben genau solche Sachsuchen zu vermeiden. Da darf die Sau keine 10m mehr machen, sonst hat man ein Problem!
Der Meinung bin ich bei Sauen Mittlerweile immer, nur kann ungewollt der Treffer durchaus mal verrutschen. Gerade Nachts im letzten Licht.

Bei mir gibt es Glücklicherweise weit und breit keinen Raps, von dem her habe ich da wenig Sorgen. Für mich gilt bei allen Nachsuchen aber ne recht einfache Regel: Alles was über eine (wahrscheinliche) Totsuche hinausgeht, lass ich den Profi machen. Und das sind zumindest bei mir Leute mit einer gewissen Erfahrung. Und wenn die sagen geht nicht bedingt durchs Terrain, oder abbrechen dann ist das nunmal leider so. Ich hab dann aber zumindest das für mich mögliche getan.
 
Mitglied seit
28 Nov 2014
Beiträge
3.404
Gefällt mir
640
#13
Man muss es auch nicht überdramtisieren.
NAchsuche ist Ehrensache.
Die macht man direkt mit dem ersten Licht.
Der Schütze ist vor Ort. Danach wird vom Anschuss am Riemen reingegnagen.
Meist findet man ja irgendwo gleich etwas Abstreifungen vom Schweis.
Dann weiss man schonmal was einen etwa erwartet.
Zur jetzigen Zeit kann man auch schonmal abends direkt selbst in den ersten Reihen nachsehen, ob man was findet.
Es ist ja nicht sehr hoch. Da sieht man schon weiter.
Natürlich sehen das andere anders und dürfen sich auch gern so echauffieren. Ich machs trotzdem so ;)
 
Mitglied seit
6 Nov 2012
Beiträge
2
Gefällt mir
6
#14
Der beschriebene Fall lässt ja auf einen möglichen Krellschuss schließen, was ohnehin eine längere und schwierige Nachsuche mit ungewissem Ausgang erwarten lässt. Ich würde die Sache daher von vornherein mit einem Profi angehen.
 
Mitglied seit
16 Nov 2014
Beiträge
7.973
Gefällt mir
2.136
#15
Mittlerweile dürfte die Sau wohl schwer krank sein und im Wundbett liegen, wenn die nicht schon irgendwo verludert ist.................
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Oben