Selbsthilfegruppe der Glücklosen Saujäger

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Anhang anzeigen 65383 So heute kurz vor 19 Uhr draußen gewesen, mit Klappstuhl und Pirschstock sollte den Erfolg bringen.
Erst 5 Minuten draußen sehe ich 2 Stück Rehwild, danach höre ich ein paar Füchse und glase die Umgebung ab, denke mir der Wind steht recht günstig und prüfe mit dem Feuerzeug zur Sicherheit nochmal, aber alles bestens. Gucke nach links oh was ist das im Schatten? Sauen? Hmm recht klein dafür!
Aber auch weit weg, ich beschließe mir das aus der Nähe anzusehen, die Autos auf der Straße machen genug krach um nicht aufzufallen und so stehe ich knapp 10 Meter vor den Frischlingen!
Das kleinste Stück zieht langsam frei und breit, etwas von mir weg, ich bin drauf und lasse fliegen, Aktion auf der Wiese, die anderen beiden flitzen wie wild über die Wiese und verschwinden hinter der Grenze! Ich horche und höre das Stück röcheln und schlegeln, also tödlich getroffen, gebe ich ihm die Zeit zu verenden.
Nach einer Weile gehe ich zum Stück und versorge es und setze mich nochmal an, ggf kommt da noch der Keiler oder die Überläuferrotte vorbei. Außer ein paar Füchsen die ich aber auch nur weit weg hörte tat sich nichts mehr.

Anhang anzeigen 65382
Dir auch Waidmannsheil Baummarder! (y)
 
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WMH (y)


Bei mir hat sich heute die Rotte als Perlenkette auf rund 50m präsentiert. Deutlich über 20 Stk.
An einen Schuss war nicht zu denken da zuviel Astgewirr dazwischen.
Als ob sie wussten, haben sie dann knappe 200m weiter drüben rund 40min verweilt und die Kirrung welche wir mit viel Liebe hergerichtet haben, nicht mal mit dem Arsch angesehen :LOL:

Punkt für die Sauen!
 
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Bei mir so ähnlich.
Ich saß gegen halb Neun an einer Lichtung im Wald. Erst vor einer Woche haben wir einen DJ-Bock als "schnelle Eingreiftruppe" hin gestellt.
Um ca. viertel nach 10 höre ich Rascheln im vereisten Laub. Mit dem Fernglas versuche ich verzweifelt das Rascheln zu orten. Nach einer gefühlten Ewigkeit sehe ich den Rücken einer Sau. Zwar nicht weit weg, jedoch hinter Ästen und der Mond ist auch bedeckt. Dann hat sie mich Spitz und ist weg. Mist.
Gegen 11 erneut Rascheln und das typische Laufen der Schwarzkittel. Der blöde Mond ist immer noch hinter Wolken und ich versuche verzweifelt mit dem Fernglas heraus zu bekommen, wo die Geräusche her kommen.
Dann sehe ich plötzlich zwei Sauen. Kopf an Kopf. Ich glase weiter und sehe noch eine Sau, die abseits steht. Waffe hoch und ich finde die Sau nicht:mad: Als ich die Sau endlich im ZF hatte, sehe ich nur noch den Pürtzel. Als ich zurück schwenke, sind, natürlich, die beiden "Kampfhähne" auch weg.
Nach kurzer Zeit, rechts von mir, wieder Rascheln. Da bin ich erst einmal "eingefroren". Ganz vorsichtig glase ich in die Richtung des Rascheln. Das könnte eine Sau sein.... Mit dem ZF jedoch keine Chance.
Dann wird es Ruhig.
Plötzlich höre ich quieken von hinten! Jedoch nur für max 1 Minute. Und es schreckt ein Bock.
Das Schrecken kommt immer näher und neben mir steht er, der Bock. Ich hätte ihn mit der Langwaffe erschlagen können. Das ist jedoch nicht Waidgerecht um diese Uhrzeit:ROFLMAO:
Da ich den Bock nicht verschrecken möchte, bleibe ich also sitzen. Fast eine Stunde.
Die Schwarzen sind natürlich über alle Berge, als ich endlich abbaume.
In der Hoffung, das die Sauen in einen angrenzenden Revierteil gezogen sind, fahre ich da nochmal hin. Jedoch ohne Erfolg. Schade.
Eins steht fest: Morgen bin ich wieder auf der Lichtung! Ich hoffe auf besseres Licht, gerne auch auf Schnee und das sie vor allem früher kommen. Sonst wird die Nacht sehr kurz....
Sonntag klingelt um Sechs Uhr morgens der Wecker. Die (hoffentlich) letzte Drückjagd für dieses Jagdjahr steht an...

@Baumi: WMH zur Sau
 
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WMH (y)


Bei mir hat sich heute die Rotte als Perlenkette auf rund 50m präsentiert. Deutlich über 20 Stk.
An einen Schuss war nicht zu denken da zuviel Astgewirr dazwischen.
Als ob sie wussten, haben sie dann knappe 200m weiter drüben rund 40min verweilt und die Kirrung welche wir mit viel Liebe hergerichtet haben, nicht mal mit dem Arsch angesehen :LOL:

Punkt für die Sauen!
Waidmannsdank.

War den angehen und stehend angestrichen schießen nicht möglich?
Klappt bei mir bestens, ich beobachte erstmal vom Hochsitz aus und wenn ich von da nicht ran komme gehe ich die Sauen an!
 
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Mist das ist dann natürlich bitter, würde es heute Abend da nochmal versuchen und vielleicht unten an der Leiter warten, wenn der Wind passt!
Vielleicht klappt es dann ja noch
 
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WMH noch Marder!

Mein gestriger Abend kann man schnell zusammenfassen: Von 20 - 0 Uhr an der Feldkante gesessen. Von Sauen nicht die Bohne gehört oder gesehen, dann wollte ich eigentlich auf die andere Seite vom Wald pirschen und da noch nach dem rechten schauen, als mich der eine Pächter anruft das auf der Bundesstraße die durchs Revier geht ein Reh angefahren wurde. :rolleyes:

Mein Abend endete dann also mit einem Fangschuss für das Bockkitz und dann bin ich dann auch Heim. Hatte dann auch nicht mehr wirklich die Muße nochmal raus zu schauen. Heute Abend gehts weiter, WMH allen!
 
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Nach dem ich zwar immer noch keine Sau aber zum Glück einen Knopfbock (meinen ersten :love:) strecken konnte (in einem anderen Revier) wollte ich mal fragen, wie ihr das mit rauschigen Keilern seht. In dem Revier, in dem ich ab und an mit jagen darf sind gerade ein paar sehr schöne Keiler und der Pächter sagt rauschige Keiler schießen wir nicht, weil wir die nicht essen können.
Im selben Revier werden von eben besagten Jägern regelmäßig Sauen (Geschlecht unbekannt) im Jan./Feb. geschossen. Die Sauen sind seit gut 2 Monaten regelmäßig unregelmäßig und seit gut 3 Wochen sehr regelmäßig im Revier.
 
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WMH zum Knopfbock.


der Pächter sagt rauschige Keiler schießen wir nicht, weil wir die nicht essen können.
.
Der Pächter zahlt die Pacht.
Der Pächter macht die Regeln.
Dran halten, ned drüber diskutieren und sich mit viel Freude der Jagd widmen.
(Regeln können sich irgendwann auch ändern)



;)
 
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Wutz wühlt in den letzten Tage die Pferdeweiden um. Logisch, dass ich mich am Donnerstag auf den Dreibeinsitz begebe.
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Nach 2,5 Stunden zieht der Schadrüssler 200m entfernt genüsslich am Dorf über eine Koppel. ich gucke mir das ganze eine Weile am, (vorher sass ich mit dem Rücken im Wind unter der Kotze) jetzt merke ich wie kalt es wirklich ist und entschliesse mich zum Angehen. nach ein paar Schritten ist das kalte Blut aus meinen Beinen im Körper angekommen und ich fange dermassen an zu schlottern, dass ich mir fast einVeilchen mit dem Fernglas kloppe. zudem zieht die Sau am gegenseitigen Zaun zum Wald, natürlich schneller als ich. dennoch schaffe ich es ihr den Weg abzuschneiden. Auf 30m passiert mich die Wutz vertraut und unbeschossen, weil ich absolut keinen Anschlag zustande bringe. Tschüss Sau! Wenigstens hat sie uns nicht bemerkt.
Heutenacht war es zwar frostig aber fast windstill.
Das heutige Wetter und den gestrigen Anlauf hätte ich gerne kombiniert
 

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